NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen

NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen
RKI-Files zeigen, die Welt wurde aus reiner Willkür ohne Evidenz syn-corona-isiert. Es drohen neue Verträge und Regeln, mit denen alles noch schlimmer als erlebt wiederholt werden kann. Der durch eine "Verzehrstudie" spätestens seit 2007 der Bundesregierung bestätigt vorliegende pandemische Vitamin D-Mangel interessiert nicht mal Grüne und Linke, aber neuartige, gentechnische Injektionen werden seit 2020 von CDU, CSU, SPD, FDP, Grünen und Linken unterstützt. Unmengen an Geld wurden sinnlos verschwendet und den Menschen Schaden zugefügt. Vieles zum Thema finden Sie bei Gloria.tv: https://gloria.tv/Felix%20Staratschek . Nur wenn viele zur NRW-Landtagswahl sonstige Parteien wählen kann der Protest fruchten. Nur wenn Sie das mit allen Bekannten besprechen und digital dafür werben, kann dies eine Massenbewegung werden. Nur wer gültig eine "Die Basis" für seinen konstruktiven Protest wählt, kann sagen, dass er keinen Anteil an dem hat, was in Landtagen und Bundestag anstellen. Wahlenthaltung und ungültige Stimmen lassen die Mächtigen alleine durch ihre eigenen gültigen Stimmen weiter agieren. Nur gültige Stimmen können diese entmachten, so dass wir es bei jeder Wahl erneut versuchen müssen und unsere Stimme gültig einsetzen. Informieren Sie sich über Die Basis https://diebasis-partei.de/ Denn mit einer Stimme für CDU, CSU, SPD, FDP, Linken, AfD und Grünen, der Wahlenthaltung oder ungültigen Stimmen haben wir alle verloren, weil das dazu dient, das die Kräfte weiter agieren, die unser Land mit Panik überziehen und den Aufbau eines menschlichen Gesundheitswesen unterlassen. Weitere Infoseiten zu Corona sind unter Videos von mir auf Bitchute verlinkt. https://www.bitchute.com/channel/jpgOUrDd3rzd/ Bitte Bild mit rechter Maustaste anklicken und neues Fenster öffnen.
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Mittwoch, 27. Mai 2026

Leserbrief: Tarifreform: Wie VRR und AVV mit massiven Preissteigerungen die Verkehrswende beenden

 Betrifft: 

und

Wie gut haben des die Menschen im Großherzogtum Luxemburg. Da sagt man, es ist gut wenn die Menschen den ÖPNV nutzen, weshalb dort der ÖPNV zu 100% vom Staat finanziert wird und man kein Fahrgastabitur braucht um den besten Tarif zu ermitteln. Man braucht nie rechnen, der ÖPNV ist immer immer günstiger als das Auto, egal ob man alleine fährt oder einen Familienausflug macht. Und die Preissteigerungen, die  der neue VRS-AVV-Tarif bringt sind extrem.

Freitag, 15. Mai 2026

Mobilitätscheck ÖPNV: VCD stellt Bus und Bahn auf den Prüfstand

Link zur Umfrage:
https://survey.lamapoll.de/VCD-MobiCheck-OEPNV

Am 1. Mai feiert das Deutschlandticket seinen dritten Geburtstag – Anlass für den ökologischen Verkehrsclub VCD, seinen „Mobilitätscheck ÖPNV“ zu starten, um Bus und Bahn auf den Prüfstand zu stellen. Ab diesem Stichtag ruft der VCD bundesweit zur Teilnahme an seiner Online-Umfrage auf. Er will die Erfahrungen sammeln, die Fahrgäste mit Bus und Bahn machen. „Wir wollen wissen, wie der ÖPNV funktioniert, wo es läuft und wo es hakt – und zwar aus Sicht der Kundinnen und Kunden,“ so Alexander Kaas Elias, der ÖPNV-Experte des VCD. „Erst wenn die Anbindung in der Stadt und auf dem Land gesichert ist, kann der ÖPNV eine Alternative zum Auto werden.“

Donnerstag, 14. Mai 2026

Leserbrief: Kostenloser ÖPNV in Luxemburg ist näher als in Mallorca

 

Betrifft:
 
Warum nach Mallorca schauen, wenn das Gute so nah liegt: In ganzen Land Luxemburg ist der ÖPNV für jeden fahrpreisfrei, von vielen deutschen Grenzorten muss man nur über eine Brücke gehen oder die Fähre nehmen um dann Ziele im Land anzusteuern, wenn einem Luxemburg zu teuer ist. Deutsche Fahrkarten gelten bis Wasserbillig, danach gilt "freie Fahrt für freie Bürger". Zeltplätze oder Jugendherbergen erlauben es jeden das Land per ÖPNV zu erkunden. Ideal für ÖPNV-Klassenfahrten.

Montag, 2. Februar 2026

Verdi könnte fahrgastfreundlicher streiken / Tariflaufzeit so legen dass nur im Sommerhalbjahr Arbeitskämpfe stattfinden

 Warum kann VerDi keine Rücksicht auf die Fahrgäste nehmen? Sicher, es gibt bei jedem Streik Nebeneffekte. Aber beim ÖPNV-Streik leiden nicht die Bonzen, sondern viele kleine Leute, die z.T. für Taxifahrten oder Gutzeitverluste durch die jährlichen Streiks mehr verlieren, als ihnen die Gewerkschaften an Lohnerhöhung erstritten haben. Deshalb sollte der ÖPNV immer zuletzt in Streiks einbezogen werden. Und Warmstreiks sollten maximal von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang stattfinden oder sektoral erfolgen, etwa bei Schulbussen und Einsatzwagen oder von 7 bis 19 Uhr kein Fahrtbeginn. Fahrgäste sind die Grundlage des ÖPNV und damit der Arbeitsplätze der Busfahrer. Man sollte das beim Streiken nicht vergessen, dass man hier die Grundlage der eigenen Arbeit in Mitleidenschaft zieht


Da der Streik zum Arbeitskampf dazu gehört werden wir Fahrgäste wohl immer mal wieder in den sauren Apfel beißen müssen den Streik auszuhalten. Aber dann macht bitte Tarifverträge, wo die Streikzeit in die wärmere und hellere Hälfte des Jahres fällt und lasst bitte die ersten beiden und die letzten beiden Fahrten jeder Linien am Tag bestehen. Und Warnstreiks bitte nur, wenn der Wetterbericht gut ist, dass man Laufen oder Radeln kann. Besonders Frauen haben oft Angst im Dunkeln weite Strecken zu laufen. Es wäre daher eine Form des Respektes gegenüber Frauen und alten Menschen die Laufzeit der Tarifverträge so zu legen, dass nur noch ab Anfang April gestreikt wird, wenn kein Schnee liegt, kein Glatteis droht und kein Regen angesagt ist, sofern es Tage ohne Regen gibt. Denkbar wäre auch dass als Warnstreik oder Langzeitstreik nur die Nachbusstrecken mit Gelenkbussen ab dem Morgen angeboten werden und keine Fahrkarten verkauft und kontrolliert werden. Damit wäre der Busverkehr deutlich reduziert, es wäre aber kein Totalausfall.

Folgende Linien sind in Remscheid nicht vom Streik betroffen und fahren:
636 Lüttringhausen - Oberbarmen (BVR)
336 Lennep - Bergisch Born -Gummersbach (OVAG)
260 Köln -Wermelskirchen - Remscheid (RVK)

Teilweise fahren:
240 Lennep - Wermelskirchen (RVK-Busse mi K- & GL-Nummernschild)
671 Lennep - Radevormwald (gelbe OVAG-Busse mit GM-Nummernschild fahren, vormittags stündlich, am nachmittag einige Fahrten ab 15.50 Uhr  
Da die SR meist blaue Busse einsetzen kann man vereinfacht sagen, die blauen Busse fallen hier aus. Leider sind an den Haltestellen und in den Fahrplanbüchern die Fahrten nicht den Betreibern zugeordnet, so dass die Erfahrung wichtig ist um zu wissen wann was fährt. Das wäre auch sinnvoll, wenn man wissen will, in wessen Fundbüro etwas gelagert wird, wenn man was vergessen hat.

Nicht genannte Buslinien aus Radevormwald (626, 339, 134) sind ebenfalls nicht vom Streik betroffen.


  

Donnerstag, 2. Oktober 2025

Leserbrief: Überrascht von Schnellbusplänen: Zur geplanten Buslinie Remscheid - Radevormwald - Halver - Lüdenscheid

 

Die Morgenpost vom 30.9.25 hat mich überrascht. Demnach sind im Land Nordrhein Westfalen Pläne weit fortgeschritten neue Schnellbusse einzuführen. Wobei die Meldung einen Bruch im Raum-Zeit-Kontinuum hat. Denn ein Schnellbus von Lennep nach Bergisch Gladbach über Lüdenscheid ist anders nicht zu erklären. Aber statt dass man hier die Physik überwindet dürfte da eher ein Spiegelstrich vergessen worden sein und es um zwei getrennte Linien gehen. Angeblich sei das ganze mit den betroffenen Städten abgesprochen. Wie kommt es dann, dass ich im Ratsinfosystem keinen Hinweis auf die Schnellbusse finde? Das hätte doch Thema im Verkehrsausschuss sein müssen und die Stadt hätte die Bürger bitten können, sich zum Thema zu äußern. 

Radevormwald liegt künftig an der Schnellbuslinie Remscheid Lennep - Lüdenscheid. Das erstaunt mich schon, da die Grenze nach Westfalen m.W. wesentlich seltener überquert wird als die Grenze nach Remscheid oder Wuppertal. Das Fahrgastpotential ist hier eher geringer. Und warum geht die Linie nur bis Lüdenscheid und Lennep? Ein Schnellbus vom Friedrich Ebertplatz in Remscheid bis Werdohl würde Sinn machen. dabei müsste in Werdohl der Anschluss an die IC-Züge von und nach Frankfurt hergestellt werden. Da werden nämlich oft viel preiswertere Fahrkarten angeboten als bei den IC und ICE von Köln nach Frankfurt. Da kann man Sparpreise in Klasse 1 ohne ICE buchen und mit einmal Umsteigen viele Orte erreichen (u.a. den RE nach Bamberg). Wer diese IC schon heute nutzen will muss Witten und Siegen als Zwischenhalt ohne Aufenthalt angeben, dann kann man bis Frankfurt diesen Zug nutzen. 1. Klasse lohnt sich, wenn ÖPNV-Anschlusszüge sehr voll sind und ist bei Sparpreisen oft bezahlbar. 

Samstag, 20. September 2025

Das Deutschlandticket: Verbesserung und Fehler in einem! Zu aktuellen Berichterstattung

 

Das Deutschlandticket macht den ÖPNV attraktiver, aber leider nur für Menschen, die oft den ÖPNV nutzen. Alle anderen werden mit teuren Einzeltickets zum Auto getrieben. Auch Menschen die kein Auto haben bewegen deswegen oft Autobesitzer diese zu holen und zu bringen, so dass für einen Besuch eines Rentners der sich die Fahrkarten nicht leisten kann 4 Autofahrten anstelle von 2 Busfahrten anfallen. 

Es ist zwar immer preiswerter kein Auto zu haben, als ein Auto zu haben, aber sobald man die Fixkosten eines Autos bezahlt hat sind die Treibstoffkosten meistens preiswerter, als der ÖPNV. 5 km  kosten z.B. im Bus 3,7 Euro, ein Arztbesuch kostet dann dem Rentner 7,40 Euro oder 14,80 DM. 

Hat sich vor 30 Jahren jemand vorstellen können so viel für eine Busfahrt innerhalb einer Stadt zu zahlen? Wieviel Liter Benzin kann man dafür kaufen und wie weit kommt man damit? 

Samstag, 30. August 2025

Kommunalwahl 2025 in Radevormwald: Wie aktuell sind die Internetseiten?

CDU
https://cdu-radevormwald.de
Die Seite gibt einen Einblick in die Arbeit der Partei.
Das Wahlprogramm befindet sich auf der Seite des Bürgermeisterkandidaten in vielen Sprachen. Bei den Aussagen frage ich mich, wann hat die CDU dass was die hier alles fordert als Antrag eingebracht? Denn die Fraktion sitzt im Rat und vieles was passiert macht nicht der Bürgermeister, sondern die Ratsmehrheit. Es wäre daher sinnvoll, bei jedem Punkt den man fordert aufzuzeigen, was man bisher schon zur Erreichung dieser Ziele unternommen hat oder woran die Umsetzung scheiterte. Die CDU-Aussagen sind sehr allgemein gehalten. 

Zitat:
"Wir müssen Mobilität neu denken und setzen uns deshalb auch für innovative Ansätze zur Weiterentwicklung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und der Verkehrsführung in unserer Stadt ein."
Ich weiß nach diesen Zeilen nichts was die CDU will. Bisher hat die CDU alle innovativen Ideen ablehnt. Wenn Dejan Vujinovic Radevormwald wirklich neu denken will müsste er zuerst bei der CDU für einen neuen Politikstil sorgen. Ortsbus statt Schulbus, Festplatz statt Busbahnhof, eine neue Bushaltestelle "Schlossmacherplatz zwischen Sparkasse und Blumenstraße, jeweils in Fahrtrichtung vor dem Kreisverkehr war mit der CDU nicht machbar. Meine Ideen zum ÖPNV habe ich allen Parteien bekannt gemacht. https://viertuerme.blogspot.com/2019/07/burgeranregung-den-oberbergischen-kreis.html
Diese Kritik könnte ich im Prinzip bei jeder Partei schreiben. Die gilt daher auch für die SPD, die FDP, die Grünen und die UWG. Beim Nahverkehr war einzig das Linke Forum für meine Ideen, da deren Spitzenkandidat als ÖPNV-Nutzer erkennt, was sinnvoll für die Menschen ist, die den ÖPNV brauchen. 



SPD

Montag, 9. Juni 2025

Stuttgart 21: "Angebliche S21-Inbetriebnahme führt zu unzumutbaren S-Bahn-Einschränkungen / Regionalversammlung ignoriert Fahrgastinteressen

- Pressemitteilung des Aktionsbündnisses vom 05.06.2025 -

"Angebliche S21-Inbetriebnahme führt zu unzumutbaren S-Bahn-Einschränkungen

Regionalversammlung ignoriert Fahrgastinteressen

In der jüngsten Sitzung des Verkehrsausschusses der Region wurde erneut eine Chance verpasst: 

--Kein Wort darüber, dass die Bahn gerade dabei ist, durch ihre unzumutbar umfangreichen Baustellen die letzten Kunden in der Region Stuttgart zu verprellen und zu verlieren. 

--Keine konkreten, mit Strafzahlungen verbundenen, Forderungen an die Bahn. 

 --Keine nachvollziehbare Erklärung, was die vom S21-Lenkungskreis eilig einberufene „Taskforce“ besser machen soll als die Bahn selbst. 

--Keine Stellungnahme zur Bankrotterklärung der Bahn, die nicht in der Lage ist, ihre ureigenste Aufgabe zur Organisierung eines anständigen Betriebs selbst zu erfüllen. 

--Keine Forderung, dass die Region, Verkehrsverbände und der Fahrgastbeirat engstens an den Baustellenplanungen beteiligt werden müssen. 

--Keine Überlegung, die S21-Eröffnung zu verschieben, um Druck aus den Arbeiten zu nehmen. 

Mittwoch, 4. Juni 2025

Fahrradstraße Blumenstraße - mehr als nur Symbolpolitik für Radevormwald?

 Was sind eigentlich die Gründe, dass ausgerechnet die Blumenstraße eine Fahrradstraße werden soll? Jeder der will kann da doch mit dem Fahrrad herfahren. Und als Radfahrer suche ich mir meine Wege und muss im innerstädtischen Verkehr nicht geleitet werden. Eine Fahrradstraße macht Sinn, wenn diese Vorteile für Radfahrer bringt, etwa wenn eine Einbahnstraße in eine Fahrradstraße umgewandelt wird, auf der in einer Richtung Autos zugelassen sind. Oststraße und Weststraße mit einigen Nebenstraßen würden sich als Fahrradstraßen eignen. Warum soll es gerade die Blumenstraße werden?


Die Blumenstraße hat in Radevormwald die schönste Gestaltung der Bürgersteige, die von wenigen Ausnahmen noch erhalten ist. Wenn, sollte Radevormwald dafür sorgen, dass die Gehwegpflasterung in dieser Struktur erhalten und bei Baumaßnahmen auch wieder hergestellt werden soll. 

Letztlich ist diese Fahrradstraße nichts als Symbolpolitik, während im Rat fast alle Gruppen echte Meilensteine für eine bessere Nahmobilität ablehnen oder ignorieren. 

Wenn der Politik der ÖPNV wichtig wäre, würden alle Termine im Bürgerhaus zur Minute 10 beginnen, da die Linie 626 zur vollen Stunde ankommt und ab und zu bis 5 Minuten Verspätung hat. 

Warum ist der Schulbus nicht zum Ortsbus weiter entwickelt worden, der dem Umland mehr Mobilität bringen würde als es der Bürgerbus leisten kann. Ein Ortsbus würde täglich werktags mit mehr Fahrten Honsberg, Heide und Kräwinkel erschließen und und nicht nur 3 mal die Woche oft nach telefonischer Anmeldung. Der Bürgerbus könnte dann echte Nahmobilität in der Stadt viel häufiger bedienen. Selbst die Grünen stimmten damals gegen meinen Vorschlag trotz des Wahlversprechens "bessere Verbindungen" zu schaffen.

Grüne-2014-ÖPNV-bessere-Verbindungen-Bus.jpg

Warum wurde bei der Schaffung des Sparkreisels mein Vorschlag zur Einrichtung einer Bushaltestelle jeweils vor den Kreiselzufahrten abgelehnt, obwohl diese Uelfe- und Blumenstraße und die Innenstadt optimal bedient?

Warum werden die Busse aus Lüdenscheid und Hückeswagen statt zum Busbahnhof nicht zum Schulzentrum geführt? An der Kreuzung Mühlenstraße/Jahnstraße wäre ein Kreisverkehr sinnvoll, der im Winter als Notfallwendeschleife dienen kann, wenn die Busse an wenigen Tagen die Mühlenstraße nicht befahren können. 

Warum gibt es keine neue ÖPNV-Struktur für Radevormwald durch Zusammenlegung der Linien 616, 671 und 626 zur Linie Lennep - Radevormwald - über Uelfe Wuppertal Straße nach Önkfeld, streift Industriegebiet - Wuppermarkt - Dahlhausen - Wuppermarkt - Beyenburg - Oberbarmen. So kann man viele Fliegen mit einer Klappe schlagen, die Wupperorte sind wieder ohne Umsteigen an Remscheid angebunden, alle Busse von Herkingrade bedienen den Wuppermarkt. Idealer Weise sollte dieser Bus alle 20 Minuten fahren um in Lennep optimal an die Züge angebunden zu sein. Es werden Parallelfahrten der Linien 671 und 626 vermieden, mehr Fahrgäste erschlossen und wichtige Ziele besser bedient. Nachts wäre wegen dem NE 19 eine Anschlusslinie über Önkfeld nach Wuppertal denkbar. 

Radevormwald-Bus-ÖPNV-626-671-Wupperorte.JPG

Rader Interessen müssen auch in Remscheid vertreten werden. Der Anschluss von Wuppertal zum NE 19 ist mit 3 Minuten sehr knapp. Würde der NE 19 vom Hakenberg noch mal zum Bismarckplatz fahren, wäre der Halt vom Bahnhof Lennep aus leicht zu erreichen und selbst bei Verspätungen bis 15 Minuten noch die Fahrt nach Radevormwald ermöglichen. Auch die S7 hätte dann von Solingen um 21 und 22.50 Uhr ankommend Anschluss nach Rade. Im Gegenzug könnte der NE 19 in Radevormwald in beiden Richtungen über die Umgehungsstraße fahren, wobei es eine Haltestelle an der Siepenstraße geben  könnte. Der letzte NE 19 könnte bei Bedarf bis Bergerhof (Kreisverkehr) fahren, so dass Radevormwald noch eine Stunde später erreicht werden kann.

Radevormwald braucht keine Symbolpolitik, sondern Politiker die Anpacken um wirkliche Verbesserungen möglich zu machen.   


Abs.
Felix Staratschek
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald


Mittwoch, 9. April 2025

Leserbrief: Stadtwerke Remscheid an der Spitze der Verkehrswende?

 

Die Stadtwerke, die Politik und vor allem Herr Hering vom VRR verwechseln etwas, wenn die die Antriebswende im ÖPNV mit der Verkehrswende verwechseln. Fakt ist diese Antriebswende findet nur statt, wo es staatliche Zuschüsse gibt. Was passiert, wenn die Zuschüsse ausbleiben, sieht man in Solingen. Die Aussage, dass Solingen keine O-Busse mehr kaufen wird ist falsch, da akut für den Oberleitungsbetrieb genug Fahrzeuge da sind. Es geht ausschließlich die BOB-Busse, die Batterie-Oberleitungsbusse, die da wo Leitungen vorhanden mit Stromabnehmer fahren, aber durch Batterien die ergänzenden Dieselbusse ersetzen sollten. Ohne Zuschüsse kostet das Solingen mehr, so dass die Frage aufkäme, ob man Leistung einschränken muss, um sich diese Busse leisten zu können. 

Sonntag, 23. März 2025

Leserbrief: Schnellbus Remscheid - Köln mit Rheinisch Bergischen Kreis koordinieren

Von Felix Staratschek, Radevormwald

Betrifft: https://rp-online.de/nrw/staedte/remscheid/remscheid-schnellbus-nach-koeln-braucht-millionenzuschuss_aid-125437455

Während Remscheid über einen Schnellbus nach Köln nachdenkt, wird der Schnellbus Wermelskirchen-Leverkusen eingestellt. Remscheid müsste sehr schnell handeln und sich mit Wermelskirchen und dem Rheinisch Bergischen Kreis kurzschließen, den Schnellbus weiter zu betreiben mit dem Ziel, den so schnell wie möglich an beiden Enden zu verlängern, so dass eine Fahrt von Köln Mülheim nach Remscheid angeboten werden kann. Für Remscheid ist nicht nur die Fahrzeit wichtig, sondern vor allem die Zuverlässigkeit. Wenn es gelingt zuverlässig ohne Umsteigen zwischen Köln Mülheim und Remscheid zu pendeln, wäre das ein Vorteil gegenüber der Zugverbindung wo Verspätungen und Ausfälle für Frust bei Pendlern sorgen. In Köln Mülheim kann direkt in die Stadtbahnen umgestiegen werden und in die S-bahnen aus Düsseldorf und Bergisch Gladbach sowie die RB- und eine RE-Linie aus Wuppertal. Dadurch ist das Weiterkommen zu den Zielen in Köln in Mülheim viel besser als in Leverkusen Mitte. Ganz nebenbei würde die Kreisstadt von Wermelskirchen so deutlich besser erreichbar. Die Mehrkosten für diese Erweiterung können sich die Aufgabenträger von Rhein Berg und Remscheid teilen, so dass es für Remscheid eine deutlich bessere Anbindung gibt und für die ganze Linie mehr Einnahmen durch mehr Fahrgäste. Wenn Remscheid eine bessere Verbindung nach Köln will, muss schnell gehandelt werden, denn wenn der X24 Teil dieser Linie wird, muss das Remscheid nicht alleine finanzieren. Die Fahrzeit von Remscheid nach Köln Mülheim könnte bei 60 Minuten liegen, der X24 braucht 40 Minuten, ohne Halt (Ausnahme evt. Remscheid Zentralpunkt) dürften es 10 Minuten an beiden Linienenden zusätzlich sein. Zu prüfen wäre ob man künftig von Wermelskirchen bis Burscheid die Autobahn nutzt und dann mit Halt in Leverkusen Schlebusch die B 51 nach Köln Mülheim fährt. Es muss geklärt werden auf welcher Route es seltener Staus gibt und der Fahrplan stabil gefahren werden kann.


  

Dienstag, 15. Oktober 2024

Busverkehr und Baustellen: Warum muss Baulastträger keinen Ersatzverkehr stellen?

 Wer den ÖPNV nutzt, muss sich darauf verlassen können, dass ein Fahrplan immer gefahren wird, sofern nicht außergewöhnliche Ereignisse es nicht zulassen, schnell zu reagieren. Eine Baustelle wird lange geplant, da hat man genug Zeit zu prüfen, wie die sich auf den ÖPNV auswirkt und wie man das ÖPNV-Angebot trotz Baustelle aufrecht erhalten kann. 


So hängt seit kurzem  ein Hinweis an den Haltstellen, dass in Radevormwald Busse umgeleitet werden. Für die Betroffenen Fahrgäste in der Innenstadt ist es meist noch ein vertretbarer Aufwand, zu anderen Haltestellen zu laufen, im Einzelfall kann aber auch ein Problem sein, etwa für Senioren vom betreuten Wohnen neben dem Netto-Markt. 

Aber die Umleitung der Önkfelder Fahrten hängt einen ländlichen Raum total vom ÖPNV ab. In der Mitteilung heißt es: 

" + Sperrung der Mühlenstr. am Uelfebad und der L130 zwischen Önkfeld und Herkingrade: Die Busse der Linie 626 (über Önkfeld) fahren den Linienweg über Herbeck. Die Haltestellen „Turnhalle“, „Schulzentrum“, „Uelfebad“, „Heidt“, „Önkfeld“, „Im Kamp“, „Eistringhausen Abzw.“, „Herkingrade“ und „Auf der Brede“ entfallen." 

Kurz vor Beginn der Herbstferien
wurden die Fahrgäste der Linie 626
mit dieser Information der OVAG überrascht.

 
Einige der genannten Haltestellen haben in vertretbarer Entfernung Ersatz. Aber „Uelfebad“, „Heidt“, „Önkfeld“, „Im Kamp“, „Eistringhausen Abzw.“ haben keinen Busverkehr in vertretbarer Nähe. Wie will man so Fahrgäste gewinnen, wenn die nicht sicher sein können, dass der Bus immer fährt, um zur Schule, zur Arbeit, zum Einkauf oder zu Freunden zu kommen.

Straßenbaulastträger müssten verpflichtet werden einen Ersatz-ÖPNV zu schaffen, bei geringen Fahrgastaufkommen mit Linientaxis oder Anruf Sammel Taxis oder durch eine Ersatzlinie. Es wäre kein Problem vom Busbahnhof über die Uelfe Wuppertal Straße, Önkfeld und Remlingrade nach Beyenburg zu fahren. Da die Fahrt zu den Wupperorten dann länger dauert, wären beim Ersatzverkehr mehr Fahrten nötig als beim gesperrten Verkehr, damit alle Ziele pünktlich erreicht werden. 

Neu ist das Problem nicht. Denn die Linie 626 über Herbeck wurde auch schon durch das Uelfetal umgeleitet. Damit waren Herbeck und Bergerhof deutlich schlechter mit der Innenstadt verbunden. Auch hier wären Ersatzfahrten nötig gewesen, etwa mit einem Midibus, der über die Dahlhauser Straße wendet. 

Die Verkehrswende kann nicht gelingen, wenn man die Fahrgäste solcher Willkür aussetzt. Es sähe auch für Önkfeld etwas besser aus, wenn mit den Mitteln, die Radevormwald für den Schulbus braucht, ein Ortsbus für alle finanziert würde. Bis auf die AL haben es alle Fraktionen im Rat abgelehnt, diese Gelder zu nutzen, für alle Dörfer um Radevormwald eine ÖPNV-Grundversorgung zu schaffen. 

Und auch zum bestehenden Busverkehr habe ich auch Vorschläge gemacht, ehe aber nicht dass die Politik die weiter voran bringt. Die Linien 671, 626 und 616 werden zur neuen Linie Wuppertal - Dahlhausen (neue Wendeschleife)- Herkingrade - Önkfeld - Radevormwald - Lennep zusammen gefasst, dann bedienen alle Busse den Wuppermarkt, Önkfeld wird von allen Fahrten bedient - auch am Wochenende - und man muss von den Wupperorten nach Lennep nicht mehr in Herbeck umsteigen. Letzteres ist nicht ungefährlich, wenn Fahrgäste den anderen Bus schon kommen sehen und deshalb durch den Straßenverkehr zur anderen Seite hasten. Das macht kein Autofahrer mit, so dass man nur die Fahrgäste hat, die nicht anders können. Für eine Verkehrswende braucht es zwingend eine neue Struktur des ÖPNV in Radevormwald. 
5 Jahre alt, was ist seitdem passiert?

So muss die neue Hauptlinie von Radevormwald aussehen,
die umsteigefrei die wichtigsten Ziele in Radevormwald verbindet
und alle Haltestellen optimal an Wuppertal
und Remscheid anbindet. 
 

  

Mittwoch, 27. September 2023

Stadtwerke Remscheid. Busfahrer ist weiterhin sehr unfreundlich zu Fahrgästen.

Felix Staratschek
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald


Sehr geehrte Damen und Herren!


Ich hatte mich vor einiger Zeit an sie gewandt, wegen des unfreundlichen Verhalten eines Busfahrers. Das kann jeder seit dem 12.9.23 auf meinem Blog nachlesen:
http://viertuerme.blogspot.com/2023/09/unfreundlicher-busfahrer-bei-den.html
In der Nacht vom 26. zum 27.09 von Dienstag auf Mittwoch hatte dieser Fahrer wieder auf der gleichen Fahrt Dienst. Nach dem Vorkommnis, von dem ich berichtet habe, habe ich mir angewöhnt vom REWE zur Haltestelle Bahnhof statt Kreishaus zu laufen, um nicht noch mal einen falsch fahrenden Bus zu riskieren.

Das es sich um den gleichen Busfahrer wie damals handelt, konnte ich nicht am Aussehen erkennen, das merke ich mir zu schlecht, aber an der
Reaktion und dem Verhalten. Als der Bus der Linie NE 19 nach ca. 23.43 Uhr die Haltestelle Wupperstraße passiert hatte und Richtung Hasenberg weiter fuhr ging ein Mann zum Fahrer und sagte, er hätte gedrückt und wollte an der Wupperstraße aussteigen. Statt problemlösend agierte der Fahrer nur rechthaberisch, der Mann habe zu spät gedrückt, da könne er nicht mehr halten. Ob das so war, habe ich nicht beobachtet, da ich in die Zeitung vertieft war. Aber selbst wenn die Aussage des Busfahrers stimmt, müsste doch als nächstes die Frage vom Fahrer selbst kommen, wie kann man das Problem jetzt so gut wie möglich für den Fahrgast lösen? Und da habe ich eingewandt, dass der Bus ab 20 Uhr je einmal zwischen zwei Haltestellen stoppen kann. Und es wäre doch kein Problem den Mann aussteigen zu lassen. Statt zu sagen, gute Idee, da habe ich gerade nicht daran gedacht, harschte mich der Busfahrer an, was mischen Sie sich da ein und wurde nun ausfällig gegen mich. Ich meinte es wäre doch menschlich, jetzt de Fahrgast aussteigen zu lassen, zumal wir eh gerade an der roten Ampel vor der Ringstraße standen. Warum soll der Mann noch bis zum Talsperrenweg mitfahren? Der Busfahrer wurde nun Verbalaggressiv und drohte wieder wie damals mit dem Hausrecht. In meinen Augen in dieser Situation eine nicht hinnehmbare Selbstüberschätzung, da der Busfahrer zuerst eine Beförderungspflicht hat und niemanden zu bedrohen hat, der einen konstruktiven Vorschlag macht. Meine Antwort auf die Drohung war: "Ich werde nicht noch mal zu Fuß nach Radevormwald gehen und mein Grundgesetz ist die Menschlichkeit." Der Fahrgast, der die Haltestelle verpasst hatte bekam das alles mit und meinte nur bezogen auf mich "der hat es doch nur gut gemeint". Das führte immerhin dazu, dass der Fahrer dann doch die Tür öffnete und den Mann aussteigen ließ. Aber es kam dann noch zu einem sehr unfreundlichen Nachgeplänkel, wobei ich dass dann, weil sinnlos, abgebrochen habe. Alle Fahrgäste im Bus bekamen das mit und das dürfte nicht zum Ansehen der Stadtwerke Remscheid und zur Bindung der Fahrgäste an den ÖPNV beitragen.

Dienstag, 12. September 2023

Unfreundlicher Busfahrer bei den Stadtwerken

 Offener Brief an die Stadtwerke Remscheid


Sehr gehrte Damen und Herren!

Eigentlich war es ein Spaßvideo beim Postillion. Darin wurde kritisiert, dass es zu viele freundliche Busfahrer gibt und man dringend was dagegen tun müsste. Und so wurde in dem Video gezeigt, wie ein bisher freundlicher Busfahrer durch einen Lehrgang die Kompetenz in Unfreundlichkeit erlangte. Und einen Absolventen dieses Lehrgangs durfte ich am Montag Abend am 11.09.23 erleben. 

Dienstag, 5. September 2023

Nahverkehrsplan Remscheid - Ihre Kenntnisse und Vorschläge sind gefragt bis 10.10.23 / Was ist die Ursache der vielen Ausfälle von Busfahrten?

 Remscheid führt eine Bürgerbeteiligung für den Nahverkehrsplan durch. 

Hier die Infoseite: 
Oder direkt auf die Seite zum Eintragen Ihrer Anregungen und Ideen: 
Und Sie können den vorhandenen Vorschlägen ihre Unterstützung oder Ablehnung geben, also schauen Sie da mal rein. Vielleicht regen die Ideen anderer bei Ihnen weitere Ideen an. 

Sind Sie auf Twitter aktiv? Ich würde gerne mehr Leuten hier aus der Region auf Twitter folgen.
Unter der Mail finden Sie meine digitalen Netzwerke und Seiten, über die Sie zu dem hier geschriebenen weitere Hintergründe finden können. 

Hier mein Kommentar zu den Busaufällen in Remscheid und deren wahrscheinliche Hauptursache: 

Kommentar zu:
Neue Busfahrerinnen und -fahrer beginnen Dienstag
Ist gekürzt freigeschaltet worden und hier noch mal minimal ediert.

Die letzte Ausgabe der Zeitschrift der Gesellschaft für rationale Verkehrspolitik hat das auch zum Thema. Darin ist eine Tabelle der Krankmeldungen Erwerbstätiger aller Betriebskrankenkassen (BKK) von Januar 2019 bis Mai 2023.

Und große Überraschung, das Jahr 2019 hatte in den meisten Monaten einen höheren Krankenstand, als die Jahre 2020 und 2021 mit der GRÖPAZ, der größten Pandemie aller Zeiten seit der Spanischen Grippe. Nur der März 2020, als die telefonische Krankschreibung eingeführt wurde, hatte einen außergewöhnlich hohen Krankenstand. Wahrscheinlich wurde da jedes Halskratzen als Corona gedeutet und führte wegen fehlender Test zu Krankschreibungen per Telefon. Wahrscheinlich waren 2018 mehr Leute echt krank als 2020. Denn 2020 ist das Jahr mit der niedrigsten Welle. Siehe unten Graphik Nr. 2. 

Interessant ist auch dass die Spätherbstwelle von 2020 sich im Krankenstand nicht wiederspiegelt. Erst im Oktober 2021 geht der Krankenstand über das Niveau der Vorjahre und der Abstand nimmt bis März 2022 zu umd dann in einer seit 2019 nie gekannten Höhe über dem Niveau der Vorjahre zu verbleiben. Leider fehlt das Jahr 2018, in dem wir die letzte heftigere Grippewelle hatten, da wären wohl in der Zeit von Februar bis April 2018 die Werte von 2020 bis 2021 deutlich übertroffen worden. Aber im Sommer 2018 wäre alles wieder auf Normaniveau.

Grippewellen sind nichts neues und müssen von Verkehrsbetrieben im Personalbestand eingeplant werden. Das heißt, man muss durch Überstunden Personalausfälle kompensieren und in der Lage sein, später die Überstunden abzubauen. Wenn aber ab November 21 der Krankenstand dauerhaft spürbar erhöht ist, fehlen die Zeiten für den Überstundenabbau und wenn das erlaubte Maß an Überstunden erreicht ist, kann ein Busfahrer oder Lokfürher oder Stellwerker nicht mehr einspringen.

Die Zahlen der Krankenkasse zeigen, dass das Krankheitsgeschehen losgelöst von Corona passiert und dass da was ganz anderes passiert sein muss, dass wir noch nie hatten. Vor allem läuft der Krankenstand nicht paralell zu der Kurve der durch Testungen behaupteten Coronainfektionen. Ab Herbst 2021 waren die sogenannten Vulnerablen und besonders gefährdeten durchgeimpft, so die Spahn und Lauterbach glaubten oder sich in den Heimen nicht wehren konnten und waren mit dem Boostern an der Reihe. In der Zeitung stand, dass das Personal der Stadtwerke gut durchgeimpft ist. Bei einer wirksamen Impfung hätte dann Corona keine Chance mehr.

Könnte es sein, dass sich bei den Ausfällen im ÖPNV und den hohen Krankenständen eine Nebenwirkung der sogenanten Impfung zeigt?

Könnte es sein, die diese Gentherapie von vielen doch nicht so gut vertragen wird, wie es viele Protagonisten behaupten?

Oder gibt es andere Gründe, die den Gesundheitspolitikern doch bekannt sein müssten und dann hier genannt werden sollten, um meine Vermutungen zu widerlegen?

Was mich wundert, dass die ganze Corona-Zeit der pandemische Vitamin-D-Mangel kein Thema ist. VERDI müsste eigentlich fordern, dass Busfahrer, die Kundenkontakt haben und nahe von der Einstiegstür sitzen vom Arbeitgeber täglich 5000 i.E. Vitamin D bekommen, zu optimalen Wirkung zusammen mit K2, Magenesium und A. Das wäre mehr als finanziert durch einen sinkenden Krankenstand. Im Prinzip könnte das jeder Arbeitgeber machen, es würde sich lohnen.

Das müsste auch die Forderung der Grünen sein, dass man mit Stoffen, die in uns natürlich vorkommen, aber oft in zu geringer Menge aufgenommen werden, Profilxe gegen Erkrankungen betreibt.

Ebenso muss es verboten werden nur durch Tests für krank Erklärte einzusperren, die durch Bewegung an der frischen Luft ihr Immunsystem stärken könnten und den Atemwegskeimen durch eine gute Lungendurchlüftung das Leben so schwer wie möglich machen.

Ich wundere micht, dass ich die ganze Pandemie nie den Aufruf gehört habe, dass man wann immer es geht das Auto durch Fußwege und Radfahrten ersetzen sollte, weil Bewegung Imunstoffe bildet, die denen, die in Quarantäne eingesperrt wurden, vorenthalten wurden. Das hätte von den Grünen und der ÖDP kommen müssen.

Wer sich mit naturnaher Medizin befasst, konnte schnell den Eindruck bekommen, dass man alles tut, das Immunsystem zu schwächen oder ignorieren. Ich bin schwer enttäuscht von der Partei, die sich Die Grünen nennt, für die die Pandemiejahre hier die einmalige Chance gewesen wären, Akzente für eine grüne Medizin zu setzen, statt sich zum Antreiber eines gentechnischen Experimentes am Menschen zu machen. Noch nie wurde eine neue Substanz ohne bisher notwendige Studien auf die Masse der Menschen losgelassen. mod-RNA ist eine künstlich erzeugte Geninformation, die länger lebt als natürliche m-RNA. Und aus dem Produktionsprozess kann es Verunreinigungen von DNA im Impfstoff geben. Die Grünen waren bisher so kritisch gegenüber der Agrar-Gentechnik und haben sich jetzt für die Pflicht eingesetzt, dass alle Menschen sich einer Gabe von mod-RNA unterziehen. Angesichts der fehlenden Zulassungsschritte sind hier unerwünschte Nebenwirkungen sehr wahrscheinlich. Und ich habe den Eindruck, dass die Folgen dieser Injektion in den Ausfällen beim ÖPNV sichtbar werden. Für andere Erklärungen, die meinen Eindruck entkräften wäre ich sehr dankbar.

Krankenstand 2019 2023.jpg

Homburg wöchenliche Sterbezahlen PCR Test.png

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Sonntag, 3. September 2023

Nutzung des Deutschland-Tickets steigt weiter an / Mehr als 11 Mio. verkaufte Abos, rund 10 Mio. Fahrgäste nutzten das Ticket jeweils im Juli und August / Kommentar: Weder Fisch noch Fleisch

VDV-Präsident Ingo Wortmann: „Wir sehen, dass sich die erste große Verkaufswelle, die es zur Einführung des Deutschland-Tickets gab, in den Folgemonaten nun etwas abgeschwächt hat. Das ist allerdings bei einem Abo-Angebot wie dem D-Ticket ein Stück weit normal, denn viele Kundinnen und Kunden haben das Ticket zu Beginn gekauft und lassen es monatlich einfach weiterlaufen. Dennoch sehen wir als Branche noch einiges an Potenzial für weitere Fahrgastzuwächse: In erster Linie sind die hier rund drei Millionen Studierenden zu nennen, für die es leider nach wie vor keine politische Lösung für ein bundesweit einheitliches Deutschland-Ticket gibt. Zudem verlief die Umstellung bzw. Neubestellung von Jobtickets in den Unternehmen zwar anfänglich sehr gut, ließ aber über die Ferienmonate und in der Urlaubszeit entsprechend nach. Hier gehen wir ab September von einem Anstieg an Neuabschlüssen und Umstellungen aus.“

Neukundenanteil im Juli bei 8 %, Umsteiger aus bestehenden Abos zögerlich
Die Ergebnisse der bundesweiten Marktforschung zum Deutschland-Ticket, die der VDV im Auftrag von Bund und Ländern koordiniert, bestätigen im aktuell vorliegenden Juli-Bericht die ersten Zahlen aus Juni: Von den Käuferinnen und Käufern des Deutschland-Tickets sind 42 % Personen, die schon vorher ein ÖPNV-Abo hatten. 47 % sind sogenannte Neuabonnentinnen und Abonnenten, die zwar vorher auch Bus und Bahn genutzt haben, aber nun mit dem Deutschland-Ticket erstmals ein Abo abgeschlossen haben. 8 % der Käuferinnen und Käufer sind Neukundinnen und –kunden die den ÖPNV vorher nicht genutzt haben (3 % machten keine Angaben). „Wir rechnen damit, dass vor allem Fahrgäste, die heute noch ein anderes ÖPNV-Abo besitzen und erstmal die Entwicklung beim D-Ticket abwarten wollen, nach der Urlaubszeit sukzessive wechseln werden. Dafür wäre aber eine möglichst zeitnahe Einigung von Bund und Ländern über die Anschlussfinanzierung des Tickets in den kommenden Jahren dringend geboten. Denn solange nicht klar ist, dass die Finanzierung und damit der Fortbestand des Deutschland-Tickets gesichert sind, zögern viele Kundinnen und Kunden noch. Außerdem sind für die Stammkunden offenbar die bestehenden Zusatznutzen ihrer jetzigen Abos, wie etwa Übertragbarkeit und Mitnahmeregelung ein entscheidender Punkt, um nicht zum Deutschland-Ticket zu wechseln. Dafür müssen wir als Branche gemeinsam mit der Politik eine Lösung finden, also ein um entsprechende Zusatznutzen weiterentwickeltes Deutschland-Ticket“, so Ingo Wortmann.

Erste Ergebnisse zur Verlagerung, deutliche schwächere Nachfrage in ländlichen Räumen, Ticket wird nach wie vor überwiegend digital gekauft

Fast zwei von drei Deutschland-Tickets wurden digital über eine Website (42 %) oder eine App (23 %) bestellt, damit bleibt das D-Ticket ein weit überwiegend digital gekauftes Angebot. Erstmals lassen sich aus der Marktfoschung jetzt auch Ergebnisse zur Verlagerung erkennen: Etwa 5 % aller Fahrten mit dem Deutschland-Ticket wären ohne das Ticket mit dem Auto unternommen worden. Und auch für die unterschiedlichen Besitzquoten in Stadtregionen und ländlichen Räumen liegen erste valide Erkenntnisse vor: In den Metropolen und Großstädten besitzen 20 – 30 % der Befragten ein Deutschland-Ticket, obwohl es auch dort für die großen Kundengruppen der Studierende sowie Schülerinnen und Schüler oft noch kein solches Angebot gibt. In Kleinstädten und im dörflichen Raum besitzen dagegen gerade einmal 6 % der Befragten aktuell ein Deutschland-Ticket. „Das zeigt einmal mehr, dass ein günstiges ÖPNV-Ticket alleine nicht ausreicht, um die Menschen zum Kauf und damit zum Umstieg auf Bus und Bahn zu bewegen. Das gelingt nur, wenn das Angebot vor Ort attraktiv genug ist. Deshalb muss nach dem Deutschland-Ticket nun auch zeitnah das Deutschland-Angebot für den ÖPNV folgen“, so Wortmann.


Kommentar von Felix Staratschek:

Weder Fisch noch Fleisch! Die Verkehrswende wird mit dem Deutschlandticket bisher nicht erreicht. Gerade einmal 5% der Fahrten sind verlagerte Autofahrten, der rest sind Altkunden, die den Tarif wechseln und damit die Fahrgeldeinnahmen reduzieren oder Personen die sich bisher Fahrten nicht leisten konnten. Es wird aber nicht ermittelt, wie hoch der Anteil der Fahrten ist, auf die man bisher wegen der hohen Preise verzichtet hat. Diese fahrten ermöglichen Teilhabe am sozialen Leben und gehören daher auch zu den positiven Effekten so eines Tarifs.

Jetzt kommt das große ABER:

Gerade für gelegentliche Fahrten mit dem ÖPNV ist die Hürde beim Deutschlandtarif zu hoch. Eine Familie mit 4 Kindern würde bis zu 300 Euro im Monat ausgeben, damit alle mitfahren dürfen, da ist man schon bei den monatlichen Kosten eines PKW. Der Deutschlandtarif ist aber zu günstig, um damit das ÖPNV-Angebot zu finanzieren. es muss daher ein Finanzierungssystem aufgebaut werden, wie bei einem fahrpreisfreien ÖPNV. Der Deutschlandtarif ist daher nicht optimal, weil dieser Kosten des bisherigen Tarifsystems beibehält und zusätzlich die Kosten der Umlage erzeugt, ohne die der ÖPNV nicht langte fahren kann. 

Volkswirtschaftlich wäre es am günstigsten auf jeden tarif im ÖPNV zu verzichten und wie beim Solididaritätszuschlag Personen und Firmen nach leistungskraft am Tragen der ÖPNV-Kosten zu beteiligen. Der alte Soli brachte 6 Mrf. Euro mehr ein, als der ÖPNV mit Fahrkarten verdient hat. Damit ließen sich viele Verbesserungen finanzieren und die Kosten des Tarifsystems und dessen Folgerkosten wären aus der Welt. es lohntz sich dann immer, den ÖPNV zu nutzen, wenn es für einen Ortswechsel eine geeignte Verbindung gibt. Jeder der am Land wohnt kann ab der nächsten attraktiven Linie seinen Wagen stehen lassen und mit allen Mitfahrern in den ÖPNV wechseln. Viele dieser Gelegenheitsfahrten werden vom Deutschlandticket nicht erreicht. Jemand der bei heutigen Tarifen im Jahr nur für 200 Euro den ÖPNV nutzen  könnte, wird dafür kein Jahresabo für 600 Euro abschließen. Der Gelegenheitsverkehr bleibt also zum überwiegenden Teil mit dem Deutschlandticket auf der Straße. 

Ich sehe gerade in diesem Gelegenheitsverkehr, den man per Deutschlandticket nicht erreicht, das größte Wachstumspotential für den ÖPNV. Denn Pendler hatten schon bisher die günstigsten Karten und konnten so den ÖPNV nutzen, wenn die Verbindung stimmte. Und abends und am Wochenende gabe es Mitnahmeregeln und Ausweitungen des Geltungsbereichs, es gab günstige Anschlussticktes zu Zielen außerhalb des Geltungsbereiches. Da konnte bes sich schon lohnen per Zeitkarte den ÖPNV zu nutzen. Und wer die Zusatzangebote intensiv nutzte, bleibt deswegen bis heute beim alten Tarif.

Das Deutschlandticket ist von der Machart etwas für Singels, die Familie wurde vergessen. Singels gehen in der regel arbeiten, kaufen dafür dann auch so ein Ticket und wenn sich Singels treffen, die ein Ticket haben, können die zusammen fahren. In einer Familie pendeln aber oft nur ein bis zwei Leute. Man will auch mal Freunde mitnehmen oder Oma und Opa. Wer aber nicht durch seine Fahrten jeden Monat 50 Euro für den ÖPNV ausgibt, für den lohnt sich das neue Ticket nicht. Auch für Familien wäre der fahrpreisfreie ÖPNV die beste Lösung. 

Der fahrpreisfreie ÖPNV fördert die Teilhabe und erlaubt es auch Minijobs anzunehmen, ohne mit den Fahrkosten das verdiente Geld gleich wieder los zu werden. das dürfte es Arbeitslosen erleichtern wieder in Berufe zu kommen.

Wann erkennt der VDV, dass der Tarif an sich das Übel ist und die Verkehrswende nur durch einen fahrpreisfreien ÖPNV erreicht werden kann. Ich sehe da nur eine geringe Gefahr für den Fernverkehr, denn auch zu Zeiten des 9-Euro-Tickets sind die Menschen mit IC und ICE gefahren. Ich bin zu dieser Zeit per Bahn in den Urlaub in Südtirol gefahren, war aus dem Urlaub auf einer Demo in Frankfurt. Für alle diese Fahrten habe ich einen DB-Sparpreis 1. Klasse oder Interrail genutzt obwohl ich ein 9 Euro Ticket hatte. Und die Fernzüge waren nicht leerer als sonst. Auch bei einem Nulltarif im ÖPNV würde ich für diese Fahrten den Fernverkehr nutzen. 

Man könnte die Regel erlassen, dass Inhaber einer Fernverkehrsfahrkarte im Regionalverkehr die 1. Klasse nutzen können, damit Fernreisen attraktiv bleiben. Die 1. Klasse ist oft schwach ausgelastet und könte daher im ÖPNV für Fernfahrer geöffnet werden. Bei einigen Zugtypen müsste dafür evt. das Platzangebot in der 1. Klasse leicht ausgeweitet werden. Aber es würde dann auch besser genutzt.