NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen

NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen
RKI-Files zeigen, die Welt wurde aus reiner Willkür ohne Evidenz syn-corona-isiert. Es drohen neue Verträge und Regeln, mit denen alles noch schlimmer als erlebt wiederholt werden kann. Der durch eine "Verzehrstudie" spätestens seit 2007 der Bundesregierung bestätigt vorliegende pandemische Vitamin D-Mangel interessiert nicht mal Grüne und Linke, aber neuartige, gentechnische Injektionen werden seit 2020 von CDU, CSU, SPD, FDP, Grünen und Linken unterstützt. Unmengen an Geld wurden sinnlos verschwendet und den Menschen Schaden zugefügt. Vieles zum Thema finden Sie bei Gloria.tv: https://gloria.tv/Felix%20Staratschek . Nur wenn viele zur NRW-Landtagswahl sonstige Parteien wählen kann der Protest fruchten. Nur wenn Sie das mit allen Bekannten besprechen und digital dafür werben, kann dies eine Massenbewegung werden. Nur wer gültig eine "Die Basis" für seinen konstruktiven Protest wählt, kann sagen, dass er keinen Anteil an dem hat, was in Landtagen und Bundestag anstellen. Wahlenthaltung und ungültige Stimmen lassen die Mächtigen alleine durch ihre eigenen gültigen Stimmen weiter agieren. Nur gültige Stimmen können diese entmachten, so dass wir es bei jeder Wahl erneut versuchen müssen und unsere Stimme gültig einsetzen. Informieren Sie sich über Die Basis https://diebasis-partei.de/ Denn mit einer Stimme für CDU, CSU, SPD, FDP, Linken, AfD und Grünen, der Wahlenthaltung oder ungültigen Stimmen haben wir alle verloren, weil das dazu dient, das die Kräfte weiter agieren, die unser Land mit Panik überziehen und den Aufbau eines menschlichen Gesundheitswesen unterlassen. Weitere Infoseiten zu Corona sind unter Videos von mir auf Bitchute verlinkt. https://www.bitchute.com/channel/jpgOUrDd3rzd/ Bitte Bild mit rechter Maustaste anklicken und neues Fenster öffnen.
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Sonntag, 5. Januar 2025

Verkehrswende: Güterbahn statt LKW-Schlangen (Leserbrief)

 Der Kampf der Trucker um die Parkplätze (Bergische Morgenpost Wermelskirchen & Remscheid 4.1.25) wäre nicht nötig, wenn wir eine bessere Verkehrspolitik hätten, die die Bahn so gut ausbaut, wie es möglich ist. Aber weder bei der Ampel noch bei der Opposition aus CDU, AfD und Linken bzw. neu BSW habe ich mitbekommen, dass die ein Konzept für die Güterbahn haben. 


Warum muss jede Containerladung einen eigenen Fahrer haben? 


Warum müssen unsere Autobahnen von den schweren LKW ruiniert werden? 


Der Container ermöglicht eine ganz andere Logistik, als diese heute bei allen Bahnen umgesetzt wird. Am weitesten ist die Schweiz, da bündelt die Lebensmittelkette COOP ihre Transporte per Container auf der Schiene, teilweise auch auf Zweigstrecken wie der Arosabahn. ALDI, REWE, LIDL, EDEKA und Co kennen in Deutschland nur den LKW. 


Das Credo einer neuen Bahn heißt Umladen statt Rangieren. 


Es fahren auf Fernstrecken im Takt fest zusammengekuppelte Schnellfahrgüterwagen, die an Hochleistungsknoten be- und entladen werden. Für den Regionalverkehr werden geeignete Transportwagen entwickelt. So könnten einzelne Container auf einen motorisierten Güterwagen verladen werden der mit einem Personenzug zum Zielbahnhof gezogen wird und sich dort aus eigener Kraft in die Abstellanlagen fährt. 


Mit LKW mit Horizontalverschiebung könnten einzelne Container auch auf offener Strecke umgeladen werden und an jedem Bahnhof können diese LKW die Container übernehmen und zu den Fabriken oder Supermärkten bringen. 


Die LKW-Fahrer würden nicht arbeitslos, da es für die Verkehrswende einen großen Bedarf an Lokführern und Busfahrern gibt. Und da durch die demographische Entwicklung auch beim LKW Personal fehlen wird, kann die Schiene nicht schnell genug ertüchtigt werden, um die Logistik für den Wirtschaftsstandort Deutschland zu sichern. Das sich die CDU/CSU akut im Bundestag für eine leichtere Umnutzung von Bahnflächen einsetzt, steht dem Ziel zuwider, die Bahn wieder bedeutend zu machen, was die Reaktivierung vieler akut nicht genutzter Bahnflächen erfordert. In manchen Orten sind diese Flächen schon sehr reduziert. 


Remscheid Bliedinghausen muss erhalten bleiben, damit dort die Containerverladung für Remscheid und Umgebung stattfinden kann mit Bereitstellungsgleisen in Remscheid Hbf. und einer Zweigladesetlle in Lüttringhausen und Bliedinghausen. Vielleicht könnte auch in Bergisch Born die Bahnhofsfläche für die Güterbahn reaktiviert werden. Was ich bisher gar nicht erwähnt habe ist der Klimaschutz, denn die Verkehrswende ist aus vielen weiteren Gründen sinnvoll. Dass aber Parteien, die vorgeben, den Klimaschutz ernst zu meinen, keine Initiative für eine wirklich neue Güterbahn zeigen, ist doch sehr verwunderlich. Ausführlich stelle ich dies im Internet unter der Überschrift "Güteroffensive statt Gesundschrumpfen" vor. 


Bild (Felix Staratschek): Über die schmalspurige Arosabahn in Graubünden werden die Supermärkte von Arosa versorgt. Die Güterwagen werden an Personenzüge angehangen, so dass die Transporte zeitnah geschehen. Das Zementwerk Arosa hat ein Anschlussgleis (im Bild) und die kleine Stadt Arosa hat einen aktiven Güterbahnhof. (Bild ist zur Veröffentlichung freigegeben) 


  


Mittwoch, 26. Februar 2020

Aus dem Bundestag: Radwegebau auf Autobahnbrücken

Radwegebau auf Autobahnbrücken
Verkehr und digitale Infrastruktur/Gesetzentwurf


Berlin: (hib/HAU) Die Bundesregierung setzt auf eine Stärkung des Radverkehrs. Durch ihren Gesetzentwurf zur Änderung des Bundesfernstraßengesetzes (19/17290) will sie eine gesetzliche Grundlage schaffen, damit Brücken an Autobahnen und Bundesstraßen künftig bedarfsabhängig so zu bauen und zu unterhalten sind, "dass auf ihnen auch öffentlicher Radverkehr abgewickelt werden kann".

Die Infrastruktur für den Radverkehr sei ein entscheidender Faktor für den Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen, schreibt die Bundesregierung in der Gesetzesbegründung. Der Bund habe bereits heute rund 14.500 Kilometer Bundesstraßen in der Baulast des Bundes mit Radwegen ausgestattet. Diese Radwege seien von der Baulast des Bundes mitumfasst, "da sie eine Entflechtung des Radverkehrs vom motorisierten Verkehr bewirken und somit die Verkehrssicherheit erhöhen".

 


Im Bereich von Bundesautobahnen und Bundesstraßen, die als Kraftfahrstraßen (Schnellstraßen - nur für Kraftfahrzeuge, deren durch die Bauart bestimmte Höchstgeschwindigkeit mehr als 60 km/h beträgt) ausgewiesen sind, komme den Radwegen dagegen bislang keine Entflechtungsfunktion zu, da der Radverkehr dort nicht zu den zugelassenen Verkehrsarten zählt, heißt es weiter. Gleichwohl wiesen Brückenbauwerke im Zuge von Bundesautobahnen und Bundesstraßen, die als Kraftfahrstraßen ausgewiesen sind, "insbesondere an Wasserstraßenkreuzungen in einem urbanen Umfeld Potenzial für die Steigerung des Anteils des Radverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen auf", da durch den Bau von Radwegen auf diesen Brücken bestehende Radverkehrsinfrastrukturen miteinander verbunden und dadurch Lückenschlüsse erzielt werden könnten. Durch die Novellierung des Bundesfernstraßengesetzes könne dieses Potenzial genutzt werden, schreibt die Regierung.

Mittwoch, 19. Februar 2020

Keine Bundesfinanzierung für Nachtzüge / Externe Beratung bei der Autobahn-Reform / Maßnahmengesetze bei Bundesfernstraßen / Europarechtliche Unmöglichkeit der PKW-Maut / FDP fordert modernes Planungsrecht / Bahn-Gutachten der Monopolkommission / Grünen-Antrag zu sauberer Luft abgelehnt / Stellungnahmen zum GVFG-Entwurf / Keine Änderung nach Verbändeanhörung zum Regionalisierungsgesetz

Keine Bundesfinanzierung für NachtzügeVerkehr und digitale Infrastruktur/Antwort


Berlin: (hib/HAU) Die Bundesregierung steht nach eigener Aussage einer Ausweitung des Angebotes für Nachtzugverkehre offen gegenüber. Voraussetzung dafür sei eine wirtschaftlich tragfähige Gestaltung des Angebots, heißt es in der Antwort der Regierung (19/16579) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/15761). 

Auf die Frage nach einer Bundesfinanzierung der Nachtzugverkehre, heißt es in der Antwort: Die Bundesregierung begrüße den Ausbau der Nachtzugverkehre der Deutschen Bahn AG (DB AG) und anderer Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) auf Basis schneller Verbindungen, um insbesondere mehr Verkehr auf die umweltfreundliche Schiene zu bringen. Da Nachtzüge im Gegensatz zum Schienenpersonennahverkehr (SPNV) nicht Teil des gemeinwirtschaftlichen Verkehrs seien, "entscheiden jedoch die EVU über ihr Angebot einschließlich Nachtzugverkehren, welches sie eigenwirtschaftlich verantworten".

 
So warb die Bahn für Nachtzüge, gefunden im Bahnhof Remscheid Lüttringhausen. 



Externe Beratung bei der Autobahn-ReformVerkehr und digitale Infrastruktur/Antwort


Berlin: (hib/HAU) Die Bundesregierung listet in ihrer Antwort (19/16969) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/15763) abgeschlossene Verträge und Rahmenvereinbarungen (RV) über Beratungs- und Unterstützungsleistungen zur Umsetzung der Reform der Bundesfernstraßenverwaltung auf. 

Samstag, 1. Februar 2020

Aus dem Bundestag: Rechnungshof kritisiert Ministerium bzgl PKW-Maut / 2. Untersuchungsausschuss / Erstattungsansprüche für Reisende bei Flugzeug und Eisenbahn

Rechnungshof kritisiert Ministerium bzgl PKW-Maut / 2. Untersuchungsausschuss
(Verlinkung, Bilder und Bildtexte: Felix Staratschek, Copyleft)

Berlin: (hib/CHB) Vertreter des Bundesrechnungshofs haben ihre Kritik am Bundesverkehrsministerium wegen der Umsetzung der Infrastrukturabgabe für Personenkraftwagen bekräftigt. Bei der öffentlichen Zeugenvernehmung des 2. Untersuchungssausschusses ("PKW-Maut") standen am Donnerstag haushalts- und vergaberechtliche Bedenken im Zentrum, die der Bundesrechnungshof bereits zuvor in einem Bericht vorgetragen hatte.

Samstag, 15. Dezember 2018

Europäischer Gerichtshof: Belttunnel-Finanzierung unrechtmäßig

Betrifft: 
Petition zum Beenden des Belttunnel-Projektes

Beltretter: 

Der Europäische Gerichtshof hat heute die Genehmigung der Belttunnel-Finanzierung aufgehoben. Die gewährten staatlichen Beihilfen seien zweifelhaft und die EU-Kommission habe zu schnell grünes Licht für die Finanzierung des Belttunnels gegeben. 


Damit wird die gesamte Planung erschüttert. Karin Neumann, unsere Sprecherin: 

„Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass ein großer Teil der Belttunnel-Finanzierung unrechtmäßig ist. Das ist fast so, als würde man einem privaten Häuslebauer die Finanzierungszusage wieder entziehen – mit allen sich daraus ergebenen Konsequenzen. 

Wir hoffen, dass die Politik auf deutscher und dänischer Seite jetzt endlich einmal innehält und dass Vernunft einkehrt. Die Belttunnel-Planung ist jetzt auf Standby. Dieses aus der Zeit gefallene Projekt muss bis ins Detail durchleuchtet werden. Das Ergebnis wird sein, dass es zu viel Schaden anrichtet und wirtschaftlich nichts bringt. Zudem wird deutlich, dass es sich um gar kein europäisches Projekt mit Bedeutung für ein europäisches Zusammenrücken handelt. Das aber ist so oft behauptet worden. Es ist allein der elitärer Wille weniger Akteure zum Schaden der Steuerzahler, der Umwelt, unserer Ostsee und einer der wichtigsten Urlaubsregionen Deutschlands!“

Konstantin von Notz, schleswig-holsteinischer Bundestagsabgeordneter und stellvertretender Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen hat dazu eben gerade erklärt:

"Das heutige Urteil war spätestens nach der vorausgegangenen Entscheidung zum Öresund absehbar. Es ist der endgültige Sargnagel für das planerisch von vornherein vollkommen verkorkste Projekt, dessen weitere Finanzierung nun offen in Frage steht. Spätestens nach dem heutigen Urteil ist die Finanzierungslücke so groß, dass sie auch durch Schönrechnerei nicht mehr kaschiert werden kann."

 


Tunnel statt Fähre? Bei der Beltquerung könnten die Fähren
noch einige Jahre erhalten bleiben. Hier im Symbolbild ein Schiff
am Biggesee mit der Regionalbahn
Olpe - Finnentrop an der Haltestelle Sondern.


Die Rentabilität des Projekts stand von Anfang an in Frage. Auf welch tönernden finanziellen Füßen die Querung insgesamt steht, ist mittlerweile so offensichtlich, dass es ohne die staatlichen Beihilfen äußerst schwer fallen dürfte, private Kreditgeber von der Rentabilität der Querung zu überzeugen.

Verweise darauf, dass die Entscheidung keine Auswirkungen auf die deutsche Hinterlandanbindung hat, laufen komplett fehl. Zu Recht hat auch der Bundesrechnungshof gerade noch einmal vor den massiven ökonomischen Risiken des Projekts und einer weiteren Kostenexplosion am Belt gewarnt."

Montag, 18. Dezember 2017

Oberleitungs-LKW keine realistische Lösung für den Klimaschutz


Güterverkehr, 18.12.2017

Oberleitungs-LKW keine realistische Lösung für den Klimaschutz


Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) sieht es als falsch an, dem Oberleitungs-LKW eine zentrale Rolle in den Konzepten zu einer Klimawende im Verkehr zuzuweisen. 

„Der Oberleitungs-LKW ist keine realistische Alternative, um im Transportgewerbe in Sachen Klimaschutz voran zu kommen. Von Konzepten, die weder technisch, finanziell noch europaweit politisch tragfähig sind, sollte man lieber gleich die Finger lassen“, so VDV-Vizepräsident Joachim Berends. Der VDV beschäftigt sich als Fachverband für technische Normung und Standardisierung im öffentlichen Verkehr seit langer Zeit intensiv mit Antriebstechniken sowohl bei Bussen als auch bei elektrischen Schienenfahrzeugen. 

 
Güter auf die Bahn? Leider passiert pft das Gegenteil, hier der alte Postbahnhof der Deutschen Bundespost in Hof im September 2017
 

Oberleitungsbetrieb von LKW auf Autobahnen ist nach Ansicht der Experten extrem teuer und ökologisch ineffizient. In einem Fakten Check hat der Verband die wichtigsten Punkte zum Oberleitungs-LKW zusammengefasst.


Vor allem der enorme Aufwand und die hohen Kosten für die Stromversorgung, die aus physikalischen Gründen weit aufwendiger ist als bei Eisenbahnen, machen ökonomisch und auch ökologisch keinen Sinn. Auch die notwendigen Hybridfahrzeuge, so der VDV, seien teuer, schwer und ineffizient. Und da Europa den Weg zur elektrifizierten Autobahn ohnehin nicht mitgehe, der Transportmarkt aber keine nationalen Grenzen mehr kenne, sei ein nationaler Alleingang sinnlos. 

„Weit sinnvoller, billiger und schneller erreichbar ist der Ausbau des Schienennetzes für den Ferngüterverkehr. Das vom Güterverkehr genutzten Schienennetz in Deutschland ist bereits weitgehend elektrifiziert und eine Vollelektrifizierung dieses Netzes kostet deutlich weniger und ist europäischer Konsens“, erläutert Berends. Hierzu hat der VDV erst kürzlich ein Elektrifizierungsprogramm für die Eisenbahnstrecken vorgelegt, das sehr detailliert den Bedarf und die Kosten für ein nahezu vollelektrifiziertes deutsches Schienennetz darstellt. „Wenn die Bundesregierung unseren Vorschlägen folgt, dann kann die Umsetzung eines Elektrifizierungsprogramms für die Schiene schnell und unkompliziert erfolgen“, so Berends.

Der Unternehmer, der selber sowohl eine Güterbahn als auch eine LKW-Spedition unterhält, ist dabei keineswegs ein Gegner des Gütertransports auf der Straße, setzt sich aber für eine sinnvolle Kombination der Verkehrsmittel nach ihren Stärken ein: „Die einzig sinnvolle Alternative zum dieselgetriebenen Fern-LKW ist die Eisenbahn. Der LKW wird auch zukünftig eine wichtige Rolle im Kurz- und Mittelstreckenverkehr mit batteriegetriebenen Fahrzeugen haben. Die Zukunft ist nicht ein Gegeneinander, sondern eine vernünftige Aufgabenteilung zwischen elektrifizierter Güterbahn auf der langen Strecke und batterieelektrischem LKW in der Feinverteilung“, so Berends abschließend.

Fakten Check zum Oberleitungs-LKW 

• Ein Gleichstromnetz für LKW auf Autobahnen benötigt wegen der Leistungsanforderungen der LKW auf gleicher Länge ca. zwanzigmal mehr „Unterwerke“ (also Einspeisestellen für den Fahrstrom) als eine Eisenbahn. Zusätzlich sind viele Umspannstationen für die Anbindung an das Hochspannungsnetz erforderlich. 
Für die Elektrifizierung der Autobahnen müssten mehr als 6.000 Unterwerke gebaut werden. Jedes Unterwerk kostet allein als Anlage, ohne Baukosten, Anbindung an das Energienetz und Umweltausgleichskosten ca. 500.000 Euro. Daneben wären über 1.000 Umspannstationen, ca. alle 10 km eine, technisch notwendig. Wechselstrom ist keine Alternative, da der dann nötige Trafo auf dem LKW zu schwer wäre.

• Für die Anbindung der Unterwerke an die Umspannwerke und der Umspannstationen an das Hochspannungsnetz werden tausende von Kilometern an Stromleitungen benötigt. Es dürfte nach den Erfahrungen der letzten Zeit sehr langwierig und teuer werden, einen massiven Zubau bei diesen Leitungen durchzusetzen.

• Die Fahrleitungsanlage weist im Gegensatz zur Eisenbahnen zwei Fahrdrähte mit großem Querschnitt auf. Die Masten müssten diese Last über den Standstreifen hinweg stabil stützen. Das bedeutet eine massive Bauweise und hohe Kosten.

• Um die zusätzliche Stromnachfrage zu bedienen, müssen mehr spitzenlastfähige Kraftwerke her. Nach einer Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) läge der Gesamtenergieverbrauch bei einer Elektrifizierung aller Autobahnen allein in Deutschland bei 36 TWh, das entspricht einer Steigerung von 6,5 Prozent der für 2030 prognostizierten Gesamtstromerzeugung Deutschlands. Der Bau von mindestens zehn großen Gaskraftwerken mit einer Leistung von 4 TWh oder alternativ 6.000 Windkraftanlagen vom Typ Enercon E-115 mit einer Bauhöhe von 150 m – die allerdings nicht spitzenlastfähig sind - wäre nötig.

• Allein auf der Infrastrukturseite könnte eine Vollelektrifizierung des Autobahnnetzes leicht einen dreistelligen Milliardenbetrag kosten. Technische Entwicklungen, die zu einer nennenswerten Preissenkung führen könnten, sind nicht ersichtlich. Bei einer bloßen Teilelektrifizierung ließen sich aber Oberleitungs-LKW nicht frei einsetzen und kaum verkaufen.

• Oberleitungs-LKW müssten mit einem zweiten Antrieb ausgestattet sein, um außerhalb der elektrifizierten Autobahnen fahren zu können; ferner müssten alle elektrischen Komponenten anders als bei Batteriefahrzeugen aufwendig isoliert werden. Das macht die Fahrzeuge teuer, um Tonnen schwerer, reduziert die Nutzlast und verschlechtert die Ökobilanz.

• Im Güterverkehr gibt es keine nationalen Märkte mehr. In den Nachbarstaaten Deutschlands gibt es bislang keinerlei erkennbaren politischen Willen, die dortigen Fernstraßen zu elektrifizieren. Das gilt auch für Schweden, das schon Erfahrungen mit einer Teststrecke gesammelt hat. Ein allein auf Deutschland beschränktes System elektrifizierter Autobahnen macht aber keinen Sinn. Außerdem kann niemand die vielen ausländischen LKW auf deutschen Straßen zur Nutzung der Oberleitung zwingen.

Link zur Pressemitteilung: 

Mittwoch, 31. Mai 2017

Güter auf Bahn/ Verkehrspolitik: Brief an MdB und Antwort aus dem Verkehrsministerium

Sehr geehrte Damen und Herren!

Erst einmal Danke für die Antwort, die leider meine Erwartungen an eine verantwortbare Politik nicht erfüllt.  Ich werde es im Text darlegen.

Am 30. Mai 2017 um 16:26 schrieb Buergerinfo, BMVI
Sehr geehrter Herr Staratschek,
vielen Dank für Ihre an die Bundeskanzlerin gerichtete E-Mail, die dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur zur Beantwortung zugesandt wurde.
Gern antworten wir Ihnen:
Prognosen sagen einen erheblichen Anstieg des Güterverkehrs voraus.

Klare Worte? Was genau soll getan werden? Eine deutlich bessere Bahn wäre schneller, würde Staus umfahren und Staus reduzieren, 
​
Sind die Prognosen der Gott der Politik? Ist dieser Anstieg notwendig und sinnvoll? ​Steigt denn dadurch wirklich unser Lebensstandard oder ist das nur die Folge eines falschen Rahmens für die Wirtschaft? Konsumieren die Menschen mehr oder sind dem Konsum nicht zeitliche und geldliche Grenzen gesetzt? Oder werden Lager auf die Straße verlagert und eine übertriebene Arbeitsteilung betrieben, der Umwelt und Ressourcen zum Opfer fallen? Müsste verantwortbare Politik sinnlosen Wachstum nicht Einhalt gebieten? Verkehr zu vermeiden heißt u.a. Energie zu sparen und Staus zu reduzieren. 

Nach der aktuellen Verkehrsprognose mit dem Prognosehorizont 2030 wird der Güterverkehr um 38 Prozent gegenüber 2010 zunehmen.

​Und wofür? Werde ich 38% mehr konsumieren? Ist das für den Wohlstand notwendig oder ist dass eher ein Krebsgeschwür zu Lasten unserer Lebensgrundlagen? ​
Um diese prognostizierten Verkehrszuwächse bewältigen zu können, werden alle Verkehrsträger benötigt, und jeder Verkehrsträger muss seine jeweiligen Systemvorteile bestmöglich nutzen können.

​Politik soll den Gemeinwohl dienen. Prognosen sind nicht dazu da erfüllt zu werden, sondern um auf Entwicklungen reagieren zu können, damit solche Prognosen nicht Wirklichkeit werden. Schon das heutige Verkehrsaufklommen ist zu viel und wenn Sie wirklich die Stärken​, die die Bahn vom System her hat, erschließen würden, würde viel mehr Verkehr über die Schiene laufen.  
Es ist daher das Ziel der Bundesregierung, die Verkehrsträger besser zu verzahnen und mehr Verkehr auf die Verkehrsträger Schiene und Wasserstraße zu verlagern.

​Das klingt erst mal gut, aber ich sehe nicht die Taten. ​Siehe hier: https://www.allianz-pro-schiene.de/presse/pressemitteilungen/bund-streicht-verlagerungsziel-im-gueterverkehr/

Die Bundesregierung hat hierzu eine Reihe von Maßnahmen ergriffen und fördert seit Jahren erfolgreich den Kombinierten Verkehr sowohl durch ordnungspolitische und steuerliche Maßnahmen als auch durch die finanzielle Unterstützung von Investitionen in die erforderliche Terminalinfrastruktur aufgrund der „Richtlinie zur Förderung von Umschlaganlagen des Kombinierten Verkehrs nichtbundeseigener Unternehmen“.

​Was wir brauchen ist ein neues Güterzugkonzept im Taktverkehr, wo die Container von einem Zug zum anderen umsteigen. http://viertuerme.blogspot.de/2012/02/guteroffensive-statt-gesundschrumpfen.html
An kleinen Stationen braucht mein keine ​Terminals sondern einen Mobiler- LKW, der im Video unter vorhergehenden Link zu sehen ist und einen Artikel auf Wikipedia hat: https://de.wikipedia.org/wiki/Mobiler

Freitag, 12. Mai 2017

Petition 'Stadtbahn auf der neuen A 1 Rheinbrücke Leverkusen - Köln Merkenich' nimmt Fahrt auf!

Liebe Freundinnen und Freunde einer besseren Verkehrspolitik,
vielen Dank, dass Sie die Petition 'Stadtbahn auf der neuen A 1 Rheinbrücke Leverkusen - Köln Merkenich' unterschrieben haben. Beim letzten Rundbrief war  die Zahl von 100 Unterstützerinnen und Unterstützern überschritten worden. Nun sind es nur in kurzer Zeit über 700 geworden. 

Auch wenn es für 100 Leute eine Wiederholung ist, für über 600 Leute sind die folgenden Zeilen neu und noch bis Samstag hochaktuell, da man noch vor der Wahl an Infoständen in Köln und Leverkusen oder digital im Netz das Thema an die Landtagskandidaten und Parteien tragen kann. 

Aber um ein Zeichen zu setzen braucht die Petition noch immer viel mehr Unterstützerinnen und Unterstützer! Deswegen bitte ich alle, per Mail und über digitale Netzwerke und Gruppen für diese Petiton zu werben. https://weact.campact.de/petitions/stadtbahn-auf-der-neuen-a-1-rheinbrucke-leverkusen-koln-merkenich-1
Noch bis Samstag können Sie sich an die Landtagskandidaten in Köln und Leverkusern wenden.

Heilbronn bekam die Stadtbahn wieder, warum nicht auch Leverkusen?


Durch eine Frage bei Abgeordnetenwatch können Sie Politiker mit dem Thema bekannt machen. Die meisten Kandidaten sind auch in der Kommunalpolitik und so können Sie auch viele Ratsfraktionen erreichen.
Auch über Facebook kann man viele Kandidaten erreichen und denen etwas ins Profil schreiben.

Über den Abgeordnetenchek vom WDR sind viele Seiten verlinkt. Doch nicht alle Kandidaten haben ihre digitalen Netzwerke angegeben, es lohnt sich also auch bei Facebook und Co nach den Kandidatinnen und Kandidaten zu suchen. Man muss nur deren Namen beim Kandidatencheck kopieren und ins Suchfeld von Facebook eintragen.

Wahlkreise in Köln und Leverkusen:

Köln I http://kandidatencheck.wdr.de/kandidatencheck/?wahlkreis=13

Köln II http://kandidatencheck.wdr.de/kandidatencheck/?wahlkreis=14

Köln III http://kandidatencheck.wdr.de/kandidatencheck/?wahlkreis=15

Köln IV http://kandidatencheck.wdr.de/kandidatencheck/?wahlkreis=16

Köln V http://kandidatencheck.wdr.de/kandidatencheck/?wahlkreis=17

Köln VI http://kandidatencheck.wdr.de/kandidatencheck/?wahlkreis=18

Köln VII http://kandidatencheck.wdr.de/kandidatencheck/?wahlkreis=19

Leverkusen http://kandidatencheck.wdr.de/kandidatencheck/?wahlkreis=20


Wenn Sie weitere Themen zur Verkehrspolitik oder landespolitischen Themen haben, nutzen Sie bitte die Chance, diese über Abgeordnetenwatch als Frage öffentlich in den Wahlkampf zu tragen. Bitte schieben Sie das nicht auf die lange Bank, da die Befragung aller Kandidatinnen und Kandidaten am Samstag den 13.5.17 ausläuft und man danach nur noch die gewählten Politiker befragen kann. Nur bis zum Samstag können Sie vielen aktiven Politikern öffentlich Fragen stellen, die vor Ort in ihren Parteien Einfluss haben. Sonst wären die nicht für den Landtag nominiert. https://www.abgeordnetenwatch.de/nordrhein-westfalen/profile
Vielen Dank für Ihre bisherige und weitere Unterstützung!

Bitte helfen Sie mit, die Petition und den Stadtbahnvorschlag bekannter zu machen: Senden Sie den Link zur Petition an Ihre Freundinnen, Freunde und Bekannte!
https://weact.campact.de/petitions/stadtbahn-auf-der-neuen-a-1-rheinbrucke-leverkusen-koln-merkenich-1

Und auch Ihre Teilnahme an dieser Facebookgruppe stützt diese Idee: https://www.facebook.com/groups/1871805279760932/
Vielen Dank
Felix Staratschek

Privatisierungswelle per Grundgesetz-Änderung? Das müssen wir stoppen!

Privatisierungswelle per Grundgesetz-Änderung? Das müssen wir stoppen! 

Diese Petition wird am 16. Mai übergeben!
Liebe Leserinnen und Leser! Es haben fast 100.000 die Petition gezeichnet, die sich entschlossen gegen die drohende Privatisierung deutscher Autobahnen stellen. In kürzester Zeit konnten wir so schon ein gewaltiges Zeichen setzen. https://www.change.org/p/bundestag-keine-privatisierung-von-schulen-und-autobahnen
 
Private bekommen schon die Euro-Zeichen im Auge und am Ende werden die Bürgerinnen und Bürger nur Sterne sehen.

Unser Einsatz ist dringend notwendig. Denn in aller Eile und ohne eine ausreichend öffentliche Debatte soll jetzt verkauft werden, was durch den Steuerzahler teuer bezahlt wurde. Durch 13 Änderungen im Grundgesetz will die Große Koalition die Privatisierung der Bundesfernstraßen und Schulen (Landespolitik) vorantreiben. Uns bleibt nur wenig Zeit! Und wer weiß was in Bund und Land noch alles verhökert wird?


** Am kommenden Dienstag werden unsere Unterschriften an die Vorsitzende des Haushaltsausschusses, Gesine Lötzsch (DIE LINKE), übergeben. ** https://www.change.org/p/bundestag-keine-privatisierung-von-schulen-und-autobahnen


Bitte teilen Sie jetzt unsere Petition auf Facebook oder leiten Sie diese E-Mail einfach weiter. Bitte helfen Sie mir, bis zur Übergabe die Marke von 100.000 Unterschriften zu knacken!


Vielen Dank für Ihre Mithilfe! Ich melden mich in den nächsten Tagen mit weiteren Infos. https://www.change.org/p/bundestag-keine-privatisierung-von-schulen-und-autobahnen



Herzlich,
Marianne Grimmenstein (Petitentin)
(Text etwas bearbeitet von Felix Staratschek)

Freitag, 30. Dezember 2016

SPD / Gabriel: Wie sich das Versprechen, es werde kein ÖPP geben in Luft auflöst

Liebe Freundinnen und Freunde der öffentlichen Daseinsvorsorge,

was auch immer Sie in den letzten Tagen gehört oder gesehen haben: 

Sigmar Gabriel rettet die Autobahnen nicht vor der Privatisierung. 

Im Gegenteil: 

Seiner hartnäckigen Arbeit ist es zu verdanken, dass das Vorhaben näher denn je vor seinem Durchbruch steht. Am 9. Dezember will das Kabinett den zugehörigen Grundgesetzentwurf verabschieden. 

Wie das? 

Samstag, 13. Februar 2016

Leverkusen: Keine Autobahn auf BAYER-Giftmülldeponie!

Presse Information vom 12. Februar 2016

Leverkusen: Keine Autobahn auf BAYER-Giftmülldeponie!
Hunderttausende Tonnen Chemie-Abfälle / „Konzern muss für erhöhte Ausgaben aufkommen“

Die Coordination gegen BAYER-Gefahren ruft zur Teilnahme an der morgigen Kundgebung vor dem Leverkusener Rathaus auf (Beginn: 12 Uhr). Unter dem Motto „Tunnel statt Stelze“ fordern mehrere Leverkusener Initiativen, die Autobahn A 1 künftig in einem geschlossenen Tunnel durch die Stadt zu führen.

Sonntag, 4. Oktober 2015

NRW: Rot- Grüne Landtagsmehrheit gegen besseren ÖPNV zwischen Köln und Leverkusen?

Ich hatte eine Petition an den Landtag von Nordrhein Westfalen geschickt, damit der Neubau einer Autobahnbrücke von Leverkusen nach Köln Merkenich genutzt wird, die Kölner Stadtbahn von Merkenich bis Leverkusen Mitte zu verlängern, mit der Option, später bis Opladen oder gar über DB- Gleise oder die Balkantrasse bis Hilden und Burscheid - Wermelskirchen - Remscheid zu fahren. Vor allem in Remscheid wird die schlechte Anbindung an Köln beklagt. 

Hier die Antwort des Petitionsausschusses. Anmerkungen von mir werden in Schrägschrift gesetzt und unterstrichen. 


Ihre Eingabe vom 08.04.15, Geschäftszeichen 1.3/16-P-2015-10877-00

Sehr geehrter Herr Staratschek, 

der Petitionsausschuss hat Ihr Vorbringen in seiner Sitzung vom 22.09.2015 beraten. Ich gebe ihnen hiermit aus dem Sitzungsprotokoll den gefassten Beschluss zur Kenntnis: 

Der Petitent regt an, über die neue Autobahnbrücke zwischen Löln und Leverkusen die Stadtbahnlinie der KVB nach Leverkusen zu verlängern. 

Freitag, 29. August 2014

Wievele LKW- Parkplätze braucht das Land? Verkehrswende statt LKW- Flut

Ein Standpunkt von Felix Staratschek
Der Remscheider Generalanzeiger (RGA), die Westdeutsche Zeitung und das Solinger Tagblatt hatten am 12. August 2014 folgende Titel- Schlagzeile auf Seite 1: "NRW braucht Tausende neue Lastwagen- Stellplätze".
 http://www.wz-newsline.de/home/politik/nrw-braucht-tausende-neue-lastwagen-stellplaetze-1.1714176 

8.000 LKW- Stellplätze fehlen in Nordrhein Westfalen, sagt  der "Verband Spedition und Logistik Nordrhein Westfalen (VSL)".

Und warum braucht am in NRW so viele zusätzliche LKW- Stellplätze? Der Krefelder Spediteur  und VSL- Vorstandvorsitzender Wolfgang Stromps sagt es. Nordrhein Westfalen sein ein Schnittpunkt von Handelsachsen, wie: 

Sonntag, 17. November 2013

Fragen an Landespolitiker der CDU und Piratenpartei zum Stadtbahnvorschlag für Leverkusen

Zum Stadtbahnvorschlag von mir von Januar 2013, die Linie 12 von Köln Merkenich über die neue A1- Autobahnrheinbrücke nach Leverkusen zu verlängern, gab es Debatten im Landtag. Hier zwei Nachfragen von mir an zwei Redner von der CDU  und der Piratenpartei. 

Freitag, 15. November 2013

Eine Stadtbahn auf der A 1 Rheinbrücke Leverkusen - Köln? Protokoll der von mir ausgelösten Landtagsdebatte

Landtagsprotokoll mit eingebetteten Videos zum Thema.
Weitere Hintergundinfos:
Kombination von Stadtbahn und Eisenbahn
Renaissance der Straßenbahn 
Ein besonderer dank geht an die NRW- Fraktion der Piratenpartei, die dieses Thema in den Landtag getragen hat. Über die Politikernamen ist die Seite Abgeordnetenwatch verlinkt, so dass alle weitere Fragen an die Politiker stellen können. Es mag sich jeder selber sein Urteil über die Aussagen der Politiker machen und ob mit dieser Politik eine Verkehrswende weg von vermeidbaren Autoverkehr hin zum Umweltverbund möglich wird.

In Heilbronn wurde die Straßenbahn 1955 abgeschafft und kam von Karlsruhe 2001 als Stadtbahn  zurück. 2013 wurde die abgebildete Linie nach Neckarsulm eröffnet

Berücksichtigung einer Stadtbahntrasse bei den Planungen zum Neubau der Rheinbrücke

Leverkusen, (Vorsitz: Vizepräsident Daniel Düngel) Landtag 23.01.2013 Nordrhein-Westfalen 1465 Plenarprotokoll 16/20
Antrag der Fraktion der PIRATEN Drucksache 16/1900
Ich eröffne die Beratung und erteile für die antragstellende Fraktion zunächst Herrn Kollegen Bayer das Wort.

Oliver Bayer (PIRATEN): Vielen Dank. – Herr Präsident!
Liebe Kolleginnen und Kollegen! Verehrte Zuschauer auf dieser Rheinseite und auf der anderen!


Freitag, 8. November 2013

Stadtbahn für Leverkusen - Offener Brief an die Politiker des Landtages

Abs. Felix Staratschek, Freiligrathstr.2, 42477 Radevormwald
Verkehrspolit. Sprecher der ÖDP Bergisches Land

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich möchte Sie nochmal an meinen Vorschlag erinnern, den Neubau der Autobahnbrücke der A 1 über den Rhein in Leverkusen dazu zu nutzen, die Stadtbahnlinie 12 von Köln Merkenich um wenige Kilometer zu verlängern und über die neue Autobahnbrücke auf die andere Rheinseite zu führen.

Angesichts der Notwendigkeit äußerst sparsam mit den öffentlichen Haushalten umzugehen, werden jetzt viele Fragen, ob denn hier eine Stadtbahn verantwortbar ist? Fakt ist aber, dass hier die einmalige Chance besteht, den Autobahnbau und den Stadtbahnbau zu kombinieren, so dass es Synergieeeffekte gibt, die den Stadtbahnbau jetzt so preiswert machen, wie er nie wieder sein wird. Aus diesem Grund sollte das Projekt der Rheinquerung einer Stadtbahn jetzt als Vorrangprojekt umgesetzt werden.



Sonntag, 9. Juni 2013

Video: Die Schönbuchbahn - oder: Wie überall in Deutschland der Schienenverkehr aussehen könnte

Ein Video zur Schönbuchbahn

Über 30 Jahre lang fuhren hier keine Personenzüge, weil da angeblich niemand mitfahren wollte. Dieses Video zeigt, was passiert, wenn man es richtig macht.

Im Bergischen Land und Oberbergischen Kreis haben vor allem CDU und FDP dafür gesorgt, dass so ein Schienenverkehr für Morsbach, Waldbröl, Wiehl, Wipperfürth, Hückeswagen, Wermelskirchen, Bergneustadt und Burscheid nie umgesetzt wurde. In Großstädten, wie Wuppertal, Remscheid, Leverkusen und Köln, in Gummersbach und im Stau auf der Autobahn spüren die Menschen durch eigentlich vermeidbaren Autoverkehr jeden Tag, was es bedeutet, dass die Eisenbahn in unserer Region weitgehend bewusst zerstört wurde. Bürgerinitiativen, wie Pro Bahn e.V. (Wuppertal) und der Bürgerverein zur Föderung des Schienenverkehrs (Lüdenscheid) entstanden hier in der Region, um den Politikern die Potentiale der Bahn nahe zu bringen. Keiner kann sagen er hätte nichts gewusst. Wenn man jedoch sieht, wie schnell CDU- Politiker vom Verkehrsministerium oder Kanzleramt zur Autoindustrie wechseln, wundert einen gar nichts mehr. 

Folgend eine Mitschrift der im Video gezeigten Sätze:

Herzlich willkommen auf der Schönbuchbahn. Begleiten Sie uns durch das Schönbuch- Randgebiet zwischen Böblingen und Dettenhausen.
Im 30 Minutentakt von Böblingen nach Dettenhausen!
Die Schönbuchbahn zwischen Böblingen und Dettenhausen ist eine typische württembergische Nebenbahn.
Die Schönbuchbahn zweigt in Böblingen von der Hauptstrecke Stuttgart - Horb - Singen ab und führt nach Dettenhausen. Sie ist 17 km lang.
Om Herbst 1999 wurde das Fahrplanangebot weiter verbessert, indem der Halbstundentakt werktags ausgeweitet wurde.
Die Züge verkehren montags bis freitags bis etwa 20 Uhr im Halbstundentakt, ebenso samstags zwischen etwa 8 und 14 Uhr.
Wegen der enormen Fahrgastzuwächse erhielt die Schönbuchbahn im Sommer 2001 zwei weitere Regio Schuttle.
So können in der Verkehrsspitze die Triebwagen statt in Doppel- in Dreifacchtraktion fahren.

Mittwoch, 16. Januar 2013

Piratenpartei trägt Idee der ÖDP- Bergsiches Land weiter: Antrag im Landtag zur Kombination Stadtbahn mit Neubau der Rheinbrücke Leverkusen

Ein Eintrag von Felix Staratschek, ÖDP- Kreisvorsitzender
Von vielen Parteien kenne ich das, dass diese keiner Idee weiter helfen, die nicht von ihnen ist. Die Piratenpartei zeigt sich hier offen, gute Ideen zu übernehmen, weil diese gut sind. Dafür bin ich dankbar und rufe alle Unentschlossenen und Wechselwähler zur Landtagswahl in Niedersachsen auf, dort der Piratenpartei in den Landtag zu helfen. Die ÖDP nimmt an dieser Wahl nicht teil, so dass dieser persönliche Aufruf von mir speziell für diese Wahl nicht gegen die eigene Partei ist. Aber wenn die Piratenpartei überall guten Ideen gegenüber offen ist, könnten ja auch in Niedersachsen über die Piratenpartei auch ÖDP- Anregungen in die Landespolitik kommen. Und dass kann der ÖDP sogar helfen, gute Ideen einzubringen, die vorher unbeachtet blieben. Davon, dass eine Idee von mir im Landtag behandelt wird, habe ich früher nur geträumt. Bei allem Wettstreit um die Stimmen, den es bei anderen Wahlen auch zwischen ÖDP und Piratenpartei geben wird und bei der Kritik, die ich an den Parteien habe, die die Verfassungsbeschwerde von Mehr Demokratie unterstützen (ÖDP. Freie Wähler, Piratenpartei), dieses gute Verhalten verdient es, erwähnt zu werden.
Foto
Von Karlsruhe aus wurde in mehreren Orten die Straßenbahn wieder eingeführt. Warum soll das nicht auch von Köln aus in Leverkusen möglich sein?

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Empfänger des unten zitierten offenen Briefs von Herrn Staratschek möchte ich Sie darauf hinweisen, dass die Piratenfraktion eine der Ideen aufgegriffen hat und in der nächsten Woche als Antrag im Plenum des Landtages einbringen wird:
Antrag "Berücksichtigung einer Stadtbahntrasse bei den Planungen zum Neubau der Rheinbrücke Leverkusen"

Samstag, 12. Januar 2013

B 229- Baustelle 2013: Vorschlag für eine PKW- Umleitung / ÖPNV- Vorschläge für die Region

Sehr geehrte Damen und Herren in Politik und Verwaltung in Radevormwald!

 Meine Nahverkehrsseite hat sich zum Jahreswechsel 2012/13 mit weiteren Inhalten gefüllt und weitere werden folgen. Zum Teil betreffen diese auch den Straßenverkehr, etwa wenn ich einen Vorschlag darstelle, wie ein Kreisverkehr an der Südstadtkreuzung aussehen sollte. Es ist keine Parteiseite und daher kann jede Gruppe auch diese Seite verlinken. Noch fehlen einige Themen, wie mein Vorschlag zu Umgestaltung des Busbahnhofs. Aber für jeden, der etwas für Radevormwald tun will, dürfte die Seite bereits eine Fundgrube sein.


Da demnächst eine Erneuerung der Elberfelder Straße in Bergerhof ansteht, schlage ich folgende Umleitungen nur für PKW vor:

Samstag, 5. Januar 2013

Rundbrief: ÖDP- Stadtbahnidee für Leverkusen/ Frankenberger antwortet nicht/ Aktuelle Themen

Eine Übersicht aller Beiträge zum Thema "Sebastian Frankenberger, ESM, "Mehr Demokratie" und Grundgesetz" siehe hier: http://viertuerme.blogspot.de/2014/02/bibliographie-der-debatte-um-die.html 


Diesen Brief habe ich an meinen ÖDP- Verteiler versandt sowie einige weitere Umweltaktivisten. Damit er auch für ÖDP- Mitglieder lesbar ist, deren Adresse ich nicht habe, stelle ich diesen auf meinen Blog.
Liebe ÖDP- Mitglieder!
Liebe Freundinnen und Freunde des Grundgesetzes und einer echten ökologischen Politik!
ÖPNV und Autobahn
Anbei eine Idee, die vielleicht hier und da kopiert werden kann, wenn eine Straßenbrücke auch eine Schienenstrecke tragen könnte. Die Rheinbrücke der A 1 bei Leverkusen muss ersetzt werden und da bietet sich an, beim Neubau auch die Kölner Stadtbahn über diese Brücke zu verlängern und diese Idee von mir hat, wie man im Link sehen kann, schon Wellen geschlagen.
Notwendig für die Bekanntmachung so einer Idee ist etwas Vorarbeit, dass man die Mailadressen des ganzen Landtages recherchiert sowie die der Ratsleute der betroffenen Gemeinden und Kreise und der Medien vor Ort. Und dann schreibt man einen offenen Brief. Jetzt kann Rot-Grün im Land Handlungsfähigkeit beweisen, damit bald die erste erfolgreich von der ÖDP angeregte Stadtbahn und Güterzugstrecke von Bayer Leverkusen nach Bayer Dormagen allen Menschen zugute kommt.
ESM und Fiskalpakt und das Verhalten von ÖDP- Chef Sebastian Frankenberger 
Leider gibt es hier bisher keine Reaktion. Bilde sich jeder selber seine Meinung, was man von so einem Verhalten halten soll. Alle Fragen blieben unbeantwortet, dabei kann sich da jeder äußern und mit Belegen für Klarheit sorgen und die Fragen entsprechend beantworten. Darf eine Person, die sich so verhält auf einer ÖDP- Liste für ein Parlament antreten? Ein Spitzenkandidat einer ÖDP- Liste sollte in seiner Heimat so beliebt sein, dass er dort Direktkandidat wird! Wer das nicht schafft, sofern dazu die Möglichkeit bestünde, sollte auch nicht eine ÖDP- Liste oder die Partei anführen! Die bei "hier" verlinkte Person ist nicht Direktkandidat in ihrer Heimatstadt und hat parlamentarische Ziele! Angesichts der offenen Fragen an diese Person kann ich keine Liste unterstützen, wo so eine Person auf einen aussichtsreichen Listenplatz antritt. Wer nicht begründet auf klare Fragen antworten kann, soll doch die Konsequenzen ziehen und zurücktreten oder endlich sein Verhalten durch taten glaubwürdig ändern und sich hier in die Solidarisierungsliste eintragen,  um eine Verfassungsbeschwerde zu unterstützen, die inhaltlich wie keine andere der Euro(pa)politik des Bundestages und Bundesrates auf den Zahn fühlt. Anbei ein herzliches Danke an die vielen ÖDP- Mitglieder, die sich dort schon eingetragen haben, den das Haupturteil aus Karlsruhe zum ESM und Fiskalpakt steht ja noch aus und die ÖDP kann noch immer mit der Werbung für diese Klage Punkte sammeln. Jeder KV kann beschließen, diese beiden Links auf seine Homepage zu setzen und den Beschluss des Bundesparteitages von Hann Münden mit Leben zu erfüllen. Das zeigt, dass die Partei in Ihrer Substanz noch in Ordnung ist. Wenn aber meine Fragen nicht beantwortet werden, ist es leider nicht sicher, ob die ÖDP eine glaubwürdige Partei bleibt. Und dafür habe ich nicht über 25 Jahre hart gekämpft, um jetzt zu erleben, wie an einem entscheidenden Punkt die Partei von ihrem Spitzenpersonal zum Kentern gebracht wird.
Weitere aktuelle Themen auf dem Bergisch Land Blog
Einige aktuelle Themen auf dem Blog der ÖDP Bergisches Land:
---Offener Brief für Kombirheinbrücke Eisenbahn/ Autobahn
---Verkehrspolitik - Eine unendliche Geschichte: Schiene und Straße anno 1954
---Interview mit Caritas Spanien, wie sich die Krise auf die Menschen auswirkt
---ÖPNV: Warum kein Nulltarif für eine schnellere Verkehrswende?
---Mobilität, ein Aufsatz von mir der 1995 in der ÖDP- Zeitung erschien ist wieder lesbar.
Und wer wissen will, was ich in der Vor- Internet für die ÖDP seit Sommer 1986 alles angestellt habe, für den habe ich dafür einen neuen Blog eingerichtet. So sollen die Themen, die ich damals gesetzt habe und zum Teil noch immer aktuell sind, wieder lesbar und damit politisch wirksam werden.
Jeder kann durch Kommentare mitdiskutieren oder sich weitere Themen zur regionalen Politik im ÖDP-KV-Blog durchlesen. Vielleicht bringt das Ideen für die eigene Arbeit. Und wer Ideen für unseren KV hat, kann diese per Kommentar mitteilen. Und die Beiträge von mir stehen unter Copy Left und dürfen mit Quellenangabe unverändert (ausgenommen Redaktionelles zur besseren Verständlichkeit) übernommen werden.
Gerne übernehme ich Gastbeiträge von Personen, die nicht die Zeit haben, eigene Seiten zu betreiben oder ihr Thema weiter streuen wollen oder aus Inhalte aus ihrem Papierarchiv wieder an die Öffentlichkeit bringen wollen.
Ich wünsche allen ein gutes, gesegnetes Jahr 2013.
Viele Grüße,
Felix Staratschek