NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen

NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen
RKI-Files zeigen, die Welt wurde aus reiner Willkür ohne Evidenz syn-corona-isiert. Es drohen neue Verträge und Regeln, mit denen alles noch schlimmer als erlebt wiederholt werden kann. Der durch eine "Verzehrstudie" spätestens seit 2007 der Bundesregierung bestätigt vorliegende pandemische Vitamin D-Mangel interessiert nicht mal Grüne und Linke, aber neuartige, gentechnische Injektionen werden seit 2020 von CDU, CSU, SPD, FDP, Grünen und Linken unterstützt. Unmengen an Geld wurden sinnlos verschwendet und den Menschen Schaden zugefügt. Vieles zum Thema finden Sie bei Gloria.tv: https://gloria.tv/Felix%20Staratschek . Nur wenn viele zur NRW-Landtagswahl sonstige Parteien wählen kann der Protest fruchten. Nur wenn Sie das mit allen Bekannten besprechen und digital dafür werben, kann dies eine Massenbewegung werden. Nur wer gültig eine "Die Basis" für seinen konstruktiven Protest wählt, kann sagen, dass er keinen Anteil an dem hat, was in Landtagen und Bundestag anstellen. Wahlenthaltung und ungültige Stimmen lassen die Mächtigen alleine durch ihre eigenen gültigen Stimmen weiter agieren. Nur gültige Stimmen können diese entmachten, so dass wir es bei jeder Wahl erneut versuchen müssen und unsere Stimme gültig einsetzen. Informieren Sie sich über Die Basis https://diebasis-partei.de/ Denn mit einer Stimme für CDU, CSU, SPD, FDP, Linken, AfD und Grünen, der Wahlenthaltung oder ungültigen Stimmen haben wir alle verloren, weil das dazu dient, das die Kräfte weiter agieren, die unser Land mit Panik überziehen und den Aufbau eines menschlichen Gesundheitswesen unterlassen. Weitere Infoseiten zu Corona sind unter Videos von mir auf Bitchute verlinkt. https://www.bitchute.com/channel/jpgOUrDd3rzd/ Bitte Bild mit rechter Maustaste anklicken und neues Fenster öffnen.
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Mittwoch, 7. Oktober 2020

AFRIKA - Covid-19: WHO erklärt geringe Infektionszahlen in Afrika

Brazzaville (Fides) - "Die Verbreitung von COVID-19 in Afrika ging mit einer relativ geringe Anzahl von Infektionen einher, die in den letzten zwei Monaten aufgrund verschiedener sozioökologischer Faktoren und frühzeitiger Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit von Regierungen in der gesamten Region zurückgegangen eingedämmt werden konnten“, heißt es in einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO), zur geringe Verbreitung der Pandemie in den meisten afrikanischen Staaten.
Einer der berücksichtigten Faktoren ist der hohe Anteil junger Menschen in der afrikanischen Bevölkerung. "Ungefähr 91 Prozent der COVID-19-Fälle in Afrika südlich der Sahara betreffen Menschen unter 60 Jahren, und mehr als 80 Prozent der Fälle sind asymptomatisch", heißt es.


Darüber hinaus tragen eine Reihe von sozioökologischen Faktoren wie geringe Bevölkerungsdichte und Mobilität, heißes und feuchtes Klima tragen zu der in Afrika beobachteten Entwicklung bei.
Seit dem 20. Juli ist in der Region ein anhaltender Rückgang der neuen COVID-19-Fälle zu verzeichnen. In den letzten vier Wochen wurden 77.147 neue Infektionen gemeldet, gegenüber 131.647 in den vorangegangenen vier Wochen.

Einige der am stärksten betroffenen Länder, darunter Algerien, Kamerun, Elfenbeinküste, Äthiopien, Ghana, Kenia, Madagaskar, Nigeria, Senegal und Südafrika, verzeichneten in den letzten zwei Monaten wöchentlich einen Rückgang der Infektionen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang COVID-19 blieben in der Region ebenfalls gering.


"Der Abwärtstrend, den wir in den letzten Monaten in Afrika gesehen haben, ist zweifellos eine positive Entwicklung und ein Beweis für die entschlossenen und entscheidenden Maßnahmen der Regierungen in der gesamten Region im Bereich der öffentlichen Gesundheit", so Dr. Matshidiso Moeti, Regionaldirektor für WHO Afrika. „Aber wir dürfen unsere Wachsamkeit nicht lockern. Andere Teile der Welt haben ähnliche Trends gesehen, und mussten feststellen, dass mit der Lockerung der öffentlichen Gesundheits- und Sozialmaßnahmen die Fälle wieder zunehmen."


"Afrika hat die exponentielle Ausbreitung von COVID-19 nicht so erlebt, wie viele ursprünglich befürchtet hatten", so Dr. Moeti. "Die langsamere Ausbreitung der Infektion in der Region bedeutet jedoch, dass wir davon ausgehen, dass sich die Pandemie noch einige Zeit ausbreitet und es gelegentlich Infektionsherde gibt."


„Die Maßnahmen in afrikanischen Ländern muss an die Situation in jedem Land angepasst werden, da wir selbst innerhalb desselben Landes unterschiedliche Infektionsmuster sehen. Gezielte und lokale Reaktionen auf der Grundlage dessen, was in einem bestimmten Bereich am besten funktioniert, werden umso wichtiger sein, als die Staaten die Beschränkungen lockern und ihre Volkswirtschaften wieder hochfahren. Es gibt keine allgemein gültigen Ansätze für alle Regionen oder Länder“, schließt Dr. Moeti.
(L.M.) (Fides 6/10/2020)
   
 

 

Dienstag, 15. September 2020

AFRIKA/ÄGYPTEN - Großimam der al Azhar-Universität: Islam und Christentum waren nie Ursprung von Kriegen / Kommentar

Kairo (Fides) - 

"Wir von der al-Azhar-Universität sind der Überzeugung, dass Islam und Christentum niemals an sich Ursprung von Kriegen und Konflikten waren, sondern dass religiöser Glaube das Gegenteil von Konflikten und Kriegen darstellt, in die die Religionen instrumentalisieren und ausbeuten“, 

so der ägyptische Scheich Ahmed al Tayyeb, Großimam der al Azhar-Universität, bei einem Gespräch mit dem armenischen Außenminister Zohrab Mnatsakanyan, den er am Montag, dem 14. September, zu einem offiziellen Besuch in Kairo empfing. 

Donnerstag, 23. Juli 2020

AFRIKA/UGANDA - Nebenwirkungen von Covid-19: Patienten kommen nicht rechtzeitig ins Krankenhaus und sterben

Kampala (Fides) - In Uganda werden voraussichtlich mehr Menschen an den Auswirkungen des Lockdown sterben, der zur Einstellung der soziale Aktivitäten geführt und den Zugang zu Krankenhäusern erschwert hat. Davor warnt Martin Ogwang, medizinischer Direktor des “Lacor Hospital,” der Diözese Gulu. Laut dem Arzt beeinträchtigen die Vorsichtsmaßnahmen im Hinblick auf die Ausbreitung von Covid-19 und die schwerwiegenden Folgen den Zugang zu Krankenhäusern, insbesondere zu den Stationen für Geburtshilfe und Pädiatrie.
 
Nicht nur in Deutschland gibt es
einen Lock Down und seine Folgen.
 
Bisher hatte das Virus keine ernsthaften Konsequenzen im Land. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation wurden am 9. Juli insgesamt 935 Fälle und kein Todesfall registriert. In der Vergangenheit hatte Uganda jedoch bereits zwei verheerende gesundheitliche Krisen zu bewältigen (die Ausbreitung von AIDS in den 1980er und 1990er Jahren und die von Ebola-Eüidemie in den frühen 2000er Jahren), die sich in kollektive Gedächtnis eingeprägt haben. 

Zu Beginn, als sich die Corona-Pandemie zu verbreiten begann, führten die Behörden in Kampala eine strikte Quarantäne ein. 

Seit dem 18. März wurden Maßnahmen der soziale Distanzierung ergriffen: 
---Versammlungen von Menschen sind verboten, 
---alle öffentlichen Verkehrsmittel sind geschlossen, 
---Geschäfte sind geschlossen, 
---die Verwendung von Masken ist obligatorisch. 

Diese von der Polizei rigoros durchgesetzten Maßnahmen wurden inzwischen zwar teilweise gelockert, haben jedoch schwerwiegende Folgen und verursachen weitere Auswirkungen.


"Zu den ergriffenen Maßnahmen”, so Martin Ogwang gegenüber Fides, “war das Verbot des öffentlichen Verkehrs, mit dem die meisten ärmeren Mütter bisher in das Krankenhaus kamen. Selbst die wenigen, die über ein persönliches Transportmittel verfügen, brauche eine Genehmigung der örtlichen Behörden. Dies hat dazu geführt, dass viele Frauen nicht mehr in die Krankenhäuser kommen können. Die Zahlen sprechen klar: Im Januar hatten wir 720 Aufnahmen in der Geburtshilfe, im April 475, in der Kinderstation waren es imJanuar 600 Aufnahmen im Vergleich zu 300 im April. Der die Zahl der Behandlungen im Krankenhaus ist um die Hälfte zurückgegangen."


"Die Kinder, die wir in letzter Zeit sehen”
, so Venice Omona, Kinderärztin in Lacor, “sind sehr krank: Sie kamen, nachdem die Eltern erfolglos versucht hatten, sie zu Hause oder in kleinen nahe gelegenen Kliniken zu behandeln. Sie kommen spät, wenn die Situation bereits bedrohlich ist. Die meisten von ihnen haben Malaria, Anämie, Diabetes”. Der 5-jährige Francis wurde von seiner Tante Ailing begleitet, die ihn über 30 Kilometer in der Kälte der Nacht auf dem Rücken trug. "Ich wusste nicht, wen ich anrufen sollte, um uns beim Transport zu helfen”, vertaue sie Josephine an, “so machte ich mich auf den Weg." Sie kam nach sechs Stunden im Lacor Hospital an. Francis war in einem sehr ernstem Zustand, konnte abber geheilt und nach einigen Tagen entlassen werden.
Doch es ist nicht nur ein Transportproblem. 

Es gibt auch viel Angst unter den Menschen. "Viele”, so Martin Ogwang weiter, “denken, dass die Epidemie, falls sie ausbrechen sollte, mit Sicherheit von den Krankenhäusern ausgehen wird . Daher halten sich die Menschen von öffentlichen Strukturen fern. Das Lacor Hospital bleibt geöffnet und wir haben einige Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter des Gesundheitswesen und der Patienten ergriffen. Zum Beispiel haben wir eine strenge Triage in allen Krankenhauseingängen."
Menschen kommen daher nur dann ins Krankenhaus, wenn sie es dringend benötigen und wenn sich die zu behandelnden Personen bereits in einem sehr ernsten Zustand befinden. 

Ein symbolischer Fall ist der einer 37-jährigen Mutter, die in eine nahe gelegene Gesundheitseinrichtung gebracht wurde. Sie begann mitten in der Nacht bereits zu Hause zu bluten, konnte aber nicht ins Krankenhaus gebracht werden. Sie brauchte sechs Stunden, um die nächste Gesundheitseinrichtung zu erreichen. Weder dort noch im öffentlichen Krankenhaus haben sie es geschafft, ihr zu helfen. Als sie schließelich im Krankenhaus der Diözese Lacor ankam, war sie schon bewusstlos und man konnte nichts mehr für sie oder das ungeborene Baby tun.
"Wenn die Blockade weitergeht”, so die Kinderärztin “könnten wir viele Kinder verlieren, die das Krankenhaus nicht rechtzeitig erreichen, insbesondere Säuglinge oder Kleinkinder mit Malaria und Anämie. Zu den Folgen des Coronavirus in Uganda gehört auch das."
(EG) (Fides, 22/07/2020)

Sonntag, 7. Juni 2020

AFRIKA/KENIA - Covid 19 ist nur eine von vielen Plagen: “Man denkt nicht über das Virus nach, wenn es etwas gibt, vor dem man noch mehr Angst hat“

Nairobi (Fides) – In Kenia sind seit Beginn der Covid-19-Pandemie bisher insgesamt 52 Menschen gestorben (Anmerkung des Viertürmeblogs: Einwohnerzahl bei 46.000.000 Menschen). Die Epidemie erreichte das Land zu Beginn der ersten heftigen Regenfällen die bereits Überschwemmungen und Erdrutsche verursacht haben, die über 200 Todesopfer forderten und und 230.000 Menschen zur Flucht gezwungen haben. 


Kritisch ist die Situation auch in Uganda und Somalia, wo es Überschwemmungen entlang der Täler der Flüsse Juba und Shebelle gab. Hunderte von Fischern, die auf den flächenmäßig zweitgrößten Inseln des Viktoriasees leben, wurden mit ihren Familien evakuiert, weil der steigende Wasserstand mit einem Höchstand von 13,43 m die Inseln überschwemmte. 


In Mwewa, einem landwirtschaftlichen Anbaugebiet, sind mehr als 3.200 Hektar Reis, die jetzt zur Ernte bereit sind, verloren gegangen: die Felder wurden überflutet. 


Letztes Jahr in dieser Zeit hatte die Dürre Zehntausende von Rindern getötet und 3,5 Millionen Menschen mussten Hunger leiden. 

  

Zusätzlich zu extremen den Wetterereignissen kommt in diesem Jahr die Invasion der Heuschrecken hinzu, die schlimmste in den letzten 70 Jahren, und es ist noch nicht bekannt, wie die Heuschreckenplage sich entwickeln wird. Trotz der Versuche, die Verbreitung mit Flugzeugen zu kontrollieren und die Heuschrecken mit Insektiziden zu besprühen, ziehen die Schwärme weiter: Die Pause der letzten Tage ist auf das Legen der Eier zurückzuführen.
Vor diesem Hintergrund sei Covid-19 in Kenia und allgemein in Afrika gar nicht so beängstigend, so Renato Kizito Sesana aus Nairobi. "Katastrophen”, so der Missionar weiter, “bei denen es sich um Naturkatastrophen oder durch menschliche Gier verursachte Ereignisse handelt, lösen hier einander ab. Erschwert durch die rücksichtslose, kriminelle Ausbeutung natürlicher Ressourcen, die internationale Unternehmen in den letzten Jahrzehnten vorangetreiben haben. Ganz zu schweigen von der Ausbeutung von Menschen. Es ist daher kein Wunder, dass der Tod von 52 Menschen in zwei Monaten keine besondere Alarmsignale auslöst. Tatsächlich versuchen die Menschen trotz Ausgangssperre und vieler anderer Einschränkungen, ihr normales Leben fortzusetzen und dabei auch staatliche Bestimmungen zu umgehen”. 


Mit Problemen befasse man sich hier, wenn sie auftreten, die Menschen lebten von Tag zu Tag, der Horizont, in dem sich Menschen bewegten sei die Gegenwart und nicht umsonst gebe es in den Hauptsprachen Afrikas kein Wort für Zukunft. In diesem Teil der Welt hätten die Menschen gelernt, Tag für Tag zu leben, oft zu überleben, wobei die Unmittelbarkeit des Augenblicks ihr einziger Horizont sei.


Dabei handle es sich nicht um Fatalismus, sondern um die Fähigkeit, auf die Herausforderung des Lebens unter den Bedingungen des jeweiligen Ortes zu reagieren. “Wenn Fatalismus bedeutet, sich dem Schicksal zu überlassen und es zu erleiden, ohne zu reagieren”, so Pater Renato Kizito weiter, “glaube ich, dass dies eine Haltung ist, die der menschlichen Seele in jedem Teil der Welt und in jeder Kultur fremd ist. Hier in Afrika auf besondere Weise. Man sollte blind oder von Vorurteilen geblendet sein, um den großen Wunsch, sich für das Leben zu engagieren, nicht zu sehen”. Er sehe diesen Überlebenswunsch täglich, fährt der Missionar fort: "Jeden Morgen um 5.01 Uhr, sobald die Ausgangssperre endet, ziehen Tausende von Menschen zur Arbeit oder suchen nach Gelegenheitsarbeit, um ihre Kinder ernähren zu können." Man könne es sich nicht leisten, über das Virus nachzudenken, wenn es etwas gibt, vor dem man noch mehr Angst hat: das Hungern der eigenen Kinder, die schlimmste aller Qualen.
(F.F.) (L.M.) (Fides 6/6/2020) 


Kommentar von F.S.: 
Nicht nur in Kenia gibt es Dinge vor denen man mehr Angsat haben muss, als vor dem Corona-Virus. Es gibt zu viele Indizien, dass hier bewusste Angstmache betrieben wird. Und die Strukturen, um diese Angstmache betreiben zu können wurden in den letzten Jahren gezielt geschaffen. es gibt auch Literatur, die genau das als Planspiel beschreibt, was akut abläuft. Frei nach dem Theaterstück "Biedermann und die Brandstifter": "Die beste Tarnung ist die Wahrheit, die glaubt einen keiner." Wer so eine öffentlich zugängliche oder erreichbare Quelle zitiert und das mit dem Geschehen abgleicht, der wird zum Verschwörungstheoretiker abgestempelt. Etwas besseres kann den Verschwörungspraktikern nicht passieren.  Das folgende Video nennt einige Beispiele. 
Übrigens: Deutschland hat akut ca. 8.700 Todesfälle bei denen ein Coronabefund gemacht wurde - was nicht mit der Todesursache gleichzusetzen ist. In den drei Coronamonaten starben aber ganz natürlich ca. 225.000 Menschen. Eine ausgeprägte Übersterblichkeit, wie öfters in früheren Grippejahren mit bis zu 25.000 Fällen der Übersterblichkeit hat es nicht gegeben. https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Corona/Gesellschaft/bevoelkerung-sterbefaelle.html 

Mittwoch, 26. Februar 2020

AFRIKA / COTE D’IVOIRE - Land grabbing: Bischöfe fordern gobale Bestimmungen für internationale Konzerne

AFRIKA/COTE D’IVOIRE - Land grabbing: Bischöfe fordern gobale Bestimmungen für internationale Konzerne

Abidjan (Fides) - „Wir verurteilen nachdrücklich die unrechtmäßige Inbesitznahme von Land und die erzwungene Enteignung von Grundstücken in all ihren Formen. Die Folgen sind unkalkulierbar und reichen vom Verlust des kulturellen und angestammten Erbes über Vertreibung, Arbeitslosigkeit, Hungersnot bis zu Auswanderung und Migration usw.", so die Bischöfe des Ständigen Ausschusses Bischofskonferenzen Westafrikas (CERAO/RECOWA) in einer gemeinsamen Erklärung am Ende ihrer Sitzung Mitte Februar in Abidjan.

 
Darstellung des Sämann am Portal des Paulusdomes
in Münster (Westfalen). Auch in Afrika brauchen
die Menschen ihr Land um Nahrung anzubauen.
 


Die Bischöfe wenden sich an "Staaten, Unternehmen, multinationalen Konzerne und alle, die an der katastrophalen illegalen Aneignung von Land und erzwungenen Enteignung von Grundstücken in Afrika beteiligt sind" und bitten sie, auf das Wort Gottes zu hören: "Beraube den Armen nicht, ob er wohl arm ist, und unterdrücke den Elenden nicht im Tor“ (Wörter 22,22). Neben dem "Phänomen des Landraubes durch multinationale Konzerne mit Unterstützung einiger lokaler Akteure" verurteilen die Bischöfe "die unrechtmäßige Belagerung von Ackerland durch Hirten zu Weidezwecken", bei der es zu "Menschenjagd und Vertreibung von Dorfbewohnern kommt, deren Ackerland zerstört wird und Menschen ihr Leben verlieren".

Die Bischöfe Westafrikas fordern daher "die Schaffung eines rechtsverbindlichen globalen Instruments zur Regulierung der Aktivitäten von internationalen Konzernen. Wir fordern unsere jeweiligen Regierungen in Westafrika auf, gemeinsam mit anderen Ländern an diesem Instrument der friedlichen globalen Regulierung zu arbeiten", so die Bischöfe.

„Wir müssen für eine neue Weltordnung zusammenarbeiten, die den verschiedenen Gemeinschaften Westafrikas das Recht auf eine intakte Umwelt garantiert, die einer nachhaltigen Entwicklung förderlich ist und die die natürlichen Ressourcen respektiert. Mit dem Heiligen Vater fordern wir die Regierungen Westafrikas auf, Wachstumsmodelle zu korrigieren, die nicht in der Lage zu sein scheinen, die Achtung der Umwelt und die Rechte der Gemeinschaften zu gewährleisten", heißt es in der Erklärung abschließend.

(L.M.) (Fides 25/2/2020)

Mittwoch, 27. November 2019

Weltbevölkerungsgipfel: Erfolg - CitizenGO stoppt die Abtreiber!

Weltbevölkerungsgipfel: Erfolg - CitizenGO stoppt die Abtreiber!

Grüß Gott und Guten Tag, Felix,

die deutsche Bundesregierung gehörte neben einigen anderen europäischen Staaten zu den Hauptsponsoren der kürzlich in Nairobi, Kenia, abgehaltenen Weltbevölkerungskonfrenz ICPD25. Auf dieser Konferenz wurde versucht, vor allem die afrikanischen Staaten dazu zu zwingen, Abtreibung zu einem Menschenrecht zu erklären, wenn sie weiterhin Entwicklungshilfegelder erhalten wollen.

Diese Tatsache, dass Deutschland international zu den Hauptförderern von Abtreibung, und den Bestrebungen, diese zu einem grundlegenden Menschenrecht zu erklären gehört, ist in Deutschland und Europa eher weniger bekannt, da sie in der Regel nicht thematisiert wird.

Unsere weltweiten Bemühungen im Vorfeld der Weltbevölkerungskonferenz, insbesondere die an Kenias Präsidenten gerichtete Petition „Die Pro-Abtreibung-Agenda des UN-Weltbevölkerunsfonds auf dem ICPD25-Gipfel zurückweisen“ war sehr erfolgreich, da sie den Präsidenten zu einer deutlichen Distanzierung bewegte.

Daneben ist es gelungen, eine Reihe von Regierungen, darunter die der Vereinigten Staaten, dazu zu bringen, sich von der Agenda des ICPD25 zu distanzieren.

Ich habe den Bericht meiner geschätzten Kollegin Ann Kioko, CitizenGOs Campaigns-Directorin für Afrika, für Sie übersetzt und möchte ihn nachfolgend mit Ihnen teilen:

Liebe Leserinnen und Leser,

sie haben mit allen Mitteln versucht, uns zum Schweigen zu bringen, aber das ist ihnen nicht gelungen!

Die Weltbevölkerungskonferenz ICPD25 mit ihrem Gipfel in Nairobi, deren eigentliches Anliegen die Liberalisierung von Abtreibung vor allem in Afrika — einschließlich einer Deklaration von Abtreibung zu einem Menschenrecht — war, ist am 14. November 2019 ohne Konsens zu Ende gegangen, nachdem sich viele Persönlichkeiten und Delegationen von ihrer kontroversen Agenda, Vorgehensweise, und den beabsichtigten Verpflichtungen distanziert haben. 

Die über 10.000 im Internationalen Kenyatta Kongresszentrum versammelten Abtreibungsbefürworter verweigerten Pro-Life-Organisationen den Zutritt, aber wir haben am den Tagungsort umgebenden Zaun teilgenommen und etwas bewirkt. Die gesamte Konferenz kann man eigentlich nur als „Fake-Konferenz“ bezeichnen, da alles, was dort inhaltlich diskutiert worden ist, ebenso wie die getroffenen Übereinkünfte, in Verhandlungen zwischen Regierung oder in UN-Dokumenten nicht erwähnt werden wird. Es war eine umfassende Verschwendung von Zeit und Ressourcen. Wir sind dankbar über die uns gezeigte Unterstützung, und wir sind dies ganz besonders, weil wir uns die ganze Woche lang intensiv für das Leben und die Familie eingesetzt haben.

Unsere Petition an den Präsidenten Kenias, den wir aufgefordert hatten, die Agenda dieser Fake-Konferenz nicht zu unterstützen, war erfolgreich. Mehr als 111.000 Menschen haben diese Petition, die Sie hier nachlesen können, unterzeichnet.

Wir haben die Petition an das Büro des Präsidenten übergeben. Bei dieser Übergabe wurden wir von hunderten Unterstützern begleitet, die Präsident Kenyatta aufforderten, sich auf der ICPD25-Konferenz von jeglicher gegen das Leben oder die Familie gerichteten Agenda zu distanzieren.





Die Petitionsübergabe an das Büro des Präsidenten war ein großer Erfolg. Unsere Petitionsunterzeichnungen wurden von einem Vertreter des Präsidenten in Empfang genommen, der uns versprach, dass der Präsident auf unsere Petition reagieren würde. Dass der Präsident wirklich auf uns gehört hat, zeigte sich, indem er entschieden gegen jede Agenda eingetreten ist, die der afrikanischen Kultur und den Gesetzen Kenias widerspricht. Er hat dies sogar im Rahmen der Weltbevölkerungskonferenz ausgesprochen. Das war ein großer Sieg! Darüber hinaus wurde unsere Petitionsübergabe von der Bevölkerung Kenias sehr positiv aufgenommen, und brachte die Medien dazu, durch kritische Berichte Aufmerksamkeit für die Konferenz zu erwecken.

Die gesamte Woche über waren wir sehr beschäftigt. CitizenGO war Mitveranstalter verschiedener Pro-Life- und Pro-Familien-Veranstaltungen, die parallel zur Weltbevölkerungskonferenz abgehalten wurden. Diese uns befürwortenden Veranstaltungen fanden auf dem Kardinal Otunga Platz in Nairobi und an der katholischen Universität statt. Mein Kollege Luis Losada und ich haben an all diesen Veranstaltungen teilgenommen. CitizenGO begann damit, dass wir den bekannten Pro-Life-Kassenschlager „Unplanned“ aufgeführt haben, der exakt aufzeigt, was Abtreiber tun. Dieser Kinofilm hat die Linken in helle Aufregung versetzt, weil er genau aufzeigt, was sie tun. Wir haben ihn während dieser Woche zweimal in Nairobi in großen Sälen aufgeführt.



Vorführung des Kinofilm „Unplanned“ während Begleitveranstaltungen zum ICPD

Als uns mitgeteilt wurde, dass wir nicht am kontroversen Weltbevölkerungsgipfel teilnehmen könnten, haben wir nicht aufgegeben. Nein, dies hat uns nur noch mehr motiviert, eine Pro-Life-Botschaft an die Teilnehmer der Konferenz zu vermitteln. Deshalb haben wir am Mittwoch eine Performance an den Eingängen zur Konferenz abgehalten: wir haben ihnen gezeigt, was bei einer Abtreibung mit den Babies passiert. Sie haben dies nicht ertragen und die Polizei gerufen!





Ausserhalb des Kongresszentrums, in dem der ICPD25 tagte





Wir haben diese Performance mit Puppen durchgeführt, die wie abgetriebene Kinder hergerichtet waren. Diese haben wir den Teilnehmern des ICPD gezeigt. Nach 45 Minuten haben sie die Polizei gerufen. Die Türsteher haben den Koordinatoren der Konferenz mitgeteilt, dass Lebensschützer an den Türen sind, und sie haben uns aufgefordert, zu gehen. Und nachdem wir unseren Standpunkten Gehör verschafft, und ihnen mitgeteilt hatten, dass sie unser Recht, als Lebensschützer an der Konferenz teilzunehmen, missachtet haben, sind wir gegangen.

Die Pro-Life-Begleitveranstaltungen waren alle gut besucht, es kamen auch hochrangige Besucher, darunter Minister, der apostolische Nuntius, Bischöfe, führende Vertreter der Zivilgesellschaft und Pro-Life-Aktivisten. Diese Veranstaltungen gipfelten in einer Kundgebung in der Basilika der Heiligen Familie. Eigentlich sollte diese Veranstaltung als Marsch für das Leben abgehalten werden, aber die Polizei zog die Genehmigung für den Marsch zurück, so dass wir statt des Marsches eine Kundgebung abhalten mussten.



Bei der Lebensschutz-Kundgebung in der Basilika der Heiligen Familie

Der Erfolg, den wir durch unsere Pro-Life-Aktivitäten rund um den Weltbevölkerungsgipfel erzielen konnten, war immens. Viele führende Persönlichkeiten distanzierten sich von der kontroversen Agenda der Konferenz. Der Vatikan, Kenias Parlament, Die Vereinigten Staaten und 19 weitere Regierungen, die Kirche in Kenia… besonders bedeutend waren die an die Organisatoren der Konferenz gerichteten Anmerkungen Präsident Kenyattas, dass diese Kenia und den anderen Staaten Afrikas eine Akzeptanz von Abtreibung und anderen fremden Werten nicht aufzwingen sollten. Wir nahmen an einer Veranstaltung teil, auf der die Regierung der Vereinigten Staaten eine mit anderen Regierungen abgestimmte Vereinbarung verlasen, in der sie sich von der Fake-Weltbevölkerungskonferenz distanzierten. Auf der ICPD-Konferenz befasste sich eine Sitzung besonders mit Gruppen, die sich der weltweiten Abtreibung-Aganda entgegenstellen. Dabei wurde CitizenGO ganz besonders erwähnt.



Mehr als 10 Delegationen WIESEN während einer in der US-Botschaft in Kenia abgehaltenen Pressekonferenz das Abschlussdokument des ICPD25 ZURÜCK (Weißrussland, Brasilien, Ägypten, Haiti, Ungarn, Polen, Sankt Lucia, Senegal, Uganda und die USA).

Wir schlossen uns örtlichen Organisationen und Kirchen an, mit denen gemeinsam wir eine Resolution verabschiedeten und verlasen.



Lebensschützer geben nach einer erfolgreichen Nebenveranstaltung eine Erklärung ab

Der Erfolg war, wie bereits erwähnt, vielschichtig. Felix, wir danken Ihnen Ihnen, dass Sie mitgeholfen haben, uns und Ihnen Gehör zu verschaffen und den Abtreibungsbefürwortern zu zeigen, dass es ihnen nicht gelingen wird, die Stimme der Lebensschützer zum Schweigen zu bringen. Wir werden nicht damit aufhören, uns bei Parlamentariern, Regierungen, internationalen Institutionen, der EU und den Vereinten Nationen für den Lebensschutz und die ungeborenen Kinder einzusetzen. Wir sind Ihnen für die Unterstützung, die Sie uns dabei - auf welche Art auch immer - gewähren, sehr dankbar!

Mit freundlichen Grüßen

Ann Kioko und das gesamte Team von CitizenGO

P.S.: Nach den Begleitveranstaltungen zum ICPD haben wir viele Menschen getroffen und hatten die Ehre, dass uns die Studenten der Universität von Nairobi eingeladen haben, ihnen CitizenGO vorzustellen.



Studenten der Universität Nairobi mit Luis Losada, CitizenGOs Campaigns-Director für Lateinamerika

Weitere Informationen (Englisch):
Photos of our activities around ICPD, ALBUM.

Kenyan Bishops Statement against ICPD



CitizenGO ist eine Gemeinschaft aktiver Bürger, die sich weltweit für das Leben, die Familie, die Freiheit und für Grundrechte einsetzt. Um mehr über CitizenGO zu erfahren, klicken Sie bitte hier oder folgen Sie uns auf FACEBOOK oder TWITTER.


Um eine Nachricht an CitizenGO zu senden, verwenden Sie bitte das Formular: http://www.citizengo.org/de/kontakt.

 Gerne können Sie unter http://citizengo.org/de/petition-entwerfen Ihre eigene Petition erstellen und bewerben.

Dienstag, 19. März 2019

AFRIKA/MAROKKO - Christen fordern mehr Religionsfreiheit


AFRIKA/MAROKKO - Christen fordern mehr Religionsfreiheit

Fés (Fides) – Zwei Wochen vor dem Besuch von Papst Franziskus in Marokko am 30. und 31. März, wendet sich das Marokkanische Christliche Komitee (CCM) einen offenen Brief an Papst Franziskus, mit der Bitte um Initiativen zur Förderung der Religionsfreiheit im Land.

 
Die Christen in islamischen Ländern haben sehr oft ein
schweres Kreuz zu tragen. Christen aus Marokko hoffen,
das schöne Aussagen aus interreligiösen Treffen dazu führen
dass ihnen die Toleranz entgegen gebracht wird, die
ihnen nach den Menschenrechten zusteht. 
 

Christen machen in Marokko nur 1,1% der Gesamtbevölkerung (etwa 380.000 von insgesamt 33,6 Millionen vorwiegend muslimischen Einwohnern) aus und gehören größtenteils evangelikalen Glaubensgemeinschafen an. In dem von der Zeitung "Al Massae" veröffentlichten offenen Brief werden "Verstöße gegen die Religionsfreiheit der Christen" beklagt, wobei die marokkanischen Sicherheitsdienste, "Christen mit willkürlichen Verhaftungen verfolgen" sollen.
Das Komitee stellt fest, dass marokkanische Polizeibeamte "Personen verhaftet, gefoltert, misshandelt und sogar ihrer Ausweise beraubt haben, weil sie sich zu ihre Religion bekannt oder sich in Hauskirchen zum Gebet versammelt hatten“. „Außerdem wurden Hunderte von ausländischen Christen des Landes verwiesen, weil sie sich angeblich des Proselytismus schuldig gemacht hatten", heißt es in dem Schreiben.
Das Komitee arbeitet mit der marokkanische Vereinigung für religiöse Rechte und Freiheit und der marokkanische Vereinigung für Menschenrechte zusammen, die beide nicht offiziell anerkannt sind und für den Schutz der Religionsfreiheit eintreten „und Verstöße gegen Ahmadi, Schiiten, Christen und Ibaditen dokumentieren“.

König Mohammed VI., so das Komitee, habe jedoch wichtige Initiativen auf den Weg gebracht, die in Marokko die Toleranz fördern sollen. Das Schreiben erinnert in diesem Zusammenhang an die "Konferenz über die Rechte religiöser Minderheiten in islamischen Ländern", die 2016 veranstaltet wurde, beklagt jedoch, dass „viele marokkanische Beamte, Christen weiterhin diskriminieren".
(MP/AP) (Fides 17/3/2019)

Samstag, 29. Dezember 2018

VATIKANSTADT - IM JAHR 2018 ERMORDETE MISSIONARE

VATIKANSTADT - IM JAHR 2018 ERMORDETE MISSIONARE

Vatikanstadt (Fides) – Im Jahr 2018 wurden weltweit insgesamt 40 Missionare ermordet und damit fast doppelt so viele wie im vergangenen Jahr (23). Die meisten von ihnen waren Priester: insgesamt 35. Nachdem acht Jahre lang Amerika an erster Stelle stand, was die Zahl der ermordeten Missionare anbelangt war es im Jahr 2018 Afrika.

 
Pieta im "Sauerlanddom" in Attendorn 

Wie aus den Daten hervorgeht, die dem Fidesdienst zur Verfügung stehen, wurden 2018 insgesamt 40 kirchliche Mitarbeiter ermordet, darunter  
35 Priester, 
1 Seminarist, 
4 Laien. 

In Afrika wurden 19 Priester, 1 Seminarist und eine kirchliche Mitarbeiterin im Laienstand ermordeten (21). 

In Amerika waren es 12 Priester und 3 Laien (15). 

In Asien kamen drei Priester (3) gewaltsam ums Leben. 

In Europa wurde ebenfalls ein Priester ermordet (1).

Wir benutzen den Begriff “Missionar” absichtlich für alle Getauften im Bewusstsein, dessen, was Papst Franziskus im Apostolischen Schreiben Evangeli Gaudium schreibt: “Kraft der empfangenen Taufe ist jedes Mitglied des Gottesvolkes ein missionarischer Jünger geworden. Jeder Getaufte ist, unabhängig von seiner Funktion in der Kirche und dem Bildungsniveau seines Glaubens, aktiver Träger der Evangelisierung” (120). Die von Fides am Ende jeden Jahres veröffentlichten Statistiken betreffen seit jeher nicht nur Missionare “ad gentes” im engeren Sinne, sondern sie berücksichtigen alle kirchlichen Mitarbeiter, die auf gewaltsame Weise ums Leben kamen, wenn auch nicht immer wegen ihres Glaubens. Deshalb wird der Begriff „Märtyrer“ hier im Sinne von „Zeugen“, um damit nicht der Beurteilung vorwegzugreifen, die die Kirche eventuell in den einzelnen Fällen aussprechen wird, während Fides nur versucht, den jeweiligen Kontext Jahr für Jahr.
Viele kirchliche Mitarbeiter kamen auch diese Jahr wieder bei versuchten Raubüberfällen ums Leben, die oft in einem Kontext der wirtschaftlichen und kulturellen Armut verübt wurden oder vor dem Hintergrund des moralischen und gesellschaftlichen Verfalls, wo Gewalt zur Verhaltensregel wird und es keinen Respekt gegenüber dem Menschenleben und den Menschenrechten mehr gibt. Auf allen Breitengranden teilen Priester, Ordensleute und Laien den Alltag mit den einfachen Menschen und versuchen mit dem Zeugnis vom Evangelium ein Zeichen der Hoffnung zu setzen. Dabei sind die Ermordeten nur die Spitze des Eisbergs, da die Liste der unbekannten Pastoralarbeiter und Katholiken, die angegriffen, misshandelt, ausgeraubt und bedroht werden lang ist. Dies gilt auch für katholische Einrichtungen, die sich in den Dienst der Bevölkerung stellen und Zielscheibe von Anschlägen und Plünderungen sind, weil sie ihrem Auftrag treu bleiben.
(SL) (Fides 29/12/2018)

LINK
Full text in english -> http://www.fides.org/en/attachments/view/file/MissUccisi2018_english.docx

Sonntag, 24. Juni 2018

Schutz der Menschenwürde und der Umwelt auf der Grundlage des Evangeliums fördert Gemeinwohl

AFRIKA - Schutz der Menschenwürde und der Umwelt auf der Grundlage des Evangeliums fördert Gemeinwohl
(Verlinkung durch Felix Staratschek)

Kara (Fides) – “Die zahlreichen Todesfälle, zu denen es in den letzten Tagen in der Elfenbeinküste aufgrund von Überschwemmungen aufgrund starker Regenfälle kam, zeigen erneut, dass ein ernsthaftes Nachdenken über das Problem der ökologischen Krise und ihrer negativen Auswirkungen auf die afrikanische Bevölkerung notwendig ist", so der afrikanische Theologe Pater Donald Zagore von der Gesellschaft der Afrikamissionen.

"Heute gehen wir von Dürre zu Regen mit einem Aufeinanderfolgen von Jahreszeiten, die zu Verwüstungen führen und katastrophale Auswirkungen auf das Leben der Afrikaner haben", so Pater Zagore kommentiert in einem Kommentar zum Appell des durch den ivorischen Präsidenten Alassane Ouattara an die Bevölkerung nach Überschwemmungen, die den Süden des Landes heimgesucht und mindestens 20 Menschenleben gefordert haben.
Ouattara forderte die Bürger auf, den Vorsichtsmaßnahmen zu folgen und teilte mit, dass die Wohngebiete in Risikogebieten geräumt werden. Die Stadt Abidjan war am stärksten von den Überschwemmungen betroffen, nachdem es in der Nacht vom 18. auf den 19. Juni zu starken Regenfällen gekommen war. Für das Wochenende werden neue Niederschläge vorhergesagt.
"In seinem kosmologischen Universum hat der afrikanische Mensch immer in wahrer Harmonie gelebt, in perfekter Symbiose mit der Natur. Der Afrikaner ist ein Naturmensch. Er bezieht aus der Natur die grundlegenden Elemente, die für seinen Lebensunterhalt in Bezug auf Nahrung und Gesundheit notwendig sind", erklärt der Missionar. "Die aktuelle Situation ist dramatisch und umso dramatischer, wenn man sieht, wie die Natur, die gestern ein Freund der Afrikaner war, zum Feind geworden ist. Von ihrem Status als Lebensquelle ist die Natur zur Todesursache geworden. Für den afrikanischen Menschen ist die ökologische Herausforderung entscheidend. Wir müssen daran arbeiten, die fast ontologische Verbindung zwischen Afrika und der Natur wiederherzustellen. Dies beinhaltet im Grunde das Wiedererwachen eines Umweltbewusstseins, das jeden dazu bringen wird, sein Verhalten radikal zu ändern, damit wir nicht um weitere Tote trauern müssen. Es geht um ökologische Verhaltensweisen, die auf einem echten Umweltbewusstsein basieren und gewährleiste, dass sich unser Handeln auf die Umwelt aber auch auf unser Leben als Menschen auswirkt. Deshalb muss klar und deutlich gesagt werden, dass unser politisches, wirtschaftliches und technologisches Handeln auf soliden moralischen Werten beruhen muss, die Korruption und skrupellosen materiellen Wettbewerb ablehnen. Dieses Handeln inspiriert sich am Evangelium der Wahrheit, der Gerechtigkeit und des Gemeinwohls, das den Respekt für die Würde der menschlichen Person und der Umwelt fördert", so Zagore abschließend.
(DZ/AP) (Fides 21/6/2018)
 
Die Taube als Symbol für den Heiligen Geist.
Brauchen wir ein Pfingsten für die Umwelt?
(Bild und Text: Felix Staratschek,
Fenster aus der Apsis des Petersdom in Rom
 


Siehe auch:
Papst Benedikt: "Umwelt schützen ist die Pflicht eiens jeden Menschen"

Link zur Fides-Mitteilung: 

Sonntag, 27. August 2017

ÖDP fordert Enquete-Kommission Fluchtursachen: Partnerschaft mit Afrika aufbauen statt Fluchtursachen zu verstärken

Pressemitteilung 25.08.2017

Partnerschaft mit Afrika aufbauen statt Fluchtursachen zu verstärken

Föttinger (ÖDP): „Neoliberaler Freihandel Handel vergrößert die weltweite soziale Ungleichheit!“

Der G20-Gipfel in der Hansestadt Hamburg war der zweifelhafte Höhepunkt der deutschen G20-Präsidentschaft. Das Thema Fluchtursachenbekämpfung spielte auf dem Gipfel nur eine sehr untergeordnete und verzerrte Rolle. Heute dominieren chinesische oder europäische Agrarprodukte die afrikanischen Märkte. „Gegen industriell produzierte und subventionierte Produkte aus Europa können lokale Produzenten preislich nicht bestehen“, so Verena Föttinger, Spitzenkandidatin der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) in Baden-Württemberg, Direktkandidatin (Wahlkreis 285 Rottweil-Tuttlingen) und Besitzerin im ÖDP-Bundesvorstand. 1990 stammten beispielsweise noch 80% des in Ghana verkauften Geflügelfleisches aus heimischer Produktion. Heute sind es nur noch 10%. „Ein neoliberal gestalteter und unregulierter (Frei-)Handel vergrößert die weltweite soziale Ungleichheit, da besonders regionale Familienbetriebe darunter leiden“, legt Föttinger dar.

Montag, 27. Oktober 2014

VATIKAN - STATISTIKEN DER KATHOLISCHEN KIRCHE 2014

Vatikanstadt (Fidesdienst) – Zum Sonntag der Weltmission, der dieses Jahr in den meisten Ortskirchen am 20. Oktober gefeiert wird, veröffentlicht der Fidesdienst traditionsgemäß ausgewählte Statistiken zur Übersicht über die missionarische Tätigkeit der Kirche in aller Welt. Die Tabellen sind dem letzten „Statistischen Jahrbuch der Kirche“ entnommen (mit Daten zum 31. Dezember 2012) und geben Auskunft über die Mitglieder der Kirche, seelsorgerische Strukturen, Tätigkeit im Gesundheits- und Bildungswesen. In Klammern sind jeweils Veränderungen, Anstieg (+) oder Rückgang (-) im Vergleich zum Vorjahr angegeben, wie sie aus der Gegenüberstellung des Fidesdienstes hervorgehen.

Montag, 2. Juni 2014

Sudan: Prügelstrafe und Exekution für Christin und Mutter!


Sudan: Prügelstrafe und Exekution für Christin und Mutter!
Meriam Ishag Yahia Ibrahim, Christin, Mutter und Ärztin aus dem Sudan, die einen zweijährigen Sohn hat und vergangenen Montag ihr 2. Kind gebar, wurde zu Prügelstrafe und Tod verurteilt, sollte sie ihren christlichen Glauben nicht aufgeben.
Unterschreibe die Petition
Unterschreibe die Petition

Meriam, eine junge sudanesische Mutter, die zum Tode verurteilt wurde, benötigt Ihre Unterstützung!
Helfen Sie bitte mit diesem Appell an sudanesische Regierungsmitglieder sowie an die zuständigen Botschaften und Behörden der UNO, Meriam zu retten.

Meriam Yahia Ibrahim ist eine 27-jährige, seit vergangenen Montag zweifache Mutter, sudanesische Christin und Ärztin, die wegen "Abtrünnigkeit vom Islam" zum Tode verurteilt wurde, obwohl sie bereits ihr ganzes Leben Christin ist.
Meriam wurde, obwohl im 6. Monat schwanger, im Februar 2014 mit ihrem 20 Monate alten Sohn Martin ins Gefängnis gebracht. Weil sie aufgrund ihres muslimischen Vaters als Muslima angesehen wird und ihr Ehemann Daniel Christ ist, wird ihre Ehe vom Gericht als ungültig angesehen. Deshalb wird Meriam auch des außerehelichen Geschlechtsverkehrs bezichtigt.

Weil ihr Ehemann Daniel Christ ist, darf er sie nicht im Gefängnis besuchen und erhält auch nicht die Für- und Obsorge über die Kinder.
Am 11. Mai wurde Meriam vom Gericht (Public Order Court) in El Haj Yousif, Kartoum wegen angeblich außerehelichem Geschlechtsverkehr zu 100 Peitschenhieben und wegen Glaubensabfalles zum Tod durch Erhängen verurteilt.
Die Situation ist zum Verzweifeln. Eine internationale Initiative versucht nun, durch diesen Appell an sudanesische Regierungsmitglieder sowie an zuständige Botschaften und Behörden der UNO, Meriam zu retten.

Mit der Bitte um Ihre Mithilfe verbleibt mit freundlichen Grüßen
Brigitta Niederberger und das ganze CitizenGO-Team
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CitizenGO ist eine Gemeinschaft aktiver Bürger, die sich weltweit für den Lebensschutz, die Familie und Grundrechte einsetzt. Um mehr über CitizenGO zu erfahren, klicke bitte hier oder folge uns auf Facebook  oder Twitter.

Sonntag, 19. Januar 2014

Bischof Edward Kussala über die Lage im Südsudan und Europa

Auszug aus einem Interview mit Bischof Edward Kussala aus dem Südsudan in der Zeitung "Die Tagespost" vom 9.1.14 (Hervorhebungen im text durch den Voertürmeblogger): 

Der Südsudan ist ein junger Staat mit vielfältigen internen Problemen. Was sehen sie als Haupthindernis für den Fortschritt?:

Zum einen, dass unsere Führung vor allem aus ehemaligen Rebellen besteht, die von einer zivilen Regierung recht wenig Ahnung haben.

Ein weiteres Problem ist der übermäßige Druck der internationalen Gemeinschaft. Sie hat ihre Agenda und weiß genau was sie will. Und diesen Willen bringt sie in den Südsudan, sie will uns dazu verpflichten, genau ihren Anweisungen zu folgen. 

Sonntag, 15. Dezember 2013

Solarbrief 4/13 im Internet


[sfv] 10.12.2013

Die aktuelle Ausgabe unserer Zeitschrift Solarbrief können Sie ab sofort als kostenlose pdf-Version  downloaden . Viele Artikel sind aber auch als html-Version lesbar.

Themen unserer aktuellen Ausgabe sind u.a.

- Kommen wir zum Wesentlichen - Energiepolitik im Koalitionsvertrag: Wie sich Spitzenpolitiker der schwarz/roten Koalition ihrer Verantwortung entziehen

- „Umstieg auf Erneuerbare Energien ggf. im nationalen Alleingang“ ins Grundgesetz!
Eine Bürgerpetition bei Avaaz an die Politiker aller Parteien

- Das solare Desaster: Die Beurteilung der Lage

- Wie die Anzeige des SFV gegen die Braunkohle durch den Vorwärts abgelehnt wurde

- Das EEG reformieren UND weiterentwickeln! Unsere Ziel: Rascher und ungehinderter Ausbau der
Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien (EE)

- Zur Einhaltung der Umrüstverpflichtungen für Bestandsanlagen: Über Missverständnisse, Komplikationen und Rechtsunsicherheiten

- Solarenergie in Afrika


Wer den Solarbrief lieber als Papierversion lesen oder an Dritte weitergeben möchte, kann bei uns ein kostenloses Probeheft (ohne spätere Abo-Verpflichtung) bestellen.

Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V.(SFV)
Frère-Roger-Str. 8-10, 52062 Aachen
Tel.: 0241-511616, Fax 0241-535786
zentrale@sfv.de, 
Telefonische Beratung: Mo-Fr 8.30 - 12.30 Uhr

Freitag, 29. Juli 2011

Der Aufstand des Gewissens. Jean Zieglers nicht gehaltene Rede zur Eröffnung der Salzburger Festspiele

Der Schweizer Soziologe und Globalisierungskritiker Jean Ziegler sollte die Eröffnungsrede bei den morgen beginnenden Salzburger Festspielen halten. Kurz nach seiner Einladung durch das Land Salzburg wurde er jedoch wieder ausgeladen wegen seiner angeblich engen Beziehung zu Muammar al-Gaddafi. Elfriede Jelinek, Peter Turrini und Michael Scharang solidarisierten sich mit dem Schweizer Intellektuellen. Ziegler bezeichnete Vorwürfe, er sei Gaddafi verbunden und habe einen Menschenrechtspreis von diesem erhalten, als Lüge und Diffamierung. Er vermutet Schweizer Großsponsoren der Festspiele wie etwa Nestlé und Crédit Suisse hinter der Absage. Wir drucken die nicht-gehaltene Rede. Die gehaltene wird morgen aus dem Mund von Joachim Gauck kommen.

Freitag, 29. April 2011

EU: 2 Tage zur Rettung von Naturheilmitteln

Zu dem folgenden älteren Blogbeitrag liegen mir mittlerweile zwei kritische Beiträge vor:
--- AVAAZ - Warum Vorsicht angebracht ist
---Ich muss mal schnell die Welt retten
Bitte prüfen Sie immer kritisch jeden einzelnen Mail- Rundbrief und jede Aktion, ob da zwischen gute Aktionen, die bei verdeckten Absichten als Köder überwiegen könnten, ab und zu etwas fragwürdiges dazwischen gesetzt wird und hinterfragen Sie bitte immer alle Inhalte, da es schwer ist, die Hintergrundnetzwerke zu durchschauen. Zu den Gruppen, aus denen die AVAAZ- Gründer kommen, habe ich leider kein Vertrauen. Die einmal eingestellten Beiträge belasse ich in meinem Blog. Wer schon bei AVAAZ dabei ist, muss auch nicht austreten. Aber ich leite die Aktionen nicht mehr aktiv an andere Personen weiter. Gerne können alle Wissen und Erfahrungen hier als Kommentar hinterlassen.
Felix Staratschek, am 26.12.13


Von: Ricken Patel - Avaaz.org avaaz@avaaz.org , Datum: 29. April 2011 13:52
Betreff: EU: 2 Tage zur Rettung von Naturheilmitteln

Liebe Freunde,
In 2 Tagen wird die neue EU-Richtlinie viele Naturheilmittel verbieten, uns damit sichere Heilmethoden vorenthalten, und die Profite der großen Pharma-Konzerne mehren. Erheben wir unsere Stimmen zu einem massiven Aufschrei, damit die Kommission die Richtlinie überarbeitet, und unsere nationalen Regierungen sich weigern, diese umzusetzen. Lassen Sie uns 1 Million Stimmen zur Rettung der traditionellen Naturheilkunden sammeln:

Samstag, 23. April 2011

Avaaz wächst auf 8.2 Millionen! Grossartige Erfolge gegen Korruption, für die Demokratie und mehr...

Zu dem folgenden älteren Blogbeitrag liegen mir mittlerweile zwei kritische Beiträge vor:
--- AVAAZ - Warum Vorsicht angebracht ist
---Ich muss mal schnell die Welt retten
Bitte prüfen Sie immer kritisch jeden einzelnen Mail- Rundbrief und jede Aktion, ob da zwischen gute Aktionen, die bei verdeckten Absichten als Köder überwiegen könnten, ab und zu etwas fragwürdiges dazwischen gesetzt wird und hinterfragen Sie bitte immer alle Inhalte, da es schwer ist, die Hintergrundnetzwerke zu durchschauen. Zu den Gruppen, aus denen die AVAAZ- Gründer kommen, habe ich leider kein Vertrauen. Die einmal einegstellten Beiträge belasse ich in meinem Blog. Wer schon bei AVAAZ dabei ist, muss auch nicht austreten. Aber ich leite die Aktionen nicht mehr aktiv an andere Personen weiter. Gerne können alle Wissen und Erfahrungen hier als Kommentar hinterlassen.
Felix Staratschek, am 26.12.13


Datum: 19. April 2011 22:08

Liebe Freundinnen und Freunde,
Avaaz boomt. Das Tempo unserer Aktionen, unseres Wachstums und unserer Erfolge ist enorm! Lesen Sie in dieser E-Mail über die Highlights der letzten Monate – es ist erstaunlich, was wir gemeinsam aufbauen und erreichen.
Es gibt jetzt mehr als 8.2 Millionen von uns, und pro Woche kommen etwa 100,000 Menschen dazu! In der vergangenen Woche haben sich 650,000 Inder an unserer Kampagne für einen neuen, von der Zivilgesellschaft aufgesetzten Gesetzesentwurf gegen Korruption beteiligt – und wir hatten Erfolg!! Jeden Monat haben wir wichtige Erfolge zu verzeichnen – wir kämpfen gegen politische Korruption in Italien, Medienkorruption in Großbritannien und Kanada, gegen die Zerstörung der Umwelt in Brasilien und vieles mehr. Und in Nahost erhalten mutige Aktivisten, die furchterregenden Sicherheitskräften gegenüberstehen, unschätzbares Equipment und Kommunikationshilfen, bezahlt durch Spenden von beinahe 30,000 von uns.

Freitag, 22. April 2011

Biopirat BAYER: Naturstoffe als billige Ressource

Von: CBGnetwork info@cbgnetwork.org Datum: 14. April 2011 18:57
In der vergangenen Woche erschien die Ausgabe 2/2011 des Magazins Stichwort BAYER, das seit 1982 über die Kehrseiten der Geschäftspolitik von BAYER berichtet. Lesen Sie hieraus einen Artikel unseres Autors Jan Pehrke zum Thema Biopiraterie.
Ein kostenloses Probeheft können Sie anfordern unter CBGnetwork@aol.com