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Mittwoch, 11. September 2013

Aus Industriekraftwerk wird einmalig in der BRD eine MVA

Sehr geehrter Herr Staratschek,

in Anlage überreiche ich Ihnen meinen Vortrag, den ich kürzlich für die neugegründete Bürgerinitiative "Gesund leben am Stienitzsee e.V." am 26.8.2013 vorgetragen hatte.

Bislang einmalig in Deutschland wird hier per Änderungsantrag eine mit ca. 10 Mio. Landesfördergeldern für die reine Stromproduktion für ein nahegelegenes Zementwerk errichtetes Industriekraftwerk bei Rüdersdorf (in Brandenburg nahe Berlin) zu einer klassischen Müllverbrennungsanlage umdeklariert und zugleich auch noch um 20.000 t
zusätzlich erweitert.


Dies obwohl in den vergangenen Jahren in der Anlage nur durchschnittlich 160.000 t statt bislang schon genehmigte 250.000 t verbrannt wurden. Da die Müllmengen in der BRD immer geringer werden, schon jetzt durch Überkapazitäten die Abfallverbrennungsanlagen nicht ausgelastete sind, wird ein internationaler MÜLLTOURISMUS aus dem Ausland zur Belieferung nicht nur dieser Anlage befürchtet. Zudem sollen laut Antrag von Vattenfall die Eingangskontrollen abgeschafft und wesentlich schadstoffhaltigere Abfälle wie u.a. Spuckstoffe aus der Papierindustrie sowie Schredderleichtfraktion verbrannt werden.
Auch die Kontrollen zur Erfassung von radioaktiven Abfällen sollen "angepasst" werden. Gemeint ist damit ein Wegfall der Kontrollen durch Meldung an die Behörden und die Gemeinde, die zur Errichtung der Anlage 2006 einen zivilrechtlichen-Vertrag mit Vattenfall zur Minderung der Emissionen abgeschlossen hatte, der jetzt ebenfalls
hinfällig ist.

Wir würden uns freuen wenn Sie diese Missstände der Abfallpolitik einer ökologisch interessierten Leserschaft zugänglich machen könnten.


(Da ich die Dateien nicht kopiert bekomme, veröffentliche ich zunächst diesen Brief.
Bitte befragen Sie die Bundestagskandidaten zum Thema: bei Abgeordnetenwatch, Wahlkreis Märkisch Oderland Barnim II. )



Mit freundlichen Grüßen

K. Koch, Team Umweltberatung

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