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Samstag, 12. März 2011

Was Abgeordnetenwatch nicht freischaltet: Frage an Omid Nouripour (MdB Grüne)

Bei http://www.abgeordnetenwatch.de/ kann jeder Fragen an Politiker stellen. Aber nicht jede Frage wird öffentlich an die Politiker weiter gereicht. Mir ist das nicht immer einsichtig. Ich weiß sehr wohl, dass sich manche Abgeordnete den Fragen verweigern und ich habe es auch schon mitbekommen, dass Politiker sich über meine Frage beschwert haben und deren Löschung forderten. Da aber eine einmal veröffentlichte Frage nicht so einfach gelöscht wird, habe ich dann eine Antwort bekommen, die so gar nicht zu dem Widerstand passt, der meiner Frage entgegen gebracht wurde. Ich sage jetzt nicht, welcher Politiker das war, weil mir das vertraulich direkt aus der A- Watch Zentrale bei einer Wahl vor einigen Jahren mitgeteilt wurde. Aber das zeigt auch, das nicht jede gute Frage eine Chance hat und das viele Politiker ín Wahrheit ein ganz anderes Gesicht haben, als es diese in der Öffentlichkeit zeigen.

(Wer direkt zur Frage will sollte die folgenden Zeilen zur Einleitung überspringen)
Hoffentlich erkennen das immer mehr Wähler und wählen diese korrupten Wechselbälge ab. Wahlenthaltung und ungültig Wählen sind keine Lösung, da beides dem Machterhalt der etablierten Parteien dient und weil es Extremisten und Rassisten den Weg in die Parlamente und den Zugang zu Steuergeldern erleichtert. Nur durch die Wahl der besten der sonstigen Parteien kann man einen Wandel der Politik erreichen. Und die Partei, die ich wähle, hat in der Satzung stehen, dass diese keine Spenden von Konzernen und Verbänden annimmt, damit nur Argumente und nie Gelderwartungen zählen.

Wenn ich auch durch die Nennung der Fragen, die nicht veröffentlicht wurden, auf Schattenseiten von Abgeordnetenwatch hinweise, tue ich das unter der Prämisse, das diese Seite im Schnitt mehr Licht als Schatten bringt. Die Bürger haben hier die Chance, Politiker öffentlich mit Themen ihrer Wahl zu konfrontieren. http://www.abgeordnetenwatch.de/wahlen-733-0.html  Bitte machen Sie davon regen Gebrauch, auch wenn mal eine Frage nicht durchkommt. Die kann ich dann veröffentlichen, bzw. Sie können diese als Kommentar hier anhängen.

Alle Leute, die auch die Erfahrung gemacht haben, dass eine Frage nicht veröffentlicht wurde, können mir ihre Frage und ihren diesbezüglichen Schriftverkehr zusenden. Ich bin gerne bereit, akzeptable Fragen in meinem Blog zu veröffentlichen, damit die Öffentlichkeit erreicht, was an die Öffentlichkeit gehört. Ich werde, wenn möglich, die ursprünglichen Adressaten der Frage kontaktieren und diese auf die Möglichkeit einer Antwort in meinem Blog hinweisen. Sollte eine Antwort eines Politikers hier eingehen, werde ich mich per Rückfrage vergewissern, dass die Antwort wirklich von diesem stammt.

Ich empfehle jedem, sich vor dem Absenden der Frage auf Abgeordnetenwatch eine Sicherheitskopie der Frage zu machen, damit man diese genauso vorliegen hat, wie sie eingereicht wurde.
Und darüber hinaus kann hier im Blog jeder dazu seinen Kommentar geben.


-------- Original-Nachricht --------

Thema: Demokratie und Bürgerrechte

Sehr geehrter Herr Nouripour!
Sie nehmen als Politiker Stellung zum Islam als eigenen Glauben im Dossier des Deutschen Kulturrates http://www.kulturrat.de/  .
Warum beeinflusst der Islam ihr politisches Denken und Handeln nicht?

Warum beeinflusst der Islam Sie nur in zweiter Ordnung dadurch dass andere ihre Religion bewerten?

Wie andere meinen Glauben bewerten interessiert mich nicht, aber weil ich glaube, versuche ich ein bestimmtes Handeln umzusetzen. 

Sie schreiben, dass es geboten ist, den Islam endlich zu intergrieren! 
Was wollen sie genau integrieren? 
Wo wird der Islam anders behandelt, als die strukturell vergleichbaren Freikirchen?

Wie stehen sie zu den kritischen Aussagen des Koran?

Aiman Mazyek zitiert im gleichen Dossier Sure 29.46, dass man mit den Schriftbesitzern nur auf die anständige Art diskutieren soll. Dies haben auch schon die islamischen Gelehrten als Titel ihres Briefes an den Papst genommen. Leider enthält der Koran sofort die Einschränkung, dass die Frever hiervon ausgenommen sind und das Frevler diejenigen sind, die nicht glauben wollen, was Mohammed den Menschen verkündet. Demnach sind Juden und Christen, die nicht die Lehren des Koran annehmen von der Diskussion in der anständigen Weise ausgeschlossen. 

Sure 9.29 fordert gar die Bekämpfung dieser Schriftbesitzer, bis diese kleinlaut Tribut zahlen. Andere Verse, die Mazyek zitiert haben in meinen Augen keine Aussage zum Thema angewandte Toleranz und wirken auf mich mehr abgrenzend.

Warum wird der Koran den Nichtmuslimen immer so unvollständig und aus dem Zusammenhang gerissen zitiert? 

Wie lesen Sie den Koran und wie deuten Sie - was politisch bedeutend ist - solche kritischen Stellen?

Was streben Sie an, um Christen, Bahai, Ahamdis, Juden und Zoroastrier in islamsichen Ländern zu schützen, u.a. vor Todestrafe für Konvertiten in Afghanistan, Blasphemiegesetz in Pakisten, Dikriminierung in Agypten, der Türkei, Liturgieverbot in Saudi Arabien.....?

Mit bestem Gruß, Felix Staratschek

Nachtrag: 
Genauer Link zum Text des Kulturrates:
http://www.kulturrat.de/dossiers/islam-dossier.pdf 
Am 17. Januar 2011 11:23 schrieb abgeordnetenwatch.de moderation@abgeordnetenwatch.de :


Guten Tag Felix Staratschek,
vielen Dank für Ihre Nachricht an Herrn Omid Nouripour über abgeordnetenwatch.de.
Wir müssen Ihnen allerdings mitteilen, dass wir Ihre Nachricht in der uns vorliegenden Version nicht freischalten, da sie Tatsachenbehauptungen, statistische Daten oder Zitate enthält, die Sie nicht belegen. Genauer gesagt hatten wir Schwierigkeiten die Stellungnahme von Herrn Nouripour auf kulturrat.de auf Anhieb zu finden. Wir bitten Sie daher um die Verlinkung des Dossiers.
Auch bei allgemein bekannten Angelegenheiten ist es wichtig, die Quellen im Fragetext anzugeben. So können die Leserinnen und Leser des Portals die beschriebene Tatsache ohne größeren Aufwand nachvollziehen.
Wir werden Herrn Omid Nouripour Ihre Nachricht aber zur Kenntnisnahme weiterleiten (aus Datenschutzgründen ohne Ihre e-Mail-Adresse).
Bitte beachten Sie, dass Sie die Frage ERNEUT auf http://www.abgeordnetenwatch.de/ im EINGABEFELD auf der Profilseite von Herrn Omid Nouripour stellen müssen, da wir sie nur auf diesem Wege bearbeiten können.
Wir hoffen auf Ihr Verständnis und darauf, dass Sie abgeordnetenwatch.de weiterhin nutzen.
Wenn Sie Fragen zur Moderationsentscheidung haben, dann bitten wir um eine kurze Rückmeldung an moderation@abgeordnetenwatch.de . Bitte verändern Sie dabei NICHT den Betreff und Ursprungstext der eMail, damit eine zeitnahe Bearbeitung Ihrer Anfrage stattfinden kann.
Den Moderations-Codex finden Sie unter: www.abgeordnetenwatch.de/codex
Mit freundlichen Grüßen,
Judith Gehrke
(abgeordnetenwatch.de)
--
Unsere Kontaktdaten:
www.abgeordnetenwatch.de/impressum

Am 18.01.2011 00:58, schrieb Felix Staratschek:


Sehr geerhte Frau Gerke!
Ich kann den Einwand nicht verstehen. Denn wegen der begrenzten Zeichenzahl kann ich keinen langen Link setzen und musste den text schon gut ausarbeiten.
Aber wenn Sie den Link öffnen haben sie dort auf der Titelseite zweimal einen Hinweis auf das Thema, zum einen über die Pressekonferenz (Punkt 2 der Seite), die einen Link zum Dossier enthält und zum anderen über die Rubrik "Veröffntlichung".
Auch über Google kommt jeder mit 3 Suchworten (kultur islam dossier) zum Link.
http://www.google.de/search?sourceid=navclient&hl=de&ie=UTF-8&rlz=1T4GZEZ_deDE248DE254&q=dosier+islam+kulturrat#hl=de&newwindow=1&rlz=1T4GZEZ_deDE248DE254&&sa=X&ei=u9U0TdeyMIn0sgbhj82TCg&ved=0CBoQBSgA&q=dossier+islam+kulturrat&spell=1&fp=704b73a884dd117d
Ich denke, dieser Aufwand ist zumutbar und gehört zum Alltag der Internetarbeit. Zusätzlich dürfte Herr Nouripour selber wissen, was er geschrieben hat. Er muss am wenigsten nach dem Thema suchen und kann ja in seiner Antwort auch den kompletten Link oder Text wiedergeben.
Ich sehe deshalb keinen Grund, die Frage nicht zu veröffentlichen.
Mit bestem Gruß, Felix Staratschek
Frageseite für Omid Nouripour:
http://www.abgeordnetenwatch.de/omid_nouripour-575-37847.html


---------- Weitergeleitete Nachricht ----------

Von: moderation@abgeordnetenwatch.de  
Datum: 20. Januar 2011 14:35
Betreff: Re: Ihre Mail an Herrn Omid Nouripour
An: Felix Staratschek

Sehr geehrter Herr Staratschek,
vielen Dank für Ihre Nachricht.
Die Nichtveröffentlichung Ihrer Anfrage erfolgte auf Grund formaler Kriterien. Unser Moderationsteam nimmt keine inhaltlichen Bewertungen vor.
Es sollte aber eine Selbstverständlichkeit sein, Sachverhalte, die nicht zum politischen Tagesgeschehen gehören, zu belegen. Die Verweise dienen m nicht in erster Linie als Belege für uns oder den/die befragte/n Abgeordneten, sondern auch für alle anderen Nutzerinnen und Nutzer, die mit dem betreffenden Thema möglicherweise nicht so vertraut sind. Um hier zu gewährleisten, dass jeder sich schnell informieren kann, bitten wir um direkte Links und eine kurze Erläuterung derselben. Im Hinblick auf die breite Akzeptanz unserer Seite hat sich dieses Vorgehen aber bewährt.
Ich bitte für dieses Vorgehen um Verständnis.
Mit freundlichen Grüßen
Elisa Schweitzer
(abgeordnetenwatch.de)
Den Codex für die Moderation finden Sie hier:
http://www.abgeordnetenwatch.de/codex
--
abgeordnetenwatch.de (Moderation)
Mittelweg 12
20148 Hamburg
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