NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen

NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen
RKI-Files zeigen, die Welt wurde aus reiner Willkür ohne Evidenz syn-corona-isiert. Es drohen neue Verträge und Regeln, mit denen alles noch schlimmer als erlebt wiederholt werden kann. Der durch eine "Verzehrstudie" spätestens seit 2007 der Bundesregierung bestätigt vorliegende pandemische Vitamin D-Mangel interessiert nicht mal Grüne und Linke, aber neuartige, gentechnische Injektionen werden seit 2020 von CDU, CSU, SPD, FDP, Grünen und Linken unterstützt. Unmengen an Geld wurden sinnlos verschwendet und den Menschen Schaden zugefügt. Vieles zum Thema finden Sie bei Gloria.tv: https://gloria.tv/Felix%20Staratschek . Nur wenn viele zur NRW-Landtagswahl sonstige Parteien wählen kann der Protest fruchten. Nur wenn Sie das mit allen Bekannten besprechen und digital dafür werben, kann dies eine Massenbewegung werden. Nur wer gültig eine "Die Basis" für seinen konstruktiven Protest wählt, kann sagen, dass er keinen Anteil an dem hat, was in Landtagen und Bundestag anstellen. Wahlenthaltung und ungültige Stimmen lassen die Mächtigen alleine durch ihre eigenen gültigen Stimmen weiter agieren. Nur gültige Stimmen können diese entmachten, so dass wir es bei jeder Wahl erneut versuchen müssen und unsere Stimme gültig einsetzen. Informieren Sie sich über Die Basis https://diebasis-partei.de/ Denn mit einer Stimme für CDU, CSU, SPD, FDP, Linken, AfD und Grünen, der Wahlenthaltung oder ungültigen Stimmen haben wir alle verloren, weil das dazu dient, das die Kräfte weiter agieren, die unser Land mit Panik überziehen und den Aufbau eines menschlichen Gesundheitswesen unterlassen. Weitere Infoseiten zu Corona sind unter Videos von mir auf Bitchute verlinkt. https://www.bitchute.com/channel/jpgOUrDd3rzd/ Bitte Bild mit rechter Maustaste anklicken und neues Fenster öffnen.
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Sonntag, 21. April 2024

Pressekonferenz „Kein Zug wird fahren bei Stuttgart 21“


Das Faktencheckportal WikiReal.org, das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 sowie die projektkritischen Ingenieure22 informierten in der heutigen Pressekonferenz in Stuttgart über den mangelnden Brandschutz in den Zulauftunneln des Bahnhofsprojekts Stuttgart 21 (S21). Sie halten eine Inbetriebnahme für ausgeschlossen. Die Deutsche Bahn AG wie auch die Genehmigungsbehörde Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hatten zu keiner Zeit die Anforderung der Tunnelrichtlinie, dass die „Selbstrettung gewährleistet“ sein muss, hinreichend geprüft. Insbesondere auch nicht, nachdem für die Inbetriebnahme für 2,5 Mrd. Euro Züge mit verdoppelter Personenkapazität angeschafft wurden.



Video: 
Dr. Christoph Engelhardt, WikiReal.org Dieter Reicherter, Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 Roland Morlock, Ingenieure 22 Stuttgart, 19.04.2024


Dr. Christoph Engelhardt von WikiReal.org wies darauf hin, dass bei halbierter Rettungswegbreite und einer Personenkapazität der Züge rund vierfach über dem Üblichen in so langen Tunneln eine Evakuierung nicht rechtzeitig möglich ist. Denn durch die verengten Querschnitte holt auch der Rauch die Fliehenden etwa doppelt so schnell ein, wie von den Planern angenommen. 

Sonntag, 29. Januar 2023

Bürgerantrag zum ÖPNV in Remscheid: NE 19, S 7, RE 47: Bahnsperrung in Remscheid Lennep verhindern / Anbindung von Radevormwald optimieren /Wuppertal Rauental als S-Bahn-Halt

 Bürgerantrag an die Stadt Remscheid


(Da ich bei Mails eine große, barrierefreie  Schrift benutze, ist es sinnvoll, nach einer Kopie auf andere Dateiformate die Schriftgröße so zu ändern, dass diese der Datei angemessen ist, um nicht so viel Papier zu verbrauchen.) 

Abs. Felix Staratschek, Freiligrathstr. 2, 42477 Radevormwald

Laut Gemeindeordnung kann sich jeder mit einer Anregung an die Gemeinden in NRW wenden, wenn der ein Anliegen hat, dass die betroffene Gemeinde betrifft. Da ich in Remscheid arbeite, betrifft es mich, was verkehrspolitisch in Remscheid passiert. Ich bitte daher die Stadt Remscheid aktiv zu werden, damit die angesprochenen Problematiken beim ÖPNV so geregelt werden, dass die Auswirkungen auf die Fahrgäste minimiert werden und Pendler in der Lage bleiben, den ÖPNV zu nutzen.  

Sonntag, 17. April 2022

Leserbrief: Parkplätze am Bahnhof Remscheid Lennep oft zweckentfremdet und andere Unberechenbarkeiten im ÖPNV

Die CDU freut sich laut BM vom 11.4.22 dass es am Bahnhof Remscheid Lennep 50 neue Parkplätze gibt. Pendler und Fahrgäste brauchen ein zuverlässiges Angebot, sowohl was die Fahrten, die Anschlüsse als auch das Parken betrifft.

Und alles ist nicht zuverlässig gegeben. 

Freitag, 29. November 2019

Leserbrief: Ticketfalle VRR Automat / Mängel an den neuen Automaten

Betrifft: Neue VRR-Automaten sorgen für Ticket-Falle


Neue Automaten stehen auf den Bahnsteigen in Remscheid und
der anderen Bahnhöfe und Haltestellen im VRR.

Viel wird über die roten DB-Automaten gelästert. Aber ich war bisher froh, dass es diese gibt und einen 24 Stunden am Tag zu diensten sind. Da die Reisebüros saftige Aufschläge auf Fahrkarten nehmen, lohnt es sich sogar mit dem Bus zu diesen Automaten zu fahren, um sich dort in aller Ruhe auf die Suche nach günstigen Verbindungen zu begeben. 

Der neue Automat, am Remscheider Hbf getestet, hat da viele Defizite: 

--Keine Verbindungssuche ohne ICE, da kann man viele preiswerte Verbindungen nicht mehr finden.

So sieht die Zugsuche der neuen Automaten aus. Gezielt dem ICE
oder den Fernzügen ausweichen, geht mit dieser Sucheinstellung nicht mehr. 


Hier die Zugsuche am roten DB-Automaten. Es gibt vier
Varianten der Recherche, die einem helfen, preiswerte
Zugverbindungen zu finden. Um Verbindungen für das
"Quer durchs Land-Ticket" zu finden, ist eine reine
Nahverkehrsoption für die Zugsuche unverzichtbar.
Und wer es nicht so eilig hat, kann durch Vermeidung der ICE
weniger ausgelastete IC finden, auf denen es noch Sparpreise gibt. 


--Keine Verbindgssuche "Nur Nahverkehr", analog zum Fernverkehr. Denn wenn die Sparpreise alle sind ist das "Quer durchs Land-Ticket" oft noch eine Alternative, für die der neue Automat die Fahrpläne nicht anzeigt

--Es werden jeweils nur wenige Fernverbindungen angezeigt und man kann nur wenige male frühere oder spätere Züge suchen. Da sind die DB-Automaten weit großzügiger. Man muss beim neuen Automaten immer wieder die Suche neu starten mit der ganzen Eingabeprozedur, um weitere Zeitfenster zu prüfen. Jedesmal dauert der Aufbau des Fernverkehrsbereich recht lange. 

  --Beim Durchtetsten des neuen Automaten ist mir mehrfach die Bildschirmmaske zum Start zurück gegangen, obwohl ich noch gar nicht fertig war. Auch die Reaktion auf den Fingerdruck am Bildschirm blieb immer wieder aus.

--Akut ist in Remscheid bei der VRR-Fahrplanauskunft der Startbahnhof Gelsenkirchen eingegeben

Auch die alten DB- Automaten haben Mängel, dort werden mögliche Verbindungen nicht angezeigt, wenn man zu oft umsteigen muss. 

---Wenn man eine Fahrt mit dem "Quer durchs Land Ticket" machen will, kann man die Verbindungssuche splitten. 

---Will man jedoch auch Fernzüge benutzen, hat man keine Chance diese vorhandenen Verbindungen mit häufigen Umsteigen zu buchen, da die auch beim roten DB-Automaten nicht angezeigt werden. 

Dessen ungeachtet hatte ich 2019 eine kurzfristig beschlossene Bahnfahrt. Die Hinfahrt Remscheid - Bayreuth war am Samstag, da gab es sogar noch sehr günstige ICE, die Rückfahrt am Montag war nur deshalb preiswert, weil ich eine Verbindung ohne ICE gebucht hatte. Mit dem neuen Automaten hätte ich diese Verbindung nicht buchen können. 

Wenn es Transdev nicht gelingt, dem neuen Automaten alle Funktionen des alten DB-Automaten aufzuspielen, wird Bahnfahren für viele wesentlich unattraktiver. Statt den genannten Mangel des  DB-Automaten zu beheben, gibt es hier zahlreiche Verschlechterungen. 


So sieht die Maske der neuen Automaten aus. Die Suche unter "Fernverkehr"
ist jedoch, wie gezeigt, sehr eingeschränkt.
Und wenn man auf "Gesamtangebot Nahverkehr"
geht, bekommt man zwar eine Fahrkarte angeboten, aber keine Verbindung genannt.
Pauschalpreise der DB für den Nahverkehr werden nicht berücksichtigt. 

Ich hoffe, dass es im Bereich meiner Monatskarte auch in Zukunft noch einen roten DB-Automaten gibt, wo ich mir die günstigen Sparpreise raussuchen kann - oft in der 1. Klasse, denn zu Sparpreisen ist diese Klasse erschwinglich und dann bleibt ein Sparpreis in der 2. Klasse frei für die, die wirklich auf jeden Cent schauen müssen. 

Wer in der nächsten Zeit am Automaten eine Bahnfahrt buchen will, sollte die Zeit nutzen, die noch der rote DB-Automat am Bahnsteig in Betrieb ist. 


So sieht die Startmaske der alten roten DB-Automaten aus. 

Beide Automaten haben gemeinsam, dass man die Reise über Zwischenhalte und Aufenthaltszeiten variieren kann. Mit einer Stunde Aufenthalt an einem Umsteigebahnhof kann man manchmal den Fahrpreis halbieren.  Was mich wundert ist, dass die DB ihre Automaten nicht an ihre Webseite anschließt mit deren hervorragenden Fahrplanauskunft, auch im Vor- und Nachlauf zu den Bahnfahrten im Linienbus. Verbindungen mit häufigen Umsteigen könnte man auf 2, selten auf 3 Belege drucken.  

Kommt noch hinzu, dass ich auf Reisen an den roten Automaten immer wieder prüfe, ob bei der Verbindung alles klar ist, denn wenn man mehrere Wochen vorher bucht, kann es am Reisetag zu damals noch nicht vorhersehbaren Problemen kommen. Und je früher man die erfährt, umso so eher kann man am nächsten Servicepunkt oder vom Schaffner im Fernzug eine neue Verbindung zugewiesen bekommen.  Und wenn man ohne ICE gebucht hat, wird dann auch der ICE freigegeben, so dass man oft eine Verspätung wieder wett machen kann. 

Felix Staratschek
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald 


Noch stehen diese auf den meisten Bahnhöfen, die roten DB-Automaten.
Werden deren grüne VRR-Nachfolgeautomaten nachgebessert,
oder wird der Service für die Fahrgäste künftig eine deutlich schlechtere
Qualität aufweisen?

Montag, 7. Januar 2019

München Hbf.: Sind der DB Renditen vermieteter Bahnhofsläden wichtiger als attraktives Umsteigen?

Nachricht zur Petition: Umsteigen im Münchner Hauptbahnhof leichter machen – Bau einer zusätzlichen Bahnsteigverbindung
Mo., 23. Juli 2018, 11:32

Zwei Jahre später - nichts passiert

Liebe Unterstützer der Petition "Umsteigen im Münchner Hauptbahnhof leichter machen – Bau einer zusätzlichen Bahnsteigverbindung"!

PRO BAHN Oberbayern hatte Ende 2016 gedacht, die Petition erfolgreich abgeschlossen zu haben. Das Hauptziel, dass der Bayerische Landtag unserer Petition entspricht, war im März 2016 erreicht. Im Mai 2016 bekundete der damalige bayerische Verkehrsminister Joachim Herrmann seine Unterstützung für das Projekt und erkannten den "hohen Nutzen" einer neuen Bahnsteigverbindung. Im August war dann in der Zeitung zu lesen, dass der Freistaat 90% der Vorplanungskosten übernehmen wolle. Die Ende 2016 abgeschlossene Rahmenvereinbarung zum Neubau des Hauptbahnhofs zwischen DB AG und Stadt München enthielt auch die neue Querung.
(Mehr zur Historie: www.openpetition.de/pdf/blog/umsteigen-im-muenchner-hauptbahnhof-leichter-machen-bau-einer-zusaetzlichen-bahnsteigverbindung_kleine-historie-zu-den-planungen-am-muenchner-hauptbahnhof-und-zur-petition_1481802516.pdf)


 
Am Starnberger Bahnhof wartet im Juli 2017 eine Diesellok
der Baureihe 218 auf die Abfahrt nach Mühldorf. Daneben der
Triebwagen nach Mittenwald. Von der Haupthalle zum
Starnberger Bahnhof ist es ein sehr weiter Weg, den
PRO BAHN e.V. durch eine Brücke verkürzt haben will- 


Was ist seitdem passiert? 

Samstag, 1. April 2017

Dom in Gefahr: Denkmalschutz verlangt in Köln Sperrung von Hauptbahnhof und Hohenzollernbrücke

Es war als Symbol gedacht, dass so wie die Kirche den Menschen das Heil vermittelt für eine gute Zukunft in der Ewigkeit, so sollte auf der Eisenbahn der Zug in eine bessere Zukunft im Diesseits fahren. Und um dies zu verdeutlichen, würde die Hohenzollernbrücke genau in der Ausrichtung des Hauptschiffes vom Kölner Dom gebaut. Würden die Züge auf der linken Rheinseite nicht die Kurve kriegen, würden die beim Bischof unter der Kanzel durchfahren. 

Was man bei dieser Symbolik im wilhelminischen Kaiserreich nicht bedacht hat ist, dass ein so hohes und filigranes Gebäude, wie der gotische Dom zu Köln sehr empfindlich auf die Schwingungen reagiert, die die Züge erzeugen. Und während auf dem Land die Bahn oft verschwunden sind, haben der Ausbau der S- Bahn und der IC und ICE- Verkehr zu einer dramatischen Zunahme des Zugverkehrs geführt. Und der Ausbau der Bahn ist noch nicht zu Ende. Für mehr S- Bahnen und dem RRX sollen am Kölner Hbf. noch zwei gleise ergänzt werden. 


So nah steht der Dom an den Bahnsteigen des Hauptbahnhofs, aufgenommen vom Ostende des Bahnhofs aus. Die Fahrdrähte für die Züge sind zu sehen. 


Das Problem ist aber die Nähe des Bahnhofs und der Schienen zum Dom. Die Fundamente beider Bauwerke stehen auf dem selben Untergrund und dieser überträgt die Schwingungen, die der Zugverkehr erzeugt auf die Domfundamente und damit auf den ganzen Dom. Das zermürbt auf die Dauer den Mörtel zwischen den Steinen des Domes und lässt langsam die Steine wandern. 

Wie jetzt festgestellt wurde, haben über 100 Jahre Zugverkehr im Kölner Hauptbahnhof dem Dom schwerer zugesetzt, als der zweite Weltkrieg. Die Dombauhütte weiß kaum noch, wo diese zuerst anfangen soll. Wen nicht sofort gehandelt werde, müsse der Dom wegen Steinschlaggefahr abgesperrt werden. Es sei aber kaum möglich, die Eingänge des Domes abzuschirmen, da diese von Gestein, dass aus großer Höhe hinabstürze durchschlagen würde. da ist es kein geringer Trost, dass auf der Außenseite des Domes die Schäden viel schlimmer sind, weil die Witterung hier zusammen mit dem Zugverkehr am Dom nagt und die vielen Zierelemente besonders anfällig für Schäden seien. 

Die KVB überlegt bereits, einen direkten Zugang von der U-Bahn ins Dom-Innere zu schaffen, damit man gefahrlos auch in Zukunft dem Dom betreten kann. Denn im inneren des Domes könne man mehrere Drahtnetze spannen, die in der Lage sind herabfallendes Gestein aufzufangen. 

Die Denkmalschützer sind sich sicher, wenn Köln seinen Dom behalten will, wird Köln Deutz Kopfbahnhof und Köln Süd der neue Hauptbahnhof. Abhilfe könne langfristig nur ein Konzept "Köln 21" bietet. Ein Eisenbahntunnel von Köln Mülheim nach Ehrenfeld mit einem neuen unterirdischen Hauptbahnhof soll die Züge vom Dom wegbringen. 

Protest dagegen kommt schon von DITIB. Man wolle es nicht zulassen, dass unsere schöne Moschee ein ähnliches Schicksal erleidet, wie der Dom oder Stadtarchiv. 

Freitag, 5. Februar 2016

Stuttgart 21: Wo, bitte, geht es zur Bodenplatte?

Newsletter der Parkschützer, einige Textlinks wurden vom Viertürmeblog ergänzt.
Wo, bitte, geht es zur Bodenplatte?

Liebe Parkschützerinnen, liebe Parkschützer,

wir haben die Ingenieure22 gebeten, uns die von der Bahn lauthals angekündigten Betonagearbeiten zu erläutern. Lest selbst!


Ingenieure22, Stuttgart den 5.2.2016:
Wo, bitte, geht es zur Bodenplatte?

Seit Monaten findet eine beispiellose Kampagne um die Bauarbeiten für den Tiefbahnhof statt, die der Bevölkerung zeigen soll, dass die Arbeiten nun aber wirklich vorwärts gehen und dass man jetzt ganz bestimmt nicht mehr umkehren könne. (Herr Brunnhuber in der SWR-Landesschau 4.1.16 zu den Tagen der offenen Baustelle.)

Am 25. August 2015 beging man 5 Jahre Baustelle, doch schon wieder lag der vor einem Jahr neu erstellte Zeitplan für die Arbeiten am Baufeld 16 mehr als ein halbes Jahr im Verzug. Gegenüber früheren Planungen war man sogar 5 Jahre im Rückstand, laut den ersten Zeitplänen aus dem Jahr 2010 hätte der Nesenbachdüker im Baufeld 19/20 schon am 11. Juni 2013 nach fast drei Jahren Bauzeit an den Nutzer übergeben werden sollen, doch man hatte Mitte 2015 nur unwesentliche Vorarbeiten begonnen.

Laut Zeitplan vom August 2014 hätte im August 2015 die Bodenplatte im Baufeld 16 komplett fertig sein sollen, doch noch immer fehlte die Statik und der Nachweis der Erdbebensicherheit.

--Die Bahn begründete das mit der Änderung von Vorschriften, doch die Vorschriften für Statik und Erdbebensicherheit sind seit mindestens 2005 unverändert.

--Dagegen haben die Erfahrungen beim Bohren der Pfähle sicher neue Erkenntnisse bezüglich der Bodenbeschaffenheit gebracht, man hat z.B. die Durchmesser der Bohrpfähle erhöht.

--Und dann werden seit August 2015 neue Standorte für die Fluchttreppenhäuser diskutiert.


Das sind Gründe genug, dass die Statik nachgeführt werden muss, aber nicht, weil sich Vorschriften geändert hätten, sondern weil man bei dem Projekt Stuttgart21 auf Sicht baut.




Seit Ende Oktober 2015 versuchen die Ingenieure22, Einsicht in die Statikunterlagen zu bekommen. Das Eisenbahnbundesamt erklärt, es habe keine Unterlagen, man werde informieren, wenn es soweit wäre. Derweil lässt die Deutsche Bahn verkünden (Stuttgarter Zeitung 5.11.2016 „Weiterer Kreis soll S-21-Terminplan sichern" von C. Milankovic): "Die Prüfer des Eisenbahn-Bundesamtes hätten die Statiknachweise für die Bodenplatte mittlerweile freigegeben."

Doch von Beton für die Bodenplatte im Baufeld 16 weiterhin keine Spur.


Stattdessen hört man inoffiziell, dass die Statik immer noch in der Prüfung wäre. Am 30.12.2015 dann in der Stuttgarter Zeitung die Ankündigung auf der ersten Seite: „S 21: ab Januar wird am Bahnhof betoniert“. Die Vorgaben für die Statiknachweise hätten sich verändert und wieder mussten die Richtlinien für die Veränderung herhalten. Doch nun, ab dem 11. Januar beginne die Bahn mit dem Betonieren des ersten Abschnitts der Bodenplatte.

Verwundert warf man an den Tagen der offenen Baustelle einen Blick auf das Baufeld 16. Wo sollte da eine Bodenplatte entstehen? Der Cannstatter Düker war noch nicht fertig und wo der Medienkanal hinkam, konnte man allenfalls erahnen. Beide Bauwerke müssen aber fertig sein, bevor mit dem Betonieren der Bodenplatte begonnen werden kann.

Am 11. Januar kam „völlig unerwartet“ der Winter und man konnte erst mal keinen Beton ausbringen. Wohin auch? Stattdessen arbeiteten fieberhaft Bagger und LKWs am Ausschachten der Grube für den Medienkanal.

Endlich, endlich am 27. Januar konnte die Stuttgarter Zeitung verkünden:
„Im Bahnhofstrog fließt der erste Beton“.
Der erste? Und was ist mit den hunderten von Bohrpfählen? Und den Betonierarbeiten am Cannstatter Düker? Der Mustersäule? Hat man das alles ohne Beton gemacht?

Nein, die Seite der Projektgesellschaft Stuttgart-Ulm (PSU) gibt Auskunft. Unter dem Titel „Betonagearbeiten für den Stuttgarter Hauptbahnhof begonnen“ liest man doch tatsächlich: „Erster Teil der Bodenplatte aus Beton gegossen“. Dazu das Bild eines Betonrüssels, der Beton in einem Kanal verteilt. Wenn man das Bild in der Druckausgabe Stuttgarter Zeitung genauer betrachtet, sieht man, dass die Bagger mit dem Ausschachten der Medienkanalgrube noch nicht einmal fertig sind. Und in der Presseerklärung der PSU liest man, dass man auf eine Fläche von 10 m x 20 m den Beton ausbringt, doch nicht einmal für die Platte sondern nur für die Sauberkeitsschicht im Medienkanal. Hauptsache Beton. Mit der Bodenplatte des Troges hat das nichts zu tun, man braucht dazu noch nicht einmal eine genehmigte Statik. Daher empfinden die Ingenieure22 die Aussage „Die DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH hat am Dienstag, 26. Januar, mit den ersten Betonagearbeiten für die Bodenplatte des neuen Stuttgarter Hauptbahnhofs begonnen.“ als eine dreiste Unwahrheit („Lüge“ sagen die Ingenieure nicht).

Man fragt sich natürlich, warum diese Desinformationskampagne jetzt läuft. Einmal ist demnächst die Aufsichtsratssitzung der Deutschen Bahn, da will man Erfolge aufweisen, so tun, als wären Zeitpläne erfüllt worden. Und einen weiteren Grund findet man in einem Artikel der Stuttgarter Zeitung vom 12.8.2015. C. Milankovic schreibt sehr richtig: „In sieben Monaten wird in Baden-Württemberg wieder gewählt. Wenn die Bahn nicht wieder unversehens zum Wahlkampfthema werden will, muss sie zeigen, dass sie Stuttgart 21 beherrscht.“

Aha! Beherrschen sieht aber anders aus.


Foto: Ulli Fetzer

Ulli Fetzer, der Fotograf der Ingenieure22, hat am 1. Februar, knapp eine Woche nach dem vollmundig angekündigten „Auftakt“ ein Bild vom Medienkanal geschossen, wie ihn die Normalbürger zu sehen bekommen. Die Betonagearbeiten fanden in einer Ecke statt, die von keiner Seite von außen einsehbar ist. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Hans Heydemann sagt dazu: "Dass es damit so schnell nicht weitergeht, zeigt die mitten über diese Baugrube geführte Baustraße - eine völlig unverständliche Baustellenleitplanung: mal Hü (schnell Beton), mal Hott (wir sind doch noch nicht soweit!). Bin gespannt, wann und wie schnell die jetzt die Kanalwände betonieren werden."


Foto: Gabi Rohde, am 1. Februar 2016


Foto: Ulli Fetzer, am 2. Februar 2016


Foto: Wolfgang Rüter, am 2. Februar 2016


Foto: Wolfgang Rüter, am 2. Februar 2016


Foto: Wolfgang Rüter, am 2. Februar 2016


Wolfgang Kuebart, Ingenieure22
www.ingenieure22.de


Wolfgang Rüter war gestern nochmal auf der Baustelle und hat uns aktuelle Fotos vom „Medienkanal“ mitgebracht, hier sein Statement: Und das soll das Betonieren der Bodenplatte in Baugrube 16 gewesen sein?

Wir danken vielmals für diese interessanten Ausführungen.


Oben bleiben!

Euer Team von parkschuetzer.de


Nachtrag vom Viertürmeblog:

Stuttgart 21 wird durch Ihre Frage Wahlkampfthema

Fragen an Landtagsabgeordnete
http://www.abgeordnetenwatch.de/abgeordnete-182-0.html

Fragen an Mitglieder des Bundestagses:
http://www.abgeordnetenwatch.de/abgeordnete-1128-0.html

(Auf der Seite kann man gezielt die MdB von Baden Württemberg suchen.)

Bald dürfte es eine Seite mit allen Landtagskandidaten geben. Sofern Sie aus Baden Württemberg sind, stellen Sie doch bitte den MdL und MdB, die für ihren Wohnort zuständig sind eine Frage zu Stuttgart 21 und zur Verkehrspolitik, machen Sie das Thema so zum Wahlkampfthema.

Samstag, 20. April 2013

Adam Riese zu Rüdiger Grube: Fünf minus – setzen! Alternativer Geschäftsbericht der DB AG vom Bündnis Bahn für Alle vorgelegt

Pressemitteilung Bündnis Bahn für Alle, Berlin, 21.3.2013

Anlässlich der jährlichen Bilanzpressekonferenz der Deutschen Bahn AG haben Aktivistinnen und Aktivisten vom Bündnis Bahn für Alle heute Morgen in Berlin protestiert. Mit großen Kellen, die sich zu den Worten „GEWINNWAHN“ und „GEMEINWOHL“ zusammensetzten, stellten sie den Gegensatz zwischen der von der DB AG vorgelegten Bilanz und den Anforderungen der Bürgerinnen und Bürger an die Bahn dar. „Der Vorstand der DB orientiert sich nur noch nach den Bilanzgewinnen und schaut viel zu wenig darauf, welche Folgen das für die Fahrgäste und nicht zuletzt auch für die Umwelt hat“, sagte Bernhard Knierim vom Bündnis Bahn für Alle. „Seit Jahren gibt es massive Verspätungen aufgrund der Sparmaßnahmen, es herrscht das bekannte S-Bahn-Chaos in Berlin, es werden Strecken abgebaut und Bahnhöfe geschlossen – alles um einen angeblichen Gewinn in der Bilanz auszuweisen, der letztendlich ohnehin nur durch die staatlichen Subventionen zustande kommt.“

Freitag, 30. Dezember 2011

Stuttgart 21 ist widerrechtlicher Abbau von Schieneninfrastruktur

 Pressemitteilung vom Bündnis "Bahn für Alle", Stuttgart, 29. Dezember 2011

„4 x 8 = 49“ / Sonderzeitung vom Bündnis „Bahn für Alle“ dokumentiert systematische Manipulation beim Stresstest

Symbolträchtig in der zum Abriss frei gegebenen ehemaligen Bahndirektion vis a vis vom Stuttgarter Kopfbahnhof präsentierte das Bündnis Bahn für Alle heute Belege, nach denen mit dem Abriss des Kopfbahnhofes und dem Bau des Tiefbahnhofs Stuttgart 21 vorhandene Bahnhofskapazitäten abgebaut werden. Zentral dafür sind grobe Dissonanzen zwischen Behauptungen der Bahn beim so genannten „Stresstest“ im Juli 2011, und ihrer eigenen Datendokumentation. Der Analyst Dr. Christoph Engelhardt, der als Experte am Stresstest teilnahm, legte auf der Pressekonferenz stellvertretend für das Team von WikiReal detailliert dar, dass Datenmaterial und Ergebnisse der DB AG eklatant auseinander klaffen.

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Offener Brief an Politiker der Region Stuttgart

Offener Brief an Politiker der Region Stuttgart
Felix Staratschek, 
Freiligrathstr. 2, 
42477 Radevormwald

 Sehr geehrte Damen und Herren!

Beim Referendum Ende November hat sich eine Mehrheit gegen das Gesetz zur Kündigung der Landesbeteiligung beim Umbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs zu Stuttgart 21 ergeben.

Warum die Leute so gestimmt haben, darüber kann ich nichts sagen, ob es Zustimmung war oder ob es die Sorge war, dass die Bahn sowieso baut, da diese Baurecht hat. Insofern war diese Bürgerbeteiligung deutlich zu spät. Und ich habe die Diskussion zum Entscheid nur am Rande verfolgen können.

Wenn ich mich an Sie Wende, hat dies ausschließlich verkehrspolitische Gründe.

Dienstag, 27. Dezember 2011

Videos: VCD- Vertreter zu Stuttgart 21

Das größte mobilitätspolitsiche Thema der Bundesrepublik heißt "Stuttgart 21". Da sollte man meinen, dass die selbsternannte größte Lobby für Mobilität, der ADAC da mitredet. Aber Stellungnahmen des ADAC zu Stuttgart 21 oder dessen Teilanhme an Demos oder auch nur eine neutrale, beide Seiten beschreibende Berichterstattung habe ich nicht wahrgenommen. Aber es gibt einen Automoblclub, der dies zum Thema macht. Einige Leute werden jetzt genervt sagen, der VCD ist kein Automobilclub. Und damit haben diese Recht, der VCD ist viel mehr, aber der Bereich "Automobilclub" ist dass, was den VCD vom ADFC oder Pro Bahn unterscheidet. Und es ist ja auch nichts schlechtes ein u.a. Automoblilclub zu sein, solange man sich für den rechten Umgang mit dem Fahrzeug Auto einsetzt. Und wer die Massen gewinnen will, die man für die Durchsetzung von Zielen braucht, sollte sich nicht scheuen, dass nach Vorne zu stellen, was die Leute zuerst suchen, den guten Service bei Pannen und Notlagen. Der VCD ist der Autoschutzbriefclub, der ein Herz hat für Fußgänger, Radfahrer und Bahnkunden. Und er hat Stellung genommen zu Stuttgart 21! es sollte daher selbstverständlich sein, das Gegner von "Stuttgart 21" ihre Schutzbriefe bei dem Club holen, der diese in ihrem Anliegen unterstützt hat: www.vcd.org .
Im folgenden habe ich Videos eingebettet, wo Vertreter des Verkehrsclub Deutschlands (VCD) bei Veranstaltungen zu Stuttgart 21 auftreten. Bitte verbreiten Sie diese und andere S 21 - Beiträge auf meinem Blog bei Twitter! Denn trotz der Volksabstimmung, die den Bau zwar zulässt, verbietet dieses Referendum nicht, dass alle Beteiligten noch zur Vernunft kommen und doch noch aus dem Projekt aussteigen. Dafür müssen wir alles tun, gute Informationen zum ´Thema in unverminderter Intensität zu verbreiten.

1.) Michael Ziesack (VCD) am 08.11.2010



"Pro Bahn"- Vertreter zu Stuttgart 21 (Videos)

Befürworter des Verkehrsmittels Eisenbahn haben sich zum Fahrgastverband "Pro Bahn e.V." zusammengeschlossen. Pro Bahn will eine am Menschen und damit am Fahrgast orientierte Eisenbahnpolitik. Pro Bahn spricht sich seit Jahren gegen Stuttgart 21 aus und warnt vor der Umsetzung dieses Projektes. Nach dem Referendum, welches eine Mehrheit für Stuttgart 21 erbracht hat, muss den Menschen klar gemacht werden, wofür die sich entschieden haben. Sollten Sie die Videos überzeugen, werden Sie doch Mitglied bei www.pro-bahn.de  .

1. Video: Matthias Oomen, Bundespressesprecher von PRO BAHN, hochgeladen am 29.01.2011


(Die Aussage mit den Aufklebern teile ich nicht)

Samstag, 24. Dezember 2011

Stuttgart 21 - Volksentscheid und nun?

Ein Blick auf Youtube- Videos zu Stuttgart 21 zeigt eines, die wurden oft kaum nachgefragt. Da erstellen zahlreiche Gruppen Infovideos und man denkt, da gibt es zahlreiche Leute die zur Meinungsbildung nach Information suchen, aber die Zahl der Aufrufe bleibt gering.

Eingestellt am 27.09.2011 hat dieses Video am 23.12.2011 nur 183 Aufrufe. Doch der Inhalt ist brisant!



Architekten zeigen Probleme des Tunnels und Chancen des Kopfbahnhofs. Denn der Kopfbahnhof hat Kapazität! Alle alten Gepäckbahnsteige werden nicht mehr genutzt und bieten Potential für einen Umbau.

Montag, 28. November 2011

Stuttgart 21: Schaffe, schaffe, Häusle baue und verrecke!

Es ist entschieden! 59% wollen, dass Stuttgart 21 gebaut wird. So sagt es die Abstimmung. Worauf dieses Ergebnis beruht, ist eine andere Sache. Denn der Beschluss gilt. Und eine Katastrophe ist er auch nicht, da ja nichts dadurch schlimmer geworden ist, als es ohne Fukushima durch eine CDU- geführte Regierung geworden wäre. Trotzdem darf man Fragen an so einen Volksentscheid stellen.

Freitag, 25. März 2011

Gedanken zu Stuttgart 21 - aus dem Weihnachtsbrief 2010 von Dr. Erich Koch (ÖDP)

Weihnachten 2010

Lieber Herr Staratschek !
Anbei mein Weihnachtsbrief, verspätet auch an Sie.

Dieses Jahr ist mein Weihnachtsbrief in eine eher politische „Schieflage“ geraten und er wurde mehr zur politischen Anekdote aus den bewegten 1968er Jahren. Da der Inhalt vielleicht auch Sie berühren könnte, so möchte ich Ihnen meinen diesjährigen, reichlich verspäteten Weihnachtsbrief nicht vorenthalten. Doch lesen Sie selber, was mich so manchmal in meinem Rentner-Alltag bewegt:

Christoph Schael (ÖDP / Gummersbach) zu Stuttgart 21 / Interviewt vom Kreisvorsitzenden der bergischen ÖDP Volker Reusing (Wuppertal)

Film 1


Film 2 weiter unten