NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen

NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen
RKI-Files zeigen, die Welt wurde aus reiner Willkür ohne Evidenz syn-corona-isiert. Es drohen neue Verträge und Regeln, mit denen alles noch schlimmer als erlebt wiederholt werden kann. Der durch eine "Verzehrstudie" spätestens seit 2007 der Bundesregierung bestätigt vorliegende pandemische Vitamin D-Mangel interessiert nicht mal Grüne und Linke, aber neuartige, gentechnische Injektionen werden seit 2020 von CDU, CSU, SPD, FDP, Grünen und Linken unterstützt. Unmengen an Geld wurden sinnlos verschwendet und den Menschen Schaden zugefügt. Vieles zum Thema finden Sie bei Gloria.tv: https://gloria.tv/Felix%20Staratschek . Nur wenn viele zur NRW-Landtagswahl sonstige Parteien wählen kann der Protest fruchten. Nur wenn Sie das mit allen Bekannten besprechen und digital dafür werben, kann dies eine Massenbewegung werden. Nur wer gültig eine "Die Basis" für seinen konstruktiven Protest wählt, kann sagen, dass er keinen Anteil an dem hat, was in Landtagen und Bundestag anstellen. Wahlenthaltung und ungültige Stimmen lassen die Mächtigen alleine durch ihre eigenen gültigen Stimmen weiter agieren. Nur gültige Stimmen können diese entmachten, so dass wir es bei jeder Wahl erneut versuchen müssen und unsere Stimme gültig einsetzen. Informieren Sie sich über Die Basis https://diebasis-partei.de/ Denn mit einer Stimme für CDU, CSU, SPD, FDP, Linken, AfD und Grünen, der Wahlenthaltung oder ungültigen Stimmen haben wir alle verloren, weil das dazu dient, das die Kräfte weiter agieren, die unser Land mit Panik überziehen und den Aufbau eines menschlichen Gesundheitswesen unterlassen. Weitere Infoseiten zu Corona sind unter Videos von mir auf Bitchute verlinkt. https://www.bitchute.com/channel/jpgOUrDd3rzd/ Bitte Bild mit rechter Maustaste anklicken und neues Fenster öffnen.
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Samstag, 29. August 2026

Radevormwald: Drohendes Aus für Draisinen ist ein Politikversagen

Betrifft:

 https://rp-online.de/nrw/staedte/radevormwald/radevormwald-gibt-es-noch-hoffnung-fuer-die-draisinen_aid-153124845


Der Bericht in den Rader Zeitungen (Morgenpost vom 14.8.26) zum mögliche endgültigen Aus der Draisinenfahrten hat mich nach der Rückkehr aus dem Urlaub entsetzt. Ich habe vor einiger Zeit über Abgeordnetenwatch und per Mail mich an Politiker gewandt und auf die Problematik hingewiesen. 


Die Regeln, die dazu führen dass Draisinen und Museumsbahn sich ausschließen sind politisch gemacht und können jederzeit politisch geändert werden. 


Sowohl die Draisinen als auch der Zugverkehr werden durch ehrenamtliche Arbeit ermöglicht, die  alle Politiker in Sonntagsreden loben und fördern wollen. Kommt es jedoch zum Schwur, entpuppen sich allem Anschein nach alle diese schönen Wahlkampfreden als leere Floskeln. 


Ein Sicherheitskonzept für einen Mischverkehr ist einfach und Museumszug und Draisinen könnten zusammen dazu beitragen die Einnahmen zu erwirtschaften, die Gleisinfrastruktur für die Zukunft zu erhalten. Da Züge schneller als Draisinen sind kann der Zug den Draisinen voraus fahren. In die Gegenrichtung darf der Zug erst fahren, wenn alle Draisinen da sind. In Frankreich klappt das beim Train d'Ardeche. 


So könnte der Museumszug die Draisinen nach Dahlhausen ziehen und dann bis Wilhelmstal schieben, dann fährt der Zug nach Oberbarmen. Die letzte Draisine bekommt den Freigabestab für die Zug-Rückfahrt nach Dahlhausen, ein Verfahren dass früher bei vielen Straßenbahnen üblich war. Der Zug darf von Beyenburg erst wieder bis Dahlhausen fahren, wenn die Draisine mit dem Stab da ist. Der Zug kann dann die Draisinen wieder nach Wilhelmstal bringen. 


Die Politiker müssen endlich die Kontakte in den Parteien nutzen Druck auf die Verkehrsminister in Bund und Land auszuüben zusammen mit den Betroffenen ein Regelwerk zu erstellen, wie auf Strecken mit nur einem historischen Pendelzug auch Draisinenverkehr möglich ist. Denkbar ist eine kurzfristige Sondergenehmigung für Draisinen solange die Museumszüge nur von Oberbarmen nach Beyenburg pendeln müsste es doch möglich sein von Beyenburg nach Wilhelmstal Draisinen verkehren zu lassen. Ebenso müssten getrennte Fahrtage kurzfristig möglich sein, dass man an Samstagen Draisinen fährt und an Sonntagen Züge. Und es muss jederzeit möglich sein, die Strecke für Züge zu sperren, damit Draisinen fahren können. Denn Reisegruppen könnten auch in der Woche Draisinen buchen, während Museumszüge in der Regel am Wochenende fahren. Es ist jetzt höchste Zeit, dass die Politiker, die das Ehrenamt so loben, ihre Worte endlich in Taten umsetzen.  


 

Mittwoch, 27. Mai 2026

Leserbrief: Tarifreform: Wie VRR und AVV mit massiven Preissteigerungen die Verkehrswende beenden

 Betrifft: 

und

Wie gut haben des die Menschen im Großherzogtum Luxemburg. Da sagt man, es ist gut wenn die Menschen den ÖPNV nutzen, weshalb dort der ÖPNV zu 100% vom Staat finanziert wird und man kein Fahrgastabitur braucht um den besten Tarif zu ermitteln. Man braucht nie rechnen, der ÖPNV ist immer immer günstiger als das Auto, egal ob man alleine fährt oder einen Familienausflug macht. Und die Preissteigerungen, die  der neue VRS-AVV-Tarif bringt sind extrem.

Mittwoch, 1. April 2026

Geschlechtergerechtigkeit: Radevormwald bekommt neuen Ortsteil "Fraubeck"

 Bei der Debatte um das Gender-.Mainstreaming will die Stadt Radevormwald nicht tatenlos bleiben. Eine Untersuchung der Ortsnamen der Stadt hat ergeben, dass diese überwiegend mit dem männlichen Geschlecht konnotiert werden. Ganz eklatant ist es wenn man die B 229 von Remscheid oder Wuppertal kommend nach Radevormwald reinfährt, der erste Ortsteil heißt Herbeck, gesprochen "Herr Beck". Diese männliche Dominanz sei nicht mehr zeitgemäß befindet der Ausschuss für Gleichstellung und Gender-Gerechtigkeit und hat jetzt, da die AfD in diesen Ausschuss keine Mitglieder entsandt hat, mit allen Stimmen beschlossen, dass wir das ändern müssen. Den Anfang soll das Neubaugebiet neben der Hofschaft Karthausen machen. Dieses Gebiet soll künftig Fraubeck heißen, womit hier zusammen mit Herbeck erstmals bei Ortsnamen in einem Bereich von Radevormwald Geschlechterparität hergestellt wird. Auch an der Kreuzung sollen große Wegweiser künftig anzeigen, dass man von Remscheid kommend geradeaus nach Herbeck fährt und wenn man rechts abbiegt nach Fraubeck gelangt. Dem Anfang sollen weitere Ortsteile folgen, denn den männlich konnotierten Ortschaften Im Hagen, Karlshöh, Grafweg und dem Bereich Hermannshagen können bisher fast keine weiblich konnotierten Ortsteile entgegen gestellt werden. Einzig Heide kann weiblich gelesen werden. Dort soll im Ortsschild eine Goldmedaille der Olympiade von 1972 an die gleichnamige Sportlerin aus Radevormwald erinnern  Desweiteren sollen neutrale Ortsteile künftig in weiblich konnotierte Ortsnamen umgenannt werden. So soll das Neubaugebiet Wasserturmstraße künftig Sophienhöhe heißen, die Südstadt Kassandrahausen, und die Wupperorte Dahliahausen und Dahlia-Au. Kritische Stimmen warnten, dies werde Proteste auslösen. Aber dem konntern die Mitglieder des Ausschusses für Gleichstellung und Gendergerechtigkeit, dass sich auch antifeministische Minderheiten mit demokratischen Mehrheitsbeschlüssen abfinden müssen. Für viele wird dies nach einer Umgewöhnungsphase so normal werden wie der Sicherheitsgurt und die jährliche Spritze gegen Corona. Ein Bürgerantrag fordert schon zweisprachige Ortsschilder, die sowohl historische Sprache als auch gendergerechte Sprache enthalten. So könne Neues mit Altem verbunden werden und niemand müsste auf was verzichten.


Bleibt noch eine Frage, seit wann ist das geplant? Denn es gab gegen des Neubaugebiet Karthausen formell Widerstände von der AL und den Grünen. Wenn aber die AL mit Anträgen gegen die Baugebiete 2 und 3 die Neubauzone einschränken wollten, lehnten die Grünen diese AL-Anträge ab oder enthielten sich, weil die nur gegen alles stimmen wollten. Oder war dies strategisches Handeln und sind die Grünen mit der feministischen  Namensgebung "Fraubeck" geködert worden dieses Neubaugebiet nicht zu verhindern? Es scheint so, dass Bürgermeister Mans das nicht mitmachen wollte. Ist das der wahre Grund warum SPD und Grüne davon abrieten, ihn zu wählen, werden sich da viele fragen.



  

Montag, 2. Februar 2026

Verdi könnte fahrgastfreundlicher streiken / Tariflaufzeit so legen dass nur im Sommerhalbjahr Arbeitskämpfe stattfinden

 Warum kann VerDi keine Rücksicht auf die Fahrgäste nehmen? Sicher, es gibt bei jedem Streik Nebeneffekte. Aber beim ÖPNV-Streik leiden nicht die Bonzen, sondern viele kleine Leute, die z.T. für Taxifahrten oder Gutzeitverluste durch die jährlichen Streiks mehr verlieren, als ihnen die Gewerkschaften an Lohnerhöhung erstritten haben. Deshalb sollte der ÖPNV immer zuletzt in Streiks einbezogen werden. Und Warmstreiks sollten maximal von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang stattfinden oder sektoral erfolgen, etwa bei Schulbussen und Einsatzwagen oder von 7 bis 19 Uhr kein Fahrtbeginn. Fahrgäste sind die Grundlage des ÖPNV und damit der Arbeitsplätze der Busfahrer. Man sollte das beim Streiken nicht vergessen, dass man hier die Grundlage der eigenen Arbeit in Mitleidenschaft zieht


Da der Streik zum Arbeitskampf dazu gehört werden wir Fahrgäste wohl immer mal wieder in den sauren Apfel beißen müssen den Streik auszuhalten. Aber dann macht bitte Tarifverträge, wo die Streikzeit in die wärmere und hellere Hälfte des Jahres fällt und lasst bitte die ersten beiden und die letzten beiden Fahrten jeder Linien am Tag bestehen. Und Warnstreiks bitte nur, wenn der Wetterbericht gut ist, dass man Laufen oder Radeln kann. Besonders Frauen haben oft Angst im Dunkeln weite Strecken zu laufen. Es wäre daher eine Form des Respektes gegenüber Frauen und alten Menschen die Laufzeit der Tarifverträge so zu legen, dass nur noch ab Anfang April gestreikt wird, wenn kein Schnee liegt, kein Glatteis droht und kein Regen angesagt ist, sofern es Tage ohne Regen gibt. Denkbar wäre auch dass als Warnstreik oder Langzeitstreik nur die Nachbusstrecken mit Gelenkbussen ab dem Morgen angeboten werden und keine Fahrkarten verkauft und kontrolliert werden. Damit wäre der Busverkehr deutlich reduziert, es wäre aber kein Totalausfall.

Folgende Linien sind in Remscheid nicht vom Streik betroffen und fahren:
636 Lüttringhausen - Oberbarmen (BVR)
336 Lennep - Bergisch Born -Gummersbach (OVAG)
260 Köln -Wermelskirchen - Remscheid (RVK)

Teilweise fahren:
240 Lennep - Wermelskirchen (RVK-Busse mi K- & GL-Nummernschild)
671 Lennep - Radevormwald (gelbe OVAG-Busse mit GM-Nummernschild fahren, vormittags stündlich, am nachmittag einige Fahrten ab 15.50 Uhr  
Da die SR meist blaue Busse einsetzen kann man vereinfacht sagen, die blauen Busse fallen hier aus. Leider sind an den Haltestellen und in den Fahrplanbüchern die Fahrten nicht den Betreibern zugeordnet, so dass die Erfahrung wichtig ist um zu wissen wann was fährt. Das wäre auch sinnvoll, wenn man wissen will, in wessen Fundbüro etwas gelagert wird, wenn man was vergessen hat.

Nicht genannte Buslinien aus Radevormwald (626, 339, 134) sind ebenfalls nicht vom Streik betroffen.


  

Samstag, 24. Januar 2026

Radevormwald: Übergriffe nicht nur auf Politiker der Ratsfraktionen

Übergriffe gegen Politiker war Tema der Bergischen Morgenpost/Rheinischen Post vom 23.1.26. Diese Erfahrungen habe ich in meiner AL-Zeit und danach auch gemacht. In den Wupperorten wurde ein Plakat mit "Felix nein Danke" beschmiert, in Bergerhof in meinem Wahlkreis ein Dreiecksständer zerlegt und in den Schulwald verfrachtet. Ich konnte jedoch alles wieder zusammen fügen und habe den Ständer wieder an die Straße stellen können.


 Als übergriffig empfinde ich oft die Politik. Als z.B. die CDU die Sanierung der Bahnstraße vor einer Bürgerbeteiligung beschließen wollte konnte die AL erreichen, dass Bürgermeister Mans den Antrag von der Tagesordnung nahm, weil das der Bürgerbeteiligung jeden Sinn genommen hätte. Da Bürgermeister Dejan Vujinovic zur Wahl "Radevormwald neu denken" plakatierte, hoffe ich dass es solches Verhalten der CDU mit ihm nicht mehr geben wird. So mancher leichtfertige Umgang mit Geld, der zur Staatsverschuldung beträgt ist letztlich eine Übergriffigkeit gegenüber den Menschen, denen später die Kosten und Kürzungen als Folge solcher Politik auf die Füße fallen. 

Mittwoch, 21. Januar 2026

Frage auf Abgeordnetenwatch wegen Draisinen und Zug-Sonderfahrten 12.2.26 auf Wuppertalbahn

Von Felix Staratschek 
 
Beim Neujahrsempfang der Wupperschiene ( https://www.wupperschiene.eu ) wurde dargelegt, dass die Behörden bei Zugverkehr keine Draisinen auf der Strecke erlauben. Die Eisenbahnfreunde würden gerne ein Konzept erstellen, wie beides auf der Strecke möglich ist, entweder durch getrennte Fahrtage oder durch ein Sicherheitskonzept, dass die Begegnung von Draisinen und Zug auf der Strecke ausschließt. Da in der EU in Frankreich es mit dem Train d' Ardeche ein Beispiel gibt, wo eine Strecke von Zügen und Draisinen genutzt wird und beide Angebote sogar kooperieren, habe ich mich an die Politiker in Bund und Land gewandt, die bei Abgeordnetenbwatch für die Postleitzahlen von Wuppertal Beyenburg und Radevormwald genannt werden. Ich hoffe die Politik nimmt das zum Anlass dafür zu sorgen, das eine Regelung gefunden wird, die die Attraktionen Museumsbahn und Draisinenfahrten für die Region erhält. Beides trägt zum Erhalt der Infrastruktur im Tal der Wupper bei, ein Nutzen für die Region, den die Politik nicht bezahlen kann. Aber dann sollte man den ehrenamtlich Aktiven Bahnfreunden und Draisnen-Führern helfen, dass die Strecke den maximalen Nutzen für unsere Region bieten kann.  
 
Politiker der Plz. 42477:
Politiker der Plz 42399: 
Jeder kann sich unter der Frage für eine Antwort eintragen lassen oder eigene Fragen an die Politiker richten. 
 
Werden Sie sich dafür einsetzen, dass es einen Mischverkehr von Draisinen und Museumsbahnen geben kann? Werden Sie mit betroffenen Reden um eine Lösung zu finden und ehrenamt. Engagement wertschätzen?

Der Verein https://www.wupperschiene.eu reaktiviert die Wuppertalbahn um dort an einigen Tagen mit historischen Fahrzeugen zu fahren. Seit Jahren nutzt ein Draisinenverein die Strecke, aber mit der Genehmigung der Zugfahrten wurde von den zuständigen Behörden der Einsatz der Draisinen pauschal untersagt.
Das es anders geht zeigt der Train Ardeche in Frankreich, dort fährt der Zug den Draisinen voraus, so dass es nicht zu einer Kollision kommen kann.
https://youtu.be/UB-QBaFTD2Q?si=eL9i1lgWzweLmP15
Außerdem kann man getrennte Fahrtage festlegen so dass sich in diesem Fall Draisinen und Zug nie gleichzeitig auf der Strecke befinden. Bei Mischbetrieb sind Regeln denkbar die verhindern dass Zug und Draisinen aufeinander zu fahren. So könnte die letzte Draisine eine Sicherheitsperson dabei haben, die immer als letzte fährt und die nach Ankunft am Ziel die Strecke für den Zug frei gibt. Ein Zug der den Draisinen vorausfährt kann gar nicht mit den Draisinen kollidieren. Schaffen Sie Regeln?



Anbei mein Hinweis auf die Zug-Sonderfahrten und Fahrplan nach Beyenburg am Sonntag den 1. Februar 2026:
oder
 
Laden Sie sich das Foto herunter verbreiten Sie es weiter.
Herzliche Einladung bei beiden Seiten mein Profil anzuklicken um sich weitere Beiträge anzusehen. Ich folge gerne zurück wenn jemand auf X oder GETTR ist. 


Samstag, 4. Oktober 2025

AfD in unverdienter stärke / Linkes Forum sieht Benachteiligung / Anmerkungen zum Ausgang der Kommunalwahl 2025 in Radevormwald und zur ÖPNV-Zukunft

 

Betrifft: 

Als die AfD in Radevormwald noch Pro NRW hieß, es sind noch PRO NRW Funktionäre von damals im Rat, haben die ein Flugblatt verteilt, wo die angekündigten, die wollten Politversager vor sich hertreiben.

Seitdem habe ich nie mitbekommen, dass die dieses Versprechen mit den zulässigen Mitteln der Demokratie betrieben haben.

Leider haben dies die beiden Zeitungen in Radevormwald nie journalistisch begleitet und dokumentiert, was für eine Nullnummer die AfD bisher im Stadtrat war. Zwei mal Null war bisher Null. Erleben wir jetzt 7 mal Null?

Als Zeitung würde ich vor einer Wahl jede Partei fragen:

Was haben Sie in der letzten Periode beantragt?

Was haben Sie in der letzten Periode erreicht?

Welche ihrer aktiv in den Rat und die Ausschüsse eingebrachten Verbesserungen für Radevormwald sind von den anderen abgelehnt worden? 

Das wären auch die Kernfragen für jede Podiumsdiskussion. 

Donnerstag, 2. Oktober 2025

Leserbrief: Überrascht von Schnellbusplänen: Zur geplanten Buslinie Remscheid - Radevormwald - Halver - Lüdenscheid

 

Die Morgenpost vom 30.9.25 hat mich überrascht. Demnach sind im Land Nordrhein Westfalen Pläne weit fortgeschritten neue Schnellbusse einzuführen. Wobei die Meldung einen Bruch im Raum-Zeit-Kontinuum hat. Denn ein Schnellbus von Lennep nach Bergisch Gladbach über Lüdenscheid ist anders nicht zu erklären. Aber statt dass man hier die Physik überwindet dürfte da eher ein Spiegelstrich vergessen worden sein und es um zwei getrennte Linien gehen. Angeblich sei das ganze mit den betroffenen Städten abgesprochen. Wie kommt es dann, dass ich im Ratsinfosystem keinen Hinweis auf die Schnellbusse finde? Das hätte doch Thema im Verkehrsausschuss sein müssen und die Stadt hätte die Bürger bitten können, sich zum Thema zu äußern. 

Radevormwald liegt künftig an der Schnellbuslinie Remscheid Lennep - Lüdenscheid. Das erstaunt mich schon, da die Grenze nach Westfalen m.W. wesentlich seltener überquert wird als die Grenze nach Remscheid oder Wuppertal. Das Fahrgastpotential ist hier eher geringer. Und warum geht die Linie nur bis Lüdenscheid und Lennep? Ein Schnellbus vom Friedrich Ebertplatz in Remscheid bis Werdohl würde Sinn machen. dabei müsste in Werdohl der Anschluss an die IC-Züge von und nach Frankfurt hergestellt werden. Da werden nämlich oft viel preiswertere Fahrkarten angeboten als bei den IC und ICE von Köln nach Frankfurt. Da kann man Sparpreise in Klasse 1 ohne ICE buchen und mit einmal Umsteigen viele Orte erreichen (u.a. den RE nach Bamberg). Wer diese IC schon heute nutzen will muss Witten und Siegen als Zwischenhalt ohne Aufenthalt angeben, dann kann man bis Frankfurt diesen Zug nutzen. 1. Klasse lohnt sich, wenn ÖPNV-Anschlusszüge sehr voll sind und ist bei Sparpreisen oft bezahlbar. 

Samstag, 30. August 2025

Kommunalwahl 2025 in Radevormwald: Wie aktuell sind die Internetseiten?

CDU
https://cdu-radevormwald.de
Die Seite gibt einen Einblick in die Arbeit der Partei.
Das Wahlprogramm befindet sich auf der Seite des Bürgermeisterkandidaten in vielen Sprachen. Bei den Aussagen frage ich mich, wann hat die CDU dass was die hier alles fordert als Antrag eingebracht? Denn die Fraktion sitzt im Rat und vieles was passiert macht nicht der Bürgermeister, sondern die Ratsmehrheit. Es wäre daher sinnvoll, bei jedem Punkt den man fordert aufzuzeigen, was man bisher schon zur Erreichung dieser Ziele unternommen hat oder woran die Umsetzung scheiterte. Die CDU-Aussagen sind sehr allgemein gehalten. 

Zitat:
"Wir müssen Mobilität neu denken und setzen uns deshalb auch für innovative Ansätze zur Weiterentwicklung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und der Verkehrsführung in unserer Stadt ein."
Ich weiß nach diesen Zeilen nichts was die CDU will. Bisher hat die CDU alle innovativen Ideen ablehnt. Wenn Dejan Vujinovic Radevormwald wirklich neu denken will müsste er zuerst bei der CDU für einen neuen Politikstil sorgen. Ortsbus statt Schulbus, Festplatz statt Busbahnhof, eine neue Bushaltestelle "Schlossmacherplatz zwischen Sparkasse und Blumenstraße, jeweils in Fahrtrichtung vor dem Kreisverkehr war mit der CDU nicht machbar. Meine Ideen zum ÖPNV habe ich allen Parteien bekannt gemacht. https://viertuerme.blogspot.com/2019/07/burgeranregung-den-oberbergischen-kreis.html
Diese Kritik könnte ich im Prinzip bei jeder Partei schreiben. Die gilt daher auch für die SPD, die FDP, die Grünen und die UWG. Beim Nahverkehr war einzig das Linke Forum für meine Ideen, da deren Spitzenkandidat als ÖPNV-Nutzer erkennt, was sinnvoll für die Menschen ist, die den ÖPNV brauchen. 



SPD

Freitag, 29. August 2025

Presseerklärung der AL zum Wahlkampfthema von SPD und CDU: Wülfingnutzung



Ergänzung 31.8.25: Zum im Video und der AL-PM gemachten Aussagen gibt es Widerspruch aus der SPD, die Vitamin B in Zusammenhang mit dem Wülfingdebatten zurück weist. https://rp-online.de/nrw/staedte/radevormwald/radevormwald-spd-fraktionschef-weist-al-vorwuerfe-zurueck_aid-133302959

Verfolgt man den derzeitigen Wahlkampf in Radevormwald könnte man zu dem Schluss kommen,

dass Radevormwald eine überaus glückliche Stadt ist, denn – angeführt von der SPD streiten vor allem die großen Parteien darum, wie viele zusätzliche Subventionen wir in den nächsten Jahren im Wülfing-Komplex versenken wollen. Gibt es keine ernsthaften Probleme in Radevormwald? Scheinbar nicht!

In den vergangenen zwei Jahren haben CDU und SPD immer wieder neue Ideen für die Nutzung des Wülfing-Geländes entwickelt: Die CDU präferierte einen Co-Working-Space (gemeinsam genutzte Büroflächen) an diesem Ort zu errichten, der verkehrlich kaum angebunden ist. Die SPD will dort einen Ort der Kultur schaffen, wehrt sich aber gleichzeitig gegen die einzige Möglichkeit, kostengünstig Parkplätze vor Ort zu schaffen. Sie blockiert das Bemühen der Stadtplanung eine mögliche Fläche im ersten Schritt durch Fachplaner prüfen zu lassen. Außerdem hat das „Kulturkonzept“ den Nachteil, dass der Subventionsbedarf für das Gelände weiter steigt!

Der SPD-Fraktionsvorsitzende möchte im Verbund mit der CDU die Stadtverwaltung dazu bringen, auf fremden Grund einen Parkplatz für minimal 1,3 Mio. € zu errichten. Die Kosten könnten aber durchaus noch höher ausfallen. Diese angedachte Parkfläche liegt aber deutlich weiter entfernt vom Museumskomplex und für Museumsbesucher völlig verkehrsungünstig an der Wülfingstraße. Die Bauleistungen für die Errichtung dieser Parkfläche, die nach deutschem Recht ins Eigentum des Grundbesitzers übergeht, nützt vor allem dem Eigentümer dieses Grundstücks, weil sich diese Parkfläche neben einem Gebäudeteil befindet, die der Eigentümer des größten Teils des Wülfinggeländes gewerblich nutzen möchte. Den SPD-Fraktionsvorsitzenden und den Haupteigentümer von Wülfing verbindet ein langjähriges Mietverhältnis und wohl auch eine „politische Männerfreundschaft“. Dass sich bislang weder in der SPD-Fraktion noch in anderen Fraktionen – ausgenommen der AL-Fraktion – Widerstand gegen die Förderung von privaten Interessen mit Hilfe von städtischen Steuergeldern geregt hat, ist schlicht skandalös!

Dass der amtierende Bürgermeister diese Pläne nicht im Hinterzimmer abgesegnet hat, führte zu dem Zerwürfnis der SPD-Fraktionen mit dem Bürgermeister und hat letztlich zu der Blockadehaltung der mehrheitstragenden Fraktionen in den letzten Wochen geführt.

Wir appellieren an die WählerInnen, dem „Klüngel“ in Radevormwald Grenzen aufzuzeigen! Wir benötigen ein realistisches Nutzungskonzept, dass ohne den großen Griff in den Steuersack auskommt und Rücksicht nimmt auf die sehr schwierigen Verkehrsverhältnisse. Wir sind dem amtierenden Bürgermeister überaus dankbar, dass es ihm bislang gelungen ist, den Griff in die Steuerschatulle zu verhindern!

Petra Ebbinghaus Rolf Ebbinghaus
Vorsitzende der Wählergemeinschaft Fraktionsvorsitzender


  

Montag, 25. August 2025

Die Qual der Wahl zur Kommunalwahl in Radevormwald: Warum ich diesmal FDP wähle

Wen soll man im September 2025 in Radevormwald wählen? Keine der Parteien, Wählergemeinschaften und Bürgermeisterkandidaten, die antreten, haben eine kritische Einstellung zum politischen Umgang mit Corona. Und die Alternative Liste (AL), die in Radevormwald noch am sinnvollsten mit den Steuergeldern umgehen wollte, aber von den Verschwenderparteien meist überstimmt wurde, tritt nicht mehr an. Die AL konnte nicht genug Wahlkreise besetzen. Ein Grund ist, dass der AL-Chef Rolf Ebbinghaus ohne Widerspruch aus der Gesamtfraktion mich und meinen Bruder ausgeschlossen hat, weil wir die Coronapolitik für das größte Verbrechen halten das seit dem Ende des 2. Weltkrieges global vollzogen wurde. Wir wurden nicht ausgeschlossen, weil wir uns nicht an die willkürlichen Regeln hielten, sondern weil wir an Demos und Spaziergängen teilnahmen und man unsere Gesinnung für verabscheuungswürdig hielt. Bei mir war der Anlass ein privater Leserbrief, den die Bergische Morgenpost um zu sticheln redaktionell verarbeitete und gegen meinen Willen die AL nannte. Statt den Zeitungsredakteur für dieses schlechte Verhalten zu brandmarken wurde ich aus der AL geworfen und konnte meine in Teilen erfolgreiche Arbeit im Verkehrsausschuss nicht fortsetzen. Leider haben CDU, SPD, UWG, FDP und Grüne immer wieder Anträge von mir abgelehnt. Man durfte bei der AL sich nicht für gute Lösungen für Fußgänger, Radfahrer, ÖPNV-Nutzer und Autofahrer einsetzen, wenn man zum Coronageschehen die falsche Ansicht hat, da hörte die Toleranz auf. 

Der Umbau des Schulbus in einen Ortsbus, den Umbau des Busbahnhof zum Festplatz, da für den ÖPNV eine lange Busbucht an der B 229 reicht, die Bushaltestelle vor der Sparkasse und bessere Anlage der Parkplätze scheiterten an der Unvernunft der Mehrheit. Wie kann man noch Parteien wählen die sinnvolle Ideen für Radevormwald blockieren.

Wer sich mit den Daten befasst, die zum Coronageschehen vorliegen kommt schnell zu dem Schluss, dass nichts bei der Corona-Politik Hand und Fuß hatte. Bei den Maßnahmenkritikern sind der Datenanalyst Tom Lausen und Marcel Barz bekannt. Aber man findet auf Youtube auch gute Beiträge von Ärzten:

Mittwoch, 4. Juni 2025

Fahrradstraße Blumenstraße - mehr als nur Symbolpolitik für Radevormwald?

 Was sind eigentlich die Gründe, dass ausgerechnet die Blumenstraße eine Fahrradstraße werden soll? Jeder der will kann da doch mit dem Fahrrad herfahren. Und als Radfahrer suche ich mir meine Wege und muss im innerstädtischen Verkehr nicht geleitet werden. Eine Fahrradstraße macht Sinn, wenn diese Vorteile für Radfahrer bringt, etwa wenn eine Einbahnstraße in eine Fahrradstraße umgewandelt wird, auf der in einer Richtung Autos zugelassen sind. Oststraße und Weststraße mit einigen Nebenstraßen würden sich als Fahrradstraßen eignen. Warum soll es gerade die Blumenstraße werden?


Die Blumenstraße hat in Radevormwald die schönste Gestaltung der Bürgersteige, die von wenigen Ausnahmen noch erhalten ist. Wenn, sollte Radevormwald dafür sorgen, dass die Gehwegpflasterung in dieser Struktur erhalten und bei Baumaßnahmen auch wieder hergestellt werden soll. 

Letztlich ist diese Fahrradstraße nichts als Symbolpolitik, während im Rat fast alle Gruppen echte Meilensteine für eine bessere Nahmobilität ablehnen oder ignorieren. 

Wenn der Politik der ÖPNV wichtig wäre, würden alle Termine im Bürgerhaus zur Minute 10 beginnen, da die Linie 626 zur vollen Stunde ankommt und ab und zu bis 5 Minuten Verspätung hat. 

Warum ist der Schulbus nicht zum Ortsbus weiter entwickelt worden, der dem Umland mehr Mobilität bringen würde als es der Bürgerbus leisten kann. Ein Ortsbus würde täglich werktags mit mehr Fahrten Honsberg, Heide und Kräwinkel erschließen und und nicht nur 3 mal die Woche oft nach telefonischer Anmeldung. Der Bürgerbus könnte dann echte Nahmobilität in der Stadt viel häufiger bedienen. Selbst die Grünen stimmten damals gegen meinen Vorschlag trotz des Wahlversprechens "bessere Verbindungen" zu schaffen.

Grüne-2014-ÖPNV-bessere-Verbindungen-Bus.jpg

Warum wurde bei der Schaffung des Sparkreisels mein Vorschlag zur Einrichtung einer Bushaltestelle jeweils vor den Kreiselzufahrten abgelehnt, obwohl diese Uelfe- und Blumenstraße und die Innenstadt optimal bedient?

Warum werden die Busse aus Lüdenscheid und Hückeswagen statt zum Busbahnhof nicht zum Schulzentrum geführt? An der Kreuzung Mühlenstraße/Jahnstraße wäre ein Kreisverkehr sinnvoll, der im Winter als Notfallwendeschleife dienen kann, wenn die Busse an wenigen Tagen die Mühlenstraße nicht befahren können. 

Warum gibt es keine neue ÖPNV-Struktur für Radevormwald durch Zusammenlegung der Linien 616, 671 und 626 zur Linie Lennep - Radevormwald - über Uelfe Wuppertal Straße nach Önkfeld, streift Industriegebiet - Wuppermarkt - Dahlhausen - Wuppermarkt - Beyenburg - Oberbarmen. So kann man viele Fliegen mit einer Klappe schlagen, die Wupperorte sind wieder ohne Umsteigen an Remscheid angebunden, alle Busse von Herkingrade bedienen den Wuppermarkt. Idealer Weise sollte dieser Bus alle 20 Minuten fahren um in Lennep optimal an die Züge angebunden zu sein. Es werden Parallelfahrten der Linien 671 und 626 vermieden, mehr Fahrgäste erschlossen und wichtige Ziele besser bedient. Nachts wäre wegen dem NE 19 eine Anschlusslinie über Önkfeld nach Wuppertal denkbar. 

Radevormwald-Bus-ÖPNV-626-671-Wupperorte.JPG

Rader Interessen müssen auch in Remscheid vertreten werden. Der Anschluss von Wuppertal zum NE 19 ist mit 3 Minuten sehr knapp. Würde der NE 19 vom Hakenberg noch mal zum Bismarckplatz fahren, wäre der Halt vom Bahnhof Lennep aus leicht zu erreichen und selbst bei Verspätungen bis 15 Minuten noch die Fahrt nach Radevormwald ermöglichen. Auch die S7 hätte dann von Solingen um 21 und 22.50 Uhr ankommend Anschluss nach Rade. Im Gegenzug könnte der NE 19 in Radevormwald in beiden Richtungen über die Umgehungsstraße fahren, wobei es eine Haltestelle an der Siepenstraße geben  könnte. Der letzte NE 19 könnte bei Bedarf bis Bergerhof (Kreisverkehr) fahren, so dass Radevormwald noch eine Stunde später erreicht werden kann.

Radevormwald braucht keine Symbolpolitik, sondern Politiker die Anpacken um wirkliche Verbesserungen möglich zu machen.   


Abs.
Felix Staratschek
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald


Mittwoch, 12. Februar 2025

Leserbrief: Draisinen und Zugverkehr brauchen einander auf der Wuppertalbahn

 Es muss doch möglich sein Draisinen und Zugverkehr zu vereinbaren durch ein Konzept das Sicherheit garantiert. In Frankreich klappt das beim Train de l' Ardeche, der Zug verlässt den Bahnhof und fährt ins Tal voraus. Der Zug ist schneller als die Draisinen, die dann einige Zeit später hinterher fahren. Da kann eigentlich nichts passieren, außer dass der Zug wegen einem Defekt stehen bleibt und die Draisinen stoppen müssen, was die jederzeit können müssen. In die Gegenrichtung fahren die Draisinenfahrer im Zug und die Draisinen werden vom Zug zurück gezogen. https://www.youtube.com/watch?v=UB-QBaFTD2Q


Ich denke, die Museumsbahn wird zwingend die Draisinen brauchen als Fahrgastmagnet. Ich habe es leider in letzter Zeit nicht zu den Vereinstreffen geschafft, aber es hat mich gewundert, dass man den Draisinen-Betreiber nicht Zusagen unter Vorbehalt gegeben hat, was der Draisinenverein auch seinen Gästen vermitteln könnte: Wir planen die Fahrten und bekommen immer zu Monatsanfang für die nächsten 30 Tage die Freigabe, wenn noch keine Züge fahren können. Ich denke, jetzt muss mit den Aufsichtsbehörden geredet werden und denen ein Konzept vorgelegt werden wie Zugverkehr und Draisinenfahrten sicher auf auf der gleichen Strecke möglich sind. Bei nur einem Zug kann man klar regeln in welcher Reihenfolge wer fahren kann, so dass es unmöglich ist, dass es Kollisionen gibt. Möglich sind die im Prinzip immer, an jedem Bahnübergang wo Autos quer fahren, aber das führt ja auch nicht zum Verbot der Draisinenfahrten. Gegebenenfalls muss die Politik aktiv werden und in die Betriebsregeln für Museumsbahnen den Mischbetrieb Draisnenfahrten/Zugverkehr grundsätzlich zulassen, wenn ein sicheres Konzept vorgelegt wird. Man kann dazu akut auch die Bundestagskandidaten auf abgeordnetenwatch.de befragen sowie die regionalen MdL. Die Draisinen bringen immer neue Fahrgäste, die nötig sind, da auch Freunde des Museumsverkehrs nicht ständig mit dem Zug fahren werden und mit dem Deutschlandticket preiswerter Busverkehr parallel läuft.

Es bräuchte eine Aktion in Wilhelmstal ein Umsetzgleis zu bauen. Dafür müsste man die Bahnsteig schmaler machen. Dann könnten die Draisinen dort starten und vor dem Prellbock parken. Wobei bei PKW-Parkproblemen der Museumszug zum Zuge kommen könnte. Im Gesamtpreis könnte ein Tagesticket für den Museumszug enthalten sein, so dass man auch per Zug zum Draisinen-Standort fahren kann. Der wäre ideal in Wilhelmstal. Wenn es gelingt mit dem VRS zu kooperieren, könnte man auch die Nutzung der Buslinien integrieren, ähnlich wie bei vielen Eintrittskarten.

Abs.  
Felix Staratschek
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald

Die historische Diesellok V 60 des Vereins Wupperschiene
vor einem Schotterzug. 

  

Samstag, 25. Januar 2025

Leserbrief: Kritik an Corona-Maßnahmen: Dank an Pfarrer Klein vom 10. 01.2021

 Betrifft: https://rp-online.de/nrw/staedte/radevormwald/radevormwald-marc-d-klein-kritisiert-das-gottesdienst-verbot_aid-55553471 (analog auch im RGA)

Vorbermerkung:

Ausschnitt aus dem Artikel mit den Auszügen aus 
unten folgenden privaten Leserbrief.

  

Dieser Leserbrief wurde im Stadtnetz Radevormwald veröffentlicht. Die Bergische Morgenpost bracht aber nur wenige Auszüge in einem redaktionellen Artikel und verband diese rein privat formulierte Äußerung mit meiner Aufgabe als sachkundiger Bürger im Verkehrsausschuss der Alternativen Liste Radevormwald (AL). Rolf Ebbinghaus war nicht Standhaft genug, die Meinungsfreiheit zu verteidigen und schloss mich aus der AL aus. Wer zu Corona eine andere Erkenntnis hatte als diese von Spahn, Wieler, Drosten, Tagesschau und Tageszeitung verkündet wurde, war des Teufels und durfte seine Sachkunde zu Verkehrsthemen und dem ÖPNV nicht mehr in den Verkehrsausschuss tragen, Wegen der Zensurgefahr Habe ich viele Texte nur noch auf anderen Seiten veröffentlicht.

Noch nicht entdeckt hatte ich was bereits seit Anfang Dezember 2020 im Thiemeverlag veröffentlicht war aber genau das sagt, was hier hier sage:

"Ende 2019 nahm eine Coronavirus-Pandemie in der chinesischen Stadt Wuhan in der Provinz Hubei ihren Lauf. Der klinische Verlauf der durch SARS-CoV-2 ausgelösten Lungenerkrankung COVID-19 ist unterschiedlich: Einige Infizierte entwickeln nur leichte oder überhaupt keine Symptome. Bei anderen kommt es rasch zu einem akuten Lungenversagen und zum Tod. COVID-19-Erkrankungen treten v. a. bei älteren Menschen mit Grunderkrankungen auf. Neben entsprechenden Hygienemaßnahmen und dem individuellen Sozialverhalten erfolgt derzeit seitens des Gesundheitsministeriums, der Medien und Laienpresse seit Anfang der Pandemie im März 2020 kein Hinweis auf die physiologische Bedeutung immunrelevanter Mikronährstoffe, mit denen das Immunsystem gegen virale Atemwegserkrankungen unterstützt und Begleitkomplikationen verringert werden könnten. Deshalb sollte bei COVID-19-Patienten (v. a. Senioren) grundsätzlich nicht nur der Makronährstoff-, sondern auch der Mikronährstoff-Status labordiagnostisch objektiviert (z. B. 25(OH)D, Selen) und ggf. gezielt kompensiert werden."



Ein Screenshot der Pfarrnachrichten, die man noch immer im Netz findet.
Dieser Text löste einen Schitstorm gegen Pfarrer Klein aus, Bürgermeister
Johannes Mans, Politiker und andere warnten vor den Folgen der
unverantwortlichen Aussagen. Weil ich ihm beisprang, war auch
mein Schicksal in der Kommunalpolitik besiegelt und bei 
zwei Einwohnerfragestunden wurde mir die Beantwortung
meiner Fragen verweigert. Nicht mal die örtliche AfD, die nach 
meinem Eindruck kommunalpolitisch nichts bringt oder andere 
Wählergemeinschaften haben meine Fragen aufgegriffen
um die Debatte weiter zu tragen. 

  

Endlich einmal äußert sich ein Geistlicher der Kirchen kritisch zu den Coronamaßnahmen. Ich habe diese Woche meinen Patenonkel zu Grabe getragen, seinen letzten Geburtstag konnten wir wegen der Auflagen nicht feiern Jetzt fällt auch das Sternsingen aus. Wer das mitgemacht hat, weiß, dass vor allem ältere Menschen immer ergriffen sind, wenn die Sternsinger den Segen zu den Wohnungen tragen. Mit etwas mehr Abstand als sonst, den man in jedem Treppenhaus einhalten kann, wäre das Sternsingen problemlos möglich gewesen. Aber die Politiker ziehen es vor, die größte Aktion, wo Kinder Kindern helfen, abzuwürgen.

Mit der für Corona ausgerufenen Pandemie lernen wir immer neue Zahlendefinitionen kennen. Aber ich verstehe nicht, warum die keiner hinterfragt.

Da ist zum Beispiel die 7-Tage-Inzidenz, die Grundlage für die Auflagen ist, die Pfarrer Klein beklagt. 

Dienstag, 15. Oktober 2024

Busverkehr und Baustellen: Warum muss Baulastträger keinen Ersatzverkehr stellen?

 Wer den ÖPNV nutzt, muss sich darauf verlassen können, dass ein Fahrplan immer gefahren wird, sofern nicht außergewöhnliche Ereignisse es nicht zulassen, schnell zu reagieren. Eine Baustelle wird lange geplant, da hat man genug Zeit zu prüfen, wie die sich auf den ÖPNV auswirkt und wie man das ÖPNV-Angebot trotz Baustelle aufrecht erhalten kann. 


So hängt seit kurzem  ein Hinweis an den Haltstellen, dass in Radevormwald Busse umgeleitet werden. Für die Betroffenen Fahrgäste in der Innenstadt ist es meist noch ein vertretbarer Aufwand, zu anderen Haltestellen zu laufen, im Einzelfall kann aber auch ein Problem sein, etwa für Senioren vom betreuten Wohnen neben dem Netto-Markt. 

Aber die Umleitung der Önkfelder Fahrten hängt einen ländlichen Raum total vom ÖPNV ab. In der Mitteilung heißt es: 

" + Sperrung der Mühlenstr. am Uelfebad und der L130 zwischen Önkfeld und Herkingrade: Die Busse der Linie 626 (über Önkfeld) fahren den Linienweg über Herbeck. Die Haltestellen „Turnhalle“, „Schulzentrum“, „Uelfebad“, „Heidt“, „Önkfeld“, „Im Kamp“, „Eistringhausen Abzw.“, „Herkingrade“ und „Auf der Brede“ entfallen." 

Kurz vor Beginn der Herbstferien
wurden die Fahrgäste der Linie 626
mit dieser Information der OVAG überrascht.

 
Einige der genannten Haltestellen haben in vertretbarer Entfernung Ersatz. Aber „Uelfebad“, „Heidt“, „Önkfeld“, „Im Kamp“, „Eistringhausen Abzw.“ haben keinen Busverkehr in vertretbarer Nähe. Wie will man so Fahrgäste gewinnen, wenn die nicht sicher sein können, dass der Bus immer fährt, um zur Schule, zur Arbeit, zum Einkauf oder zu Freunden zu kommen.

Straßenbaulastträger müssten verpflichtet werden einen Ersatz-ÖPNV zu schaffen, bei geringen Fahrgastaufkommen mit Linientaxis oder Anruf Sammel Taxis oder durch eine Ersatzlinie. Es wäre kein Problem vom Busbahnhof über die Uelfe Wuppertal Straße, Önkfeld und Remlingrade nach Beyenburg zu fahren. Da die Fahrt zu den Wupperorten dann länger dauert, wären beim Ersatzverkehr mehr Fahrten nötig als beim gesperrten Verkehr, damit alle Ziele pünktlich erreicht werden. 

Neu ist das Problem nicht. Denn die Linie 626 über Herbeck wurde auch schon durch das Uelfetal umgeleitet. Damit waren Herbeck und Bergerhof deutlich schlechter mit der Innenstadt verbunden. Auch hier wären Ersatzfahrten nötig gewesen, etwa mit einem Midibus, der über die Dahlhauser Straße wendet. 

Die Verkehrswende kann nicht gelingen, wenn man die Fahrgäste solcher Willkür aussetzt. Es sähe auch für Önkfeld etwas besser aus, wenn mit den Mitteln, die Radevormwald für den Schulbus braucht, ein Ortsbus für alle finanziert würde. Bis auf die AL haben es alle Fraktionen im Rat abgelehnt, diese Gelder zu nutzen, für alle Dörfer um Radevormwald eine ÖPNV-Grundversorgung zu schaffen. 

Und auch zum bestehenden Busverkehr habe ich auch Vorschläge gemacht, ehe aber nicht dass die Politik die weiter voran bringt. Die Linien 671, 626 und 616 werden zur neuen Linie Wuppertal - Dahlhausen (neue Wendeschleife)- Herkingrade - Önkfeld - Radevormwald - Lennep zusammen gefasst, dann bedienen alle Busse den Wuppermarkt, Önkfeld wird von allen Fahrten bedient - auch am Wochenende - und man muss von den Wupperorten nach Lennep nicht mehr in Herbeck umsteigen. Letzteres ist nicht ungefährlich, wenn Fahrgäste den anderen Bus schon kommen sehen und deshalb durch den Straßenverkehr zur anderen Seite hasten. Das macht kein Autofahrer mit, so dass man nur die Fahrgäste hat, die nicht anders können. Für eine Verkehrswende braucht es zwingend eine neue Struktur des ÖPNV in Radevormwald. 
5 Jahre alt, was ist seitdem passiert?

So muss die neue Hauptlinie von Radevormwald aussehen,
die umsteigefrei die wichtigsten Ziele in Radevormwald verbindet
und alle Haltestellen optimal an Wuppertal
und Remscheid anbindet. 
 

  

Samstag, 6. April 2024

Leserbrief: Stoppt Radevormwald botanische Terrortruppe gegen Artenschutz und Blütenpracht

 Sie haben wieder zugeschlagen und das Beet zwischen Freiligrathstraße und Kölner Straße verunstaltet. Radevormwalds Terrortruppe gegen die Botanik macht kurzen Prozess wenn sich die Natur regt oder Anwohner etwas zur schöneren Stadt beitragen wollen. Die abgeschnittenen oder rausgerissenen Krokusse waren schon verblüht, aber die Blätter sind jetzt noch grün und sammeln die Kraft für das Austreiben im nächsten Jahr. Wahrscheinlich sind auch die alten Blütenstände beseitigt, bevor die Krokusse aussamen konnten. Die Schachbrettblume, eine geschützte Art, 1993 Blume des Jahres, die ich dieses Frühjahr in dem Beet entdeckt hatte, ist weg. Ebenso alles andere was sich da regt, wie Walderdbeeren, Schlüsselblumen, Gänseblümchen..... 


Jetzt ist der Boden wieder Kahl wie ein Steingarten, eine ökologische Verwüstung, wo eine botanische Insel entstehen könnte und in Ansätzen bereits vorhanden war. 

Ähnliches passiert jedes Jahr am Transformator der Stadtwerke an der Kölner Straße. Immer wenn die Margeriten in voller Knospe stehen und blühen wollen, kommt der Sensenmann. Ja, es ist richtig, Grünflächen alle zwei Jahre zu mähen, weil die sonst verbuschen. Aber die Maht sollte möglichst spät im Jahr erfolgen und erst dann wenn alle im Frühjahr blühenden Zwiebelgewächse verwelkt sind. Denn solange die grüne Blätter haben, sammeln die Kraft für die Blüte im nächsten Jahr. Ein zu frühes Mähen sorgt für eine Schwächung der Pflanzen, so dass die auf Dauer verschwinden. Am Trafo zeigt sich, dass auf einigen Flächen Bestände von Frühblühern ganz verschwunden sind durch das zu frühe Mähen.  

Angesichts einer Landwirtschaft, wo durch Silage die Mähabstände soweit geschrumpft sind, dass viele Blumen nicht mehr aussamen können oder sich entwickeln können, ist eine Stadt wie Radevormwald in besonderer Verantwortung die vorhandenen Flächen als Rettungsinseln für gefährdete Arten zu nutzen, statt die Pflanzen von botanischen Terrortruppen zu vernichten zu lassen.

Auf den Friedhöfen in Radevormwald gibt es viele freie Flächen. Warum werden gepflegte Gräber eingeebnet, anstatt sich zu freuen, dass da noch jemand Blumen pflanzt? Ich sehe da immer wieder Kerzen auf Fläche stehen, die vor einiger Zeit noch Gräber waren. Es sind also noch Leute da, die der Toten gedenken. Man könnte an solchen Gräbern ein Schild aufstellen, dass die Grabstelle abgelaufen ist mit einen Hinweis an wen man sich wenden sollte. Man sollte auch bei Rentnern mit geringen Einkommen kulant sein und die Bestandszeiten für Grabstätten gebührenfrei verlängern. Die Stadt gewinnt doch keinen Cent, wenn die Gräber platt macht. Und solange dort keine neuen Begräbnisse stattfinden müssen, sollte man die gepflegten Grabstätten tolerieren. 

Und wegen der Blütenpflanzen könnten Friedhöfe ein Paradies für Schmetterlinge sein. Schmetterlinge brauchen aber für die Raupen die richtigen Nahrungspflanzen. Warum wird nicht auf einem zentralen Bereich des Friedhofs auf nicht zu nährstoffreichen Boden ein Bereich für Brennnesseln angelegt? Diese Pflanze wird, wenn die nicht überdüngt ist, von viele heimischen Schmetterlingen benötigt. Gegebenenfalls könnte man Flächen mit weiteren wichtigen Nahrungspflanzen für Raupen anlegen. Der Kommunalfriedhof hat so viele freie Flächen, dass dies ohne Probleme möglich ist. Und Brennnesseln wachsen, wenn die einmal da sind von alleine, es kostet nichts. Aber die Menschen würde es erfreuen, wenn viele Tagfalter rund um unsere Friedhöfe schwirren. Dafür muss man aber auch die Raupennahrung anbieten.

Abs.
Felix Staratschek
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald


  

Samstag, 27. Januar 2024

Rolf Ebbinghaus und die Demokratie - Leserbrief zu seiner Stellungnahme zur Tagung der Werteunion in Radevormnwald

 Was ist eigentlich mit Rolf Ebbinghaus (Morgenpost vom 23.1.24) los? Ich habe ihn mal als Politiker kennen gelernt der alles hinterfragte und im Rat für Bürgernähe und gegen Verschwendung auftrat. Er wurde von den anderen Parteien oft geschnitten, bis die merkten, was die für einen Blödsinn betrieben haben. Nun regt er sich auf, dass eine Werteunion in einem Lokal in Radevormwald eine Veranstaltung durchgeführt hat und hat Sorgen, das "Radevormwald ein Hort von rechtsextremen Antidemokraten" angesehen werde. Es müsste doch auch Herrn Ebbinghaus bekannt sein, dass es eine Kontaktschuld nicht gibt. Und es ist eine extreme Diffamierung Andersdenkender, wenn man denen pauschal sowas unterstellt. 

Sonntag, 3. Dezember 2023

Was ist los mit dem Ordnungsamt in Radevormwald?

 Als uns erzählt wurde, dass ein gefährliches Virus durch das Land geht, war das Ordnungsamt sehr aktiv, patrouillierte durch die Stadt und die Läden und achtete darauf, dass alle die Gessler-Fetzen im Gesicht richtig tragen oder nicht zu vele Leute zusammen stehen und ja keine Kinder auf den Spielplätzen durch frische Luft ihr Immunsystem stärken. An der Bushaltestelle wurde man angemacht, wenn man ohne Maske die Sonne auf das Gesicht scheinen ließ, damit die zur Immunabwehr etwas Vitamin D liefert. Später sagte Lauterbach, "Was Schwachsinn gewesen ist, wenn ich so frei sprechen darf, sind die Maßnahmen draußen". Aber um diesen Schwachsinn durchzusetzen wurde auch von der Stadt Radevormwald sehr viel Aufwand betrieben. Patrouillien fuhren durch die Gegend um illegale Treffen auf Wanderparkplätzen zu verhindern, nachts wurde man kontrolliert, wenn man gegen 23 Uhr von der Spätschicht nach Hause ging und es war verboten alleine zum Briefkasten zu gehen. Menschen ohne Symptome wurden wegen einem Test zwei Wochen eingesperrt, statt denen zu erlauben durch Bewegung an der frischen Luft die Immunabwehr zu stärken. Immerhin, als wir bis 27.April 2020 keine Maskenpflicht im ÖPNV hatten, war die Welle deutlich kleiner, als im Spätherbst mit Maske. Stärker als wir es schon bei Grippe hatten, war keine der Wellen.

 

 

Immerhin hat so das Ordnungsamt in Radevormwald gezeigt, zu welchen Leistungen die in der Lage sind, wenn es gilt das durchzusetzen, was Lauterbach später Schwachsinn nannte. Aber wo ist das Ordnungsdamt jetzt, wenn es gilt, Menschen vor realen Gefahren zu bewahren? Denn Schneeschieben ist kein Schwachsinn. Wäre es jetzt nicht angebracht, dass das Ordnungsamt wenn Schnee gefallen ist so präsent in der Stadt ist wie zu den Coronazeiten um zu prüfen, ob auch alle Wege ordentlich geräumt sind? In der Kölner Straße gibt es mehrere Stellen wo der Bürgersteig am Samstag den 2.12.23 von rutschigen vereisten Schnee bedeckt ist, ebenso am Bürgersteig und und Fußgänger-Zugang zum EDEKA in Bergerhof. Auch da wo geräumt ist, sind die Übergänge zur Straße oft nicht frei geschaufelt. 

Wäre es da nicht sinnvoll, dass das Ordnungsamt Patrouillie fährt und da, wo 24 Stunden nach dem Schnellfall nicht geräumt wurde mal die Anlieger angeschellt werden und diese an ihre Wegesicherungspflichten erinnert werden? Wo man keinen antrifft könnte man einen Brief einwerfen. Und wenn man auf alte Leute trifft, die das vielleicht nicht mehr schaffen, könnte ,man doch mal die Nachbarn ansprechen, ob die da was mitmachen können.

Ich räume an der Kölner Straße immer auch den Bereich vor dem Stadtwerke-Trafo und dem Beetbereich vor der Freiligstraße, die nicht zu unserer Räumpflicht gehören. Denn was nutzt es wenn neben unserem Garten der Weg frei ist, davor und danach aber der Schnee zu Eis hartgetreten wird. Das alles hilft Menschen mobil zu sein und für alte Menschen kann ein schwerer Sturz durch unnötig verreiste Flächen lebensgefährlich sein. Wenn hier das Ordnungsamt ab dem 2. Schneetag so aktiv wäre, wie zu Corona, wäre das kein Schwachsinn.  

Falls es für das, was Lauterbach Schwachsinn nannte, Bußgelder gab, sollte es eine Ehrensache der Stadt Radevormwald sein, diese Strafgelder den Opfern des Schwachsinns zurück zu zahlen. Bei den Schneeräum-Patrouillien geht es mir nicht um Bußgelder, sondern darum, durch Umsicht die Menschen dazu zu bringen, ihre Pflichten gegenüber denen zu erfüllen, die durch ein Unterlassen einer korrekten Schneeräumung gefährdet sind oder sich nicht aus dem Haus trauen. Jeder der das liest sollte sich selbst an die Nase fassen und fragen, wo man mit ein paar Schaufelhüben mehr Gefahren für andere mindern könnte. Jeder kann mal selber in das Alter kommen, wo er sehr dankbar für gut geräumte Wege ist. 

Abs.
Felix Staratschek
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald


  

Montag, 31. Juli 2023

Auch Freizeitverkehr ist ÖPNV - Zur Debatte um die Reaktivierung der Wuppertalbahn und der Stellungnahme des VRR

 Die Berichte vom 22.7.23 zur Wuppertalbahn irritieren (Morgenpost und RGA). Laut der Machbarkeitsstudie wurde nicht gesagt, dass sich ein ÖPNV nicht lohne, sondern nur, dass sich ein klassischer Bahnbetrieb hier nicht im täglichen Verkehr lohne. Es wird aber darauf hingewiesen, dass es hier ein erhöhtes Aufkommen von Freizeitverkehr gibt, dass man mit einem entsprechenden Bahnangebot an Wochenenden abschöpfen könnte. Und wenn das zur Vermeidung von Autofahrten führt, ist so ein Wochenendverkehr auch ein Teil des ÖPNV für eine Verkehrswende. Es gibt in Deutschland einige Strecken, auf denen nur Wochenendverkehr gefahren wird, etwa der Bundenthaler auf der Wieslauterbahn im Pfälzer Wald oder die Schwäbische Alb-Bahn Schelklingen (bei Ulm) - Gammertingen. Letztere bietet zusätzlich an Schultagen den Schülerverkehr, wo jeder mitfahren kann. Das alles ist bestellter Nahverkehr. Auch das Kloster Maulbronn wird durch so einen Wochenendverkehr angefahren. Es liegt also am Land NRW hier den Rahmen zu schaffen, dass auch spezielle Freizeitverkehre als ÖPNV vom Land bestellt werden. Andere Bundesländer nutzen solche Freizeitverkehre, um Bahnstrecken die Einnahmen an Trassenpreisen zu bringen, die deren Erhalt garantieren. Warum soll so ein Wochenend-ÖPNV nicht von Wuppertal nach Wilhelmstal bestellt werden? Warum gehört es nicht zu den Ersatzmaßnahmen für den Talsperrenbau, die Strecke wieder bis zum Staudamm zu führen? Großes Potential dürften Bahnwanderwege haben, mit denen man von den Bahnhöfen dieser Strecke zu Zielen an Buslinien oder der S 7 laufen kann. Warum hat man beim Bau des Dammes nicht darauf geachtet, dass die Bahntrasse bis zum Damm schon vorbereitet wird?


  

Was mich an der Thematik stört, ist, dass die Machbarkeitsstudie nicht im Wortlaut veröffentlicht wurde. Es wurde nur eine Präsentation zur Studie ins Ratsinfosystem gestellt, aber es wurde den Fraktionen und interessierten Bürgern nicht die Möglichkeit gegeben, die von Steuergeldern finanzierte Originalquelle zu lesen, um diese besser bewerten zu können. (Akut finde ich auch die Präsentation nicht mehr im Ratsinfosystem. Wie kann das sein, woi doch so eine Studie im Aufgtrag der Politik Eigentum der Bürger sein solltre, die das per Steuergeld möglich machen?) 


  

Ich hatte in den Prozess, als die Studie erarbeitet wurde, Vorschläge eingereicht, was man in so einer Untersuchung dringend prüfen müsste, nämlich wie die Bilanz so einer Strecke aussähe wenn die ohne Fahrer voll automatisch führe, was die Betriebskosten deutlich senken würde. Natürlich ist ein ergänzender Busverkehr nötig, etwa ein Bus vom Bahnhof Dahlhausen über die Keilbeck , Önkfeld und Radevormwald nach Lennep. Dann werden alle Bewohner der Wupperorte optimal an den Zug angebunden. Auch in Beyenburg wäre ein Ortsbus sinnvoll, der seine Kreise durch den Ort fährt. Die Linie 669 sollte bis Kemna verlängert werden, wo es einen Wendekreis gibt, an dem Bus und Zug gut verknüpft werden könnten.


 

Seltsam an der Studie ist, dass man den Bereich Kräwinkel da einbezogen hat. Der hat sogut wie nichts mit der Strecke zu tun. Solange auf der Wuppertalsperre keine Ausflugsboote fahren, was eine besondere Attraktion so nahe einiger Großstädte wäre, ist der Bereich Kräwinkler Brücke und Hammerstein nicht mit der Bahn verbunden. Was auf dem Biggesee und Sorpesee möglich ist, könnte auch hier ein Erfolg werden. Man könnte auch als besondere Attraktion mit Beibooten das Schiff an ausgewählten stellen mit dem Ufer verbinden, wenn Wanderer dort hin wollen oder dort warten. Für das Haus Hammerstein wäre das ein neues Entwicklungspotential, wenn man da vom Staudamm mit dem Boot hinfahren kann und vorher auch bei Kräwinklerbrücke und Kräwinkel angelegt wird, so das quasi eine Fährverbindung entsteht. Auf dem Radweg von Kräwinkel nach Radevormwald könnte eine Straßen-Eisenbahn fahren, die die Wupper mit der Innenstadt verbindet. So könnte man dann mit der Museumsbahn zur Staumauer fahren, mit dem Boot bis Kräwinkel und mit dem Straßen-Zug bis auf den Marktplatz von Radevormwald oder gar zum Museum für asiatische Kunst. Beim Bismarckmuseum in Bergerhof würde dieser Zug auch halten. In Attendorn heißt dieser Zug Biggolino. Am besten macht man ein Gesamtprogramm: Fahrt von Wuppertal zum Wülfingmuseum mit Führung. Ab Beyenburg werden die Draisinen mitgezogen. Der Zug bringt dann die Draisinen zum Staudamm und kommt nach Dahlerau zurück und wartet dort auf die Museumsbesucher, um diese nach dem Passieren der Draisinen zum Staudamm zu bringen. Von dort geht es per Boot nach Kräwinkel, mit dem Wupperblitz zum Zweiradmuseum und weiterfahrt mit der nächstern Fahrt zum Asienmuseum und von dort nach der Führung Rückfahrt zur Innenstadt. Die ganztägige Nutzung der Buslinien 671 und 626 soll in diesem Paket enthalten sein. Dann kann man die Fahrt auch umgekehrt machen, mit dem Bus nach Rade und per Wupperblitz zum Asienmuseum und dann über Bismarckmuseum nach Kräwinkel und per Boot zum Wupperdamm. wer will kann mit den Linienbussen nach Radevormwald fahren und dort Gastronomie und Kino besuchen und dann mit den letzten Bussen Radevormwald verlassen. 

 

 

Wenn der Zug vom Wupperdamm wieder wegfährt können 10 Minuten Später die Draisnen folgen, da der Zug schneller ist, muss das problemlos möglich sein. Bis der Zug wieder in Beyenburg ist, sind da alle Draisinen angekommen und können von dem Zug zur nächsten Runde nach Wilhelmstal geschoben werden. In Frankreich klappt dies so beim Train d'Ardeche. Bis Dahlhausen können die Draisinen auch gezogen werden und werden dann vor die Lok rangiert, um die zum Wupperdamm zu schieben. Die Lok schiebt dann am Zugende und der Zugbegleiter schaut auf die Strecke und hat Funkverbindung zur schiebenden Lok.  


Abs. 
Felix Staratschek
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald


  
  

Freitag, 21. April 2023

ÖPNV-Vorschläge: Ist Friedel Müller ein Opfer der medialen Desinformation durch die Bergische Morgenpost?

 Es war schön, mal wieder etwas von Friedel Müller in der Bergischen Morgenpost zu lesen und so mitzubekommen, dass er immer noch an Radevormwald interessiert ist. Leider kann ich den Inhalten der Aussagen von Friedel Müller nicht zustimmen, die sind sogar teilweise falsch. Die meisten Busse die jetzt über Önkfeld fahren, sind nie über Bergerhof gefahren. Das waren überwiegend entweder die Fahrten die früher durch das Uelfetal fuhren oder das sind die Fahrten, die vor einigen Jahren der Linie 626 hinzugefügt wurden. Das Problem der Önkfelder Fahrten ist daher nicht, dass die nicht über Bergerhof fahren, sondern das einige Fahrten, die früher am Wuppermarkt hielten, das heute nicht mehr tun. Denn alle Önkfelder Busse schneiden den Wuppermarkt.