NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen

NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen
RKI-Files zeigen, die Welt wurde aus reiner Willkür ohne Evidenz syn-corona-isiert. Es drohen neue Verträge und Regeln, mit denen alles noch schlimmer als erlebt wiederholt werden kann. Der durch eine "Verzehrstudie" spätestens seit 2007 der Bundesregierung bestätigt vorliegende pandemische Vitamin D-Mangel interessiert nicht mal Grüne und Linke, aber neuartige, gentechnische Injektionen werden seit 2020 von CDU, CSU, SPD, FDP, Grünen und Linken unterstützt. Unmengen an Geld wurden sinnlos verschwendet und den Menschen Schaden zugefügt. Vieles zum Thema finden Sie bei Gloria.tv: https://gloria.tv/Felix%20Staratschek . Nur wenn viele zur NRW-Landtagswahl sonstige Parteien wählen kann der Protest fruchten. Nur wenn Sie das mit allen Bekannten besprechen und digital dafür werben, kann dies eine Massenbewegung werden. Nur wer gültig eine "Die Basis" für seinen konstruktiven Protest wählt, kann sagen, dass er keinen Anteil an dem hat, was in Landtagen und Bundestag anstellen. Wahlenthaltung und ungültige Stimmen lassen die Mächtigen alleine durch ihre eigenen gültigen Stimmen weiter agieren. Nur gültige Stimmen können diese entmachten, so dass wir es bei jeder Wahl erneut versuchen müssen und unsere Stimme gültig einsetzen. Informieren Sie sich über Die Basis https://diebasis-partei.de/ Denn mit einer Stimme für CDU, CSU, SPD, FDP, Linken, AfD und Grünen, der Wahlenthaltung oder ungültigen Stimmen haben wir alle verloren, weil das dazu dient, das die Kräfte weiter agieren, die unser Land mit Panik überziehen und den Aufbau eines menschlichen Gesundheitswesen unterlassen. Weitere Infoseiten zu Corona sind unter Videos von mir auf Bitchute verlinkt. https://www.bitchute.com/channel/jpgOUrDd3rzd/ Bitte Bild mit rechter Maustaste anklicken und neues Fenster öffnen.
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Sonntag, 1. Mai 2022

Zukunft der Energieversorgung

 Ein mir bekannter Diplomingenieur sandte mir einen Brief zu, wie er die Zukunft der Energieversorgung sieht. Er gehhört zu keiner politischen Partei.


Guten Morgen!

ich möchte Ihnen einige der neusten Erkenntnisse geben. Mir ist bewusst, dass Wasserstoff nur aus regenerativen Überschüssen sinnvoll erzeugt werden sollte. Es ist jedoch schön zu sehen, wie die Entwicklung mit großen Schritten weitergeht. Das gleiche beobachte ich bei der Batterieentwicklung. Nicht nur die Preise sinken, sondern auch die Kapazitäten steigen rasant.

Unten sind einige Quellen...

Meine Solarmodule haben eine Leistung von
250 Wp. Das war Standard vor ca. 8 Jahren. Heute sind es >auf gleicher Fläche< um die
400 Wp. Unten die neuste Entwicklung mit bis zu
540 Wp. Wir sind mitten drin!

Atomkraft: Bei allem Respekt, Ihre Argumentation dazu ist 20 Jahre alt. Die Kosten laufen überall aus dem Ruder, ein Endlager gibt es weltweit in keinem Land. Haben Sie den Mut, vom toten Pferd abzusteigen.

Herr Quaschning zeigt die aktuellen Zusammenhänge in klaren Worten. Was die letzten 12 Jahre zerstört und versäumt wurde, kommt uns heute teuer zu stehen.

Wenn Sie diese Infos an sich heranlassen, hat es das Potenzial, Ihr Weltbild und den 1. Mai zu versauen. Das liegt mir fern. Aber eine kleine Korrektur sollte immer möglich sein.

In eigener Sache: Solar-Initiative – unabhängig | nachhaltig | regional

Einen schönen 1. Mai!
M.

--
100 % regenerativ ist möglich!


 

  

Sonntag, 20. September 2020

AfD = Atomkraft für Deutschland - damit wir einer strahlenden Zukunft entgegen gehen

3 Beiträge der AfD aus dem Bundestag, die keiner Komentierung bedürfen. Verlinkung (außer Anträge) durch Felix Staratschek.


AfD: Atomausstieg rückgängig machen
Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit/Antrag

Berlin: (hib/SCR) Die AfD- Fraktion fordert, den Atomausstieg rückgängig zu machen. In einem Antrag (19/22454), der am Donnerstag auf der Tagesordnung des Bundestagsplenums steht, spricht sich die Fraktion dafür aus, die entsprechenden gesetzlichen Grundlagen zu ändern, um die Genehmigung neuer Anlagen zu ermöglichen. Den Abgeordneten geht es zudem um eine Neubewertung der Atomunfälle von Tschernobyl und Fukushima. Diese und deren Folgen werden nach Ansicht der Fraktion falsch dargestellt. "Oberstes Ziel dieser Propaganda ist es, den erklärten Feind 'Atomkraft' dauerhaft zu dämonisieren", heißt es in dem Antrag.
 
Der Richtige Ort für die AfD Inhalte. 
Nur zur Klarstellung, die AfD will Diesel nicht retten, 
sondern verbrennen. Wer Diesel retten will, tritt für 
die Verkehrswende ein. Eine moderne Güterbahn könnte 
viele LKW ersetzen und viel Diesel einsparen, da die 
Fahrleistung überwiegend elektrisch erfolgt. 

 

AfD: Klimaschutzpolitik soll eingestellt werden
Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit/Antrag

Berlin: (hib/SCR) Die AfD-Fraktion spricht sich für eine Abkehr von der aktuellen Klimapolitik aus. In einem Antrag (19/22449), der am Donnerstag auf der Tagesordnung des Bundestagsplenums steht, fordert die Fraktion unter anderem, "alle diesbezüglichen Ausgaben und Förderungen zu streichen und stattdessen verstärkt den Fokus auf Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel zu legen sowie falsifizierbare, ergebnisoffene Forschung auf diesem Gebiet zu unterstützen". Auch das Erneuerbare-Energien-Gesetz soll nach Willen der Abgeordneten abgeschafft werden. Der "Ausbau der umweltfreundlichen und effizienten Kerntechnik, insbesondere Reaktoren der Generation IV und der Kernfusion" soll hingegen gefördert werden.


AfD: Kernenergie zur Erzeugung von Wasserstoff nutzen
Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit/Antrag

Berlin: (hib/SCR) Die AfD-Fraktion schlägt vor, die Herstellung von synthetischen Betriebs- und Kraftstoffen wie beispielsweise Wasserstoff durch die Nutzung von Kernenergie zu ermöglichen. In einem Antrag (19/22446), der am Mittwoch auf der Tagesordnung des Bundestagsplenums steht, fordert die Fraktion die Bundesregierung auf, diese Möglichkeit, "insbesondere mit Hilfe von Flüssigbrennstoff-Hochtemperatur-Reaktoren der Generation IV, als geeignete Strategie zur langfristigen, strategischen Verfügbarkeit anzuerkennen und dieser Strategie Priorität einzuräumen". Die Forschung auf diesem Gebiet soll nach Willen der Fraktion umfassend gefördert werden.

 
Ein Kernkraftzwerk oder Atomkraftwerk. Laut AfD 
soll es mehr solcher AKW-Anlagen geben. 

 

Sonntag, 14. Juni 2020

Wasserstoff: Die ÖDP kritisiert: „Wir könnten längst weiter sein!“

PRESSEMITTEILUNG vom 11. Juni 2020

Wasserstoff: Die ÖDP kritisiert: „Wir könnten längst weiter sein!“
"Die verspätete Entdeckung des Wasserstoffs als regenerativer Energiespeicher offenbart das Totalversagen der Regierungsparteien!"


Bundes- und Landesregierung bestätigen nach Ansicht des bayerischen ÖDP-Landesvorsitzenden Klaus Mrasek mit ihrer verspäteten neuen Wasserstoffstrategie ihr bisheriges "Totalversagen beim Klimaschutz und der Energiewende".

 
Schon lange ein Thema für die ÖDP.
"Gegen Atomkraft und Energieverschwendung:
Vorrang für die intelligente Energienutzung"
forderte die ÖDP zur Landtagswahl 1992
in Baden Württemberg.


"Es ist erfreulich, dass Wasserstoff endlich als Energiespeicher für regenerativen Strom erkannt wird. Die späte Erkenntnis, dass man für grünen Wasserstoff weit größere regenerative Stromkapazitäten braucht, steht jedoch im krassen Widerspruch zum Regierungshandeln der letzten zehn Jahre. Anstatt der Dynamik des erneuerbaren Energiegesetzes ihren Lauf zu lassen und alle Kraft in die Speichertechnik zu investieren, hat man es in den letzten zehn Jahren umgekehrt gemacht: Die regenerativen Energieträger wurden mit einem irrsinnigem Bürokratismus und dem 10-H-Gesetz behindert und für Speicher hat man sich bislang nicht interessiert. Und dass alles nur deshalb, weil die alten Energiekonzerne auf dem Schoß des jeweiligen Wirtschaftsministers sitzen und ihm einflüstern, wie sie Zeit gewinnen könnten. Zeit, die sie brauchen, um noch möglichst viel Geld mit ihrer alten Technologie verdienen zu können. Die verkorkste und verspätete Entdeckung des Wasserstoffs als regenerativer Energiespeicher ist ein weiterer Beweis dafür, dass der von Parteispenden geölte lähmende Lobbyismus Bayern und Deutschland in den Zukunftstechnologien Wettbewerbsnachteile bringt", kritisiert Mrasek.


Wasserstoff ist nach Ansicht der ÖDP jedoch nicht das alleinige Allheilmittel: 


Größtmögliche Energieeinsparung sei weiterhin notwendig. Wasserstoff müsse vorrangig in der Industrie und im Schwerlastverkehr eingesetzt werden. Wo Wasserstoff im Brennstoffzelleneinsatz an seine Grenzen stoße, sei die Methanisierung regenerativen Stroms notwendig.

Link zur Pressemitteilung



Kommentar: 

Der Solarenergieförderverein empfiehlt als wichtiges Speichermedium Methanol, ein fliüssiger Alkohol. Dessen Eigenschaften erlauben einen leichteren Umgang als mit Methan oder dem sehr flüchtigen und in der Regel tief gekühlten Wasserstoff. Methanol kann wie Heizöl per Bahn und Lastwagen leicht transportiert werden. Methanol kann mit CO 2 erzeugt werden, dass an geologischen Brüchen oder in vulkanisch aktiven Regionen in höherer Konzentration in die Athmosphäre austritt. Es gilt global natürliche CO 2 Quellen zu finden und dort das CO 2 abzufangen. Da dieses CO 2 zu den geologischen Naturkreisläufen gehört, ohne die unser Planet kein Leben hätte, ist die Freisetzung dieses CO 2 auf jeden Fall klimaneutral. Da Vulkanismus global weit verbreitet ist (Eifel, Oberrheingraben, Äthna, Vesuv, Island, Santorin, amerikanische Westküstengebirge, Japan, Indonesien, ostafrikanishcer Graben, Hawai, Neuseeland, .......) dürfte dies eine sicherere Energiequelle sein als Erdöl. Am Nyossee in Kamerun wird z.B. das CO 2 gezielt in die Athmosphäre abgeleitet, um eine Wiederholung einer Engasungskatastrophe zu verhindern.  Auch der Kiwusee und der Manuonsee sammeln CO 2 und sind tickende Zeitbomben für die Bevölkerung vor Ort. Im Prinzip ist hier alles vorhanden, was man braucht, Sonne für die Stromerzeugung, Wasser für die Wasserstoffgewinnung und CO 2 für die Methanolerzeugung. Entwicklungspolitik und Technikentwickler sollten hier aktiv werden und die Gefahr zu einem Segen für die Regionen machen. 

Dienstag, 21. Januar 2020

Fauler Braunkohlekompromiss nützt nur den Energiekonzernen: ÖDP fordert ein Ende aller Kohle- und Konzernsubventionen und die Umsetzung der Entscheidung der Bundeskohlekommission

20. Januar 2020
Fauler Braunkohlekompromiss nützt nur den Energiekonzernen: ÖDP fordert ein Ende aller Kohle- und Konzernsubventionen und die Umsetzung der Entscheidung der Bundeskohlekommission


Der jetzt politisch beschlossene Braunkohleausstieg bis in die 30er Jahre dieses Jahrhunderts hat vermutlich eine „Halbwertzeit von Fake-News!“ Dieser Auffassung ist jedenfalls Kurt Rieder, Mitglied im Bundesvorstand der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) und wohnhaft in Stolberg bei Aachen, unmittelbar am Rande des rheinischen Braunkohlereviers. „Die Fakten des rasant fortschreitenden Klimawandels machen es schon bald erforderlich, den jetzt vereinbarten laschen Kohleausstieg nachzubessern“, so Rieder. „Das ist kein Durchbruch in der Klimapolitik – das Ergebnis gleicht eher einem Trümmerbruch!“ ist Rieder überzeugt.

 
In der Kölner Bucht fressen sich große
Schaufelradbagger in die Landschaft
um an die Braunkohle heran zu kommen. 


Die ÖDP fordert deshalb, die staatlichen Subventionen der Kohleförderung in Höhe von immer noch rund 2 Mrd. Euro jährlich sofort zu beenden, die jetzt vereinbarten fast 4,5 Mrd. Euro an Entschädigungen, die den beteiligten Energie-Konzernen zugesagt wurden, umgehend zu widerrufen und endlich eine transparente und plausible Berechnung der versteckten, tatsächlichen Kohleförderkosten, wie sie das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft im Auftrag von Greenpeace errechnet hat (ca. 26 Mrd. Euro pro Jahr!), anzuerkennen und bei den weiteren politischen Entscheidungen zwingend mit einzubeziehen.

„Es ist nicht nur energiewirtschaftlich lächerlich, sondern vor allem ein fatales politisches Signal, dass mit den jetzt getroffenen Kohlebeschlüssen durch die Hintertür auch noch ein neues Kohlekraftwerk (Datteln 4) seinen Betrieb aufnehmen soll“, so Rieder. „Das umweltpolitische Zeichen, dass damit gesetzt wird, heißt: weiter so wie bisher. Dabei merken wir doch mittlerweile in allen Teilen der Welt, dass wir radikal und schnell umsteuern müssen bei den CO2-Emissionen! Stattdessen spielt der NRW-Landesvater Armin Laschet den vermeintlich verschonten, weil mittlerweile bundesweit bekannten Hambacher Forst gegen die 7 jetzt doch zur Abbaggerung freigegebenen Dörfer im rheinischen Braunkohlerevier aus, wohl wissend, dass der Hambacher Forst voraussichtlich sowieso nicht mehr zu retten ist, da die steile Abbruchkante zwischen Tagebau und Wald in naher Zukunft dazu führt, dass der bekannte Forst in den Tiefen des riesigen Baggerlochs abrutschen wird“, stellt Rieder klar und beruft sich dabei auf mehrere Aussagen von vorliegenden Untersuchungen, die selbst vom Energiekonzern RWE nicht dementiert werden. Die ÖDP fordert deshalb die vollständige Umsetzung der bereits seit einiger Zeit vorliegenden Entscheidung der Bundeskohlekommission.


Link zur Pressemitteilung

Hier können Sie dem Mitglied des EU-Parlaments Dr. Klaus Buchner MdEP aus München (ÖDP) Fragen stellen:
https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/prof-dr-klaus-buchner





Mittwoch, 30. Oktober 2019

12. Mini-Symposium „Regionaler Klimaschutz“, 4.11.2019 nahe Bonn / Studie: Wind und Solar senken Stromkosten Eins, zwei, drei - Kassel kohlefrei / Europäischer Bürgerenergie-Konvent vom 23.-25.04.2020 / Newsletter des Bündnis Bürgerenergie (BBEn) e.V. vom 30.10.2019

Newsletter des Bündnis Bürgerenergie (BBEn) e.V. vom 30.10.2019


Liebe Freundinnen und Freunde der Bürgerenergie,

Erneuerbare Energien haben in den ersten neun Monaten des Jahres 2019 fast 43 Prozent zur Stromversorgung in Deutschland beigetragen. Das ist ein enormer Erfolg der Bürgerinnen und Bürger, die immer noch die mit Abstand größte Akteursgruppe beim Ausbau der Erneuerbaren darstellen. Doch die Erfolgsmeldung darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Ausbau der Photovoltaik schon seit 2012 massiv gedrosselt ist und seit letztem Jahr auch der Ausbau der Windenergie massiv eingebrochen ist. 

Bei beiden Technologien zeigen sich die verheerenden Wirkungen von Ausschreibungen: 

Eine Vielzahl von möglichen Solarprojekten erhält trotz der dramatischen Klimakrise keinen Zuschlag. Und bei der Windenergie haben die Ausschreibungen aufgrund der erheblichen Vorlaufkosten und bürokratischen Anforderungen zu einem massiven Rückzug von kleineren und bürgerschaftlichen Akteuren geführt, sodass nicht mal die viel zu niedrigen Ausbauziele der Bundesregierung auch nur ansatzweise erreicht werden können.
Ins Hintertreffen ist zudem das riesige Potenzial der erneuerbaren Eigenversorgung geraten. Das Clean Energy Package der EU schickt sich an, dies zu ändern, indem es den Bürgerinnen und Bürgern wieder einfache Möglichkeiten zum individuellen oder gemeinsamen Engagement einräumt. Doch die Bundesregierung spielt auf Zeit statt die neuen Vorgaben rasch umzusetzen.


Europäischer Bürgerenergie-Konvent vom 23.-25.04.2020Um den Druck zu erhöhen und sich über aktuelle sowie künftige Möglichkeiten der Bürgerenergie in ganz Europa auszutauschen, lädt das Bündnis Bürgerenergie im nächsten Jahr zu einem internationalen Bürgerenergie-Konvent ein. Gemeinsam u.a. mit REScoop.eu, der europäischen Dachorganisation von Bürgerenergiegenossenschaften, veranstalten wir den Europäischen Bürgerenergie-Konvent vom 23.-25.04.2020 in Frankfurt am Main. Halten Sie sich den Termin unbedingt frei – es wird ein großer und toller Austausch von Aktiven aus ganz Europa. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website.

Neben Vorträgen und Podien wird es auf dem Bürgerenergie-Konvent wieder viele Workshops geben. 

Haben Sie eine tolle Idee für einen Workshop, den Sie in Frankfurt durchführen möchten? 

Dann tragen Sie sich doch gerne mit Ihrer Idee bis Ende November in unserem Online-Formular ein. Wir freuen uns auf Ihre kreativen Ideen!

Neues aus dem Bündnis Bürgerenergie
Bürgerenergieprojekt 2019: Voting gestartetDie Wahl des Bürgerenergieprojekts geht in die heiße Phase. Dieses Jahr konnten sich alle bewerben, die im Zeitraum der globalen Woche des Klimastreiks eine Solarparty gefeiert haben. Nun entscheiden Sie, wer gewinnt. Bis zum 11.11.2019 können Sie Ihre Stimmen online abgeben. Den Gewinnern winkt ein Portraitvideo über sich und die eigene Motivation zur Mitwirkung an der Energiewende. Stimmen Sie hier mit ab.

#Sonnefeiern - Rückblick SolarpartyEnde September haben wir den ersten deutschlandweiten Tag der Solarparty initiiert. Aktuell sammeln wir noch einige fotographische Impressionen ein. Hier können Sie sich schon mal die Fotos der ersten Solarpartys ansehen. Auch das BBEn hat gefeiert, gemeinsam mit der 100 prozent erneuerbar stiftung und Naturstrom. Wir haben die Solarparty mit einem politischen Podium verbunden, auf dem BundespolitikerInnen über das Klimapaket und gesetzliche Reformen debattiert haben, die Mieterstrom und Eigenversorgung wieder attraktiver machen. Lesen Sie hier den Bericht.

Neues aus der NachbarschaftUnsere Kampagne Neue Kraft mit der Nachbarschaft haben wir mit der Solarparty in Berlin schwungvoll gestartet. Und genau so geht es auch weiter. Auf unserem neuen Youtube-Kanal zeigen wir mit drei Videos wie Andrea, Chris und Rolf sich an der Energiewende mit Begeisterung und Engagement beteiligen. Klicken Sie hier rein und teilen Sie die Videos auf Ihren Kanälen.


Neues aus der Bürgerenergie


Eins, zwei, drei - Kassel kohlefreiEiner der größten CO2-Produzenten Kassels ist ein Fernwärmekraftwerk, in dem immer noch große Mengen Braunkohle verfeuert werden. Lokale Umweltschutzgruppen und BürgerInnen haben sich zum Bündnis Kassel kohlefrei zusammengetan und fordern den Kohleausstieg dieses Kraftwerks bis 2023. So könnte Kassel zehn Prozent seiner CO2-Emissionen einsparen. Das Bündnis arbeitet vor allem mit öffentlichem Druck auf die Politik und sucht weitere Unterstützer. Schließen Sie sich den Forderungen des Bündnisses an und melden sich bei info@kassel-kohlefrei.de.


Studie: Wind und Solar senken Stromkosten
Der Zubau an Erneuerbaren Energien sorgt an der Börse für fallende Großhandelspreise. So sparten bundesdeutsche VerbraucherInnen zwischen 2011 und 2018 insgesamt etwa 70 Milliarden Euro ein. Das ist das Ergebnis einer Universitätsstudie, die unser Mitglied, die EWS Elektrizitätswerke Schönau eG beauftragt hat. ForscherInnen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg rekonstruierten auf Grundlage historischer Preisdaten des «Day-Ahead»-Marktes, welche Preise sich an der Strombörse in den Jahren 2011 bis 2018 ohne die Einspeisung aus Windkraft und Photovoltaik eingestellt hätten. Bezahlten die VerbraucherInnen zwischen 2011 und 2018 156,8 Milliarden Euro an EEG-Umlage, hätten sie im gleichen Zeitraum 227,4 Milliarden Euro aufgrund höherer Großhandelspreise bezahlt. Lesen Sie mehr über die Studie.

Eine weitere Studie, die unser Mitglied Greenpeace Energy beim Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft in Auftrag gegeben hat, kommt ergänzend zum Ergebnis, dass Erneuerbare Energien weitaus geringere gesellschaftliche Kosten verursachen als fossile Energien. Jede zusätzliche Kilowattstunde aus Wind und Sonne spart der Gesellschaft im Jahr 2020 Kosten in Höhe von 9,7 Ct/kWh. Der weitere Ausbau Erneuerbarer Energien verursacht nur deshalb ein Ansteigen der EEG-Umlage, weil die versteckten Kosten der fossilen Energien in den Strompreisen nicht abgebildet sind. Hier geht es zur Studie.

Die Energiewende gelingt nur mit einer EnergieSystemWendeDie Energiewende ist ins Stocken geraten. Um die Probleme zu überwinden, muss das Energiesystem als Ganzes reformiert werden. Eine neue Übersichtsstudie zur EnergieSystemWende der Reiner Lemoine Stiftung zeigt die systemischen Hemmnisse der Energiewende und mögliche Lösungsansätze auf. Die Energiewende kann nur mit einer Energie-Systemwende gelingen, so die Studie, die Anforderungen an das neue System beschreibt. Die Publikation können Sie hier herunterladen.


Aus der Praxis der Bürgerenergie


Genossenschaftliche Buchungsplattform für e-Carsharing in Mainz gestartetDie Bürgerenergiegenossenschaft UrStrom eG in Mainz bietet ihren e-Carsharing-NutzerInnen eine kundenfreundliche genossenschaftliche Buchungs-App. Mit der App können die NutzerInnen mit dem Smartphone Elektroautos auswählen, buchen und öffnen. Die UrStrom eG wird die App erst regional für den Einsatz in Deutschland optimieren. Dann werden weitere Energiegenossenschaften für die gemeinsame Plattform gewonnen. Die Buchungsplattform ist der erste Schritt, um die genossenschaftliche Marke „e-Carsharing in Bürgerhand“ deutschlandweit zu etablieren. Perspektivisch soll die komplette Wertschöpfungskette im e-Carsharing in Hand der Genossenschaften liegen. Finden Sie hier die Presseinformation des Landesnetzwerks Bürgerenergiegenossenschaften Rheinland-Pfalz e.V..

Veranstaltungen
12. Mini-Symposium „Regionaler Klimaschutz“, 4.11.2019 nahe BonnAm 4.11.19 um 19 Uhr findet das 12. Mini-Symposium „Regionaler Klimaschutz mit nachhaltiger Wertschöpfung" statt. Bertram Fleck, Landrat a. D. des Rhein-Hunsrück-Kreises, wird über die Realisierung des „Null-Emissionskreises“ in den Sektoren Wärme, Strom und Abfall berichten. Alle Infos finden Sie hier. 
Rheinhalle Remagen, Goethestraße 25, 53424 Remagen 19 Uhr bis 21 Uhr


Mieterstrom genossenschaftlich organisieren, 7.11.2019 in Bonn
Und wieder Bonn: Wie Energiegenossenschaften Mieterstromprojekte erfolgreich realisieren, ist Thema des Seminars unseres Mitgliedes, der Heildelberger Energiegenossenschaft. Die Inhalte: Genossenschaftliche Beispiele von Mieterstromprojekten, ein Phasenmodell zur Umsetzung, Erfolgskriterien für die Realisierung usw. Das kostenfreie Seminar ist eine Kooperation mit dem Wissenschaftsladen Bonn. Weitere Informationen finden Sie hier.

SolarbotschafterInnen – Integration für ein gutes Klima100 prozent erneuerbar stiftung, Germanwatch und der Hamburger Verein „Brücken bauen“ haben in Andernach das Projekt SolarbotschafterIn gestartet, das sich an Menschen mit Migrations- oder Fluchterfahrung richtet. An sechs Tagen zwischen 19. November 2019 und Ende Januar 2020 erfahren die TeilnehmerInnen, wie die Sonne als Energiequelle genutzt werden kann. Sie sind in Andernach und Umgebung vernetzt? Dann nutzen Sie Ihre Kontakte und verbreiten die Idee, die Integration von Flüchtlingen und Klimaschutz verbindet. Hier finden Sie den Werbeflyer.

Branchentag Erneuerbare Energien Niedersachsen-Bremen, 27.11.2019 in HannoverDie Zeiten sind schwierig für die Erneuerbare-Energien-Branche. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich mit PolitikerInnen wie den niedersächsischen Umwelt- und Wirtschaftsministern über die Zukunft der Erneuerbaren Energien in Deutschlands Norden auszutauschen. In vier Foren werden zudem aktuelle Entwicklungen der Windbranche, Sektorenkoppelung, zukünftige Geschäftsmodelle und innovative Technologien beleuchtet. Melden Sie sich hier an.


Mit freundlichen Grüßen
Ihr Bündnis Bürgerenergie


Herausgeber:
Bündnis Bürgerenergie e.V.
Marienstr. 19/20
10117 Berlin
www.buendnis-buergerenergie.de

 

Dienstag, 22. Oktober 2019

Atomenergie stoppen - Demo am Samstag den 26. Oktober 2019 in Lingen an der Ems (Niedersachsen, Bahnstrecke Münster - Emden))

Braucht ihr noch ne Motivation für die Bustour nach Lingen am kommenden Samstag wegen Tihange ??

Wann?
Samstag 26.Oktober 2019
Wo? 
In Lingen an der Ems, in Niedersachsen an der Bahnstrecke Münster - Emden
Beginn: 12 Uhr am Bahnhof
Gegenstand: 
AKW und Brennelementefabrik vor Ort, die auch gefährliche AKW in Belgien beliefert.
http://www.anti-akw-ac.de/events/demo-in-lingen 

 
Ein Atomkraftwerk in Franken. 
 

Newsletter/2 Oktober 2019 von http://www.stop-tihange.org/de/ 
 
falls ja, dann lest hier weiter ...

Störung an einer Pumpe im HauptkreislaufBei 1Live wurde vor drei Tagen in den 19:00 Uhr Nachrichten gemeldet, dass Tihange 2 für weitere Wochen nicht wieder angefahren wird (heruntergefahren am Sonntag, den 06.10. wegen Störung an einer Pumpe im Hauptkreislauf).
siehe hierzu https://www.rtbf.be/info/belgique/detail_le-reacteur-nucleaire-tihange-2-a-l-arret?id=10334670

Handelte es sich möglicher Weise bei diesem Ereignis um einen weiteren Precursor-Fall?Erst Anfang Juli war der Reaktor nach einer rund elf Monate dauernden Wartungszeit wieder angefahren worden – und dann schon wieder kaputt??
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-01/tihange-atomkraftwerk-belgien-niederlande-aachen


https://www.aachener-zeitung.de/nrw-region/tihange/atomreaktor-tihange-2-ist-wieder-am-netz_aid-39845483

"Die Abschaltung des Kernreaktors wurde erneut verlängert"Unter diesem Titel wurde auf belgischer Seite in Le Soir/B am 18.10.19 berichtet:
https://www.lesoir.be/254695/article/2019-10-18/tihange-2-larret-du-reacteur-nucleaire-nouveau-prolonge
Hierin heißt es, dass das Wiederanfahren am 17.11. erfolgen soll. Wir sind sehr „gespannt“.
Und wer nochmal grundsätzlich „motiviert“ werden muss:
Hier nochmal das Video von Quarks&Co von 2016 "Atomkraftwerk Tihange – Wann knallt es?" (siehe https://www.youtube.com/watch?v=hiabOKXx2CQ )

Ach ja, …. Doel 1 und Doel 2 sind derzeit auch wieder mal heruntergefahren.

==Kommt mit zur Demonstration gegen die Brennelemente-Fabrik in Lingen! 

Sonntag, 20. Oktober 2019

ÖDP unterstützt Moratorium für einen Stopp der „Freigabe“ von Atommüll / Atom-Ausbau-Stopp und Endlagerproblematik europaweit nicht gelöst!

17. Oktober 2019

ÖDP unterstützt Moratorium für einen Stopp „Freigabe“ von Atommüll / Atom-Ausbau-Stopp und Endlagerproblematik europaweit nicht gelöst!

(Bilder und Verlinkung: Felix Staratschek, Copyleft)

Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) unterstützt den offenen Brief des Aktionskreises „Atommüllkonferenz“ aus Salzgitter, der die deutschen Umweltministerinnen und -minister unverzüglich dazu auffordert, ein Moratorium für die sogenannte „Freigabe“ von radioaktiv belastetem Material aus Atomkraftwerken sowie Atomanlagen zu verhängen.

 
Das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld am Main
in Franken an dern Eisenbahnstrecke Würzburg - Schweinfurt
vom Zug aus gesedhen. 
 


Bereits seit Jahren werden radioaktive Reststoffe aus Atomanlagen freigegeben und landen auf Deponien, in Verbrennungsanlagen und zur freien Verwertung in der Umwelt, beklagt die ÖDP. Aus dem Abbau der Atomkraftwerke sind in Deutschland mehrere Millionen Tonnen Müll zu erwarten, die als „freigemessene“ Abfälle auf Deponien, in Verbrennungsanlagen und zum allergrößten Teil zur freien Verwertung in die Umwelt verteilt werden sollen und damit nicht mehr rückholbar wären.

„Es ist zu befürchten, dass dieses Verfahren auch deshalb weiter betrieben wird, weil die Endlagerfrage in Deutschland und Europa noch immer weitgehend ungelöst ist“, so ÖDP-Bundesvorsitzender Christoph Raabs. „Diese extreme gesundheitliche Gefährdung für Mensch und Natur durch diese Art von Abfällen lehnen wir als ÖDP entschieden ab!“

In diesem Kontext fordert Raabs verstärkte Anstrengungen, europaweit den Neubau von Atomkraftwerken und damit das Entstehen von weiterem Atommüll zukünftig zu unterbinden: „Die aktuelle Ankündigung des tschechischen Ministerpräsidenten Andrej Babis, neue AKW-Blöcke mit allen Mittel zu bauen, selbst wenn sie europäisches Recht brechen müssten, lässt aufhorchen!“ Gerade Tschechien ist durch die beiden veralteten und störanfälligen AKWs in Temelin und Dukovany, die immer noch nicht abgeschaltet sind, in der Kritik. „Dagegen muss auch die EU-Kommission klar Stellung beziehen“, so Raabs abschließend.


Link zur Pressemitteilung

 
ÖDP- Plakat , wahrscheinlich aus der Zeit von 1999 bis 2002.
Gefordert war der Atomauzsstieg bis 2008, die Jahreszahl wurde
zum Plakatrecycling überklebt. Dies war auch eine Antwort an die
Laufzeitgarantie, welche SPD und Bündnis 90 Die Grün*innen
unter dem Bundeskanzler Gerhard Schröder
den Kernkraftwerken gaben, statt alle politisch gewährten
Sonderrechte für die Atomwirtrschaft abzuschaffen, was den
Ausstieg massiv beschleuinigen würde. 
 

Sonntag, 1. September 2019

[sfv] Klimaklage: Bundesverfassungsgericht setzt Bundesregierung und Bundestag Frist für Stellungnahme

[sfv] Klimaklage: Bundesverfassungsgericht setzt Bundesregierung und Bundestag Frist für Stellungnahme
u.a. [sfv-rundmail] 26.8.2019

1. Klimaklage: Bundesverfassungsgericht setzt Bundesregierung und Bundestag Frist für Stellungnahme

2. *Stellungnahme zur Klimaklage*
(Video von Volker Quaschning)

3. Webinar zur Klimaklage

4. Bearbeitung der Stellungnahmen zur Klimaklage

Samstag, 3. August 2019

[sfv] CO2-Rückholung unumgänglich - Editorial - Söders Aktionismus - Rheinisches Revier - Karikatur

[sfv] CO2-Rückholung unumgänglich - Editorial - Söders Aktionismus - Rheinisches Revier - Karikatur [sfv-rundmail] 01.08.2019

1. 100 % Erneuerbare genügen nicht mehr. CO2 Rückholung unumgänglich
Zur Entwicklung des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre

2. Die Lust am Untergang
Editorial zu dem in Kürze erscheinenden Solarbrief 2/19

3. Söders Klimaschutzvorschläge sind vollkommen unzulänglich
Pressemitteilung von Hans-Josef Fell

4. Waldspaziergang
"Wir machen weiter, eine Pause können wir uns nicht leisten"

5. Antrag von RWE Power zur weiteren Abgrabung von Grundwasser widersprechen

6. Karikatur des Monats August

Dienstag, 16. Juli 2019

[sfv] LNG per Schiff nach Deutschland?- Flüssiggaspläne der Bundesregierung stoppen - ! Öffentliche Gelder besser für Erneuerbare und Speicherausbau! - Einladung zur Mitzeichnung

[sfv] LNG stoppen! Öffentliche Gelder besser für Erneuerbare und Speicherausbau! - Mitzeichnung [sfv-rundmail] 16.07.2019

1. LNG stoppen! Öffentliche Gelder besser für Erneuerbare und Speicherausbau!
NGO-übergreifendes gemeinsames POSITIONSPAPIER - Beteiligung gewünscht!

2. Mitzeichnung des Positionspapiers erwünscht!

3. Impressum und Datenschutz

Anmerkung des Viertürmeblogs : Die ÖDP hatte hierzu schon vor einem Monat Stellung genommen und u.a. das Verhalten der Grünen im Bundesrat kritisiert, die das hätten verhindern können. Verlinkung un Bilder weitgehend durch Felix Staratschek

Montag, 15. Juli 2019

Fracking-Gas aus den USA zu importieren ist der falsche Weg ÖDP entsetzt über die Entscheidung des Bundesrates mit Zustimmung der Grünen

Presssmeldung der ÖDP vom 13.06.2019: Fracking-Gas aus den USA zu importieren ist der falsche Weg


Fracking-Gas aus den USA zu importieren ist der falsche Weg
ÖDP entsetzt über die Entscheidung des Bundesrates


„Der Bundesrat hat kürzlich dem Umwelt- und Klimaschutz enormen Schaden zugefügt“, erklärte Josef Fortner, Sprecher des Bundesarbeitskreises BAK Klima-und Umweltschutz, Verkehr, Energie und Strahlenschutz. Mit dem Beschluss zum Ausbau von Terminals in Norddeutschland für Flüssiggas (engl. LNG) wird der Import von Fracking-Gas aus Übersee ermöglicht. Fracking-Gas wird unter verheerenden Bedingungen gewonnen. Namhafte Umweltorganisationen beklagen, dass beim Fracking in den USA und Kanada das Grundwasser mit Chemikalien verunreinigt wird und sich die Gefahr von Erdbeben erhöht. Es steht nach Ansicht der ÖDP zu befürchten, dass mittel- bis langfristig diesem gefährlichen Verfahren zur Gasgewinnung auch hierzulande der Weg bereitet wird.

 
Wer hat wohl alles im Bundstag dem Ausbau der LNG Terminals
zugestimmt? Die ÖDP ist dagegen und nimmt als einzige Partei
keine Konzernsepnden an. 


Die Kosten für den Anschluss von LNG-Terminals in Norddeutschland an das Gasnetz sollen zudem auf die Verbraucher umgelegt werden. Der ÖDP zufolge sollten die hohen Gesamtinvestitionen für die erforderliche Infrastruktur vorrangig in die Versorgung mit regenerativen Energien investiert werden. „Wir fordern die Bundesregierung und den Bundesrat auf, endlich ein schlüssiges Konzept für den Umstieg auf saubere regenerative Energien vorzulegen, um die Klimaschutzziele von Paris einzuhalten,“ erklärte Josef Fortner.


Besonders empört die ÖDP, dass aus dem Wahlergebnis der EU-Wahl und der aktuellen Stimmung in der Bevölkerung seitens der Politik nichts gelernt worden sei. Hätten sich Bündnis90/die Grünen, die an verschiedenen Landesregierungen beteiligt sind, für echten Klimaschutz eingesetzt, dann hätte das Gesetzesvorhaben den Bundesrat nicht passieren können. Bei anderen politischen Entscheidungen haben sich nämlich in der Vergangenheit diejenigen Landesregierungen im Bundesrat der Stimme enthalten, die in der jeweiligen Koalition unterschiedlicher Meinung waren. Diesmal jedoch hatte sich noch nicht einmal die unmittelbar betroffene schleswig-holsteinische Landesregierung enthalten, an der Bündnis 90/die Grünen mitbeteiligt sind. Fortner stellt hierzu fest: „Auf die Grünen ist selbst in Klimaschutzfragen kein Verlass. Die ÖDP wird die weitere Entwicklung kritisch begleiten und tritt seit Jahrzehnten für den Schutz von Mensch und Umwelt ein.“


Bei der EU-Wahl bekam die ÖDP bekanntlich exakt 1% der Wählerstimmen und ist mit Prof. Dr. Klaus Buchner im EU-Parlament vertreten. Vor Ort ist die ÖDP mit fast 500 kommunalen Mandatsträgern aktiv und versteht sich als ökologisches Korrektiv.


Link zur Pressemitteilung

Dienstag, 11. Juni 2019

[sfv] Eilmaßnahmen gegen die Klimakatastrophe

sfv-rundmail] 15.5.2019
Eilmaßnahmen gegen die Klimakatastrophe
Gemeinsames Schreiben von Organisationen für Klimaschutz und Energiewende


Der Schaden, den der weitere Ausstoß von Treibhausgasen verursacht, bedroht inzwischen das Überleben der Menschheit.
Um dieser Bedrohung entgegenzutreten, sind zwei Maßnahmenbündel unerlässlich:

1. Einerseits muss alles daran gesetzt werden, den weiteren Ausstoß an Treibhausgasen so rasch wie möglich zu beenden. Dazu sind folgende Maßnahmen geeignet:

- eine nationale CO2-Abgabe bzw. CO2-Steuer

- eine Energiesteuer

- ein Verbot des weiteren Betriebs von fossilen und atomaren Kraftwerken mit genauer Nennung der jeweiligen Stilllegungstage.

- Maßnahmen zur finanziellen Entlastung aller Einwohner, z.B. durch Auszahlung einer Pro-Kopf-Pauschale an alle Einwohner, wie dies in der Stadt Basel erfolgt.

2. Außerdem muss alles daran gesetzt werden, die dezentrale Installation von Solarstromanlagen und Windkraftanlagen wieder in Gang zu setzen und den Ausbau von Batteriespeichern und von chemischen Langzeitspeichern auf Methanol-Basis massiv zu beschleunigen.
Der weitere Ausbau von Fernübertragungsleitungen kann dann entfallen.

- Das Ausschreibungsverfahren für Solar- und Windanlagen ist sofort zu beenden. Es muss ersetzt werden, durch eine gewinnorientierte Vergütung für eingespeisten Solar- und Windstrom.

- Der Deckel für den PV-Ausbau bei 52 GW ist umgehend zu streichen.

- Die Belastung von Solar- und Windanlagen mit einer EEG-Umlage ist zu beenden.

- Die Freistellung großer Stromverbraucher von der EEG-Umlage ist zu beenden.

Die unter 1. und 2. vorgenannten Entscheidungen können sowohl auf deutscher als auch auf europäischer Ebene getroffen werden.

Durch den akademischen Streit, welche dieser Maßnahmen die wirkungsvollste sein könnte, geht wertvolle Zeit verloren. Angesichts der Dringlichkeit einer raschen Entscheidung spricht deshalb nichts dagegen, mehrere der genannten Maßnahmen gleichzeitig einzuleiten.

Es geht immerhin darum, eine Heißzeit abzuwenden, die den Verlust aller Lebensgrundlagen für uns und unsere Kinder bedeutet.

Es folgen die unterzeichnenden Organisationen:

BürgerEnergieAltmark eG
BürgerInitiative Saubere Umwelt & Energie Altmark
Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS)


Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV)
Frère-Roger-Str. 8-10, 52062 Aachen
www.sfv.de
SFV bei Twitter: @sfv_de
www.facebook.com/sfv.de
Telefonische Beratung: Mo-Fr 8.30 - 12.30 Uhr
Homepage, speziell zur Verfassungsbeschwerde des SFV
klimaklage.com
Wenn Sie Mitglied im SFV werden möchten, finden Sie unter
www.sfv.de/lokal/mails/infos/beitritt.htm
alle notwendigen Informationen.

Vereins- und Spendenkonto:
Pax-Bank e.G., BLZ: 37060193, Kto: 1005415019
BIC: GENODED1PAX
IBAN: DE16370601931005415019

Unsere Datenschutzerklärung finden Sie unter
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Ein Kernkraftwerk an der Bahnstrecke Schweinfurt - Würzburg
 

Dienstag, 21. Mai 2019

ÖDP fordert Beendigung des Euratom-Vertrages / Dr. Claudius Moseler (ÖDP) „Atompolitisches Fossil seit 1957 noch nie aktualisiert!“

21. Mai 2019

ÖDP fordert Beendigung des Euratom-Vertrages
Dr. Claudius Moseler (ÖDP) „Atompolitisches Fossil seit 1957 noch nie aktualisiert!“


Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) fordert die Beendigung des Euratom-Vertrages und den unverzüglichen EU-weiten Atomausstieg. Demzufolge unterstützt die ÖDP z.B. auch das Manifest für die Kündigung des EURATOM-Vertrages. Dieses Manifest beinhaltet die Forderung der Kündigung des EURATOM-Vertrages, wenn nicht binnen angemessener Zeit eine „Revisionskonferenz“ einberufen wird und eine echte EURATOM-Reformagenda erstellt wird. 


 
Die ÖDP forderrt den Atomaustieg, hier auf einem
Wahlplöakat aus dem Jahr 2002
 

„Die Reform des EURATOM-Vertrags wurde vor allem von den großen Parteien, der Union und der SPD, blockiert. Allein 2014-2018 flossen 1,6 Mrd. Euro in die europäische Atomforschung“, betont ÖDP-Generalsekretär Dr. Claudius Moseler.

Die Webseite von „ausgestrahlt“ führt ferner an, dass „für 2019/2020 … weitere 770 Millionen Euro vorgesehen (sind). Hinzu kommen 2,9 Milliarden Euro (2014–2020) für das Fusionsforschungsprojekt ITER sowie etwa 25 Millionen Euro Verwaltungsausgaben pro Jahr. Für den Zeitraum 2021–2027 hat die EU-Kommission ein Budget von 2,4 Milliarden Euro für Forschungs- und Ausbildungsvorhaben von Euratom vorgeschlagen.“ Und dies zahlt alles der Steuerzahler, beklagt die ÖDP. Claudius Moseler verweist darauf, dass es derzeit auch in Österreich mit einem Volksbegehren Bestrebungen für einen Ausstieg aus dem EURATOM-Vertrag gibt.

„Hier haben wir ein atompolitisches Fossil: Der Vertrag von 1957 wurde noch nie aktualisiert. Und nur die Hälfte der Mitgliedsstaaten haben überhaupt Atomkraftwerke. Von daher müssen die Gelder umgeleitet werden: zugunsten eines Atomausstieg nebst möglichst sicherer Entsorgung sowie des weiteren Ausbaus von erneuerbaren Energien.“ Sollte eine Reform unmöglich sein, so erscheint die Empfehlung der „Ethik-Kommission“ aus dem Jahr 2011 in einem Schlussdokument für die Bundesregierung den Vertrag zu kündigen letztendlich als „die bessere Lösung“. „Die Atomenergie ist keine zukunftsfähige Energiequelle. Sie sie brandgefährlich und belastet nachfolgende Generationen mit strahlendem Müll noch auf Jahrtausende!“, so Moseler abschließend.


Link zur Pressemitteilung

Schon 2011 hat die ÖDP eine Aktion zum Austritt aus dem EURATOM-Vertrag durchgeführt. 
https://viertuerme.blogspot.com/search?q=euratom+%C3%B6dp

Bis zum 25.5.19 warten die Kandidatinnen und Kandidaten der ÖDP auf ihre Fragen. Der oder die MdEP der ÖDP werden auch danach befragbar bleiben. Es gibt keine Sperrklausel, so dass Sie mit Ihrer Stimme wirksam die ÖDP und ihre Ziele im EU-Parlament stärken können.