NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen

NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen
RKI-Files zeigen, die Welt wurde aus reiner Willkür ohne Evidenz syn-corona-isiert. Es drohen neue Verträge und Regeln, mit denen alles noch schlimmer als erlebt wiederholt werden kann. Der durch eine "Verzehrstudie" spätestens seit 2007 der Bundesregierung bestätigt vorliegende pandemische Vitamin D-Mangel interessiert nicht mal Grüne und Linke, aber neuartige, gentechnische Injektionen werden seit 2020 von CDU, CSU, SPD, FDP, Grünen und Linken unterstützt. Unmengen an Geld wurden sinnlos verschwendet und den Menschen Schaden zugefügt. Vieles zum Thema finden Sie bei Gloria.tv: https://gloria.tv/Felix%20Staratschek . Nur wenn viele zur NRW-Landtagswahl sonstige Parteien wählen kann der Protest fruchten. Nur wenn Sie das mit allen Bekannten besprechen und digital dafür werben, kann dies eine Massenbewegung werden. Nur wer gültig eine "Die Basis" für seinen konstruktiven Protest wählt, kann sagen, dass er keinen Anteil an dem hat, was in Landtagen und Bundestag anstellen. Wahlenthaltung und ungültige Stimmen lassen die Mächtigen alleine durch ihre eigenen gültigen Stimmen weiter agieren. Nur gültige Stimmen können diese entmachten, so dass wir es bei jeder Wahl erneut versuchen müssen und unsere Stimme gültig einsetzen. Informieren Sie sich über Die Basis https://diebasis-partei.de/ Denn mit einer Stimme für CDU, CSU, SPD, FDP, Linken, AfD und Grünen, der Wahlenthaltung oder ungültigen Stimmen haben wir alle verloren, weil das dazu dient, das die Kräfte weiter agieren, die unser Land mit Panik überziehen und den Aufbau eines menschlichen Gesundheitswesen unterlassen. Weitere Infoseiten zu Corona sind unter Videos von mir auf Bitchute verlinkt. https://www.bitchute.com/channel/jpgOUrDd3rzd/ Bitte Bild mit rechter Maustaste anklicken und neues Fenster öffnen.
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Sonntag, 3. Dezember 2023

Was ist los mit dem Ordnungsamt in Radevormwald?

 Als uns erzählt wurde, dass ein gefährliches Virus durch das Land geht, war das Ordnungsamt sehr aktiv, patrouillierte durch die Stadt und die Läden und achtete darauf, dass alle die Gessler-Fetzen im Gesicht richtig tragen oder nicht zu vele Leute zusammen stehen und ja keine Kinder auf den Spielplätzen durch frische Luft ihr Immunsystem stärken. An der Bushaltestelle wurde man angemacht, wenn man ohne Maske die Sonne auf das Gesicht scheinen ließ, damit die zur Immunabwehr etwas Vitamin D liefert. Später sagte Lauterbach, "Was Schwachsinn gewesen ist, wenn ich so frei sprechen darf, sind die Maßnahmen draußen". Aber um diesen Schwachsinn durchzusetzen wurde auch von der Stadt Radevormwald sehr viel Aufwand betrieben. Patrouillien fuhren durch die Gegend um illegale Treffen auf Wanderparkplätzen zu verhindern, nachts wurde man kontrolliert, wenn man gegen 23 Uhr von der Spätschicht nach Hause ging und es war verboten alleine zum Briefkasten zu gehen. Menschen ohne Symptome wurden wegen einem Test zwei Wochen eingesperrt, statt denen zu erlauben durch Bewegung an der frischen Luft die Immunabwehr zu stärken. Immerhin, als wir bis 27.April 2020 keine Maskenpflicht im ÖPNV hatten, war die Welle deutlich kleiner, als im Spätherbst mit Maske. Stärker als wir es schon bei Grippe hatten, war keine der Wellen.

 

 

Immerhin hat so das Ordnungsamt in Radevormwald gezeigt, zu welchen Leistungen die in der Lage sind, wenn es gilt das durchzusetzen, was Lauterbach später Schwachsinn nannte. Aber wo ist das Ordnungsdamt jetzt, wenn es gilt, Menschen vor realen Gefahren zu bewahren? Denn Schneeschieben ist kein Schwachsinn. Wäre es jetzt nicht angebracht, dass das Ordnungsamt wenn Schnee gefallen ist so präsent in der Stadt ist wie zu den Coronazeiten um zu prüfen, ob auch alle Wege ordentlich geräumt sind? In der Kölner Straße gibt es mehrere Stellen wo der Bürgersteig am Samstag den 2.12.23 von rutschigen vereisten Schnee bedeckt ist, ebenso am Bürgersteig und und Fußgänger-Zugang zum EDEKA in Bergerhof. Auch da wo geräumt ist, sind die Übergänge zur Straße oft nicht frei geschaufelt. 

Wäre es da nicht sinnvoll, dass das Ordnungsamt Patrouillie fährt und da, wo 24 Stunden nach dem Schnellfall nicht geräumt wurde mal die Anlieger angeschellt werden und diese an ihre Wegesicherungspflichten erinnert werden? Wo man keinen antrifft könnte man einen Brief einwerfen. Und wenn man auf alte Leute trifft, die das vielleicht nicht mehr schaffen, könnte ,man doch mal die Nachbarn ansprechen, ob die da was mitmachen können.

Ich räume an der Kölner Straße immer auch den Bereich vor dem Stadtwerke-Trafo und dem Beetbereich vor der Freiligstraße, die nicht zu unserer Räumpflicht gehören. Denn was nutzt es wenn neben unserem Garten der Weg frei ist, davor und danach aber der Schnee zu Eis hartgetreten wird. Das alles hilft Menschen mobil zu sein und für alte Menschen kann ein schwerer Sturz durch unnötig verreiste Flächen lebensgefährlich sein. Wenn hier das Ordnungsamt ab dem 2. Schneetag so aktiv wäre, wie zu Corona, wäre das kein Schwachsinn.  

Falls es für das, was Lauterbach Schwachsinn nannte, Bußgelder gab, sollte es eine Ehrensache der Stadt Radevormwald sein, diese Strafgelder den Opfern des Schwachsinns zurück zu zahlen. Bei den Schneeräum-Patrouillien geht es mir nicht um Bußgelder, sondern darum, durch Umsicht die Menschen dazu zu bringen, ihre Pflichten gegenüber denen zu erfüllen, die durch ein Unterlassen einer korrekten Schneeräumung gefährdet sind oder sich nicht aus dem Haus trauen. Jeder der das liest sollte sich selbst an die Nase fassen und fragen, wo man mit ein paar Schaufelhüben mehr Gefahren für andere mindern könnte. Jeder kann mal selber in das Alter kommen, wo er sehr dankbar für gut geräumte Wege ist. 

Abs.
Felix Staratschek
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald


  

Montag, 10. April 2023

Integriertes Mobilitätskonzept für den Oberbergischen Kreis: Vorschläge der Bürgerbeteiligung für Radevormwald

Auf der Homepage des Kreises:

Bis 19. Mai 2023 kann hier jeder Vorschläge machen, wie wir alle besser mobil sein können, per Auto, ÖPNV. zu Fuß, per Rad, was besser werden muss, wie negative Folgen reduziert werden können. 
Viele Vorschläge sind sind denkbar, egal ob Straßenbau, Bahnreaktivierungen, Kreisverkehre, Querungshilfen..... es liegt an Ihnen Ihr Wissen und Ihre Ortskenntnis einzubringen. 

Hier werde ich die Vorschläge eintragen, die bisher für Radevormwald angegeben wurden. Da der Prozess andauert kann ich nicht garantieren, dass dies vollständig ist. Ich werde meine Vorschläge mit Namen kennzeichnen. 

Ich habe 22 Vorschläge geliefert. 
Es gibt 12 weitere Vorschläge. 

Fazit: Ich kann nicht einsehen, wie es in anderen Orten aussieht. Fakt ist aber, wenn ich in Radevormwald meine Ideen nicht eingebracht hätte, wäre die Zahl der Vorschläge im Vergleich zu anderen Kommunen bescheiden. Haben CDU, SPD, FDP, UWG, RUA, Grüne, Linkes Forum und AfD keine Ideen für die Mobilität in Radevormwald? Sind die parteifreien Menschen in Radevormwald so gleichgültig, wenn es darum geht, Ideen für die Heimatstadt einzubringen, wenn dazu die Möglichkeit besteht.  

Ich möchte mit diesem Beitrag zwei Ziele erreichen, dass das, was schon vorgeschlagen wurde die Kommunalpolitik erreicht und dass es zu weiteren Vorschlägen aus der parteilichen und parteifreien Bürgerschaft kommt. Denn die Vorschläge können unabhängig vom Mobilitätskonzept von der Kommunalpolitik aufgegriffen und je nach Zuständigkeitsbereich eingefordert oder umgesetzt werden. 

Den ganzen VRS-VRR-Grenzverkehr in den normalen VRS-Tarif integrieren

Kategorie: Bus- und Bahnverkehr

Samstag, 8. Juni 2019

Die einen Lügen wie gedruckt und die anderen drucken, was sie lügen?


Ein Text von Felix Staratschek und ein Video das zeigt, dass er mit seiner Kritik nicht alleine dasteht.

Wenn ich die Berichterstattung über die Grünen in der Bergischen Morgenpost lese fällt mir ein alter Spruch ein: "Sie lügen wie gedruckt und sie drucken was sie liegen". Nun ist Lügen im engeren Sinne eine bewusste Entscheidung in Kenntnis der Wahrheit und da ich den Grünen nicht unterstellen will, dass diese fähig sind die Wahrheit zu erkennen, fehlen mir natürlich auch die Beweise, dass diese lügen. Aber alleine, das dieses bei ihrer Art von Äußerungen denkbar wäre, sollte die Grünen dazu bewegen, über ihr Verhalten nachzudenken. Das wird aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht passieren, sondern die Grünen werden wieder heulen, was für böse Worte der Felix Staratschek hier losgelassen hat. Direkt bekomme ich solche Beschwerden nicht mit, denn die Grünen widerlegen mich weder auf ihren eigenen Seiten noch haben die den Mut, mir direkt zu widersprechen.

Die Grünen feiern sich selber als Helden gegen das Neubaugebiet Karthausen. Dabei haben die Grünen weder im Rat für die Anträge der AL gestimmt, die noch verhinderbare Bauabschnitte konsequent ablehnen, noch haben die Grünen sich wirklich gegen Karthausen ausgesprochen. Das steht sogar in der Bergischen Morgenpost vom 25.10.2018:

"Mehr als 100.000 Quadratmeter landwirtschaftliche Nutzfläche werde nun auf Generationen versiegelt, und dies ohne eine gleichwertige Ersatzmaßnahme, kritisiert Bornewasser. Er betont ausdrücklich: „Wir haben grundsätzlich nichts gegen neue Wohneinheiten für Umzieher und Zuzieher, aber dann bitte mit für die Natur- und Umweltschutz vollwertigen Ausgleichsmaßnahmen.“

Freitag, 15. März 2019

Wie kann der Wuppermarkt in Radevormwald Vogelsmühle besser für Fußgänger erschlossen werden?

Ein Beitrag von Felix Staratschek, sachkundiger Bürger der Alternativen Liste (AL) im Verkehrsausschuss der Stadt Radevormwald

3 kurze Videos um für Fußgänger die Erreichbarkeit des Wuppermarktes zu verbessern. Die ersten beiden Videos befassen sich mit dem Vorschlag, einen Waldweg vom Schröderweg zum Wuppermarkt zu schaffen.

Im Selbsttest bin ich diesen Weg am 14. März 2019 hinaufgestiegen, um die Idee von mir auch real zu testen und zeige je ein kurzes Video beim Start und Ende des Aufstiegs. 

Das dritte Video in der Playlist ist etwas älter und ist als Ideensammlung gedacht, wobei Priorität die preiswerteren Vorschläge haben, wie der Waldweg oder die Öffnung des Tores in Vogelsmühle.

Wenn jedoch der Eigentümer des Wuppermarkes den städtischen Eigenanteil übernähme, wäre auch mehr möglich, wie eine Fußgängerbrücke zur Grünentaler Straße.  Diese Brücke würde die ca. 600 Einwohner von Dahlhausen auf kürzesten Weg an den Wuppermarkt anbinden.

Der Waldweg vom Schröderweg zum Wuppermarkt würde über 1000 Einwohner besser an den Wuppermarkt anbinden, wenn man einbezieht, dass auch Leute von Brede und Herkingrade diesen Weg nutzen können, sind es sogar gut 2000 Einwohner, die davon profitieren können.

Durch die Öffnung des Tores in Vogelsmühle würden alle Anwohner der Wülfingstraße, die über Schnellental zu Fuß gehen können sowie die Anlieger nahe der Wuppertalstraße schneller zum Wuppermarkt. Das Tor wurde u.a. geschlossen, weil Leute sich im Supermarkt mit Getränken versorgten und dann auf der Privatstraße für Unruhe sorgten. Zwischenzeitlich sind früher frei zugängliche Bereiche mit Türen verschlossen, so dass man eine Öffnung des Tores probieren sollte. 

Ein Motto der Stadtentwicklung von Radevormwald könnte lauten: "Radevormwald - Stadt der kurzen Wege". Das heißt, das Radevormwald bei jeder Maßnahme die belange der Fußgänger besonders berücksichtigt und dass nach stellen gesucht wird, wo neue Fußwege deutliche Abkürzungen schaffen,

Sinnvolle wären:
--eine Fußgängertreppe vom LIDL-Parkplatz zur Kaiserstraße
---Fußweg von der Justus Liebig Straße zur Westfalenstraße (B 229)
---Schotterung des Fußweg von der Herderstraße zur Lessingstraße durch den Schulwald
---Fußweg von Honsberg nach Heidersteg
Wer eine weitere Lücke kennt, die geschlossen werden müsste, sollte dies der Stadt melden oder hier als Kommentar angeben.





Montag, 7. Januar 2019

München Hbf.: Sind der DB Renditen vermieteter Bahnhofsläden wichtiger als attraktives Umsteigen?

Nachricht zur Petition: Umsteigen im Münchner Hauptbahnhof leichter machen – Bau einer zusätzlichen Bahnsteigverbindung
Mo., 23. Juli 2018, 11:32

Zwei Jahre später - nichts passiert

Liebe Unterstützer der Petition "Umsteigen im Münchner Hauptbahnhof leichter machen – Bau einer zusätzlichen Bahnsteigverbindung"!

PRO BAHN Oberbayern hatte Ende 2016 gedacht, die Petition erfolgreich abgeschlossen zu haben. Das Hauptziel, dass der Bayerische Landtag unserer Petition entspricht, war im März 2016 erreicht. Im Mai 2016 bekundete der damalige bayerische Verkehrsminister Joachim Herrmann seine Unterstützung für das Projekt und erkannten den "hohen Nutzen" einer neuen Bahnsteigverbindung. Im August war dann in der Zeitung zu lesen, dass der Freistaat 90% der Vorplanungskosten übernehmen wolle. Die Ende 2016 abgeschlossene Rahmenvereinbarung zum Neubau des Hauptbahnhofs zwischen DB AG und Stadt München enthielt auch die neue Querung.
(Mehr zur Historie: www.openpetition.de/pdf/blog/umsteigen-im-muenchner-hauptbahnhof-leichter-machen-bau-einer-zusaetzlichen-bahnsteigverbindung_kleine-historie-zu-den-planungen-am-muenchner-hauptbahnhof-und-zur-petition_1481802516.pdf)


 
Am Starnberger Bahnhof wartet im Juli 2017 eine Diesellok
der Baureihe 218 auf die Abfahrt nach Mühldorf. Daneben der
Triebwagen nach Mittenwald. Von der Haupthalle zum
Starnberger Bahnhof ist es ein sehr weiter Weg, den
PRO BAHN e.V. durch eine Brücke verkürzt haben will- 


Was ist seitdem passiert? 

Samstag, 8. Oktober 2016

Stadt Radevormwald und Dr. Axel Michalides unterbinden Fußgängerverkehr

Der fraktionslose Ratsherr Dr. Axel Michalides gibt den besorgten Bürger. Er hat einen Antrag an den Verkehrsausschuss der Stadt Radevormwald gestellt, was ich formell begrüße. Leider wurde das im Ausschusss nicht als Antrag behandelt, sondern unter Mitteilungen und Fragen, so dass eine inhaltliche Bebatte damit unterbunden wurde. 

Was mich schockiert ist der Inhalt. Während der erste Teil des Antrages Maßnahmen enthält, die den Fußweg sicherer machen sollen, kommt dann der Nachsatz, dass dies nur so lange der Fall sein soll, bis den Fußgängern dieser Weg sicher versperrt wird.  

Fakt ist, es kommt ab und zu an Fußgängerüberwegen und Stadtstraßen zu Unfällen, weil Menschen Fehler machen. Niemand käme da auf die Idee den Fußgängerverkehr zu verhindern. Fußgängerverkehr ist der umweltfreundlichste und stadtverträglichste Verkehr, dessen Förderung und Sicherung deshalb in der Gesamtverkehrspolitik absoluten Vorrang haben muss. 

Dass es in all den Jahren an dieser Stelle an der B 229 trotz des gut ausgetretenen Trampelpfades nie zu einem Unfall kam, spricht eigentlich für diesen Fußweg. Die Straße ist nach allen Seiten gut und weiträumig einzusehen. Es verwundert einen schon sehr, dass der Ratsherr Dr. Axel Michalides, der mal Mitglied der Grünen werden wollte, sich zum Anführer einer autoorientierten Verkehrspolitik hochschwingt und damit in der Presse einen großen Schaueffekt erreicht. 

Nicht besser ist die zuständige Abteilung der Stadt Radevormwald. Statt alles zu versuchen, den Wunsch der Fußgänger nach diesem Weg abzusichern, wird hier nur an Zäune und die Verhinderung von Fußgängerverkehr gedacht. Schon vor einigen Jahren war dies Thema in den Zeitungen und schon damals wurde nur an Zäune gedacht und nicht an Absicherungen eines gut nachgefragten Fußgängerüberweges. Dazu Ordnungsamtsleiter Jochen Knorz im Ausschuss: "Das wird vom Landesbetrieb nicht akzeptiert, weil es sich um eine Haupterschließungsstrecke für den überregionalen Verkehr handelt". Das zeugt von einer Haltung, wie die früher auch beim "Auto darf alles Club" ADAC anzutreffen war, dass sich alles dem schnellen Autofahren unterordnen muss. Es gibt aber kein Gesetz, dass fordert, dass in einer Haupterschließungsstraße im Innenstadtbereich schnell gefahren werden muss und dass man Fußwege unterbinden muss. Fakt ist, dass man außer Autobahnen und mehrspurigen Schnellstraßen jede Straße überall überqueren darf, auch wenn da mit Tempo 100 die Autos noch schneller sind, als hier an der B 229 am Lidl und die Sicht schlechter. Eine Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 50 würde niemanden die Fahrzeit eklatant verlängern. Aber eine Sperrung dieses Fußweges verlängert viele Wege so stark, dass künftig viele, die wegen dem Zeitvorteil hier zu Fuß gingen, nun wieder auf das Auto umsteigen werden. 

Stellen wir die Fakten zusammen:
---Da soll ein Fußgänger gewesen dem eine Rentnerin ausgewichen sein will.  Es wird nicht berichtet, wieviele Unfallbetroffene den Fußgänger gesehen haben.
---Das genaue verhalten des Fußgängers wird nicht berichtet. Es ist damit nicht auszuschließen, dass dieser Fußgänger auch an jeder anderen Stelle eine Gefahr für den Straßenverkehr gewesen wäre. 
---In der Diskussion in den digitalen Netzwerken wurde nur theoretisch über den Unfall passiert, niemand hat darauf hingewiesen, dass er einen Beinaheunfall erlebt hat. Einzig der Ausgang des Weges auf die Bahnhofstraße wurde kritisiert, weil auch dort Autofahrer nicht Personen rechnen, die aus den Büschen kommen und sofort auf der Fahrbahn stehen. Aber das kann auch baulich verbessert werden, indem man da eine Bürgersteignase baut mit einem Querriegel zur Straße. 
---Bisher sind da keine Unfälle passiert. 

In der Vergangenheit wurde die Umgehungsstraße B 229 in Radevormwald autoorientiert und nicht stadtorientiert gebaut. Fußwege, die ich sehr oft benutzt habe, wurden abgeschafft (von der Kreuzstraße zum Springel gab es einen schönen Weg ohne Autoverkehr unterhalb der Eisenbahn) oder durch aufwendige Brücken mit unnötigen Steigungen und Umwegen versehen (Abtrennung des Springel, des kürzesten Weg von der Haltestelle Lindenbaumschule zum Krankenhaus und Johanniteraltenheim). Die Umgehungsstraße hätte auch als Bundesstraße als normale Stadtstraße mit Fußwegen und Parkplätzen gebaut werden können. Das dies nicht passiert ist, kann jetzt nicht korrigiert werden. Aber warum muss man im Zeitalter des Klimaschutzes den klimafreundlichen Fußgängerverkehr verhindern, statt diesen abzusichern und zu fördern. Der Verkehr muss sich Mensch und Umwelt anpassen und nicht Mensch und Umwelt einer einseitigen Politik, die das Auto zur alleinseligmachenden Mobilität vergöttert. 

Sicher, einen Zaun aufzustellen, das ist nicht viel Arbeit. Und da scheinen leider auch Mitarbeiter der Stadtverwaltung lieber den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen, anstatt sich für Verbesserungen für die Menschen in Radevormwald einzusetzen, die durch ihre Steuergelder der eigentliche Arbeitgeber der Stadtverwaltung sind. Kein Autofahrer verliert etwas, wenn der auf der B 229 nur Tempo 50 fährt. Aber für die Menschen, die da wohnen, gehört die Abkürzung zur Lebensqualität. Und die ist denen jetzt genommen worden, obwohl das, was unterbunden ist äußerst umwelt- und stadtverträglich ist. 

Aber es ist nicht nur die Verwaltung. Mein Konzept für die Umgestaltung des Busbahnhof zu einem Festplatz wurde nicht in die Innenstadtsanierung aufgenommen, aber der hätte einen Kreisverkehr auf der B 229 beim REWE gebracht und da hätten die Fußgänger sicher die Straße überqueren können. In Bergerhof klappt ein ziemlich kleiner Kreisverkehr, obwohl da viel mehr Verkehr ist. Somit haben SPD, CDU, FDP und UWG zumindest dem Unfall Vorschub geleistet, weil diese einen sicheren Fußgängerüberweg verhindert haben, der ja, wie der Trampelpfad beweist, sich großer Nachfrage erfreut. 


So stellt sich Felix Staratschek die Gestaltung der Fläche um den heutigen Busbahnhof vor, damit in Radevormwald mit Innenstadtanschluss viele Veranstaltungen stattfinden können, ohne Wochenmarkt und Gastronomie auf dem Markt zu beeinträchtigen. Die Poststraße wird mit einem eigenen Kreisverkehr an die B 229 angeschlossen, der auch Fußgängern einen direkten Weg zum Lebensmittelmarkt bietet. 

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/radevormwald/zaun-soll-abkuerzung-ueber-die-bundesstrasse-229-verhindern-aid-1.6312319

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Radevormwald: Ratsherr Dr. Axel Michalides stellt Antrag gegen Fußgängerverkehr

"Nun wird die Westfalenstraße zum Diskussionspunkt bei der Sitzung des Kultur-, Tourismus- und Verkehrsausschusses am Freitag. Denn das fraktionslose Ratsmitglied Dr. Axel Michalides fordert eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 50 Stundenkilometer und die Aufstellung von Gefahrenzeichen „Fußgänger“: „Solange, bis das Überqueren der Straße unmöglich gemacht wird. Beispielsweise durch einen Zaun“, sagt Michalides".


Diese Begründung hätte ich nicht für für möglich gehalten. Zuerst denkt man ein toller Antrag, da will der Ratsherr Dr. Axel Michalides was für den umweltfreundlichen und natürlichen Fußgängerverkehr tun. Doch wenn ich die Begründung, packt mich das kalte Entsetzen. Statt dem Fußgängerverkehr Vorrang einzuräumen und diesen zu fördern, wo es nur geht, soll dieser Verhindert werden. Seinen Antrag für einen Zebratsreifen auf der Mühlenstraße habe ich unterstützt, aber das hier geht nicht.


Heute am 6.10.16 um 17 Uhr ist das Thema im Verkehrsausschusschuss im Mehrzweckraum des Bürgerhauses. Thema sind auch der Nahverkehrsplan und schon lange vor dem Nahverkehrsplan von der AL gemachte ÖPNV und ÖV- Vorschläge und die Elternatxis zum Schulzentrum, wo infolge eines AL- Antrages die Stadt einen Vorschlag für eine Bringzone auf der Mühlenstraße ausgearbeitet hat. 


http://www.rga.de/lokales/radevormwald/gruenflaechen-nach-bau-will-auch-kulturauschuss-mitdiskutieren-6811847.html

Ausschussunterlagen:
http://session.radevormwald.de/bi/to0040.php?__ksinr=1564