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Mittwoch, 11. September 2013

Bundestagswahl 2013: Folgefrage zum Thema Frühsexualisierung an Schulen

"Sehr geehrter Herr Staratschek, ich bin empört über Ihre Antwort, die keine ist. Anstatt auf meine Fragen einzugehen, weisen Sie diese in unverschämter Manier zurück, man könne sich die Antwort ja selber im Internet suchen."
Ich bin nach diesem Hinweis auf die Fragen eingegangen mit Belegen, die ich auf die schnelle ermitteln konnte.

"Genau dort finde ich aber keinen Hinweis darauf, dass in den Schulen eine systematische Frühsexualisierung stattfindet, wie Sie es hier darstellen. Da ich in den Lehrplänen keinen Hinweis auf die von Ihnen genannten Unterrichtsinhalte gefunden habe und weder in meiner Laufbahn als Lehrer noch in meiner Eigenschaft als Mutter solche Zusammenhänge kenne, möchte ich gerne wissen, worauf Sie Ihre Behauptungen stützen?"


Zunächst einmal enthält ihre Frage eine Unterstellung. Wenn ich von einer häufig an Schulen stattfindenden Frühsexualisierung schreibe, machen sien daraus eine "systematische Frühsexualisierung. In meinem Text steht auch nichts von "Curicula", sondern ich beziehe ich auf eine Praxis, von der in mehreren Links, die ich agenführt habe, berichtet wird. Sie hätten ja mal die Lehrpläne verlinken können. Ich habe die gerade bei einem schnellen Besuch der Seite des Schulministeriums nicht gefunden. Aber die Lehrpläne sind das eine, die Praxis an den jeweiligen Schulen das andere. Und da hängt es von den Lehrern ab, ob die auf die verfügbaren Materialen von PRO FAMILIA oder Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) oder aus anderen Quellen zurück greifen. Ein Artikel in der Welt zeigt, dass die eingesetzt werden.

"Dazu bitte ich um eine kurze und präzise Antwort mit Verweis auf unmittelbare Quellen. Wenn Ihnen dies nicht möglich ist, bleibt ja immer noch die Beantwortung der Frage, warum Sie mit aus meiner Sicht und Erfahrung nicht belegbaren Behauptungen Politik treiben?"
Die Behauptungen waren belegt, mit einem Bericht aus Hessen, der mir hier gedruckt vorliegt und den ich als PDF verlinkt hatte, wo ganz konkrete Beispiele genannt sind. Wenn Sie sich die Zeit nehmen, bei irgendeiner Hausarbeit oder Ruhepause statt Radio oder Fernsehen mal die verlinkten Videos anzusehen, werden sie weitere Belege mitbekommen. Ich bin kein Computer, der alles abspeichert, was er schon mal gelesen hat. Ich kann jetzt nicht automatisch jeden Vorfall per Link belegen, von dem ich Kenntnis bekommen habe. Und es wurden in der Vergangenheit immer wieder Broschüren zurück gezogen, weil es noch immer viele gute Eltern gibt, die sich dagegen wehren. Diese aus dem Verkehr gezogenen Broschüren sind meist auch nicht mehr im Netz zu finden. Aber Sie können sich sicher sein, das ist nur aufgeschoben und nicht aufgehoben. Die Lobby, die dahinter steht, mag einzelne Niederlagen erleben, aber die wird es mit der Politik der kleinen Schritte immer wieder versuchen. Sie haben ja die Zusatzfrage nicht genutzt, meine Frage zu beantworten, ob Sex mit Unbekannten zu einem perfekten Urlaub gehört und ob solche Aussagen als ASnsprache an Jugendliche sindvoll sind? Das steht zumindest in einer Anzeige der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in einer Jugendzeitschrift. Und die Materialien der BzgA werden ja auch von Schulen und sogar Kindergärten genutzt.
Ich war heute auf der Podiumsdiskussion am Theodor Heuss Gymnasium in Radevormwald um mir anzuhören, was meine Mitbewerber von CDU, FDP, Grünen und SPD so äußeren. Andere Kandiaten wurden nicht auf das Podium geladen. Auf dem Schulhof durften die Parteien für diese Veranstaltung einen für alle Schüler zugänglichen Infostand aufbauen. Und die SPD und die FDP hatten da Kondome ausliegen. Zu meiner Zeit (Abi am THG 1986) haben wir an der Schule keine Kondome gebraucht und es wäre auch niemand auf die Idee gekommen, eine so flache Werbung zu betreiben. Das SPD- Kondom hat auf der Pappe keine politische Botschaft, aber die imperative Aufforderung "LIEBT EUCH". Das ist die Botschaft der SPD an die Schüler aller Jahrgangsstufen, die hier vorbei kommen konnten. Und bei der FDP waren die Jungen Liberalen: "DU SCHÜTZT DICH BEIM SEX, wir schützen Deine Privatsphäre." Auf der anderen Seite stand dann was zum Datenschutz, dass so eingeleitet wurde: "Was du im Bett machst geht den Staat nichts an......" So richtig die Formulierung grundsätzlich ist, so oberflächlich sollte man nicht mit dem Thema Sex umgehen. Ich hatte ja Aussagen von "PRO" FAMILIA in meiner letzeten Antwort zitiert, die auf Infoschriften für die SchülerInnenarbeit standen, die noch viel weitgehender waren.
Wenn Sie in Wipperfürth von sowas noch nicht viel mitbekommen, dann seien Sie dankbar, in einer sehr katholisch geprägten Stadt zu leben, wo die Lehrerkollegien noch in Ordnung sind und die Eltern noch wachsamer sind.
Weitere Kostproben?
Hier ein Beispiel zum anhören, was so alles an Praktiken vorgeschlagen wird.
 
Und hier ein Text, der sich mit der Situation in NRW befasst.
 
Eine systematische Frühsexualisierung scheint es noch nicht zu geben, weil es heute noch genug Eltern gibt, die dann systematischen Widerstand leisten würden. Aber es gibt Gruppen, die bleiben systematisch am Ball, stellen Forderungen und probieren immer mal wieder ihre Materialen den Schulen unterzuschieben oder über andere Wege (z.B. BzgA) dort zu platzieren.
So lädt "PRO" FAMILIA im Internet zum Erleben des ersten Mal ein.

Von Verantwortung oder dem Satz, gehe noch mal in dich, ob du es wirklich schon willst und ob du die möglichen Folgen tragen kannst? Es steht nichts da, dass der sexuelle Kontakt Hormone auslöst, die die Bindung verstärken in einer Zeit, wo man sich noch besser unbefangen kennen lernen sollte. Der Sex wird hier auf die Lustproblematik reduziert und PRO FAMILIA regt zwischen den Zeilen an, der Lust nachzugehen oder nach ihr zu verlangen.
Und hier spricht "PRO"-FAMILIA über Abtreibung, als ob dies etwas ganz normales wäre! 
Was Frauen erleben, die eine Abtreibung durchmachen, zeigen hier die letzten beiden Audiodateien.   Aber vor solchen Gefahren warnt Pro Familia nicht. Bei der Aktion Lebenrecht für Alle (ALfA) kann man das auch nachlesen.
Hier ein Beitrag von mir zum Thema von 2011 auf meinen Blog. Da stelle ich auch meine Antworten von Abgeordnetenwatch ein, damit die weiter diskutiert werden können. Das ist hier leider nur begrenzt möglich.
 
Mit betsem Gruß, Felix Staratschek
 
Um die Frage direkt einzusehen oder weitere Fragen zu stellen, können Sie auch diesem Link folgen.
Auch die Ratsleute von Radevormwald warten bei Abgeorddnetenwatch auf ihre Frage.

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