NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen

NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen
RKI-Files zeigen, die Welt wurde aus reiner Willkür ohne Evidenz syn-corona-isiert. Es drohen neue Verträge und Regeln, mit denen alles noch schlimmer als erlebt wiederholt werden kann. Der durch eine "Verzehrstudie" spätestens seit 2007 der Bundesregierung bestätigt vorliegende pandemische Vitamin D-Mangel interessiert nicht mal Grüne und Linke, aber neuartige, gentechnische Injektionen werden seit 2020 von CDU, CSU, SPD, FDP, Grünen und Linken unterstützt. Unmengen an Geld wurden sinnlos verschwendet und den Menschen Schaden zugefügt. Vieles zum Thema finden Sie bei Gloria.tv: https://gloria.tv/Felix%20Staratschek . Nur wenn viele zur NRW-Landtagswahl sonstige Parteien wählen kann der Protest fruchten. Nur wenn Sie das mit allen Bekannten besprechen und digital dafür werben, kann dies eine Massenbewegung werden. Nur wer gültig eine "Die Basis" für seinen konstruktiven Protest wählt, kann sagen, dass er keinen Anteil an dem hat, was in Landtagen und Bundestag anstellen. Wahlenthaltung und ungültige Stimmen lassen die Mächtigen alleine durch ihre eigenen gültigen Stimmen weiter agieren. Nur gültige Stimmen können diese entmachten, so dass wir es bei jeder Wahl erneut versuchen müssen und unsere Stimme gültig einsetzen. Informieren Sie sich über Die Basis https://diebasis-partei.de/ Denn mit einer Stimme für CDU, CSU, SPD, FDP, Linken, AfD und Grünen, der Wahlenthaltung oder ungültigen Stimmen haben wir alle verloren, weil das dazu dient, das die Kräfte weiter agieren, die unser Land mit Panik überziehen und den Aufbau eines menschlichen Gesundheitswesen unterlassen. Weitere Infoseiten zu Corona sind unter Videos von mir auf Bitchute verlinkt. https://www.bitchute.com/channel/jpgOUrDd3rzd/ Bitte Bild mit rechter Maustaste anklicken und neues Fenster öffnen.
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Mittwoch, 22. Januar 2020

Eindruck eines Augenzeugen der Sitzung des Radevormwalder Stadtrates am 21.01.2020 / Kommentar

Dieser Beitrag wurde mir zugesendet, ich habe es wegen der Nachtschicht nicht geschafft, an der Ratssitzung teilzunehmen. Ein Großteil der Verlinkung sowei Bilder und Bildtexte sowie der anschließende Kommentar sind von Felix Staratschek.

Du bist Rader, wenn Du heute den Aufreger des Tages miterlebt hast! Die Ratssitzung war sehr gut besucht - denn das Thema war brisant: Die gescheiterte Wahl des Kämmerers war Tagesthema!

Bereits im Vorfeld hat die Radevormwalder CDU schwere Geschütze aufgefahren, die Bergische Morgenpost feuerte das Thema noch an und lies mäßigende rationale Erwägungen - unerwähnt. Statt dessen war zu lesen, dass das Klima im Rat vergiftet sei. Das - wusste man in der CDU schon vor der Ratssitzung.

Was heute folgte, war unglaublich! Dejan Vujinovic (CDU) betonte, die CDU habe immer dem Bürgermeister zugestimmt - und jetzt habe man sich einmal auf ihn verlassen - und dann sowas.


CDU- Wahlplakat für Dejan Vujinovic


Dies sagte Herr Vujinovic öffentlich! Die Forderung nach einer Vorgehensweise im Sinne von "eine Hand wäscht die Andere" hat mehr als nur ein Geschmäckle, da der Bürgermeister nach dem erfolgten Anfechten des Ratsbeschlusses gar nicht anders konnte, als ein juristisches Gutachten einzuholen. Aber es wurde noch krasser.


Bürgermeister Johannes Mans hat hier richtig gehandelt. Die Prüfung der
Kompetenz von Bewerbern ist Aufgabe der Mitglieder des Stadtrates. Denn der Rat
trifft die Entscheidung und muss durch eine kritische Befragung und Kontrolle der
Kriterien feststellen, wer geeignet ist und wer nicht. Es ist nicht die
Aufgabe des Bürgermeisters, dies zu tun und eine Vorauswahl zu
treffen. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass vor der Wahl niemand hier
Kritik geübt hat. Aber wollte das die CDU überhaupt hören? . 


Herr Ullmann (Linkes Forum) warf der CDU Nepotismus vor. Google sagt dazu: "Nepotismus (von lateinisch nepōs „Neffe, Enkel“) oder Vetternwirtschaft bezeichnet eine übermäßige Vorteilsbeschaffung durch und für Familienangehörige oder andere Verwandte (oder enge Freunde)." 

 
Fritz Ullmann, Ratsherr vom Linken Forum
 

Herr Hoffmann (UWG) sagte, die Verwaltung solle keine Bewerber vorlegen, die nicht tauglich sind. 

  
Herr Ebbinghaus (AL) zeigte auf, dass die Verwaltung sich vor der Wahl strikt aus einer Bewertung der Bewerber heraushalten müsse, da eine mögliche Einflussnahme verboten sei.

Dann kam Herr Schlüter an die Reihe - und wurde im Nachgang von verschiedenen Ratsmitgliedern sehr gerügt, denn er meinte, er spräche für den ganzen Rat.

  
Apropos vergiftete Atmosphäre: Eigentlich waren alle sehr ruhig und besonnen - bis auf die Mitglieder der CDU - und nach Herrn Vujinovic lieferte Herr Schlüter seinen Beitrag zum Gift: Zum Bürgermeister sagte er: "So, wie Sie sich zuletzt an einem starten Nasenring durch die Arena haben führen lassen" … nun ja, kein Wunder, dass die CDU Gift wähnte, denn sie lieferte es frei Haus unter Auslassung aller Coutenance und bar allen Anstands.

Dies gipfelte dann in der Aussage von Herrn Krapp (CDU), dass er in seiner bewusst herausgestellten Funktion als stellvertretender Bürgermeister Herrn Mans das Vertrauen entzog. Dies hatten übrigens auch die anderen Redner der CDU getan...


CDU-Wahlplakat für Ralf Udo Krapp. 


...nur warum? Inhaltlich wurde immer klarer, dass der Bürgermeister gar nicht anders handeln durfte. Rein rechtlich - und da hilft auch keine Vetternwirtschaft. Herr Mans hat sogar im Nachgang versucht, eine A13-Stelle für Herrn Klicki zu schaffen - was er allerdings nicht ohne Zustimmung des Rates hätte machen dürfen. Er hatte dies auch mit Herrn Klicki kommuniziert...

...was bleibt, ist viel schaler Geschmack. Und hochrote Köpfe bei vielen CDU-lern! Aber - verdammt noch mal - man kann doch nicht ernsthaft erwarten, dass ein Bürgermeister aus Gefälligkeit gegen Recht und Gesetz verstößt. Ich bin froh, dass Regeln akzeptiert werden! Genau diese Art, dieses "eine Hand wäscht die Andere" - hat nicht funktioniert hat. Sowas braucht man auch nicht - das sind alte Zöpfe und die müssen weg.

Abschließend ging Herr Üllenberg ans Rednerpult und erklärte: "Das muss auch mal hier gesagt werden, dass sich ein Bewerber durchgesetzt hat und von 22 gewählt wurde." Stimmt. Und was sich auch durchgesetzt hat, war das Gesetz. Beides lobenswert.



...und wenn bei einigen hier der Wunsch bestehen sollte, dass man Gesetze auch mal beugen solle - dann frage ich: Habt ihr Euch mal ernsthaft überlegt, was aus dieser Denke entstehen kann?

Tja - hätte hätte.... hätte man dem Antrag zugestimmt, die Wahl des Kämmerers zu verschieben, dann wäre all das nicht passiert und vielleicht wäre Klicki jetzt mit A13 in fast der selben Funktion. Aber es kommt Karneval, das war die Stunksitzung, und dann ist bald Wahlkampf. Kapaaaaf! (Von K.B.)




Kommentar vom Viertürmeblogger Felix Staratschek:

"Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande" - Augustinus von Hippo, De civitate dei, IV, 4, Übers.: Papst Benedikt XVI, Rede vor dem Deutschen Bundestag am 22. September 2011. (Original lat.: "Remota itaque iustitia quid sunt regna nisi magna latrocinia?")


Die CDU sollte sich an dieses Zitat erinnern, das Papst Benedikt im Bundestag vortrug. Sowohl im Gesetz als auch gleichlautend in der Stellenausschreibung standen Anforderungen drinnen, die hier zwingend eingehalten werden müssen. Die CDU und auch mancher Pressevertreter betreibt hier einen Aufstand gegen das Recht, den diese Partei bei keiner anderen Partei dulden würde. Will die CDU eine Art "Räuberbande" sein oder will die CDU Politik nach Recht und Gesetz machen? Es ist nun einmal Kennzeichen eines Rechtsstaates, dass das Recht es verhindern soll, dass Mehrheitseintscheidungen zur Willkür werden und die Demokratie zur Diktatur der Mehrheit verkommt. Egal ab Schach, Fußball oder Politik, es gibt Spielregeln. Und wer da versucht zu mogeln, sollte nicht so laut aufschreien, wenn dieser erwischt wird. 

Sonntag, 5. Mai 2019

Deutsche Bischofskonferenz veröffentlicht Diskussionsbeitrag zur Klimapolitik / „Zehn Thesen zum Klimaschutz“

03.04.2019 | Pressemeldung | Nr. 053
Verlinkung weitgehend durch Felix Staratschek
Deutsche Bischofskonferenz veröffentlicht Diskussionsbeitrag zur Klimapolitik
„Zehn Thesen zum Klimaschutz“





Die Deutsche Bischofskonferenz hat heute (3. April 2019) einen Diskussionsbeitrag zur Klimapolitik als zentrale gesellschaftliche Herausforderung im Bereich der Schöpfungsbewahrung veröffentlicht. Der Expertentext „Zehn Thesen zum Klimaschutz. Ein Diskussionsbeitrag“ basiert auf sozialethischen, ökonomischen, natur- und rechtswissenschaftlichen Überlegungen und enthält Lösungsansätze.

Sonntag, 10. September 2017

"Haben WIR Mut die Aufrichtigen zu stärken!"- Wahlaufruf zur Bundestagswahl 2017

Jeder der eine Partei gültig wählt schwächt alle anderen, so sind Wahlen. 

Die Linke kann ich nicht wählen, weil ich als Katholik gemeinsam mit Papst Franziskus das Gender Mainstreaming ablehne (wo auch CDU und CSU keinen Elan im Widerstand zeigen), die etablierten Parteien kann ich nicht wählen, weil deren Umgang mit Mensch und Natur unchristlich ist und ich bedauere es, dass dies nicht endlich auch die Bischöfe sagen. Indirekt hat es Papst Benedikt gesagt mit der Feststellung, "Umweltschutz ist die Pflicht eines jeden Menschen." Wie kann man jemanden wählen der diese Pflicht mit Füßen tritt?  

Deswegen wähle ich die Partei, mit der ich bei dieser Wahl die größte Schnittmenge habe, das ist diesmal die Ökologisch Demokratische Partei (ÖDP), alle anderen sind an der Wahlzulassung gescheitert. Und wenn alle, die die jetzigen Parteien nicht mögen mal eine sonstige Partei wählen würden, würden endlich Linke, Grüne und FDP aus dem Bundestag fliegen und neue Kräfte in den Bundestag kommen. 

Felix Staratschek aus Radevormwald im Oberbergischen Kreis und die ÖDP hoffen auf Wählerstimmen zur Bundestagswahl 2017.


2013 war für mich auch die ÖDP nicht wählbar wegen einer Positionierung des damaligen Bundesvorstandes, die das Grundgesetz in Frage stellte. Der neue Vorstand hat das zum Glück korrigiert, Piratenpartei und Freie Wähler haben es bisher nicht bedauert in die gleiche Falle getappt zu sein. Deshalb kommt für mich diesmal nur die ÖDP in Frage. 2013 habe ich die PdV gewählt und so dazu beigetragen, dass AfD und FDP nicht im Bundestag waren. 

Für einen wertorientierten ökologisch gesinnten Wähler ist die ÖDP diesmal die einzige wählbare Partei, wer Konzernspenden annimmt, wie SPD, CDU, FDP, CSU und auch die Grünen hat es nicht verdient gewählt zu werden.   

Als Einzelbewerber im Oberbergischen Kreis stehe ich auf dem Wahlzettel ganz unten, die ÖDP in der oberen Mitte. 

Sollte es bei CDU oder SPD vernünftige Direktkandidaten geben, die bisher überzeugend für die Umwelt eintraten, CETA, TTIP und TISA ablehnen und Gender Mainstreaming kritisieren (oder wenigstens 2 der drei Kriterien erfüllen) können die im Einzelfall wahlbar sein, ansonsten soll man keine Stimme den Etablierten geben. Gute Ausnahmen unter den Direktbewerbern der etablierten Parteien sollte man bewusst unterstützen, damit die eine Chance bekommen. Die Zweitstimme sollte in 13 Bundesländern der ÖDP gehören, in 3 Ländern muss man das kleinste Übel wählen. 

Link: "Haben WIR Mut die Aufrichtigen zu stärken!"


https://www.change.org/p/b%C3%BCrgerklage-gegen-ceta/u/21303622?utm_medium=email&utm_source=petition_update&utm_campaign=135203&sfmc_tk=IGNBjBLFTUXv3RBGlkUGImV8seADH8Cm063drJ6bXT31aYXRXqecB8pq8EX0%2fYSY&j=135203&sfmc_sub=197808576&l=32_HTML&u=25949356&mid=7259882&jb=17 


Sonntag, 7. Februar 2016

Seit wann wirbt die ÖDP mit Jugendverbänden anderer Parteien?

Betrifft:
https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=992184600858055&id=114451125298078


Seit wann wirbt Mercedes mit Porsche oder BMW mit Audi?


Seit wann die ÖDP mit den Jugendverbänden der Wachtsumspartei SPD und der Gender Partei Die Grünen?


Beide Parteien bauen mit der AfD Stuttgart 21.


Beide Parteien agierten gegen das Betreuungsgeld mit dem "Unwort des Jahres" "Herdprämie", welches immerhin ein kleiner Schritt in Richtung eines Erziehungsgehaltes darstellt, welches die ÖDP fordert!

Beide Parteien haben den Vertrag von Lissabon, den ESM und den Fiskalpakt durchgewinkt, wogegen der heutige MdeP der ÖDP und 2 weitere Mitglieder sehr aktiv waren und teilweise auch in Karlsruhe für die ÖDP mit Teilerfolgen geklagt hatten!


Unter beiden Parteien wurde unter dem Stichwort MORA-C die Güterbahn massiv abgebaut, statt ein offensives Konzept zu entwickeln.


Hat die ÖDP die Fähigkeit verloren eine eigene Stellungnahme zu verfassen?


Viele Forderungen der Grünen Jugend sind schlimmer als das, was mal dazu führte, dass sich die ÖDP zusätzlich zu den Grünen gründete, bzw.das die altere "Grüne Aktion Zukunft" sich wieder von den Grünen trennte und dann zur ÖDP wurde.


Die JUSOS beantragen bei der SPD die Bezahlung von Berufsdemonstranten (TOP D 7)

[[[Einschub am Tag der Veröffentlichung: Mit den Jusos bin ich wohl einen Fake aufgesessen. http://www.vorwaerts.de/artikel/gewitzte-jusos-afd-co-netz-laecherlich . Aber es wundert mich trotzdem, das es bis Januar braucht, dass die SPD dazu Stellung nimmt. Aber andere Anträge in dem heft sind leider ernst gemeint. Für mich ist es brauch, zu Fehlern zu stehen und diese aber wie hier richtig zu stellen.]]]
http://www.jusos.de/sites/default/files/antragsbuch_2015.pdf
Ich habe es erst für einen schlechte Witz gehalten, weil man das eher bei Putin als bei Gabriel erwartet, aber die fordern: "Demo-Sold erhöhen - Demokratie stärken"
"Zur Weiterleitung an: Antifa e.V., Antifa Reisen GmbH, Antifa Catering GmbH,Antifaministerium, Antifa Geldausgabe Halle (Saale), ​ ​Gewerkschaft antifaschistischer Berufsdemonstranten, Juso-Bundeskongress"
Ich bin bisher zu jeder Demo aus Idealismus gegangen und lehne es ab, dass Demonstranten zu Berufslobbyisten werden:
"fordern wir eine Erhöhung des „Demo-Sold“ auf 45 Euro pro Stunde um auch weiterhin eine permanente Bereitstellung von 48 Bussen mit willigen Berufsdemonstranten zu garantieren."
Der "Demo für Alle" wurde vorgeworfen, die würden busseweise Berufsdemonstarnten rankarren. Gilt da der Spruch, "Man soll nicht von sich auf andere schließen"? Wurden auch die Gegendemos zur "Demo für Alle" bezahlt? Und wo war da die ÖDP als wertkonservative Partei?


Rot-Grüne "Vielfalt" ist mir zu oft eine "Diktatur des Relativismus", wie es Papst Benedikt ausdrückte. https://www.youtube.com/channel/UC95taqiyfBlRqmzO3SqE1EA

Freitag, 2. Januar 2015

Zwischen den Zeilen - Anmerkungen zur Neujahrsansprache einer ehemaligen FDJ- Funktionärin

Die Neujahrsansprache von Bundeskanzlerin Angela Merkel verlangt eine Kommentierung.
Von Felix Staratschek


Neujahrsansprache von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Jahreswechsel 2014/2015 am Mittwoch, 31. Dezember 2014, in Berlin https://www.youtube.com/watch?v=wQFyRL8N4Hc

"Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,"


"2014 wird als ein Jahr in Erinnerung bleiben, das anders verlaufen ist, als wir uns das zu Silvester vor einem Jahr vorstellen konnten." 

Freitag, 4. Mai 2012

Peter Biesenbach, die CDU und die Energiewende

Unter der Regierung von SPD und Grünen hätte Nordrhein Westfalen die Energiewende verschlafen, tönt es von unserem Hückeswagener CDU- Landtagsabgeordneten Peter Biesenbach heute am 4.5.2011 in der Bergischen Morgenpost in Radevormwald. Denn die Stromproduktion aus erneuerbaren Quellen liegt in NRW weit unter dem Bundesdurchschnitt. Der von der CDU geführte Oberbergische Kreis sei schon weiter, was ein Gutachten beweise, mit dem die Potentiale für die Region untersucht würden!

Dienstag, 10. Januar 2012

Neujahesansprache Papst Benedikt XVI 2012

Der Papst gab im Januar 2012 den alljährigen Neujahrsempfang für die Diplomaten. Die Rede im Wortlaut, nur Höfliochkeitsfloskeln der Rede wurden herausgenommen und die Zwischenüberschriften ergänzt, um den Text leichter lesbar zu machen. Hervorhebungen im Text sind vom Blog- Admin.

Exzellenzen! Sehr geehrte Damen und Herren!
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Ich darf nicht unerwähnt lassen, dass der Heilige Stuhl im vergangenen Dezember seine lange Zusammenarbeit mit der Internationalen Organisation für Migration verstärkt hat, indem er deren Vollmitglied geworden ist. Dabei handelt es sich um ein Zeugnis für das Engagement des Heiligen Stuhls und der katholischen Kirche an der Seite der internationalen Gemeinschaft bei der Suche nach geeigneten Lösungen für dieses Phänomen, das zahlreiche Aspekte umfasst: vom Schutz der Menschenwürde bis hin zur Sorge um das Gemeinwohl der Gemeinschaften, die Migranten aufnehmen oder aus denen sie kommen.
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Meine Damen und Herren Botschafter, die heutige Begegnung findet traditionell im Anschluss an die weihnachtlichen Festtage statt, an denen die Kirche das Kommen des Erlösers feiert. Er kommt in das Dunkel der Nacht, und doch ist seine Gegenwart unmittelbar Quelle des Lichtes und der Freude (vgl. Lk 2,9-10). Die Welt ist wahrlich finster, wo sie nicht vom göttlichen Licht erleuchtet wird! Die Welt ist wahrlich dunkel dort, wo der Mensch das Band zu seinem Schöpfer nicht mehr erkennt und somit auch seine Beziehungen zu den anderen Geschöpfen und zur Schöpfung selbst in Gefahr bringt. Die gegenwärtige Zeit ist leider von einem tiefen Unbehagen gekennzeichnet, und die verschiedenen wirtschaftlichen, politischen und sozialen Krisen sind dessen dramatischer Ausdruck.

Wirtschafts- und Finanzpolitik

In diesem Zusammenhang kann ich nicht umhin, vor allem die schwerwiegenden und besorgniserregenden Entwicklungen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise zu erwähnen. Diese hat nicht nur die Familien und die Unternehmen in den Wirtschaftsnationen getroffen, wo sie ihren Ursprung hatte und eine Situation geschaffen hat, in der viele – besonders unter den Jugendlichen – sich in ihrem Streben nach einer ungetrübten Zukunft orientierungslos und enttäuscht gefühlt haben, sondern sie hat sich auch auf das Leben in den Entwicklungsländern stark ausgewirkt. Wir dürfen uns nicht entmutigen lassen, sondern müssen mit neuen Formen des Engagements entschieden unseren Weg einschlagen. Die Krise kann und muss ein Ansporn sein, um über die menschliche Existenz und die Bedeutung ihrer ethischen Dimension nachzudenken, noch bevor man dies in Bezug auf die Mechanismen tut, die das Wirtschaftsleben steuern: nicht nur um zu versuchen, die individuellen Verluste oder die der nationalen Wirtschaften einzudämmen, sondern um neue Regeln für uns aufzustellen, die allen die Möglichkeit garantieren, ein Leben in Würde zu führen und ihre Fähigkeiten zum Wohl der ganzen Gemeinschaft zur Entfaltung zu bringen.

Die Krise und junge Menschen

Ich möchte nochmals darauf zurückkommen, dass die Auswirkungen der derzeitigen unsicheren Lage vor allem die jungen Menschen treffen. Ihrer Notlage entsprangen die Unruhen, die in den letzten Monaten verschiedene Regionen teilweise hart getroffen haben. Ich beziehe mich vor allem auf Nordafrika und den Nahen Osten, wo die Jugendlichen, die unter anderem unter Armut und Arbeitslosigkeit leiden und das Fehlen von sicheren Perspektiven fürchten, etwas in Gang gebracht haben, das zu einer breiten Bewegung geworden ist, die Reformen fordert sowie eine aktivere Teilhabe am politischen und gesellschaftlichen Leben. Gegenwärtig ist es schwierig, eine endgültige Bilanz der jüngsten Ereignisse zu ziehen und deren Folgen für das Gleichgewicht in der Region ganz zu verstehen. Der anfängliche Optimismus ist jedoch der Erkenntnis der Schwierigkeiten dieser Zeit des Übergangs und des Wandels gewichen, und es scheint mir offensichtlich zu sein, dass die angemessene Weise, den begonnenen Weg fortzusetzen, über die Anerkennung der unveräußerlichen Würde jeder menschlichen Person und ihrer Grundrechte führt. Die Achtung der menschlichen Person muss im Mittelpunkt der Institutionen und Gesetze stehen, sie muss zur Beendigung jeglicher Gewalt führen und der Gefahr vorbeugen, dass sich die den Forderungen der Bürger geschuldete Aufmerksamkeit und die notwendige gesellschaftliche Solidarität in bloße Instrumente des Machterhalts oder der Machtergreifung verwandeln. Ich lade die internationale Gemeinschaft ein, mit den Beteiligten des derzeitigen Prozesses einen Dialog zu führen – unter Respekt vor den Völkern und im Bewusstsein, dass der Aufbau von stabilen und versöhnten Gesellschaften, die sich jeder ungerechten Diskriminierung vor allem religiöser Natur entgegenstellen, eine größere und weiterreichende Perspektive darstellt als der Blick auf Wahltermine.

Nordafrika und naher Osten

Ich empfinde große Sorge um die Bevölkerungen jener Länder, in denen die Spannungen und die Gewalt andauern, insbesondere in Syrien, für das ich auf ein schnelles Ende des Blutvergießens hoffe und auf den Beginn eines fruchtbaren Dialogs zwischen den politisch Beteiligten, der von der Präsenz unabhängiger Beobachter unterstützt wird. Im Heiligen Land, wo die Spannungen zwischen Palästinensern und Israelis Auswirkungen auf das Gleichgewicht im ganzen Nahen Osten haben, müssen die Verantwortlichen beider Völker mutige und weitsichtige Entscheidungen zugunsten des Friedens treffen. Ich habe mit Freude vernommen, dass infolge einer Initiative des Königreichs Jordanien der Dialog wieder aufgenommen wurde. Ich hoffe darauf, dass er fortgesetzt wird, damit man zu einem dauerhaften Frieden gelangt, der das Recht beider Völker garantiert, in souveränen Staaten und innerhalb von sicheren und unter Achtung der Rechte aller Beteiligten international anerkannten Grenzen in Sicherheit zu leben. Die internationale Gemeinschaft muss ihrerseits ihre eigene Gestaltungskraft und Initiativen zur Unterstützung dieses Friedensprozesses intensivieren. Mit großer Aufmerksamkeit verfolge ich auch die Entwicklungen im Irak und bedauere die Anschläge, die erst kürzlich zahlreiche Menschenleben gefordert haben. Ich ermutige seine Verantwortungsträger, mit Entschiedenheit den Weg der vollen nationalen Aussöhnung fortzusetzen.

Die Erziehung der Jugend

Der selige Johannes Paul II. erinnerte daran, dass der „Weg des Friedens zugleich der Weg der Jugend ist“[1], denn die jungen Menschen sind „die Jugend der Völker und Gesellschaften, die Jugend der Familien und der ganzen Menschheit“[2]. Die Jugendlichen spornen uns also dazu an, ihre Forderungen nach Wahrheit, Gerechtigkeit und Frieden ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Daher habe ich ihnen die jährliche Botschaft zur Feier des Weltfriedenstages gewidmet, die den Titel trägt: Die jungen Menschen zur Gerechtigkeit und zum Frieden erziehen. Die Erziehung ist ein Schlüsselthema für alle Generationen, denn von ihr hängt sowohl die gesunde Entwicklung jeder Person ab als auch die Zukunft der ganzen Gesellschaft. Deshalb stellt sie in einer schwierigen und heiklen Zeit eine Aufgabe von höchster Wichtigkeit dar.

Ehe und Familie

Außer einem klaren Ziel wie dem, die Jugendlichen zu einer vollen Kenntnis der Realität und damit der Wahrheit zu führen, braucht die Erziehung auch Räume. Unter diesen steht die auf die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau gegründete Familie an erster Stelle. Es handelt sich dabei nicht um eine bloße gesellschaftliche Konvention, sondern um die Grundzelle der ganzen Gesellschaft. Folglich bedroht eine Politik, welche die Familie gefährdet, die Würde des Menschen und die Zukunft der Menschheit selbst. Der familiäre Rahmen ist grundlegend auf dem Erziehungsweg und für die Entwicklung der Individuen und der Staaten; demnach ist eine Politik notwendig, die den Wert der Familie betont und den gesellschaftlichen Zusammenhalt und den Dialog unterstützt. Die Familie ist der Ort, an dem man sich der Welt und dem Leben öffnet, und, wie ich anlässlich meiner Reise nach Kroatien gesagt habe, „das Offensein für das Leben ist ein Zeichen für das Offensein gegenüber der Zukunft“[3].

PID

In diesem Zusammenhang des Offenseins für das Leben nehme ich mit Genugtuung das kürzlich erfolgte Urteil des Gerichtshofes der Europäischen Union zur Kenntnis, das die Patentierung von Verfahren verbietet, bei denen menschliche embryonale Stammzellen verwendet werden, wie auch den Beschluss der Parlamentarischen Versammlung des Europarats, der die pränatale Selektion aufgrund des Geschlechts verurteilt.

Abtreibung

Generell bin ich, vor allem mit Blick auf die westliche Welt, davon überzeugt, dass Gesetzesmaßnahmen, welche die Abtreibung aus persönlichen Motiven der Nützlichkeit oder aus zweifelhaften medizinischen Gründen nicht nur erlauben, sondern zuweilen sogar fördern, der Erziehung der Jugendlichen und damit der Zukunft der Menschheit entgegenstehen.

Zur Rolle der Bildungseinrichtungen

Wenn wir unsere Überlegungen fortsetzen, sehen wir, dass eine ebenso wesentliche Rolle für die Entwicklung der Person den Erziehungs- und Bildungseinrichtungen zukommt: Sie sind die ersten Instanzen, die mit der Familie zusammenarbeiten, und haben Mühe, ihre Aufgabe zu erfüllen, wenn hinsichtlich der Ziele eine Übereinstimmung mit der Wirklichkeit der Familie fehlt. Es ist notwendig, eine Bildungspolitik umzusetzen, dass die Schulbildung allen offensteht und über die Förderung der kognitiven Entwicklung der Person hinaus für ein harmonisches Heranreifen der Persönlichkeit Sorge trägt, einschließlich ihrer Offenheit für die Transzendenz. Die katholische Kirche war im Bereich der schulischen und akademischen Einrichtungen immer besonders tätig und leistete so an der Seite der staatlichen Institutionen eine Arbeit, die sehr geschätzt wurde. Ich hoffe daher, dass dieser Beitrag auch in den nationalen Gesetzgebungen Anerkennung und Förderung erfährt.

Zur Religionsfreiheit und Christenverfolgung

Aus dieser Sicht ist sehr gut verständlich, dass eine wirksame Erziehungsarbeit ebenso die Achtung der Religionsfreiheit erfordert. Diese kennzeichnet eine individuelle wie auch eine gemeinschaftliche und institutionelle Dimension. Es handelt sich um das erste Menschenrecht, weil sie Ausdruck der grundlegendsten Wirklichkeit des Menschen ist. Allzu häufig wird dieses Recht aus verschiedenen Gründen weiterhin eingeschränkt oder verhöhnt. Ich kann dieses Thema nicht ansprechen, ohne zunächst des pakistanischen Ministers Shahbaz Bhatti zu gedenken, dessen unermüdlicher Kampf für die Rechte der Minderheiten durch seinen tragischen Tod ein Ende gefunden hat. Es handelt sich hier leider nicht um einen Einzelfall. In zahlreichen Ländern werden die Christen ihrer Grundrechte beraubt und aus dem öffentlichen Leben ausgegrenzt; in anderen Ländern erleiden sie gewaltsame Angriffe auf ihre Kirchen und Wohnungen. Manchmal sind sie aufgrund der anhaltenden Spannungen und einer Politik, die sie häufig in die Rolle von untergeordneten Zuschauern des nationalen Lebens verbannt, gezwungen, die Länder zu verlassen, zu deren Aufbau sie beigetragen haben. In anderen Teilen der Welt ist eine Politik anzutreffen, die darauf abzielt, die Rolle der Religion im gesellschaftlichen Leben an den Rand zu drängen, als wäre sie Ursache der Intoleranz und nicht vielmehr ein schätzenswerter Beitrag für die Erziehung zur Achtung der Menschenwürde, zur Gerechtigkeit und zum Frieden.

Religiöser Terrorismus

Der religiös motivierte Terrorismus hat auch im vergangenen Jahr zahlreiche Opfer hinweggerafft, vor allem in Asien und Afrika, und daher müssen die religiösen Verantwortungsträger, wie ich in Assisi in Erinnerung gerufen habe, mit Nachdruck und Entschiedenheit wiederholen: „Dies ist nicht das wahre Wesen der Religion. Es ist ihre Entstellung und trägt zu ihrer Zerstörung bei.“[4] Religion darf nicht als Vorwand benutzt werden, um die Normen der Gerechtigkeit und des Rechts um des angestrebten „Gutes“ willen beiseite zu schieben. In dieser Hinsicht erinnere ich mit Stolz daran, wie ich es in meinem Heimatland getan habe, dass für die Väter des deutschen Grundgesetzes das christliche Menschenbild die wahre Inspirationsquelle war, wie es das im übrigen auch für die Gründerväter des geeinten Europas war. Ich möchte auch einige ermutigende Zeichen im Bereich der Religionsfreiheit erwähnen. Ich beziehe mich auf die Gesetzesänderung, durch welche die öffentliche Rechtspersönlichkeit der religiösen Minderheiten in Georgien anerkannt wurde; ich denke auch an das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zugunsten der Anbringung von Kreuzen in italienischen Schulzimmern.

Italien

Und gerade zu Italien möchte ich zum Abschluss des 150jährigen Jubiläums seiner politischen Einigung einen besonderen Gedanken sagen. Die Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und dem italienischen Staat haben nach der Einigung schwierige Augenblicke erlebt. Im Lauf der Zeit jedoch haben die Eintracht und der gegenseitige Wille zur Zusammenarbeit obsiegt, um – jeder in seinem eigenen Bereich – das Gemeinwohl zu fördern. Ich hoffe darauf, dass Italien weiterhin eine ausgewogene Beziehung zwischen Kirche und Staat fördert und so ein Vorbild sein möge, auf das sich andere Nationen mit Respekt und Interesse beziehen können.

Afrika

Es ist von grundlegender Wichtigkeit, dass auf dem afrikanischen Kontinent, den ich kürzlich anläßlich meiner Reise nach Benin erneut besucht habe, die Zusammenarbeit zwischen den christlichen Gemeinschaften und den Regierungen dazu beiträgt, einen Weg der Gerechtigkeit, des Friedens und der Versöhnung zu beschreiten, wo die Mitglieder aller Ethnien und Religionen geachtet werden. Es ist schmerzlich festzustellen, dass in verschiedenen Ländern dieses Kontinents dieses Ziel noch in weiter Ferne liegt. Ich denke insbesondere an das Wiederausbrechen der Gewalt in Nigeria, woran die Anschläge auf mehrere Kirchen in der Weihnachtszeit erinnert haben, an die Folgen des Bürgerkrieges in der Elfenbeinküste, an die anhaltende Instabilität in der Region der großen Seen und an die humanitäre Notlage in den Ländern am Horn von Afrika. Einmal mehr fordere ich die internationale Gemeinschaft dazu auf, rasch zu helfen, eine Lösung für die Krise zu finden, die seit Jahren schon in Somalia andauert.

Achtung der Schöpfung

Schließlich liegt es mir am Herzen zu unterstreichen, dass eine richtig verstandene Erziehung die Achtung der Schöpfung nur unterstützen kann. Unmöglich kann man die schweren Naturkatastrophen, die 2011 verschiedene Regionen Südostasiens getroffen haben, und die ökologischen Katastrophen wie die des Atomkraftwerks von Fukushima in Japan vergessen. Die Bewahrung der Umwelt, die Synergie zwischen dem Kampf gegen die Armut und dem Kampf gegen den Klimawandel stellen wichtige Bereiche für die Förderung der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen dar. Deshalb hoffe ich darauf, dass die internationale Gemeinschaft – im Anschluss an die XVII. Sitzung der Vertragsstaatenkonferenz der UN-Klimarahmenkonvention, die vor kurzem in Durban zu Ende gegangen ist – sich als echte „Familie der Nationen“ und daher mit einem hohen Sinn für Solidarität und Verantwortungsgefühl gegenüber den gegenwärtigen und zukünftigen Generationen auf die UN-Konferenz über die nachhaltige Entwicklung („Rio+20“) vorbereitet.

Exzellenzen, sehr geehrte Damen und Herren!

Die Geburt des Friedensfürsten lehrt uns, dass das Leben nicht im Nichts endet, dass seine Bestimmung nicht die Verweslichkeit ist, sondern die Unsterblichkeit. Christus ist gekommen, damit die Menschen das Leben haben und es in Fülle haben (vgl. Joh 10,10). „Erst wenn Zukunft als positive Realität gewiss ist, wird auch die Gegenwart lebbar.“[5] Beseelt von der Gewissheit des Glaubens wird der Heilige Stuhl weiterhin seinen Beitrag für die internationalen Gemeinschaft leisten, gemäß der zweifachen Absicht, die das Zweite Vatikanische Konzil – dessen 50. Jahrestag in dieses Jahr fällt – klar beschrieben hat: die hohe Berufung des Menschen und das Vorhandensein eines göttlichen Samens in ihm zu verkünden sowie der Menschheit die aufrichtige Mitarbeit zur Errichtung jener brüderlichen Gemeinschaft aller anzubieten, die dieser Berufung entspricht.[6] In diesem Sinn bringe ich Ihnen, Ihren Familienangehörigen und Ihren Mitarbeitern erneut meine herzlichsten Wünsche für das neue Jahr zum Ausdruck.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

[1] Johannes Paul II., Apostolisches Schreiben Dilecti amici, 31. März 1985, 15.

[2] Ebd., 1.

[3] Predigt in der heiligen Messe anlässlich des Nationalen Familientags der kroatischen Katholiken, Zagreb, 5. Juni 2011.

[4] Ansprache zum Tag der Reflexion, des Dialogs und des Gebets für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt, Assisi, 27. Oktober 2011.

[5] Enzyklika Spe salvi, Nr. 2.

[6] Vgl. Gaudium et spes, 3.9.1.2012 15:07:41

Dienstag, 18. Oktober 2011

Jahrgedächnis für den ehemaligen Kölner Erzbischof Joseph Kardinal Höffner

Von Felix Staratschek, Radevormwald stellvert. Kreisvorsitzender der ÖDP Bergisches Land

Am 16. Oktober 2011 jährte sich zum 24. mal der Todestag von Joseph Kardinal Höffner. Aus diesem Anlass gab es ein feierliches Hochamt im Kölner Dom und anschließend im Maternushaus einen Vortrag mit angekündigter Diskussionsmöglichkeit. Kardinal Höffner hat viel Anerkennung erfahren. Mit vier nicht palgierten Doktortiteln ist er noch immer der einzige deutsche Spitzenreiter als Träger dieses akademischen Titels. Er prägte die katholische Soziallehre wesentlich mit, war Student bei Walter Eucken, einem der Väter der sozialen Marktwirtschaft und auch in der Liturgie wirkt er bis heute nach: Ohne ihn hätte es die schöne Chormusik dieses Hochamtes, die auch zu anderen Anlässen immer wieder die Würde der Gottesdienste im Dom unterstreicht, nicht gegeben.

Kardinal Meisner hielt eine interessante Predigt, deren Grundintention ich voll teilen kann, deren Details aber durchaus diskutiert werden können. In der Domradio-Videothek kann jeder die Predigt nachören.
Denn der Wunsch von Meisners Predigt sind ja Menschen, die sich für die Welt engagieren.

Samstag, 24. September 2011

Der Papst in Deutschland, Samstag 24.09.2011

Predigt Papst Benedikts an die Jugend zur Vigilfeier in Freiburg





Leserbrief: Lob für Papstrede im Bundestag

From: Felix Staratschek
Date: 2011/9/24
Leserbrief: Lob für Papstrede im Bundestag
To: Leserbriefe@rheinische-post.de, info@die-tagespost.de, redaktion@kirchenzeitung-koeln.de, info@domradio.de

Der Papst hat im Bundestag eine gute Rede gehalten. Der Beifall am Ende zeigte mir, dass die Abgeordneten ihn scheinbar nicht verstanden haben. Gleich im ersten Satz teilt er den Abgeordneten mit, dass diese zum Wohl der Bundesrepublik arbeiten. Aber tun die dass? Zu wessen Wohl arbeiten Politiker und Parteien, die sich von Konzernen und Lobbyverbänden sponsern lassen? Gilt dann nicht, wer zahlt schafft an?

Der Papst in Deutschland, Freitag 23.09.2011

Ansprache von Papst Benedikt XVI im Augustinerkloster Erfurt, wo Luther als katholischer Mönch wirkte und wo heute evangelische Ordensleute wirken



Freitag, 23. September 2011

Rede von Papst Benedikt XVI im Deutschen Bundestag - kommentierte Fassung

Papst Benedikt XVI hat eine Rede vor dem Bundestag gehalten. Einige Abgeordnete haben das getan, was manche Abgeordnete immer wieder ohne viel Aufhebens machen, sie sind dem Sitzungsaal ferngeblieben. Papst Benedikt XVI ist kein unhöflicher Redner. Was er zu sagen hat, steht zwischen den Zeilen. https://www.youtube.com/watch?v=dArmbkjY_GI






Der Papst in Deutschland, Donnerstag 22.09.2011

Rede von Papst Benedikt XVI im Deutschen Bundestag im Berliner Reichtag



Sonntag, 26. Juni 2011

Meine Briefe zur Regensburger Vorlesung von Papst Benedikt XVI


Zuvor aus Wikipedia das Zitat:

Bei seinem zweiten Besuch als Papst in Deutschland hielt Benedikt XVI. am 12. September 2006 vor Wissenschaftlern an der Universität Regensburg eine Vorlesung. Das als Papstzitat von Regensburg bekannt gewordene Diktum ist eine Äußerung in dieser Vorlesung. Darin zitierte er aus der von Adel Theodor Khoury herausgegebenen siebten Gesprächsrunde eine Aussage des spätmittelalterlichen byzantinischen Kaisers Manuel II. Palaiologos zur Rolle der Gewalt im Islam, während seiner Unterhaltung mit einem persischen Gelehrten:

Sonntag, 1. Mai 2011

Debatte über Kirche, Missbrauch, Sexualität/ Antwort an Margareth Gorges

Hier steht der Artikel, auf den sich der folgend kommentierte offene Brief bezieht:

Link zum unkommentierten offenen Brief in der Saarbrücker Online Zeitung von ATTAC, der eine Antwort auf meinen Text ist. 
Den offenen Brief habe ich gefunden, als ich bei Google nach meinem Namen schaute. Dazu habe ich Anmerkungen, die in fetter Schrift geschrieben sind zwischen den Abschnitten des offenen Briefes an mich.

"Bei der Überschrift zu Ihrem Artikel ”Die Kirche hat keine veraltete oder zu hohe Sexualmoral“ , habe ich mir die Frage gestellt – ob nun eine Satire folgt? Nein – es war leider keine Satire. Sie meinen das wirklich Ernst was Sie da schreiben."

Dienstag, 19. April 2011

Benedikt XVI: Von den Ursprüngen des christlichen Abendlandes

Ich schaffe es bei weitem nicht, allen Ansprachen des Papstes zu folgen. Aber diese schöne Rede ist bei mir hängen geblieben. Zum Osterfest 2011 stelle ich diese auf meinen Blog und wünsche allen Lesern und Hörern eine gesegnete Osterzeit. Wer der rede folgen will, ihren Aussagen zum Gesang oder sich in der Gemeinde engagieren will findet mehr unter http://www.sankt-marien.de/  oder https://sites.google.com/site/oekoradevormwald/gemischter-chor-sankt-marien



Sonntag, 13. Februar 2011

Wann fordern die "kirchenkritischen" CDU-Politiker einer Reform der CDU- Politik?

Von Felix Staratschek
Es würde mich mal interessieren, was die CDU- Politiker, die eine Debatte um die Kirchenreform losgetreten haben tun, damit die Politik der CDU wieder christlich wird?

Dienstag, 25. Januar 2011

Nach Attentaten auf Kopten: Al Azhar setzt Dialog mit dem Papst aus


 Ägypten: Al-Azhar setzt den islamisch- christlichen Dialog mit dem Vatikan aus

(Quelle: http://www.kath.net/ ) Der Forschungsrat der islamischen Universität al-Azhar hat beschlossen, den Dialog mit dem Vatikan auszusetzen. Das Mitglied des Rates der wichtigsten Lehrautorität im sunnitischen Islam Abdel Muti al-Bayoumi erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur AKI-ADNKRONOS INTERNATIONAL: „Diese Entscheidung wurde als Antwort auf die von Papst Benedikt XVI. eingenommenen Positionen gegenüber dem Islam getroffen.