NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen

NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen
RKI-Files zeigen, die Welt wurde aus reiner Willkür ohne Evidenz syn-corona-isiert. Es drohen neue Verträge und Regeln, mit denen alles noch schlimmer als erlebt wiederholt werden kann. Der durch eine "Verzehrstudie" spätestens seit 2007 der Bundesregierung bestätigt vorliegende pandemische Vitamin D-Mangel interessiert nicht mal Grüne und Linke, aber neuartige, gentechnische Injektionen werden seit 2020 von CDU, CSU, SPD, FDP, Grünen und Linken unterstützt. Unmengen an Geld wurden sinnlos verschwendet und den Menschen Schaden zugefügt. Vieles zum Thema finden Sie bei Gloria.tv: https://gloria.tv/Felix%20Staratschek . Nur wenn viele zur NRW-Landtagswahl sonstige Parteien wählen kann der Protest fruchten. Nur wenn Sie das mit allen Bekannten besprechen und digital dafür werben, kann dies eine Massenbewegung werden. Nur wer gültig eine "Die Basis" für seinen konstruktiven Protest wählt, kann sagen, dass er keinen Anteil an dem hat, was in Landtagen und Bundestag anstellen. Wahlenthaltung und ungültige Stimmen lassen die Mächtigen alleine durch ihre eigenen gültigen Stimmen weiter agieren. Nur gültige Stimmen können diese entmachten, so dass wir es bei jeder Wahl erneut versuchen müssen und unsere Stimme gültig einsetzen. Informieren Sie sich über Die Basis https://diebasis-partei.de/ Denn mit einer Stimme für CDU, CSU, SPD, FDP, Linken, AfD und Grünen, der Wahlenthaltung oder ungültigen Stimmen haben wir alle verloren, weil das dazu dient, das die Kräfte weiter agieren, die unser Land mit Panik überziehen und den Aufbau eines menschlichen Gesundheitswesen unterlassen. Weitere Infoseiten zu Corona sind unter Videos von mir auf Bitchute verlinkt. https://www.bitchute.com/channel/jpgOUrDd3rzd/ Bitte Bild mit rechter Maustaste anklicken und neues Fenster öffnen.
Posts mit dem Label Eltern werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Eltern werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 4. Juli 2026

Dramatische neue Trans-Zahlen / Infoabend Elternnetzwerk zum geplanten Hamburger Rahmenkonzept „sexuelle Bildung“ das katholischen Schulen übernehmen sollen

www.demofueralle.de


Mitteilung, 2. Juli 2026

Über tausend Trans-OPs im Jahr:
Die neuen Zahlen aus dem Bundestag


Wie viele junge Menschen hat der Trans-Hype tatsächlich unters Messer gebracht? Nun liegen die Zahlen vor, und sie sind erschütternd. Allein 2024 unterzogen sich 1.075 junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren einer geschlechtsangleichenden Operation, fast zwanzigmal so viele wie 2007, als es in dieser Altersgruppe noch 54 waren. Diese Zahlen hat der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages jetzt erstmals für die Jahre 2023 und 2024 vorgelegt.
Hinter dieser Zahl stehen z.T. irreversible Eingriffe an körperlich gesunden jungen Menschen. Besonders erschreckend ist die Altersverteilung. Während die Zahl bei den 35- bis 45-Jährigen im selben Zeitraum nur langsam wuchs, stieg sie bei den Jüngsten steil an. Hier folgen oft seelisch verletzte Jugendliche einem Trend, befeuert durch Soziale Medien und LSBT-Lobby, dessen Langzeitschäden sie kaum mehr rückgängig machen können.

Dabei dürfte die wahre Dimension der Schädigungen noch weit höher liegen. Denn die unzähligen Hormonbehandlungen und Pubertätsblocker vor oder ohne OPs sind in der Statistik gar nicht erfaßt. Auch werden die besonders schutzbedürftigen Minderjährigen von 15 bis 17 Jahren nicht gesondert ausgewiesen, und es fehlt jede Aufschlüsselung nach Geschlecht. Mit hoher Wahrscheinlichkeit sind besonders viele Mädchen betroffen.

Ohne diese fehlenden Daten abzuwarten wurde 2024 das Selbstbestimmungsgesetz beschlossen, das gerade junge Menschen zusätzlich gefährdet. Die Justizministerkonferenz forderte kürzlich von der Bundesregierung, das Gesetz nachzuschärfen und vor Mißbrauch zu schützen. Diese neuen Zahlen zeigen aber eindeutig: Das Gesetz muß dringend weg!

Lesen Sie unsere ausführliche Analyse des neuen Gutachtens hier und teilen Sie diese bitte in allen sozialen Netzwerken und Chatgruppen!

Hören Sie außerdem mein jüngstes Gespräch mit dem Radiosender Kontrafunk. Im Rahmen des Sexualkundeunterrichts sollten Schüler in Kevelaer einen Puff für unterschiedliche sexuelle Vorlieben entwerfen. Was diese gefährlichen Praktiken mit Kindern machen, erkläre ich in der Sendung. Teilen Sie die Sendung gern in Ihrem Umfeld.

Zum Schluß ein wichtiger Veranstaltungstipp des katholischen Elternnetzwerks Kinderschutz & Prävention: Am Montag, den 6. Juli, um 20:00 Uhr, veranstaltet das Elternnetzwerk einen ersten Online-Informationsabend von Eltern für Eltern über das neue Hamburger Rahmenkonzept „Sexuelle Bildung“, das ab dem Schuljahr 2026/2027 an allen katholischen Schulen des Erzbistums Hamburg eingeführt werden soll. Auch über Hamburg hinaus möchten sie bundesweit möglichst viele Eltern informieren und ihnen aufzeigen, welche Möglichkeiten sie haben, sich einzubringen und ihre Kinder zu schützen. Anmeldung unter Link oben erforderlich.

Hedwig v. Beverfoerde

P.S.: Unsere Aufklärung ist entscheidend, um die Trans-Trendwende herbeizuführen. Helfen Sie uns dabei bitte mit Ihrer Spende – entweder per Überweisung oder per PayPal:

Vielen Dank!

Seit dem 25. Mai 2018 gilt auch in Deutschland die neue Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) der Europäischen Union (EU). Da uns der Schutz Ihrer Daten sehr wichtig ist, haben wir unsere Datenschutzrichtlinie daraufhin angepasst und erweitert. Sie finden Sie hier.

DEMO FÜR ALLE · Koordinatorin: Hedwig Freifrau von Beverfoerde
Münchenhofstr. 33 · D-39124 Magdeburg
Spendenkonto IBAN: DE92 8105 3272 0505 0209 20 · BIC: NOLADE21MDG

www.demofueralle.de

Freitag, 11. Dezember 2020

Stellungnahme zu Aussagen des Frauenrates zur Erziehungsarbeit - Wie steht es um die Anerkennung der gesellschaftlichen Leistung der Eltern?

(Text-Layout wie Hervorhebungen, Untertreichungen, etc,: Viertürmeblog)
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit folgendem Link verweise ich auf eine Stellungnahme des Deutschen Frauenrates vom 9. Nov. 2020. Dort wird eine zunehmende Verbreitung von „reaktionären Frauen- und Familienbildern“ behauptet. Obwohl nicht näher beschrieben wird, was damit gemeint ist, entsteht der Eindruck, die Wertschätzung der Elternrolle solle in die Nähe von „Populismus“ oder gar „Rechtsextremismus“ gerückt werden:
https://www.frauenrat.de/positionierung-des-deutschen-frauenrats-fuer-menschenrechte-und-demokratie/


Kein Zweifel: Die Nazis haben Mutter- und Elternrolle im Rahmen ihrer Kriegspropaganda missbraucht. Das darf aber nicht zur Diffamierung von Eltern führen, die ihre Erziehungsaufgabe ernst nehmen. Solche Andeutungen verteidigen nur eine Politik der Aufwertung der Erwerbsarbeit auf Kosten der elterlichen Erziehungsarbeit mit einseitiger Krippenförderung auf Kosten selbst betreuender Eltern. Das höhlt das wichtigste Kinderrecht, nämlich das Recht auf Betreuung durch die eigenen Eltern, immer mehr aus, obwohl gleichzeitig eine Stärkung der Kinderrechte propagiert wird. Daneben werden Frauenrechte gegen Kinderrechte ausgespielt und das dann als „Feminismus“ verkauft.

Als Verband Familienarbeit sehen wir uns veranlasst, zur irreführenden Stellungnahme des Frauenrates unsererseits Stellung zu nehmen. Wir wollen damit eine Diskussion anstoßen, die wir schon längst für überfällig halten. Wir wollen zurück zu einer sachlichen Debatte. Dazu anhängender offener Brief.

Freundliche Grüße
Johannes Resch
Verband Familienarbeit e.V.
www.familienarbeit-heute.de

Verband Familienarbeit, 
Villingen, 07.12.2020
Gertrud Martin • Seb.-Kneipp-Str. 110 • 78048 VS-Villingen 

z. Hd. Frau Josefine Paul Axel-Springer-Str. 54a 10117 Berlin

Offener Brief an den 
Deutscher Frauenrat

Sehr geehrte Frau Paul,

mit diesem Schreiben beziehen wir uns auf die „Positionierung des Deutschen Frauenrats für Menschenrechte und Demokratie“ vom 09.11.2020, die Sie als Vorstandsmitglied des Deutschen Frauenrats (DF) für diesen abgegeben haben. Diese Erklärung richtet sich gegen “rechtspopulistische und rechtsextremistische Kräfte, die unsere Demokratie unterwandern“. Davon betroffen seien „besonders auch Akteur*innen, die sich für Gleichstellung und Frauenpolitik stark machen“. 

Wörtlich: „Frauenpolitische Maßnahmen werden diffamiert, Frauen- und Geschlechterforschung wird kategorisch abgelehnt, reaktionäre Frauen- und Familienbilder werden verbreitet und instrumentalisiert.“. 

In einem ergänzenden Appell kündigt der DF an, sein Engagement für eine „vielfältige, demokratische und solidarische Gesellschaft zu verstärken“, „antifeministischen, antisemitischen, antimuslimischen, neofaschistischen und rassistischen Tendenzen entschieden entgegen(zu)treten“ sowie „für eine progressive Gleichstellungspolitik und einen zeitgemäßen Familienbegriff (zu) werben“.

 
Sind Kinder, die von den eigenen Eltern umsorgt werden 
nicht betreut? Diese Darstellung in der Westdeutschen Zeitung 
(auch Remschieder Generalanzeiger RGA) erweckt 
diesen Anschein. Es wird nicht gefragt, was das Beste für die 
Kinder ist, es geht einzig darum, die Leute den Firmen 
verfügbar zu machen.
(Bild und Text: Felix Staratschek, Copyleft)

 

Der Vorstand des Verband Familienarbeit e.V., wendet sich nun mit diesem offenen Brief an den Deutschen Frauenrat um zu erfahren, wo er nach dessen Beurteilung sein familienpolitisches Engagement für „die Förderung der eigenständigen finanziellen und sozialen Sicherung bei Familienarbeit“ in diesem so umrissenen frauen- und gesellschaftspolitischen Tableau zu verorten hat.

Dienstag, 15. September 2020

Verband Familienarbeit: Mainstream-Medien ohne Empathie für Familien

Sehr geehrte Damen und Herren,
bitte beachten Sie die aktuelle Pressemitteilung unseres Verbandes Familienarbeit zur Rolle der Mainstream-Medien in der Familienpolitik.
Sie kann auch unter folgendem Link erreicht und weitergeleitet werden:
https://familienarbeit-heute.de/mainstream-medien-ohne-empathie-fuer-familien
Außerdem füge ich nochmals den Link zum dazu passenden „Aufruf zur Wende in der Frühbetreuung von Kindern“ bei:
https://gute-erste-kinderjahre.de/aufruf-vollstaendige-version/

Beste Grüße
Dr. Johannes Resch
Verband Familienarbeit e.V. www.familienarbeit-heute.de


Pressemeldung 10.09.2020 
Verlinkunmgen im Text und Bilder: Felix Staratschek, alles Copyleft


Mainstream-Medien ohne Empathie für Familien


Nach aktuellen Verlautbarungen der Bertelsmann-Stiftung verlieren Frauen ein Vermögen, wenn sie Mutter werden. 

Diese Botschaft wurde umgehend über die Massenmedien des Bertelsmann-Konzerns in die Welt posaunt und von vielen Medien kritiklos übernommen, einschließlich der Sichtweise, es gehe hier um ein „Geschlechterproblem“. 

Zugleich wurde aber ausdrücklich betont, dass es bei kinderlosen Frauen kaum noch einen Abstand zum Lebenseinkommen von Männern gibt. Demnach handelt es sich gar nicht um eine „Frauenfrage“, sondern um die Frage, ob Kinder zu betreuen sind. Das betrifft ebenso die Väter wie die Mütter, da sie in der Regel die Benachteiligung der Mütter mittragen. Es geht also um Eltern- bzw. Familienpolitik. Nur die Neue Westfälische titelte wirklichkeitsnäher „System bleibt grundlegend familienfeindlich“.



Dazu äußert sich der Vorstand des Verband Familienarbeit e.V.: 

„Die Familienfeindlichkeit unseres Sozialsystems wurde im Fünften Familienbericht für die Bundesregierung (1994) als „strukturelle Rücksichtslosigkeit gegenüber Familien“ beschrieben, ohne dass sich seitdem etwas gebessert hätte. 

Donnerstag, 23. Juli 2020

Transgender: Besonders betroffen ist das „schwache Geschlecht“ - iDAF_Nachricht 5/2020

Zitat des Monats, 5 / 2020

Der Hype der Geschlechtsumwandlung: Welche Rolle spielt das Internet

„2006 haben sich bei mir in Bochum drei transidente Kinder vorgestellt, dieses Jahr waren es schon mehr als 200, im Alter zwischen drei und 18 Jahren. Insgesamt betreuen wir zurzeit um die 600 Kinder und Jugendliche. Dabei behandeln wir noch nicht einmal alle, die sich uns vorstellen. … Bis vorletztes Jahr hätte ich gesagt, dass es viele Komponenten hat: epigenetische, genetische oder umweltbedingte. … Mittlerweile denke ich aber, dass auch ein gewisser Hype hinzukommt: Zu uns kommen weibliche Jugendliche, die Probleme mit sich, Gott und der Welt haben, sie fühlen sich nicht richtig bei den Mädchen aufgehoben, sie haben Angststörungen, sie ritzen sich, sie haben Depressionen, und dann finden sie im Internet den Begriff Transgender“.

Die Kinder- und Jugendmedizinerin Anette Richter-Unruh im Interview mit der FAZ vom 07.09.2019, https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/interview-mit-aerztin-ueber-den-aktuellen-transgender-hype-16371774.html?premium


Nachricht des Monats, 5 / 2020

Transgender: Besonders betroffen ist das „schwache Geschlecht“

Braucht es Beratungsstellen für „Geschlechtsidentität“? Solche Beratungsstellen fordern die Grünen in einem Gesetzentwurf zur „Anerkennung der selbstbestimmten Geschlechtsidentität“. Dieses sog. Selbstbestimmungsgesetz (SelbstBestG) sieht einen Rechtsanspruch auf Beratung für Menschen vor, die ihre „Geschlechtsidentität“ im Widerspruch zu ihren „körperlichen Merkmalen“ definieren (1). Das Gesetz soll das Transsexuellengesetz (TSG) ersetzen. Dieses sieht vor, dass für die Änderung des Geschlechtseintrags im Personenregister Gutachten unabhängiger Sachverständiger vorliegen müssen. Das lehnen die Grünen ab, weil die Geschlechtsidentität „nicht fremdbegutachtet“ werden und die Begutachtung deshalb ohnehin nur wiedergeben könnte, „was der Mensch über sich selbst berichtet“ (2).

Mittwoch, 22. Juli 2020

Corona-Pandemie verdeutlicht den Wert der Familie / Dr. Johannes Resch (ÖDP): „Die Abwertung der Familie als Lebensform ist nicht nachhaltig.“

„In der gegenwärtigen Covid 19-Epidemie wird von den Eltern verlangt, dass sie ihre kleinen Kinder plötzlich wieder selbst betreuen, statt sie in Fremdbetreuung zu geben. Zeitweise sollten sie sogar ihre Kinder selbst beschulen oder zumindest dabei behilflich sein. Besonders alleinerziehende Eltern, die besonders auf eigenes Erwerbseinkommen angewiesen sind, werden hier überfordert. Auf der anderen Seite haben Altenheime Aufnahmestopp, weil sie mit der Betreuung alter Menschen aufgrund der Epidemie an ihre Grenzen kommen. Ist das alles eine Rolle rückwärts zu traditionellen Lebensformen?“ fragt Dr. Johannes Resch, der Vorsitzende des Bundesarbeitskreises Familie, Soziales, Gesundheit der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP).

Die ÖDP will zugunsten der Kinder die Familie fördern und setzt sich
für ein rentewirksames Erziehungsgehalt ein. 


Dazu Dr. Johannes Resch weiter: 

„Die Epidemie zeigt, dass die Vergemeinschaftung von Aufgaben, die traditionell im Rahmen der Familien erfolgten, kein Königsweg ist, wie unterschiedliche politische Strömungen seit Jahrzehnten behaupten. Das zeigt sich schon darin, dass sie die Ausbreitung einer Epidemie fördern. 

Das menschliche Zusammenleben ist von Natur aus darauf angelegt, sich vor allem in der familiären Gemeinschaft zu entfalten. Eine Vergesellschaftung familiärer Arbeit fördert nicht nur die Gefahr von Infektionen aller Art, sondern auch die Gefahr, dass einseitige Ideologien bestimmend werden und damit das gesellschaftliche Diskussionsklima vergiften. 

Die gesellschaftliche Vielfalt kann am besten durch die natürliche Vielfalt der Familien erhalten werden und ist der beste Schutz gegen totalitäre Strukturen. Die Abwertung der Familie als Lebensform ist nicht nachhaltig.“

Die finanzielle Absicherung von Alter und Elternschaft kann im Interesse größerer sozialer Sicherheit durchaus staatlich organisiert werden. Die Sozialgesetzgebung darf aber nicht zu einer Umverteilung zulasten von Familien führen, wie das bei uns zur Zeit der Fall ist. Bei Vergesellschaftung der Kosten der Alterssicherung hat das in gleichem Maße für die Kosten der Kindererziehung zu gelten. Andernfalls müssen Familien verarmen, was die Grundlagen der Gesellschaft zerstört. 

„Allerdings darf die Entlastung für die Eltern nicht an ein vorgegebenes Verhalten gebunden werden, indem z.B. ein Ausgleich der Erziehungskosten nur in Form von Krippenbetreuung erfolgt“, betont Resch.

Die Lehre aus der gegenwärtigen Krise sollte sein: „Stärkung der Familien durch soziale Absicherung bei Erhalt ihrer Freiheit.“ Das hat in gleicher Weise für die Absicherung von Alter wie für Elternschaft zu gelten. Das folgt schon aus dem inneren Zusammenhang zwischen Kindererziehung und Altersversorgung. 

Nicht Erwerbstätigkeit sichert das Alter einer Generation, wie irrtümlicherweise immer wieder behauptet wird, sondern allein die Erziehung einer ausreichend großen Zahl leistungsbereiter und leistungsfähiger Kinder. Wird das Alter um der sozialen Sicherheit willen im Umlageverfahren abgesichert, hat das in gleichem Umfang auch für Elternschaft zu gelten. „Auf eine kurze Formel gebracht heißt das: Gesetzliche Umlagerente setzt eine gesetzliche Absicherung der Kindererziehung durch Erziehungsentgelt voraus“, so der ÖDP-Politiker.


Link zur Pressemitteilung

 







Mittwoch, 17. Juni 2020

Vorbereitung zum Kindesmissbrauch: Wie Rechte und Ämter Pädophilen zuarbeiten - iDAF_Nachricht und Zitat 4 / 2020

Zitat des Monats, 4 / 2020

Die Lust der Kinder ist keine Richtschnur

"Es gehört zur Verantwortlichkeit der Eltern, dass sie genau hinhören, wenn Kinder sagen, wozu sie Lust haben und wozu sie keine Lust haben…. Es ist aber wenig sinnvoll, die Lust der Kinder zur Richtschnur des Familienlebens zu machen. Wenn Kinder alles bekommen, wozu sie Lust haben, bekommen sie mit großer Sicherheit das Wichtigste nicht, das sie brauchen: Den nahen Kontakt mit verantwortungsbewussten Erwachsenen… Kinder werden einsam und unglücklich, wenn sich die Eltern davon lenken lassen, worauf ihre Kinder Lust haben."

Jesper Juul: Grenzen, Nähe, Respekt – auf dem Weg zur kompetenten Eltern-Kind-Beziehung, Rororo, Hamburg, 2016 (11.Auflage), S.79f.

Nachricht des Monats, 3 / 2020

Vorbereitung zum Kindesmissbrauch: Wie Rechte und Ämter Pädophilen zuarbeiten
„Die Erziehung zur Demokratie beginnt beim Naseputzen in der Kita“, titelte jüngst die Süddeutsche Zeitung. Sie bezog sich auf die Vorstellung eines Buches zur „Demokratiepädagogik in Kindertageseinrichtungen", das anlässlich des 30. Jahrestages der UN-Kinderrechtskonvention vorgestellt wurde. Dazu erklärte der Leiter eines Landesinstituts für „Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit“, dass es schon bei kleinen Kindern darauf ankomme, „demokratische Werte vorzuleben“. Eine Kita-Leiterin führte dazu aus, dass „Partizipation“ schon „bei ganz kleinen Kindern wichtig“ sei. Deshalb müssten sie vor dem Naseputzen oder Wickeln zuerst gefragt werden (1). 

 
Eltern, die das staatliche Handeln kritisch sehen fordern:
"Schützt unsere Kinder"
 

Wie diese „Partizipation“ von Kleinstkindern aussehen soll, erfährt man auf dem, vom Bundesfamilienministerium finanzierten, Portal für „Demokratie und Vielfalt in der Kindertagesbetreuung“. Dort steht: „Gemeinsam mit anderen Tagespflegepersonen hat Cemile an einer Weiterbildung zum Recht des Kindes auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper teilgenommen. Seitdem hinterfragt sie ihre Haltung. Ihr ist klargeworden, dass aus Macht leicht Zwang werden kann, wenn Erwachsene gegen den Willen der Kinder handeln. Mit dieser Grenzüberschreitung nehmen sie den Kindern die Möglichkeit, ein eigenes Gefühl für ihren Körper zu entwickeln. …. 

Sonntag, 8. März 2020

Aktion: Stopp Kriminalisierung von Sexualkunde-Verweigerer

Sehr geehrter Felix Staratschek,


seit Jahrzehnten ist für viele Eltern die Schulsexualerziehung ein großes Ärgernis. Viele empfinden die in Deutschland gültige sogenannte „emanzipatorische Sexualerziehung“ als einen Angriff auf ihre Kinder, ihre Moral, ihre inneren Überzeugungen, vor allem, wenn sie amtlich verfolgt werden! Ich bekomme laufend Anrufe oder Briefe von Eltern, die sich über die Schulsexualerziehung beschweren.


Kürzlich bekam ich den Anruf einer besonders aufgebrachten und empörten Mutter. Ihr Sohn besuchte die vierte Klasse und erzählte mir, dass er den Sexualkunde-Unterricht verließ, weil er die Inhalte nicht mehr ertrug. Daraufhin erhielten die Eltern einen Bußgeldbescheid in Höhe von 68 Euro! Eine solche Kriminalisierung von Eltern ist eine unsägliche Ungerechtigkeit.

 
Die Schule droht von einer Einrichtung, die die Eltern bei der Erziehung
und Bildung der Kinder unterstützt immer mehr zu einer Anstalt zu werden,
wo den Kindern weltanschauliche Ideologien eingeimpft werden sollen.
Ohne Zustimmung der Eltern sollten da keine schulferemden Personen vor den Kindern
agieren und die Inhalte des Unterrichtes müssen mit den Eltern abgestimmt sein.
Und die geplanten Kinderrechte  sprechen von einer "eigenverantwortlichen Persönlichkeit". Muss man es nicht achten und gut finden, wenn Kinder selbstbestimmt
sagen, wann für diese die Grenzen des zumutbaren erreicht sind?
(Bild und Bildtext: Felix Staratschek) 
 

Der oben geschilderte Fall hat mich so in Rage gebracht, dass ich mich entschlossen habe, Unterschriften für eine neue Petition unserer Aktion „Kinder in Gefahr“ zu sammeln:


Keine Kriminalisierung von Sexualkunde-Verweigerern!
Bitte unterstützen Sie diese neue Initiative unserer Aktion „Kinder in Gefahr“ und mit Ihrer Unterschrift:


Die oben erwähnte Mutter war über den Bußgeldbescheid natürlich fassungslos. Vor allem in einer Zeit, in welcher Schulen, Lehrer und Schulpolitiker die Schulkinder sogar zum Schwänzen aufrufen, um an politischen Demonstrationen, wie etwa den Klima-Demos, teilzunehmen. Weil die Mutter sich geweigert hatte, die Summe zu zahlen, musste sie vor dem Amtsgericht antreten. Egal, was man von Sexualerziehung in der Schule hält:


Es ist einfach ungeheuerlich, dass Eltern für so etwas ein Bußgeld erhalten, während Tausende von Kindern freitags schwänzen, um an den Klima-Demos teilzunehmen. Manche Schulen unterstützen sogar die Klima-Demos, nehmen an ihnen teil und machen damit das Schwänzen zu einer offiziellen Veranstaltung der Schule.

Wenn man aber aus dem politisch „falschen“ Grund schwänzt, bekommt man die ganze Härte des Gesetzes zu spüren.

Wir müssen unbedingt Widerstand gegen diese Ungerechtigkeit leisten, denn was Sexualkunde angeht, gibt es mit Sicherheit gewichtige Gründe:

Im Sexualkundeunterricht des oben genannten Jungen in der vierten Klasse (!) waren Geschlechtsverkehr, Befruchtung, Stadien der Schwangerschaft und Verhütungsmittel Bestanteil des Lehrplans. Die Kinder lernten also, was Geschlechtsverkehr und Verhütung sind, obwohl – laut Lehrplan – sie sich über „ihr eigenes Geschlecht noch bewusst werden und Geschlechtsunterschiede lernen sollten“. Wie können sich solche Kinder für Geschlechtsverkehr und Verhütung dann überhaupt interessieren? 


In etlichen Ländern wird hemmungslos die Gender-Ideologie unter Kindern verbreitet:


In Hamburg halten Drag-Queens (Transvestiten, also als Frauen verkleidete Männer) Lesungen an Schulen und Kindergärten (Wochenblick vom 17. November 2019). Die meisten Bundesländer haben Sexualkunde-Richtlinien erlassen, die beispielsweise „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ von den Schülern fordern. Dass Eltern den Eindruck gewinnen, der Staat würde hier rote Linien überschreiten und versuchen, die Kinder zu indoktrinieren, ist kein Wunder.


Wir müssen entschlossen und tatkräftig Eltern und Kinder verteidigen vor einer Kriminalisierung durch den Staat aufgrund der Sexualkunde.

Deshalb bitte ich Sie, unsere Petition „Keine Kriminalisierung von Sexualkunde-Verweigerern“ mit Ihrer Unterschrift zu unterstützen:


Helfen Sie auch mit, dieser Initiative die nötige Stärke zu geben.

Mit Ihrer Spende von 10, 25, 50 oder 100 Euro, können wir viele Menschen erreichen und Unterschriften für diese wichtige Petition sammeln.


Die Menschen müssen erfahren, mit welcher Doppelstrategie in Deutschland vorgegangen wird. Dabei haben Eltern, was Sexualkunde betrifft, das Grundgesetz und etliche Urteile des Bundesverfassungsgerichts auf ihre Seite. Wir müssen bei den Eltern das Bewusstsein für ihre eigenen Rechte wecken.

Deshalb bitte ich Sie:
Helfen Sie uns, diese Petition stark zu machen.


Lassen wir nicht zu, dass in Deutschland sexual-politische Experimente mit unseren Kindern durchgeführt werden können.


Mit freundlichen Grüßen

Mathias von Gersdorff

Samstag, 22. Februar 2020

Trennungsfamilien und Kinderrechte: Vor Gerichtsverfahren: Verpflichtende Mediation gefordert / Petition zu Kinderrechten im Grundgesetz / Familiendemo im Mai 2017

Pressemeldung 17.2.2020:
https://familienarbeit-heute.de/trennungsfamilien-und-kinderrechte


Trennungsfamilien und Kinderrechte
Der "Verband Familienarbeit" nimmt den Film „Weil du mir gehörst“, der am 12.2., 20 Uhr 15 von der ARD ausgestrahlt wurde (in der Mediathek noch nachzuhören), zum Anlass, zu fragen, ob der bestehende rechtliche Umgang mit Trennungsfamilien wirklich dem Kindeswohl dient. Sicher ging es hier um einen Einzelfall, der aber viele wirklichkeitsnahe Elemente enthielt. Er hat nach unserer Auffassung tatsächliche Defizite verdeutlicht und für eine breite Öffentlichkeit sichtbar gemacht.

 
Der Staat könnte Artikel 6 des Grundgesetzes
familienfreundlicher anwenden, meint der Verband Familienarbeit. 
 
Kein Zweifel: Für ein Kind ist es in der Regel besser, wenn Eltern zusammenbleiben und Fragen des Umgangs und des Unterhalts gar nicht strittig sind. Schon seit 40 Jahren beobachtet der Verband Familienarbeit die zunehmende Elternfeindlichkeit in der Gesetzgebung mit ihren wirtschaftlichen Folgen als Mitursache für die zunehmende Anzahl von Trennungen. Schon um der Kinder willen, müssen wir uns aber auch fragen, ob der Staat sachgerecht mit Trennungsfamilien umgeht und sich dabei wirklich am Kindeswohl orientiert.

Sonntag, 12. Januar 2020

Wie kann man nur so dumm sein . . . - Die schädlichen Wirkungen von Stress bei kleinen Kindern (Von "Vernatwortung für die Familie e.V."

Liebe Freunde, 1/2020

Kleinkinder werden in Krippen "eingeschüchtert, gedemütigt, zurückgewiesen, beleidigt, erpresst, feindselig behandelt, verängstigt, ausgegrenzt, lächerlich gemacht, bedroht, isoliert und igno­riert. Ihre kindlichen Bedürfnisse und Rechte werden damit massiv missachtet, und sie bekommen mit Sicherheit nicht jenes emotionale Gerüst, das sie für ein rundum gesundes und emotional stabiles Aufwachsen brauchen", schreibt die Pädagogin Anke Dr. Ballmann in ihrem Buch "Seelenprügel" - so bezeichnet sie seelische Gewalt - und beschreibt Betreuungsalltage aus ihrer Beratungserfahrung von mehreren hundert Kitas.
"Diese Seelenprü­gel" - so führt sie weiter aus - "beeinflussen sowohl die kindliche Entwicklung als auch das Erleben, Verhalten und die psychische Gesundheit im Erwach­senenalter. . . .


Viele vertrau­ensvolle und besorgte Eltern geben ihre Kinder tagein, tagaus in diesen Organisationen ab, die sie als Orte des Vertrauens ansehen. Sie begeben sich in ihren beruflichen Alltag und fühlen sich beruhigt. Sind überzeugt, dass das Liebste, was sie haben, sich in bester Obhut befindet."

Vor allem in den ersten Lebensjahren ist aber das Gehirn in seiner Entwicklung auf eine anregende und fürsorgliche Umgebung angewiesen, die Neugierde und das Lernen fördert.
Stress und Ängstigungen wie oben dargestellt sind dagegen Gift für die kind­­­­liche Entwicklung.

Welche Folgen emotionale Vernachlässigung in den ersten Lebensjahren haben kann, zeigen weitere neue Studien: Frühkindliche Deprivation und Stress behindern die Gehirnentwicklung mit negativen Auswirkungen bis ins Erwachsenenalter.

"Wie kann man nur so dumm sein?", "Aus Dir wird nie etwas!", "Du lernst das nie!", bekommen viele Kinder noch immer von der Kita bis zur Schulzeit zu hören.

Wie ermutigend wirkt das wohl auf die eigene Lern- und Anstrengungsbereitschaft, wenn solch niederschmetternde Entmutigungen immer wieder auf Kinder und Heranwachsende herunterprasseln?

Eigene Selbstzweifel aber haben Auswirkungen auf das Lernverhalten: Wer glaubt, "da kann man eh nichts machen", der macht auch nichts. Wenn aber Kinder, "Schüler und Studenten davon überzeugt sind, dass man an Herausforderungen wachsen kann, weil das Gehirn sich ändern kann, und dies auch permament tut - es lernt eben -, dann sind sie eher in der Lage, diese Herausforderungen auch tatsächlich zu meistern" (Manfred Spitzer). "Wie sich Schüler ändern, wenn sie lernen, dass das Gehirn 'wie ein Muskel' funktioniert", hat Prof. Spitzer in dem Aufsatz "Mentale Stärke - eine gute Idee" dargestellt.
Wie sehr Ermutigung und Förderung sich auf den Lernerfolg auswirken, belegen immer wieder auch die PISA-Studien: Die Qualität der Lehrer bestimmt den Schulerfolg!

Krippenstress aber bremst die Intelligenzentwicklung nicht nur bis ins Teenageralter, sondern darüber hinaus und verursacht zudem hohe Sozialkosten: Bis zu 17.000 € pro Kind können für Krankenkassen und Steuerzahler zusätzlich entstehen infolge kitabedingter unsicherer Bindungen an ihre Eltern: Kosten aufgrund vermehrter späterer Verhaltensauffälligkeiten mit notwendiger Erziehungsberatung und Therapien, Heim- oder Klinikaufenthalten sowie Schulförderung bis hin zur Suchtberatung.
Je sicherer die Bindung an die Eltern ist, umso geringer aber fallen diese Kosten aus.

Die Zunahme der Ganztagsversorgung verursacht nicht nur Ausbaukosten - allein bis 2022 weitere 5,5 Mrd. € -, sondern auch Folgekosten durch vermehrte Inanspruchnahme der öffentlichen Jugendhilfe: Deren Ausgaben stiegen in den vergangenen 10 Jahren von 2008-2018 um 108 % (!) auf mehr als 51 Millionen € jährlich (DSTATIS).
Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) fordert nun Sprachtests bereits für Kita-Kinder, da 20 % der 15-Jährigen nicht sinnverstehend lesen könnten. (Hier ihr Profil auf der Befragungsseite von Abgeordnetenwatch.)

Aufgrund zunehmender Verhaltensprobleme der Kinder wurden Erziehungshilfen - bei einem jährlichen Zuwachs von 2% - in 2018 erstmals in mehr als einer Million Fällen in Anspruch genommen (DSTATIS).
Eine Kindeswohlgefährdung wurde - bei einem Anstieg von 10% (!) - in 2018 bei mehr als 50 000 Kindern und Jugendlichen festgestellt (DSTATIS): Unsicher gebundene Eltern tragen eigene Probleme häufig auch an ihren Kindern aus.

Da das Familienministerium aber die jetzige außerfamiliäre umd bindungsferne Betreuungsquote der 0-2-Jährigen bis 2030 zu verdoppeln plant, lässt sich erahnen, welche Kostenlawinen und Lawinen seelischer Erschütterungen uns noch bevorstehen. "Woher all die Engel nehmen?", lautete bereits 1971 ein Leitartikel der Chefredakeurin in der FAZ über Warnungen von Christa Meves in ihrem Buch "Manipulierte Maßlosigkeit" (42.Aufl.).

Eine sichere Bindung an ihre Eltern bietet Kindern - unabhängig von der sozialen Schicht - andererseits das erforderliche Rüstzeug für die Erfordernisse des Lebens: Sicher gebundene Kinder haben seltener psychische Probleme und können besser mit Konflikten umgehen.

Der Staat sitzt derzeit auf einem Investitionsstau von mehr als 30 Milliarden Euro - und kann das Geld nicht ausgeben, schreibt das Handelsblatt. Sehr gewinnbringend wäre ein Teil des Geldes wohl in Familien investiert: Mehr Eltern könnten dann ihre Kinder kitafrei bindungssicher erziehen und Millionen an sozialen Folgekosten für Therapien und Jugendhilfe ließen sich einsparen. Vor allem aber könnten viele Kinder in eine seelisch unbelastere Zukunft hineinwachsen.

Ihr Team von Verantwortung für die Familie e.V.
http://www.vfa-ev.de

Flyer
Unsere Info-Flyer "Risiko Kinderkrippe" und "Die Familie ist unaufgebbar" können Sie gerne weiterhin kostenfrei in der von Ihnen gewünschten Anzahl zur Weitergabe und Information anfordern.

Unsere Buchempfehlung ist "Das Seelenleben des Kleinkindes".

Sehr herzlich danken wir Ihnen für Ihre Unterstützung und Förderung unserer Arbeit.
Sie fördern und helfen Kinderseelen!
Spendenkonto: Sparkasse Uelzen
IBAN: DE 9825 8501 1000 0005 5533, BIC: NOLADE 21 UEL

Bitte leiten Sie diesen Newsletter an interessierte Eltern weiter.
Zum Direktbezug klicken Sie bitte hier.

Blau markierte Textstellen markieren jeweils hinterlegte Links.
Hinterlegte .pdf's können Sie problemlos lesen, wenn sie sich Acrobat Reader kostenlos herunterladen.

Hier war die Krippe noch eine Notösung.
Wie kann es sein, dass so eine Notlösung
Namnespate für die aktuelle Politik ist? 

Sonntag, 22. Dezember 2019

Schöne neue Krippenwelt ? Weihnachten erinnert daran, was Krippe real bedeutet

Schöne neue Krippenwelt ?

Eine neue Generation Mütter, die ihre Kinder selber betreut, nimmt die frühkindliche Bildung ihrer Kinder selbst in die Hand

Liebe Freunde, Weihnachten 2019

überall im Lande sind nun Krippen aufgebaut, in Kirchen und Schaufenstern. Das Lukasevangelium erzählt, dass Maria und Josef keine Herberge fanden in Betlehem und daher ihr neugeborenes Kind in eine Krippe legten (Lukas 2, 6f).

 
Ein Kind in der Krippe war nicht die Traumlösung von Maria und Josef!
Ob sich die heutigen Politiker darüber gedanken machen, welche
Notlösung diese Krippe war? Kann so eine Notlösung Vorbild mfür eine
fortschrittliche Politik sein?
Eine Weihanchtskrippe in der Pfarrkirche Sankt Marien
in Radevormwald. 
 

Merkwürdig, dass der Begriff der Krippe - der herbergslosen Unterbringung - auch gewählt wurde für unsere heutigen Kitas. Die Psychologin Dr. Ballmann berichtet in ihrem Buch "Seelenprügel" von aggressiven, respektlosen und schmerzhaften Erfahrungen, die Kinder leider in Krippen erleben müssen. Christa Meves hat bereits seit Jahren auf Gefährdungen für die Kindesentwicklung durch Krippen hingewiesen und mahnte, wie auch DIE ZEIT, diese emotional schmerzvollen Erfahrungen unseren Kindern möglichst zu ersparen.
https://www.zeit.de/2019/48/kita-krise-personalmangel-kindererziehung-tagesmutter

Das Familienministerium plant aber, die jetzige Betreuungsquote der 0-2-Jährigen von 16,5% zu verdoppeln, auf 35% bis 2030.
Allein bis 2022 sind weitere 5,5 Mrd. € zum Ausbau vorgesehen.

Die "Agenda 2030" des Familienministeriums sieht weiter vor, dass dann die 3-5-Jährigen zu 70 % ganztags betreut werden und auch die "Lücke" der jetzt zu 48% ganztags betreuten Schulkinder geschlossen werden soll. Allein hierfür sind bis 2021 bereits 500 Mill. € eingeplant. Sehen wir unsere Kinder dann bald nur noch zum Zu-Bett-Bringen?

Schritt für Schritt wird Eltern so die Erziehung ihrer Kinder aus der Hand genommen. 
Das entstehende erzieherische Vakuum elterlicher Erziehung wird durch Institutionen ersetzt.


Diese Entwicklung erinnert an Hans Christian Andersens Märchen Des Kaisers neue Kleider:

Kostbare Stoffe werden in diesem Märchen angeblich verwebt, die so wertvoll seien (Bildungsversprechen!), dass für jene Menschen, welche "für ihr Amt nicht taugen oder unverzeihlich dumm seien", diese kostbaren Gewebe unsichtbar seien, schreibt Andersen 1837, als er das Märchen veröffentlichte. Und niemand von seinen Untertanen wagte zu sagen, dass sie keine Stoffe sehen könnten, um nicht als dumm zu gelten. Lediglich ein Kind traut sich bei einer Prozession inmitten der den Kaiser bewundernden Menge zu rufen: "Aber er hat ja nichts an!"
Vielleicht sollten auch wir öfter einmal diesen Schneid des Kindes haben und sagen, wenn Entwicklungen nicht in Ordnung sind.


Aldous Huxley beschrieb bereits 1932 in seinem Roman "Schöne neue Welt" (Brave New World), wie mit mentaler Indoktrinierung der Kleinkinder Menschen geprägt werden.

Mehr als ein Viertel der Schulkinder in Sachsen-Anhalt zeigt einer Studie zufolge bereits psychische Auffälligkeiten (DAK-Studie).

Auch erhöhte Fehltage lassen es fraglich erscheinen, inwieweit die derzeitige Familienpolitik förderlich ist für die Gesundheit der Bevölkerung: Zwischen 2007 und 2017 hat sich die Anzahl der Krankentage auf Grund psychogener Erkrankungen um 123% erhöht. Die dadurch entstandenen Kosten des Ausfalls an Produktion und Bruttowertschöpfung stiegen im gleichen Zeitraum dadurch um 173 % (DPTV).

Mit dem Aufsatz Weihnachten feiern in der Familie wünschen wir Ihnen ein gesegnetes Festund ein gutes Jahr 2020!


FlyerUnsere aktualisierten Info-Flyer "Risiko Kinderkrippe" und "Die Familie ist unaufgebbar" können Sie gerne weiterhin kostenfrei in der von Ihnen gewünschten Anzahl zur Weitergabe und Information anfordern.
http://www.vfa-ev.de/broschueren/


Unsere Buchempfehlungensind außerdem "Deutschland verdummt" und "Schule vor dem Kollaps"

Sehr herzlich danken wir Ihnen für Ihre Unterstützung und Förderung unserer Arbeit. Sie fördern und helfen Kinderseelen!
http://www.vfa-ev.de/spenden/

Spendenkonto: Sparkasse Uelzen
IBAN: DE 9825 8501 1000 0005 5533, BIC: NOLADE 21 UEL

Bitte leiten Sie diesen Newsletter an interessierte Eltern weiter.
Zum Direktbezug klicken Sie bitte hier. 
http://www.vfa-ev.de/?id=3

Ihr Team von Verantwortung für die Familie e.V.
http://www.vfa-ev.de

Samstag, 7. Dezember 2019

Kinderrechte und Grundgesetz: Stellungnahme des Verband Familienarbeit e.V. / Halle-sche Erklärung für die Honorierung und Anerkennung der Familienarbeit

02.12.2019 Kinderrechte und Grundgesetz: Stellungnahme des Verband Familienarbeit e.V.


Unser Verband hat sich schon mehrfach kritisch zur besonderen Erwähnung von „Kinderrechten“ im Grundgesetz (GG) geäußert, weil wir befürchten, dass das primäre Erziehungsrecht der Eltern ausgehebelt und damit dem Kindeswohl eher geschadet würde. (z.B.: http://familienarbeit-heute.de/?p=5527 )

Jetzt liegt ein konkreter Formulierungsvorschlag des Bundes-Justizministeriums (Ministerin Christine Lambrecht (SPD))vor:
"Jedes Kind hat das Recht auf Achtung, Schutz und Förderung seiner Grundrechte einschließlich seines Rechts auf Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen Persönlichkeit in der sozialen Gemeinschaft. Das Wohl des Kindes ist bei allem staatlichen Handeln, das es unmittelbar in seinen Rechten betrifft, angemessen zu berücksichtigen. Jedes Kind hat bei staatlichen Entscheidungen, die seine Rechte unmittelbar betreffen, einen Anspruch auf rechtliches Gehör."

 
Kinder fordern Eltern - wir fördern Eltern, warb die SPD
zur Bundestagswahl 2017. In dem Entwurf eines Grundgesetzartikels
für  Kinderrrechte, der maßgeblich von der SPD gestaltet wurde,
kommen die Eltern gar nicht vor. Die vorgeschlagenen Aussagen sind
schwammig, wie weit wird der Bedgriff der "sozialen Gemeinschaft"
ausgelegt? Wird die Gesellschaft wichtiger oder ist die Familie eine
ausrfeichende soziale Gemenschfat? Bircht die SPD mit dieser Formulierung ihr
Wahlversprechen der Förderung der Eltern?
Oder versteht die SPD unter Förderung der Eltern die
Förderung der Fremdbetreuung, damit Eltern einer Erwerbsarbeit
nachgehen und das Familienleben großteils an andere delegieren?
(Bild und Bildtext: Felix Staratschek, Copyleft)


Der Vorstand des Verband Familienarbeit e.V. sieht seine Befürchtungen bestätigt und nimmt wie folgt Stellung:


Zunächst erscheint dieser Text harmlos, weil er nur Selbstverständliches anführt. Schon Art. 1 GG garantiert die Grundrechte für alle Menschen, also auch für die Kinder.
    Alarmierend ist es jedoch, wenn die umfangreiche Beschreibung von Kindergrundrechten im Gesetzesvorschlag ohne Bezugnahme auf die Eltern auskommt. So erscheinen der „besondere Schutz der Familie“ nach Art. 6 GG Abs.1 und „das natürliche Recht der Eltern“ nach Abs. 2 GG nur als Randerscheinung. 
     Fände dieser Absatz Eingang ins GG würde es der Rechtsprechung noch einfacher gemacht, über eine Bevormundung der Eltern zum Nachteil des Kindeswohls hinwegzusehen, als das ohnehin schon der Fall ist.


Nach Überzeugung der meisten mit der Kindheitsentwicklung befassten Fachleute widerspricht z.B. schon heute die einseitige Förderung der Krippenbetreuung bei Ausschluss der selbst betreuenden Eltern von einer entsprechenden Gegenleistung und die gezielte Diskriminierung von Eltern mehrerer Kinder beim Elterngeldgesetz eindeutig dem Kindeswohl. Solche Rücksichtslosigkeiten gegenüber Eltern und Kindern würden beim vorgeschlagenen Wortlaut noch weiter erleichtert. Dann könnte die staatliche Bürokratie noch hemmungsloser bestimmen, was sie unter dem „Wohl des Kindes“ versteht als heute. 
     „Kinderrechte“ unter Ausschluss der Eltern setzen Kinder der staatlichen Willkür aus. Demgegenüber sind Schutz der Familie und des Elternrechts in der Regel auch der zuverlässigere Schutz der Kinderrechte.


Sachgerechter kann das Kindeswohl so geschützt werden, wie es z.B. die mit Kinderpsychologie befasste Hans-Joachim-Maaz-Stiftung in der aktuellen Halle’schen Erklärung fordert:

https://hans-joachim-maaz-stiftung.de/hallesche-erklaerung/ 



Halle’sche Erklärung

Kinder sind die Zukunft.

Die Qualität der Frühbetreuung von Kindern entscheidet nicht nur über: 
--Gesundbleiben oder Krankwerden, 
--über die Chancen für ein erfülltes oder 
--über die Not eines entfremdeten Lebens, 
sondern vor allem auch 
--über das spätere Verhalten – über die psychosoziale Befähigung zur Demokratie oder 
--eine Anfälligkeit für populistische und autoritär-repressive Strukturen mit potentieller Gewaltbereitschaft.


Wir setzen uns deshalb entschieden dafür ein:

--Eltern finanziell mit einem Elterngeld bis zum vollendeten 3. Lebensjahr des Kindes so zu sichern, dass sie die Kindesbetreuung ohne wesentliche materielle Einbußen selbst übernehmen können

Die elterliche Betreuungs- und Fürsorgearbeit sozialrechtlich der Erwerbsarbeit gleichzustellen

--Den beruflichen Wiedereinstieg in Erwerbsarbeit und die Karrierechancen gesetzlich zu sichern


--Für Eltern bzw. werdende Eltern Elternworkshops einzurichten, die auf freiwilliger Basis und kostenfrei helfen können, die mütterliche und väterliche Beziehungsfähigkeit zu verbessern
Bei unvermeidbarer Krippenbetreuung in den ersten 3 Lebensjahren des Kindes für ein optimales Betreuungsverhältnis (max. 2-3 Kinder pro Betreuerin oder Betreuer) zu sorgen

--Bei notwendiger Krippenbetreuung nicht die Bildung in den Vordergrund zu stellen, sondern die Beziehungsfähigkeit des Betreuungspersonals für eine optimale Bindungserfahrung der Kinder zu fördern

Der Vorstand und Beirat der Hans-Joachim Maaz – Stiftung Beziehungskultur / Halle, 23.11.2019

Sie können die Halle‘sche Erklärung unterstützen und helfen, diese zu verbreiten, indem Sie vorstehenden Link anklicken und dort die Erklärung unterstützen und die Funktionsfelder unter diesem Beitrag nutzen, diesen auf Facebook und Twitter zu verbreiten. 


Samstag, 30. November 2019

Kinderrechte ins Grundgesetz? ÖDP: Risiken müssen bedacht werden – Elternrechte nicht aushebeln

29. November 2019
Kinderrechte ins Grundgesetz? ÖDP: Risiken müssen bedacht werden – Elternrechte nicht aushebeln


Verena Föttinger, stellvertretende Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), bewertet die bisherigen Bestrebungen der Großen Koalition sowie von Grünen und Linken, die Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern als problematisch: „Hier müssen die Risiken bedacht werden, um am Ende nicht die Elternrechte zugunsten eines staatlichen Bestimmungsrechtes auszuhebeln.“ Die aktuelle Diskussion um eine Aufnahme der „Kinderrechte“ ins Grundgesetz erweckt den Eindruck, als seien die Kinderrechte bisher nicht berücksichtigt. Das ist aber nicht der Fall, weil die Kinderrechte (wie auch die Rechte z.B. der Senioren) bei den Menschenrechten nach Artikel 1 Grundgesetz zweifellos mitgemeint sind.

 
Kinderrechte im Grundgesetz: Die sind da schon drinnen.
Die ÖDP schlägt einen Kompromiss vor. 


Die aktuell vorgelegten Änderungsvorschläge für einen Text im Grundgesetz bergen die Gefahr, dass der bisherige verfassungsrechtlich verankerte Vorrang der Eltern bei der Vertretung der Kinderrechte gegenüber dem Staat nach Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG aufgehoben wird. Wenn der Staat hier als gleichberechtigt gegenüber den Eltern eingesetzt wird, kann das vom Gesetzgeber dazu benutzt werden, die Elternrechte noch weiter einzuschränken als er das durch die zunehmende Bevormundung der Eltern schon heute tut.

„Die ÖDP will sich aber einer Stärkung der Kinderrechte nicht grundsätzlich verschließen. Der ÖDP-Bundesparteitag hat daher einen pragmatischen Vorschlag verabschiedet, um den Artikel 6 im Grundgesetz entsprechend zu ergänzen“, so die ÖDP-Politikerin Föttinger.

Diese von der ÖDP vorgeschlagene Ergänzung des Grundgesetzes lautet: „Jedes Kind hat das natürliche Recht auf Betreuung und Erziehung durch die eigenen Eltern. Die staatliche Gemeinschaft schützt dieses Grundrecht des Kindes, indem sie die Fähigkeit und Bereitschaft der Eltern zur Erziehung ihrer Kinder stärkt und fördert. Das Wächteramt des Staates berechtigt den Staat nicht, die Eltern zu einer bestimmten Art der Erziehung ihrer Kinder zu drängen.“

„Darüber hinaus fordert die ÖDP das Wahlalter auf allen Ebenen auf 14 Jahre abzusenken, um der jungen Generation ein stärkeres Mitspracherecht einzuräumen. Außerdem müssten Kinder und Familien wesentlich stärker in den Mittelpunkt von Entscheidungen in vielen Politikfeldern gestellt werden“, ergänzt Föttinger. „Sonst geraten die Versprechungen für eine bessere Zukunft für kommende Generationen zur leeren Floskel.“

Link zur Pressemitteilung







Mittwoch, 6. November 2019

Kinderrechte und Grundgesetz: Wie soll ein Staat, der sich nicht am Wohl der Kinder orientiert die Deutungshoheit über die Rechte der Kinder erhalten?



Kinderrechte im Grundgesetz ohne Elternbezug gefährden das Kindeswohl 4.11.2019


Am 14. Oktober veröffentlichte die Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Kinderrechte ins Grundgesetz“ ihren Abschlussbericht. Darin werden drei alternative Formulierungen vorgeschlagen, die sich aber nur unwesentlich unterscheiden. 

Das führt die Diskussion weg von der wesentlichen Frage: 

Wer bestimmt, was das Recht eines Kindes ist? 

Im bestehenden Grundgesetz wird mit Art. 6 die Zuständigkeit für diese Frage den Eltern zugeordnet und nur bei Versagen oder Fehlen der Eltern dem Staat.

Sabine Wüsten, Vorsitzende des Bündnisses "Rettet die Familie" warnt vor der „Lufthoheit des Staates über den Kinderbetten“, die die Entwicklung der Kinder jeder gerade aktuellen Staatsideologie ausliefere.

Der stellv. Vorsitzende des Bündnisses, Dr. Johannes Resch dazu: „Bei Erwähnung von ‚Kinderrechten‘ im GG ohne Elternbezug besteht die Gefahr, dass Eltern ihre Kinder nicht mehr vor der Willkür des Staates schützen können. Z. B. könnte er eine Krippenpflicht zum ‚Recht des Kindes‘ erklären. Der Staat orientiert seine Familienpolitik schon heute nicht mehr am Kindeswohl, sondern am ‚Profitwohl‘ von internationalen Konzernen und Finanzinvestoren sowie an der patriarchal begründeten Überbewertung der Erwerbsarbeit.

Beispiel Krippenpolitik: 

Ein Krippenplatz wird mit ca 1000 €/Monat öffentlich bezuschusst. Selbstbetreuenden Eltern werden dagegen nicht mal 150 € Betreuungsgeld zugestanden. Dabei sind nahezu alle Fachleute, die sich mit kindlicher Entwicklung befassen, der Auffassung, dass Krippenbetreuung in der Regel mit höheren Risiken für die psychische Gesundheit der Kinder verbunden ist als die Entwicklung einer festen Bindung zu den Eltern in den ersten Lebensjahren. Allerdings erlaubt ein hohes Arbeitskräftepotential auf dem Erwerbsmarkt die Löhne niedrig zu halten, was den Profit erhöht, aber eben das Kindeswohl gefährdet.

Beispiel Elterngeld: 

Die ‚Lohnersatzfunktion‘ wertet Kinderbetreuung ab, indem diese mit Krankheit und Arbeitslosigkeit gleichstellt wird. Wer vor einer Geburt zugunsten der Betreuung bereits vorhandene Kinder länger als ein Jahr auf Erwerbsarbeit verzichtet hat, erhält bis zu 1500 € /Monat weniger Elterngeld. Hier wird der Verzicht von Eltern zugunsten ihrer Kinder regelrecht bestraft. Auch das schadet dem Kindeswohl.

Diese Beispiele zeigen, dass sich der Staat schon jetzt nicht am Wohl der Kinder orientiert. Was haben Familien zu erwarten, wenn er nun auch noch die Deutungshoheit über die Rechte der Kinder erhält?

Eine interessante Aussage in der Tageszeitung:
Sind Kinder unter 3 Jahren die bei den  Eltern oder
Großeltern aufwachsen nicht betreut? 
  

Mittwoch, 15. Mai 2019

Kinderkommission des Bundestages zum Internationalen Tag der Familie - Kommentar von Felix Staratschek

Pressemitteilung
Kinderkommission zum Internationalen Tag der Familie


Seit 26 Jahren wird jährlich am 15. Mai der Internationale Tag der Familie als Gedenktag der Vereinten Nationen begangen, die damit die Bedeutung der Familie als wichtigste Grundlage jeder Gesellschaft verdeutlichen wollen.

Dazu teilt die Kinderkommission des Deutschen Bundestages mit:

Samstag, 20. April 2019

Die Gleichstellungs-Lüge: Der Staat missbraucht den Gleichheitsgrundsatz, um Mann und Frau gleichermaßen schlecht zu behandeln.

Von Dr. Johannes Resch www.johannes-resch.de 
Vorstandsmitglied bei www.familienarbeit-heute.de 
Erstmals erschienen im "Rubikon", Verbreitung mit Quellenangabe erlaubt.
https://www.rubikon.news/artikel/die-gleichstellungs-luge 
Verlinkungen, Bilder und Bildtexte von Felix Staratschek (Copyleft) - freigegeben für den Einsatz für eine bessere Familienpolitik)

In Politik und Medien werden die Begriffe „Gleichstellung“ und „Gleichberechtigung“ oft wie Synonyme behandelt. Das führt zu Missverständnissen, weil beides unterschiedliche Dinge sind. Gleiche Rechte für alle sind notwendig; gleichermaßen eingespannt zu sein in den Produktionsprozess, ist dagegen ein fragwürdiges „Recht“. Der Staat agiert da eher als Erfüllungsgehilfe der Wirtschaft und setzt sich über die wahren Bedürfnisse der Menschen hinweg. Wünschenswert wäre eine ganz andere Art der Gleichstellung: der zwischen Erwerbsarbeit und Familienarbeit.

Dienstag, 8. Januar 2019

Verband Familienarbeit - Was will die SPD?

Pressemeldung: Verband Familienarbeit - Was will die SPD?


http://familienarbeit-heute.de/?p=5074
Johannes Resch
Stellv. Vorsitzender Verband Familienarbeit e.V.
www.familienarbeit-heute.de
www.johannes-resch.de

Pressemeldung 02.01.2019

Was will die SPD?

Die SPD in Baden-Württemberg strebt ein Volksbegehren an, um die Gebühren für den Kita-Besuch der Kinder abzuschaffen.


Gertrud Martin, Vorsitzende des Verbands Familienarbeit e.V., kommentiert: “Die Abschaffung der Kita-Gebühren ist ein Schritt auf dem Weg, den Karl Marx, einer der Vordenker der SPD-Politik, schon im Kommunistischen Manifest vorgegeben hat. Darin fordert er `die öffentliche und unentgeltliche Erziehung aller Kinder` und die `Vereinigung der Erziehung mit der materiellen Produktion`.* Ihm ging es dabei vorrangig um die Überwindung des Kapitalismus. Dieses Ziel hat sich heute ins Gegenteil gewendet, indem grade die Finanzlobby fordert, die Eltern uneingeschränkt dem Arbeitsmarkt zuzuführen mithilfe öffentlicher Betreuungsangebote, selbst für Kleinstkinder. Auch viele Eltern merken nicht, wie ihnen ihr grundgesetzlich festgeschriebenes Erstrecht, ihre Kinder nach eigenen Vorstellungen zu erziehen (GG 6.2) durch die einseitige massive Subventionierung der öffentlichen Kinderbetreuung abgekauft wird. Den Eltern, die ihre Kinder selbst betreuen, wurden sogar die 150 € Betreuungsgeld entzogen. Diese familienfeindliche Politik wird inzwischen auch von anderen Parteien vertreten und als Familienförderung verkauft. Das Kindeswohl der U-3-Kinder, die vorrangig Bindung brauchen, spielt dabei keine Rolle. Solange aber die elterliche Erziehungsarbeit, im Gegensatz zur gleichen Arbeit in einer Betreuungseinrichtung, nicht als lohnwerte Leistung anerkannt und wie die herkömmliche Erwerbsarbeit honoriert wird, wird sich die Aushöhlung der Familie fortsetzen und die Gleichberechtigung von Mann und Frau eine Illusion bleiben.“

 
Zur Bundestagswahl 2017 versprach die SPD, dass diese Eltern fördert.
Haben die Genossen schon vergessen, wer dazu beigetragen hat,
dass vielen Eltern, die ihr Elternnsein ernst nehmen, das
Betreuungsgeld geraubt wurde? 


Der Neurologe und Psychiater Dr. Johannes Resch, stellvertretender Vorsitzender im Verband, ergänzt: „Die SPD muss sich entscheiden, ob sie sich weiter an den 170 Jahre alten Vorstellungen von Karl Marx oder an ihrem heutigen Anspruch, für soziale Gerechtigkeit einzutreten, orientieren will. Marx konnte noch nicht wissen, wie wichtig die Bindung eines Kindes an seine Eltern für dessen spätere Bildungsfähigkeit und soziale Entwicklung ist. Er machte soziale Gerechtigkeit ausschließlich am Verhältnis von Erwerbsarbeit und Kapital fest. Heute wissen wir dagegen, dass das Missverhältnis der Bewertung von Erwerbs- und häuslicher Erziehungsarbeit in unserer Sozialgesetzgebung eine vergleichbar große Rolle spielt. Die Armut von heute wird weitgehend durch die Missachtung der elterlichen Erziehungsarbeit verursacht (Armut Alleinerziehender, kinderreicher Familien, alter Mütter und Eltern mit geringem Verdienst). Will sich die SPD an den heutigen Problemen ausrichten oder immer noch an einer im 19. Jahrhundert wurzelnden Erwerbsideologie festhalten? Die ausschließliche Orientierung an der Erwerbsarbeit wie bei Karl Marx dient heute ohnehin in erster Linie der Profitmaximierung des Kapitals. Deshalb wird die gegenwärtige Krippenpolitik ganz offen mit den `Erfordernissen des Arbeitsmarktes` begründet. Das Kindeswohl war weder für Marx ein Thema noch ist es das für die heutige Lobby der Kapitalbesitzer."



* Manifest der Kommunistischen Partei (1848) II, S. 481, Nr.10





Freitag, 4. Januar 2019

Eltern im Konflikt mit der Schulsexualerziehung: Der rechtliche Rahmen

Sehr geehrter Felix Staratschek,


in wenigen Tagen gehen die Weihnachtsferien zu Ende. Für viele Eltern beginnt dann wieder der Streit mit der Schule. Der Grund: Die Schulsexualerziehung.


Aus unseren Gesprächen, die Eltern mit unserem Büro führen, wissen wir, dass viele Eltern nicht gut über ihre Rechte informiert sind.

Ebenso hören wir immer wieder, dass manche Schulen den Eltern sagen, sie wären völlig frei in der Gestaltung des Sexualkundeunterrichts und die Eltern würden gar kein Mitspracherecht besitzen. 

Das ist falsch!


Um Eltern in den Auseinandersetzungen mit der Schule ihrer Kinder zu helfen, haben wir einen Text zusammengestellt, der den rechtlichen Rahmen im Bereich Schulsexualerziehung erklärt.
Dieser Text befindet sich HIER für Sie zum Herunterladen.


Oder hier als Artikel: https://www.aktion-kig.eu/2018/10/eltern-im-konflikt-mit-der-schulsexualerziehung-der-rechtliche-rahmen/

 
Protestschild der Demo für Alle
beim Bus der Meinungsfreiheit
  vor dem Kölner Hauptbahnhof:
Elternrecht wahren!


Der Text ist bewusst in einem sachlichen Ton geschrieben. Viele Eltern wollten einen Text haben, den sie in der Schule vorlegen oder auch an andere Eltern weitergeben können.


Wir hoffen, dass wir hiermit Eltern helfen können, besser ihre Rechte im Konfliktfall verteidigen zu können.


Mit bestem Dank und vielen Grüßen


Mathias von Gersdorff


https://www.aktion-kig.eu/spende/?smclient=40a2f5ef-d3b0-11e8-ba89-3cfdfeb6e6ec&utm_source=salesmanago&utm_medium=email&utm_campaign=default&allg/spende


Ergänzung von Felix Staratschek: 

Siehe auch: 

Tauchen Sie ein in die Reden beim Bus der Meinungsfreiheit in Köln vor einer Kulisse von sehr brüllianten Gegendemonstranten: 

Samstag, 8. Dezember 2018

DVCK: "SPD-Jugend will Abtreibungen bis zum neunten Monat"

Sehr geehrte/r Felix Staratschek, vor wenigen Tagen verschickten wir einen Rundbrief mit der Überschrift „SPD-Jugend erklärt Krieg gegen Ungeborene“. (eingebettetes Video siehe weiter unten.) Die Überschrift ist in keiner Weise übertrieben und die Jusos wissen das auch. Das ist schnell bewiesen:
Die SPD-Jugendorganisation will nämlich den § 218 StGB ersatzlos streichen. Das würde bedeuten, dass Abtreibungen bis unmittelbar vor der natürlichen Geburt legal wären, also auch zu einem Zeitpunkt, wenn das Kind schon längst außerhalb des Mutterleibes leben kann.
Als sich die Jusos für die Streichung entschieden haben, wussten sie ganz genau, was ihre Entscheidung bedeutet: Das Töten von Kindern bis unmittelbar vor der natürlichen Geburt. Das zeigt dieser Ausschnitt der Debatte, die beim Bundeskongress der Jusos der Entscheidung über den Antrag zu Streichung des § 218 StGB voranging.
Zwei Delegierte erklärten der Versammlung unmissverständlich, was die Streichung bedeutet und dass es sogar die Abtreibungen zu Geburten von Kindern führen würden, die die Abtreibung überleben würden! Wenn Sie diesem Link folgen, können Sie diesen Ausschnitt der Debatte selber verfolgen. Man glaubt es kaum, solange man es nicht selber gehört und gesehen hat:

Doku der Jusos, zum Thema ab 1.05.27
https://www.youtube.com/watch?v=FaXrPBojhkg 
Dieser Link wurde vom Viertürmeblog eingesetzt, damit sich alle ein Bild von der ganzen Debatte machen können. Weitere Videos finden Sie hier: 
https://www.youtube.com/results?search_query=juso+abtreibung+9.+Monat





Der Totalangriff der Jusos auf das Leben der ungeborenen Kinder verdient Abscheu, Empörung und Widerstand.
Deshalb möchte ich Sie einladen, an unserer laufenden Aktion teilzunehmen:
Eine Kerze für die Ungeborenen

https://www.dvck.org/mailing-weihnachtskerze/

 
"Hätte Deine Mutter abgetrieben, sag mir wo wärst Du geblieben."
Die Jusos sprechen von Gleichstellung und Frauendiskriminierung,
vergessen jedoch, dass bei der Abtreibung mindestens 50% der
so getöteten ungeborenen Kinder Frauen sind.
(Bild und Text: Felix Staratschek)
 


Diese Kampagne besteht aus zwei Teilaktionen:
Erstens einen Fonds zu bilden, um über Anzeigen die ungeborenen Kinder sichtbar zu machen.
Hier können Sie eine Spende für diesen Fonds tätigen.

Möglichst viele Menschen ermutigen, sich an unserer Aktion zu beteiligen. Und je mehr wir sind, um so größer wird die Sichtbarkeit der ungeborenen Kinder werden.
Hier können Sie Ihre E-Mail eintragen, um eine KERZE FÜR DIE UNGEBORENEN zu entzünden und Teilnehmer unserer Aktion SOS LEBEN zu werden.

Mit dieser Kerze wollen wir unserer Hoffnung Ausdruck verleihen, dass eines Tages unser Land von der „Kultur des Todes" befreit sein wird.

Ich lege große Hoffnung in diese neue Aktion und möchte Sie bitten, sich großzügig daran zu beteiligen.

Mit bestem Dank und herzlichen Gruß
Pilar Herzogin von Oldenburg

PS: Während die SPD-Jugend Abtreibungen bis unmittelbar vor der natürlichen Geburt erlauben wollen, sind wir dabei, massenhaft die Menschen guten Willens während der Weihnachtszeit daran zu erinnern, dass viele ungeborene Kinder nicht das Glück haben, das Licht der Welt zu erblicken.

Bitte beteiligen Sie sich mit Ihrer Kerze und mit Ihrer Spende von 15, 25, 50 oder 100 an unserer Weihnachtsaktion Eine Kerze für die Ungeborenen, damit wir viele Menschen erreichen.

Kommentar von Felix Staratschek: 
Das Bundesverfassungsgericht hat aufgrund des des Grundgesetzes und nicht  aufgrund nachrangiger Gesetze wie dem § 218 StGb entschieden, dass Abtreibungen rechtswidrig sind. Es hat grundsätzlich die Schützwürdigkeit des ungeborenen Menschen betont und dem Staat nur eine Zulassung der Straffreiheit erlaubt, wenn der Staat auf andere Weise erfolgreich die ungeborenen Kinder schützt. Wer den § 218 streicht, streicht daher m.E. die Ausnahmen, wann Abtreibungen straffrei bleiben können. Analog zu anderen Tötungsdelikten müssten dann alle Abtreibungen bestraft werden. 

Das wäre ganz im Sinne der Lebensschützer. Aber die JUSOS hoffen, dass dies in der Gesellschaft nicht gemerkt wird und so eine Selbstbestimmung über die Leichen der ungeborenen Kinder durchgesetzt werden kann. Gemäß dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes schätze ich diese Einstellung der JUSOS, die auf Demos auch von LINKEN und GRÜNEN und SPD-Verbändern geteilt wird, als Verfassungsfeindlich ein. Wer mit dieser Motivation den § 218 streichen will sollte ein Fall für den Verfassungsschutz sein, da der minimale Schutz, den unsere aktuellen Gesetze den ungeborenen Kindern bieten, geschliffen werden soll. Ich sage es jedem JUSO: Niemand hatte das Recht Sie abzutreiben, nachdem Sie entstanden waren, die gesamte Gesellschaft hatte nach ihrer Zeugung die Verantwortung dafür, dass Sie Leben können. Wer den Tod von jährlich weltweit Millionen Menschen hinnimmt, um eine vermeintliche Gleichstellung zu erreichen, der begibt sich in die Liste der grausamen Ideologien. Und wie soll Abtreibung zur Gleichstellung beitragen, da diese immer zu 100% die Frauen betrifft und Männer nie damit leben müssen, dass aus ihren Körper ein kleiner, einmaliger Mensch gerissen wurde, der aufgrund dieser Maßnahme sterben musste, je nach Methode und Zeitpunkt unter großen Schmerzen. 


Siehe auch: 
https://viertuerme.blogspot.com/2018/03/1000-kreuze-fur-das-leben-ein-gebetszug.html