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Sonntag, 13. März 2011

Gegen die Lügen vor und nach Tschernobyl

1986 verfasste Herbert Gruhl, damals Bundesvorsitzender der ÖDP, 1978 aus der CDU ausgetreten, dieses Informationsblatt für die Ökologisch Demokratische Partei (ÖDP). Im Bundestag hielt er bis 1980 mehrere atomkritische Reden.
Nun wiederholt sich die Geschichte. Das ist neben dem bevorstehenden 25. Jahrestag der Tschernobyl- Katastrophe ein Grund, dieses Flugblatt aus einer Zeit ohne Internet in Erinnerung zu bringen. Die Inhalte dieses Textes sind immer mit Bezug auf die Zeit (1986) und die Generation, der Herbert Gruhl angehörte, zu lesen und müssen nicht in jedem Detail eine heutige ÖDP- Position oder -Formulierungsweise darstellen. Auch haben sich die Möglichkeiten für eine regenerative Energieversorgung seit dieser Zeit deutlich verbessert, was Herbert Gruhl damals noch nicht berücksichtigen konnte. Obwohl ich der großen Linie des Textes auch heute noch folgen kann, würde ich selber Details anders formulieren. Aber hier geht es um die Wiedergabe eines historischen Dokumentes.

Hervorhebungen im Text entsprechen denen im Flugblatt von 1986

Die Ökologisch Demokratische Partei (ÖDP) informiert:

Gegen die Lügen vor und nach Tschernobyl

Die Atomtechnik unterscheidet sich von anderen Techniken nicht nur dadurch, dass sie riesigere und komplizierte Anlagen erfordert, sondern sie enthält Gefahrenpotentiale, die mit keiner Industrie auch nur vergleichbar sind. Die Spaltvorgänge erzeugen nicht nur tödliche Strahlen, sondern 13 neue und giftige chemische Elemente, die in der Natur überhaupt nicht vorkommen. Und fast die Hälfte der natürlichen Elemente wird dabei so verwandelt, dass aus harmlosen Stoffen gefährliche Abwandlungen (Isotope) entstehen. Diese strahlenden Neubildungen sind vielfach so giftig, dass sie mit Tieren und Pflanzen nie in Berührung kommen dürfen; was jedoch gar nicht zu vermeiden ist, da ein großer Teil von Ihnen über Jahrtausende und länger die verheerende Wirkung beibehält. Da die Atomspaltung erst vor 40 Jahren (Stand 1986) begonnen hat, konnten die tausendfältigen langfristigen Auswirkungen auf Menschen und andere Lebewesen noch gar nicht erforscht werden.

Man wusste allerdings, dass hier mit tödlichen Stoffen hantiert wird, die bei jedem größeren Unfall eine unvermeidliche Katastrophe auslösen würden. Darum behaupteten die beteiligten Wissenschaftler und die Betreiber der Atomkraftwerke: Hier wird nie was passieren, da nichts passieren darf! Sie schränkten später ein: In vielen 1000 Jahren könnte schon einmal ein Reaktor außer Kontrolle geraten. Tatsache ist, dass es in den Vereinigten Staaten schon drei, in der Sowjetunion bis jetzt zwei solcher "undenkbaren Fälle" gegeben hat. Die vorhergehenden ereigneten sich in unbesiedelten Gebieten. Doch in Harrisburg geriet 1978 ein Reaktor im Wohngebiet außer Kontrolle. Man wusste zunächst nicht aus welchen Grund - ebensowenig wie man wusste, warum er haarscharf an der Katastrophe vorbeikam. Zögernd waren die Menschen evakuiert worden.

Am 26.April 1986 explodierte nun ein Reaktor in Tschernobyl und man evakuierte die Bevölkerung erst nach Tagen, als bereits einige 100.000 Menschen verseucht waren. Ihre unheilbaren Erkrankungen werden zum größten Teil erst nach Jahren ausbrechen. Und für eine ebenfalls unbekannte Zeit werden sie ihre Heimat nicht wieder betreten dürfen.

Rund 20 Arten radioaktiver Gifte gelangten über 1300 Kilometer noch zu uns.
Was geschieht aber, wenn die gleiche Katastrophe in unserem zehnmal dichter besiedelten Land eintritt? Hier wären in einem solchen Fall Millionen Menschen betroffen! Wohin sollten sie umgesiedelt werden?

Das ist das Restrisiko, von dem Herr Kohl spricht, welches wir alle riskieren müssen. Aber warum müssen wir das? Weil wir alle Jahre mehr Strom verbrauchen, mehr Güter produzieren und wieder wegwerfen "müssen".
Warum eigentlich?
Weil wir unseren "Wohlstand" vermehren müssen. Tun wir das nicht, dann fallen wir auf "ein Entwicklungsland mittlerer Kategorie" zurück, behauptete gegen alle Vernunft Franz Josef Strauß - während ein Herr Franz Josef Spalthoff von den Rheinisch Westfälischen Elektrizitätswerken (RWE) sagt: Auch bei Abschaltung aller Atomkraftwerke werden bei uns die Lichter nicht ausgehen. (Weil noch eine größere Überkapazität gebaut worden ist, als sämtliche Atomkraftwerke (AKW) zusammengenommen liefern.

Was lehrt uns die Katastrophe von Tschernobyl?

Die Stadt Kiew, 130 Kilometer südlich von Tschernobyl entfernt wurde noch stark betroffen. Alle Kinder und viele Erwachsene wurden evakuiert, Straßen und Plätze und die Häuserwände wurden noch sechs Wochen nach der Katastrophe täglich mehrmals mit Wasser abgewaschen. und auch die 170 Kilometer nördlich gelegene Stadt Gomel wurde wohl noch schwerer getroffen, dort fielen Leuten sofort die Haare aus.

Was bedeutet ein solches Ereignis auf die Bundesrepublik Deutschland übertragen?

Die Entfernung von Tschernobyl bis Kiew im Süden beträgt 130 km
Die Entfernung von Tschernobyl bis Gomel im Norden beträgt 170 km
Das ergibt einen Durchmesser des verseuchten Gebietes von 300 km

Die Entfernung von Frankfurt am Main bis München ergibt ebenfalls 300 km

Eine Katastrophe in Grafenrheinfeld oder Ohu oder in Grundremmingen oder in Neckarwestheim oder in Biblis oder Philipsburg würde fast ganz Bayern und Baden Württemberg sowie Teile von Hessen und Rheinland Pfalz so verseuchen, wie es jetzt die Ukraine von Gomel bis Kiew ist.

Eine Katastrophe in Kalkar würde noch verheerender werden!

Innerhalb des 130 Kilometer Radius, was wir als "Kiew- Distanz" bezeichnen, liegt das gesamte Land Nordrhein Westfalen mit 17 Millionen Einwohnern und fast die gesamten Niederlande mit ihren 13 Millionen Einwohnern. Tritt in Kalkar eine Katastrophe ein, dann sind je nach Windrichtung (die sich drehen kann) in jedem Fall zehnmal mehr Menschen betroffen, weil in diesem Raum eben zehnmal mehr wohnen, als in dem von Tschernobyl. dazu kommt, dass die Ladung des Brüters die eines Reaktors vom Typ Tschernobyl um das Vielfache übertrifft.

Der Schnelle Brüter in Kalkar würde im Falle der Katastrophe bei ungünstiger Wetterlage sowohl Nordrhein Westfalen als auch Holland und einen Großteil Belgiens unbewohnbar machen und ganz Europa verseuchen.

(Die Karte mit 130 km Radius um Kalkar kann ich hier nicht wiedergeben, Aber auf der Karte sind im 130 km Kreis:
NL: Amsterdam, Rotterdam Emmen, Meppel Roodeschool
B: Hergentals Hasselt, Liege/Luik/Lüttich
NRW/NDS: Euskirchen, Bonn, Gummersbach, Plettenberg, Arnsberg, Soest, Beckum, Warendorf, Ibbenbüren, Rheine, Lingen, Meppen und der ganze Ballungsraum Rhein/Ruhr/Wupper/Sieg)

Wie können es da Parteivorsitzende, die ihre Parteien "christlich" nennen, verantworten, Millionen Menschen und ganze Länder der Gefahr der Vernichtung auszusetzen? Wer ermächtigt sie dazu, das, was Christen als "Schöpfung Gottes" verehren, dem Restrisiko einer atomaren Verseuchung auszuliefern, die künftigen Generationen nicht einmal eine bescheidene Lebenschance ließe? Und das aus dem nichtigen Grund, wir hätten in den heutigen Spitzenländern des materiellen Wohlstandes immer noch nicht genug - während 3/4 der Menschheit mit einem Bruchteil unserer Güter und einem winzigen Bruchteil unserer Energie auskommen müssen!

Wegen der weiteren Jagd nach dem Mammon nehmen wir das Risiko der Selbstausrottung und der Vergiftung anderer Völker in Kauf!

Ist das christlich?
Ist das ´konservativ?

Nein, das ist Mord an der Schöpfung!

"Es gibt zwar keine Rache des Schöpfers, aber eine Rache der Schöpfung" schreibt der bekannte Publizist Franz Alt an Helmut Kohl und weiter:
"Religiös sein heißt heute, die Heiligkeit der Schöpfungsordnung achten - privat und politisch. Die alten konservativen Werte und Worte bekommen im Angesicht der Gefahr eine ganz aktuelle Bedeutung. Ach wären die Konservativen doch endlich konservativ anstatt atomare Revolutionäre! Die Erhaltung des Lebens und der Lebensgrundlagen ist eine urkonservative Aufgabe, nachdem die Welt am atomaren Abgrund angekommen ist."

"Das 20. Jahrhundert hat den Verstand verloren!"

Das haben Musikgruppen in Moskau bei einer Großveranstaltung zugunsten der Opfer von Tschernobyl gesungen. Dieser Song gilt für unseren Westen genauso wie für den kommunistischen Osten. Leute ohne Verstand regieren uns! Sie verletzen laufend ihren Amtseid, worin sie schwören, "Schaden vom deutschen Volke abzuwenden". Denn mit ihrer Politik riskieren sie den Holocaust im eigenen Land. Sie riskieren dass mitten im Frieden 1/3 der Bundesrepublik Deutschland (heute wäre es ein Viertel) unbewohnbar wird, wenn auch nur einer der laufenden 19 Reaktoren außer Kontrolle gerät, wie das in Tschernobyl in Sekunden geschah! Noch schlimmer: Sie wollen noch weitere Werke in Betrieb setzen, darunter den um ein vielfaches gefährlicheren "Schnellen Brüter" in Kalkar und die Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf!

Allein Kalkar könnte ganz Nordrhein Westfalen unbewohnbar machen und die Niederlande dazu - Wackersdorf aber ganz Bayern und große Teile Österreichs und der Tschechei!

Und das sei "ethisch zu verantworten", behaupten diejenigen, die uns zur Zeit regieren. Dazu schrieb Franz Alt im Brief an den Bundeskanzler:

"Sie übernehmen hier  - scheinbar - eine Verantwortung, die kein Mensch übernehmen kann. Oder wie sollte denn die Übernahme der Verantwortung praktisch und konkret aussehen, wenn im nächsten Jahrzehnt gesundheitliche und im nächsten Jahrhundert genetische Spätfolgen deutlich werden durch Tschernobyl oder einen weiteren Unfall?.....

Wer nach Tschernobyl noch Atomkraftwerke bauen will, begründe das bitte ehrlich mit den ökonomischen Interessen der Atomwirtschaft, aber nicht mit moralischen Ansprüchen. Moralisieren geht immer zu Lasten der Moral! Das auch bei uns verbleibende Restrisiko haben Sie "theoretisch" genannt und "für uns alle vertretbar". Diese Argumentation ist unredlich und nach allem, was wir wissen, wissenschaftlich unhaltbar."

Was haben dagegen die Parteivorsitzenden der "Christlich Demokratsichen" und "Christlich Sozialen" Union (CDU/CSU) vorzubringen? Sie erwarten von einer internationalen Reaktorsicherheitskonferenz "die Lösung". Solche Konferenzen haben in leichteren Fragen kein Ergebnis gehabt und hierzu können sie auch gar keins haben.  Alle "Schadensersatzforderungen" werden national und international illusorisch sein. Wenn ein deutsches Bundesland erst so verseucht ist wie die Ukraine zwischen Gomel und Kiew, dann kann keine irdische Instanz jemals den Schaden an  Menschen und Natur ersetzen, geschweige denn, auch noch den Nachbarländern unvorstellbar hohe Summen zahlen! Diese Ignoranten tun so, als gelte es, den Blechschaden eines Autounfalls zu "regulieren".

Bisher, so schreibt Franz Alt weiter, haben wir "Glück gehabt. Aber das atomare Glücksspiel treiben wir nicht ungestraft auf Dauer. Die atomare Wolke von Tschernobyl war lediglich eine Giftwolke - die nächste Atomwolke könnte für viele ein Leichentuch sein. wir können nur ernten, was wir säen. Alle Unfälle, die möglich sind, werden irgendwann passieren, wenn wir die Voraussetzungen für mögliche Unfälle nicht beseitigen. Tschernobyl ist die vielleicht letzte Chance zum Umdenken."

Und vom Umdenken hören wir immer noch wenig, dagegen aber folgende

Neun Lügen deutscher Politiker

1. Dass die deutschen Atomkraftwerke absolut sicher seien.
2. Dass die Atomkraftwerke, die in Frankreich oder gar der Sowjetunion stehen, für uns genauso gefährlich seien wie die um Hamburg, die im Rhein-Main- Gebiet oder um München.
3.Dass internationale Verträge und Meldepflichten an den furchtbaren Auswirkungen einer atomaren Katastrophe etwas ändern könnten.
4. Dass wir alle Jahre noch mehr Strom haben müssten.
5. Dass Atomstrom Arbeitsplätze schaffe (er treibt vielmehr die Maschinen an, die dann Arbeitsplätze überflüssig machen).
6. Dass wir die Atomkraftwerke bauen müssen, um der dritten Welt zu helfen; (denn der Strom kann nur hier verbraucht werden und vermindert unseren Erdölverbrauch nicht, da Strom keine Autos antreibt (Stand 1986!).
7. Dass wir ohne Atomstrom nicht leben könnten.
8. Dass unser Wohlstand bei Abschaltung der Atomkraftwerke sinken müsste.
9. Dass sich der Strom ganz außergewöhnlich verteuern müsste, wenn die Atomkraftwerke abgeschaltet würden. (In Wahrheit wird die Verteuerung 2-3 Pfennige je Kilowattstunde ausmachen; aber das hauptsächlich wegen der in den letzten Jahren verschwendeten Milliarden für die Atomwirtschaft).

Die Frage lautet nicht: Was kostet der Ausstieg?
sondern: Wollt Ihr lieber sterben statt sparen?

Was setzen wir dagegen?

1. Sparsamkeit
Wir brauchen nicht alle Jahre mehr Energie, sondern weniger, wenn wir unnütze Dinge unterlassen.
Es ist noch keine dreißig Jahre (Stand 1986!) her, da haben wir in der Bundesrepublik Deutschland mit der Hälfte der Energiemenge von heute gelebt! Waren das damals  menschenunwürdige Zustände? Nein! Das leben war so überraschend gut, dass man vom "Wirtschaftswunder" sprach.
Das einzige, was wir auf diesem Planten unabdingbar zum Leben brauchen, ist die Sonne und die Nahrung, die sie uns auf der Erde wachsen lässt. Nur die Sonnenenergie dürfen wir guten Gewissens nutzen, da sie sich nie erschöpft! Erdöl, Kohle, Erdgas und Uran wachsen dagegen niemals nach.

2. Gegen Verschwendung
Die Verschwender von Energie dürfen nicht mehr mit billigen Preisen belohnt werden, sondern sie müssen mit steigenden Preisen zur Sparsamkeit angehalten werden!
Das heißt Wegfall sämtlicher Grundgebühren, die bisher schon beim Nullverbrauch zu zahlen sind (nicht nur für Strom und Gas, auch für das Auto (Steuer) und für das Wasser). Diese Gebühren müssen dem echten Verbrauch zugerechnet werden.
Eine Grundmenge an Kilowattstunden, an Kubikmeter Gas und Wasser pro Person (auch je Kind) muss dann den billigsten Tarif bekommen - und bei darüber hinaus gehenden Verbrauch muss der Preis pro Einheit steigen. Dies wäre auch sozialer als heute, besonders für Familien mit Kindern und Rentner.

3. Sonnenkollektoren
Die Sonnenenergie kann auch in Europa zur Heizung beitragen und für die Haushalte Warmwasser liefern. In der Landwirtschaft können Abfälle wie Stroh, die heute sinnlos und umweltschädigend vernichtet werden, künftig Energie liefern.

4. Wasserstoff aus Sonnenenergie
Wasserstoff ist ein idealer Energieträger, der aus der Sonnenwärme gewonnen wird und umweltunschädlich verbrennt.
Er kann in Deutschland, aber in größeren Mengen besser in südlichen Wüstenregionen gewonnen werden. (Wir sind keine grundsätzlichen Feinde der Technik, sondern Freunde einer vernünftigen Technik.) Die Regierungen hatten bereits 1973, als das Erdöl teuer wurde, auf vernünftige Techniken setzen können, stattdessen haben sie auf die höchst unvernünftige Atomenergie - die Energie aus dem Höllenfeuer - gesetzt und haben dafür in der Bundesrepublik Deutschland  über 100 Milliarden DM verschwendet! Und die zur Zeit Regierenden wollen weitere Milliarden darauf vergeuden (alleine acht Milliarden für die Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf) und die Bundesrepublik darüber zum Polizeistaat machen.

5. Preise und Arbeitsplätze
Die von uns vorgeschlagenen sanften Energieträger sind kurzfristiger und billiger einzusetzen und sie schaffen mehr Arbeitsplätze als die höllischen Atomkraftwerke.

Die Ökologisch Demokratische Partei (ÖDP) ist die einzige unter den konservativen Parteien, die unsere Heimaterde vor dem atomaren Wahnsinn bewahren will, damit kommende Generationen hier leben können. Unser Bundesvorsitzender (damals, 1986), Dr. Herbert Gruhl, ist der einzige, er schon vor 10 Jahren im Deutschen Bundestag gegen das Atomprogramm aller damaligen Parteien seine Stimme erhoben hat,

Er schreibt auch jetzt wieder - durch Tschernobyl bestätigt - gegen den fortgesetzten Wahnsinn in seinem neuen Buch "Der atomare Selbstmord" (Verlag Herbig, München), Darin werden die Ausführungen dieses Flugblattes untermauert. Dort ist auch der vollständige Brief nachzulesen, den Franz Alt an den derzeitigen Bundeskanzler geschrieben hat.
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Ergänzungen:
Erdbeben in Deutschland: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Erdbeben_in_Deutschland
Die Braunkohle in der Rheinischen Bucht liegt z.B. so tief, weil das Gebiet ein mit Sediment gefüllter Grabenbruch ist. Interessant, dass auch abseits der Erdbebenzone spürbare Beben dokumentiert sind.
Einer der größten Vulkane Europas ist der Laacher See in der Vulkaneifel, dessen Asche bis nach Dänemark gelangt ist: http://de.wikipedia.org/wiki/Laacher_See
Wer garantiert hier, dass es kein unerwartet starkes Beben gibt?


Geologische Bruchzonen in Deutschland: http://de.wikipedia.org/wiki/Mittelmeer-Mj%C3%B6sen-Zone

Die ÖDP heute: http://oedp.de/

Kommentare:

  1. Es ist wirklich krass, was da abgeht. Man muss sich nur einmal vor Augen halten, wie sehr sich eine atomare Katastrophe auf unser aller Leben auswirken würde.

    Guter Beitrag, es kann gar nicht genug davon im Netz geben. Ich drücke die Daumen und hoffe auf einen baldigen Atomausstieg.

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  2. was wäre wenn es zu einem weltweiten Stromausfall für einige Wochen käme? Haben wir dann 450 Supergaus zu erwarten?

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  3. In dem Jahr 2013 soll ein extrem starker Sonnensturm stattfinden der evtl. das Magnetfeld verschieben könnte.


    Die Folgen wären, monatelanger Stromausfall und Chaos auf der ganzen Welt. Wissenschaftler warnen schon seit längerer Zeit vor den Auswirkungen von Sonneneruptionen.

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