NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen

NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen
RKI-Files zeigen, die Welt wurde aus reiner Willkür ohne Evidenz syn-corona-isiert. Es drohen neue Verträge und Regeln, mit denen alles noch schlimmer als erlebt wiederholt werden kann. Der durch eine "Verzehrstudie" spätestens seit 2007 der Bundesregierung bestätigt vorliegende pandemische Vitamin D-Mangel interessiert nicht mal Grüne und Linke, aber neuartige, gentechnische Injektionen werden seit 2020 von CDU, CSU, SPD, FDP, Grünen und Linken unterstützt. Unmengen an Geld wurden sinnlos verschwendet und den Menschen Schaden zugefügt. Vieles zum Thema finden Sie bei Gloria.tv: https://gloria.tv/Felix%20Staratschek . Nur wenn viele zur NRW-Landtagswahl sonstige Parteien wählen kann der Protest fruchten. Nur wenn Sie das mit allen Bekannten besprechen und digital dafür werben, kann dies eine Massenbewegung werden. Nur wer gültig eine "Die Basis" für seinen konstruktiven Protest wählt, kann sagen, dass er keinen Anteil an dem hat, was in Landtagen und Bundestag anstellen. Wahlenthaltung und ungültige Stimmen lassen die Mächtigen alleine durch ihre eigenen gültigen Stimmen weiter agieren. Nur gültige Stimmen können diese entmachten, so dass wir es bei jeder Wahl erneut versuchen müssen und unsere Stimme gültig einsetzen. Informieren Sie sich über Die Basis https://diebasis-partei.de/ Denn mit einer Stimme für CDU, CSU, SPD, FDP, Linken, AfD und Grünen, der Wahlenthaltung oder ungültigen Stimmen haben wir alle verloren, weil das dazu dient, das die Kräfte weiter agieren, die unser Land mit Panik überziehen und den Aufbau eines menschlichen Gesundheitswesen unterlassen. Weitere Infoseiten zu Corona sind unter Videos von mir auf Bitchute verlinkt. https://www.bitchute.com/channel/jpgOUrDd3rzd/ Bitte Bild mit rechter Maustaste anklicken und neues Fenster öffnen.
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Mittwoch, 17. Juni 2020

ASIEN/SYRIEN - Maronitischer Erzbischof von Aleppo: Neue Sanktionen gegen Syrien sind „diabolisch“

ASIEN/SYRIEN - Maronitischer Erzbischof von Aleppo: Neue Sanktionen gegen Syrien sind „diabolisch“

Aleppo (Fides) – "Heute sagt jeder in Aleppo: Unter den Bomben ging es uns besser". Mit dieser paradoxen Übertreibung, umschreibt der maronitische Erzbischof von Aleppe, Joseph Tobji, das in der syrischen Metropole vorherrschende Gefühl, nachdem mit dem sogenannten "Caesar Act"weitere Wirtschaftssanktionen von den USA gegen Syrien verhängt wurden. Diese weiteren antisyrischen Sanktionen kommen zu denen dazu, die von der Europäischen Union für ein Jahr verlängert wurden und die von jahrelangen Kriegen erschöpfte Bevölkerung hart treffen, während das Gespenst der Coronavirus-Pandemie auch in Syrien Opfer fordert. 

 
"Keine Gewalt" forderten die Kritiker des DDR-Regime.
Sind Sanktionen nicht auch Gewalt? 
 

"Die Bombe kommt unerwartet", fügt der maronitische Erzbischof im Gespräch mit Fides hinzu, “und tötet Menschen an der Stelle, an der sie einschlägt. Heute gibt es in Syrien echten Hunger, und Millionen von Menschen nähern sich sehenden Auges einem langsamen und angekündigten Tod und ohne mögliche Fluchtwege".

Sonntag, 7. Juni 2020

AFRIKA/KENIA - Covid 19 ist nur eine von vielen Plagen: “Man denkt nicht über das Virus nach, wenn es etwas gibt, vor dem man noch mehr Angst hat“

Nairobi (Fides) – In Kenia sind seit Beginn der Covid-19-Pandemie bisher insgesamt 52 Menschen gestorben (Anmerkung des Viertürmeblogs: Einwohnerzahl bei 46.000.000 Menschen). Die Epidemie erreichte das Land zu Beginn der ersten heftigen Regenfällen die bereits Überschwemmungen und Erdrutsche verursacht haben, die über 200 Todesopfer forderten und und 230.000 Menschen zur Flucht gezwungen haben. 


Kritisch ist die Situation auch in Uganda und Somalia, wo es Überschwemmungen entlang der Täler der Flüsse Juba und Shebelle gab. Hunderte von Fischern, die auf den flächenmäßig zweitgrößten Inseln des Viktoriasees leben, wurden mit ihren Familien evakuiert, weil der steigende Wasserstand mit einem Höchstand von 13,43 m die Inseln überschwemmte. 


In Mwewa, einem landwirtschaftlichen Anbaugebiet, sind mehr als 3.200 Hektar Reis, die jetzt zur Ernte bereit sind, verloren gegangen: die Felder wurden überflutet. 


Letztes Jahr in dieser Zeit hatte die Dürre Zehntausende von Rindern getötet und 3,5 Millionen Menschen mussten Hunger leiden. 

  

Zusätzlich zu extremen den Wetterereignissen kommt in diesem Jahr die Invasion der Heuschrecken hinzu, die schlimmste in den letzten 70 Jahren, und es ist noch nicht bekannt, wie die Heuschreckenplage sich entwickeln wird. Trotz der Versuche, die Verbreitung mit Flugzeugen zu kontrollieren und die Heuschrecken mit Insektiziden zu besprühen, ziehen die Schwärme weiter: Die Pause der letzten Tage ist auf das Legen der Eier zurückzuführen.
Vor diesem Hintergrund sei Covid-19 in Kenia und allgemein in Afrika gar nicht so beängstigend, so Renato Kizito Sesana aus Nairobi. "Katastrophen”, so der Missionar weiter, “bei denen es sich um Naturkatastrophen oder durch menschliche Gier verursachte Ereignisse handelt, lösen hier einander ab. Erschwert durch die rücksichtslose, kriminelle Ausbeutung natürlicher Ressourcen, die internationale Unternehmen in den letzten Jahrzehnten vorangetreiben haben. Ganz zu schweigen von der Ausbeutung von Menschen. Es ist daher kein Wunder, dass der Tod von 52 Menschen in zwei Monaten keine besondere Alarmsignale auslöst. Tatsächlich versuchen die Menschen trotz Ausgangssperre und vieler anderer Einschränkungen, ihr normales Leben fortzusetzen und dabei auch staatliche Bestimmungen zu umgehen”. 


Mit Problemen befasse man sich hier, wenn sie auftreten, die Menschen lebten von Tag zu Tag, der Horizont, in dem sich Menschen bewegten sei die Gegenwart und nicht umsonst gebe es in den Hauptsprachen Afrikas kein Wort für Zukunft. In diesem Teil der Welt hätten die Menschen gelernt, Tag für Tag zu leben, oft zu überleben, wobei die Unmittelbarkeit des Augenblicks ihr einziger Horizont sei.


Dabei handle es sich nicht um Fatalismus, sondern um die Fähigkeit, auf die Herausforderung des Lebens unter den Bedingungen des jeweiligen Ortes zu reagieren. “Wenn Fatalismus bedeutet, sich dem Schicksal zu überlassen und es zu erleiden, ohne zu reagieren”, so Pater Renato Kizito weiter, “glaube ich, dass dies eine Haltung ist, die der menschlichen Seele in jedem Teil der Welt und in jeder Kultur fremd ist. Hier in Afrika auf besondere Weise. Man sollte blind oder von Vorurteilen geblendet sein, um den großen Wunsch, sich für das Leben zu engagieren, nicht zu sehen”. Er sehe diesen Überlebenswunsch täglich, fährt der Missionar fort: "Jeden Morgen um 5.01 Uhr, sobald die Ausgangssperre endet, ziehen Tausende von Menschen zur Arbeit oder suchen nach Gelegenheitsarbeit, um ihre Kinder ernähren zu können." Man könne es sich nicht leisten, über das Virus nachzudenken, wenn es etwas gibt, vor dem man noch mehr Angst hat: das Hungern der eigenen Kinder, die schlimmste aller Qualen.
(F.F.) (L.M.) (Fides 6/6/2020) 


Kommentar von F.S.: 
Nicht nur in Kenia gibt es Dinge vor denen man mehr Angsat haben muss, als vor dem Corona-Virus. Es gibt zu viele Indizien, dass hier bewusste Angstmache betrieben wird. Und die Strukturen, um diese Angstmache betreiben zu können wurden in den letzten Jahren gezielt geschaffen. es gibt auch Literatur, die genau das als Planspiel beschreibt, was akut abläuft. Frei nach dem Theaterstück "Biedermann und die Brandstifter": "Die beste Tarnung ist die Wahrheit, die glaubt einen keiner." Wer so eine öffentlich zugängliche oder erreichbare Quelle zitiert und das mit dem Geschehen abgleicht, der wird zum Verschwörungstheoretiker abgestempelt. Etwas besseres kann den Verschwörungspraktikern nicht passieren.  Das folgende Video nennt einige Beispiele. 
Übrigens: Deutschland hat akut ca. 8.700 Todesfälle bei denen ein Coronabefund gemacht wurde - was nicht mit der Todesursache gleichzusetzen ist. In den drei Coronamonaten starben aber ganz natürlich ca. 225.000 Menschen. Eine ausgeprägte Übersterblichkeit, wie öfters in früheren Grippejahren mit bis zu 25.000 Fällen der Übersterblichkeit hat es nicht gegeben. https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Corona/Gesellschaft/bevoelkerung-sterbefaelle.html 

Freitag, 3. Oktober 2014

Indien will Ernährungssicherung für Menschen nicht dem Freihandel opfern

Im Interview mit Afsar Jafri (Focus on Global South) vom 04.08.2014 

für die Sendung „Macht und Menschenrechte“ am 06.08.2014 sprachen wir über die vermutlich vorübergehende Weigerung der indischen Regierung, das „Trade Faciliation“ Abkommen der WTO zu unterzeichnen, um zu erreichen, dass die WTO dauerhaft das indische Ernährungsprogramms akzeptiert.

(deutsche Übersetzung, vermutlich automatisch, etwas nachgebessert von Felix Staratschek)

Volker Reusing: 
Es ist der 04. August 2014. Dies ist ein Interview für Unser Politikblog und Jungle Drum Radio. Mein Name ist Volker Reusing. Heute spreche ich mit Herrn Afsar Jafri von der NGO „Focus on Global South“. Guten Morgen, Herr Jafri.

Afsar Jafri : 
Guten Morgen.

Volker Reusing: 
Indien hat zumindest vorübergehend die Unterzeichnung des neuesten Abkommens der Welthandelsorganisation über technische Handelserleichterungen abgelehnt. Was sind die Vorbedingungen Indiens gewesen, welche nicht erfüllt worden sind?

Afsar Jafri : 
Tatsächlich haben sie das Thema bei der letzten Versammlung nach dem Treffen in Bali diskutiert. In Bali wurden 10 Vereinbarungen unterzeichnet, aber 3 oder 4 von ihnen waren besonders wichtige Vereinbarungen. Und eine von ihnen war die über technische Handelserleichterungen, eine andere war bezüglich der Nahrungsmittelreserven für Ernährungssicherungsprogramme. Und dann hatte man Zollfreiheit für die am wenigsten entwickelten Länder, und ähnliche andere Themen zu Exportsubventionen und so weiter. Und es war ein einziges Abkommen. Es wurde entschieden, dass die 10 Vereinbarungen alle zusammen ein einziges Abkommen bilden werden. Alle Einzelthemen werden zusammen wirken, aber in Bali haben wir mitbekommen, dass Indien in der Tat frustriert war, weil die Zielrichtung bei den Verhandlungen nur auf der Seite der technischen Handelserleichterung gewesen ist, aber alle anderen Themen ignoriert wurden. Und der Grund, warum die technische Handelserleichterung vorangebracht wurden ist, weil es zum Nutzen der entwickelten Länder und nicht zu Gunsten der Entwicklungsländer war. Und ich sagte, es war zu Gunsten der entwickelten Länder, weil es den Sinn hat, für die entwickelten Länder Marktzugang zu schaffen oder technisch der Durchdringung der Märkte der Entwicklungsländer und der am wenigsten entwickelten Länder dient. Aber das Thema Ernährungssicherheit wurde komplett ignoriert.

Samstag, 11. Mai 2013

Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) nichtig und EU-Organe handlungsunfähig seit 01.05.2013 ? - Der Antrag ist gestellt !

(Presseerklärung der Beschwerdeführerin Sarah Luzia Hassel-Reusing zu 2 BvR 710/12 und 2 BvR 1445/12) zum  Art. 136 Abs. 3
 Unser Politikblog | 10.Mai 2013
 


Sarah Luzia Hassel-Reusing vor dem IStGH in Den Haag

Es ist geschehen. Am 01.05.2013 ist die Einfügung des aus 2 Sätzen bestehenden Art. 136 Abs. 3 in den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union in Kraft getreten, nachdem mit Tschechien am 23.04.2013 der letzte EU-Mitgliedsstaat ratifiziert hat.

---Der erste Satz ermächtigt Mechanismen zur Stärkung der „Finanzstabilität“ des Finanzsektors (auch irreführend „Stabilität des Euro-Währungsgebiets als Ganzes“ genannt) im Euro-Währungsgebiet, darunter vor allem für den „europäischen Finanzierungsmechanismus“ („Griechenland-Hilfe“, EFSM, EFSF und ESM) und für die EU-Wirtschaftsregierung (verschärfter Stabilitäts- und Wachstumspakt, Ungleichgewichtsverfahren und haushaltsmäßige Überwachung).

---Der zweite Satz verpflichtet dazu, dass alle „Finanzhilfen“ bei diesen Mechanismen mit „strengen“ Auflagen verbunden sein müssen.

Wie streng das gemeint ist, ergibt sich weder aus dem Wortlaut des Artikels, noch aus den Erwägungsgründen von dessen Initiierung. Die einzige klare Aussage zum Ausmaß der Strenge enthalten die Schlussfolgerungen des Ecofin-Rats (der Wirtschafts- und Finanzminister im EU-Ministerrat) vom 10.05.2010, dass die Auflagen streng wie in der „Praxis“ des Internationalen Währungsfonds (IWF) sein sollen. Daneben hat die „Task Force“ (mit allen Bundesfinanzministern der EU-Mitgliedsstaaten, EU-Währungskommissar Olli Rehn, dem damaligen Eurogruppenchef Jean Claude Juncker, dem damaligen EZB-Chef Jean-Claude Trichet und unter Leitung des Präsidenten des Europäischen Rats Herman Van Rompuy) in Nr. 49 ihres Berichts vom 21.10.2010 empfohlen, dass die Auflagen „sehr streng“ sein sollen. Diese beiden Aussagen sind die gewichtigsten und amtlichsten aus der Entstehungsgeschichte von Art. 136 Abs. 3 AEUV, die etwas zum Ausmaß der Strenge sagen, und bestimmen daher gem. Art. 31 Wiener Vertragsrechtskonvention (WVRK) die Auslegung der „Strenge“.
 

Samstag, 9. Februar 2013

Water makes Money- Film vor Gericht - Europäische Wasserpolitik

Sehr geehrter  Damen und Herren,
Noch eine Woche bis zum Prozess gegen den Film  Water Makes Money  am 14.2.2013 im Pariser Justizpalast. Der Konzern Veolia klagt, weil er sich durch die Verwendung des Begriffs  Korruption" verleumdet fühlt. Nicht die im Film gezeigten Fakten werden bestritten, nur �Korruption" hätte man sie nicht nennen dürfen!LogoStartseite.jpg
Gerade in diesen Tagen versucht die EU-Kommission, alle Kommunen zur Ausschreibung der Wasserversorgung zu zwingen. Dadurch werde das Trink- und Abwasser günstiger, urteilte die sog. StearingKommission. Sie hat den entsprechenden Gesetzentwurf ausgearbeitet, und das ARD-Magazin�Monitor� hat aufgedeckt, dass dort fast alle privaten Wasserkonzerne der Welt vertreten sind. Diese arbeiteten ein Gesetz aus, das der Privatisierung der Wasserversorgung Tür und Tor öffnet. Derartige Verquickung von Öffentlichem und Privaten stellt der Film Water Makes Money in den vielen Varianten der Wirklichkeit dar. Nein, das ist nicht einfach Korruption, das ist strukturelle Korruption auf Kosten von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. An dieser Bewertung werden wir auf jeden Fall festhalten!
Man wolle den Film nicht verbieten, hatte der Pressechef von Veolia Wasser Matthias Kolbeck seit zwei Jahren stets in öffentlichen Veranstaltungen beteuert. Aber sollte Veolia in einer Woche den Prozess gewinnen, wird man erfahrungsgemäß die Zensur der Filmstellen fordern, die der Konzern als Verleumdung ansieht! Darauf werden und können wir uns nicht einlassen. Und dann ist das Verbot des Films zu befürchten.
Dies ist ein ernsthafter Anschlag auf die Pressefreiheit.
Neben dem Verbot des Films drohen dem französischen Verleih La Mare aux Canards und dem Protagonisten Jean-Luc Touly Geldstrafen, Anwaltskostenkosten bzw. die Bezahlung von Widerrufsanzeigen in fünf- bis sechsstelliger Höhe. Bisher haben die französischen Freunde schon 9.600 für diesen Prozess ausgelegt.
Zu dieser drohenden Knebelung der Wahrheit darf die Öffentlichkeit nicht schweigen!
Bitte sammeln Sie bei Ihren Veranstaltungen mit dem Film Spenden und überweisen Sie diese zeitnah auf das
Water Makes Money Konto
unter dem Stichwort
 Spenden für Prozesskosten WMM,
Hamburger Sparkasse,
 
Konto: 1230131474,
 
BLZ 20050550,
 
IBAN DE03200505501230131474,
 
BIC HASPDEHHXXX
Kann ein Weltkonzern einen Dokumentarfilm vernichten? Nur die Öffentlichkeit kann dies verhindern!
ARTE zeigt den Film aus Solidarität zwei Tage vor dem Prozess, am 12.02.2013 um 22h. In Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Italien und Österreich wird Water Makes Money in den Tagen um den Prozess in vielen Veranstaltungen aufgeführt.
Das Water Makes Money-Team Leslie Franke, Herdolor Lorenz , Lissi Dobbler
 
Eine weitere Zuschrift:

"Klammheimlich, versteckt in einer Richtlinie, versucht die Europäische Kommission gerade ein Jahrhundertprojekt durchzusetzen. Es geht um nicht weniger als um die europaweite Privatisierung der Wasserversorgung. Wenn sich die EU-Kommission durchsetzt, dürfte aus einem Allgemeingut dann ein Spekulationsobjekt werden, mit dem sich - auch in Deutschland - Milliarden verdienen lassen. Es ist ein Sieg großer multinationaler Konzerne, die für diese Privatisierung jahrelang gekämpft haben. Die Folgen für uns Verbraucher könnten erheblich sein." (ARD)
 
Die Bürger der Gemeinde Pacos de Fereia, Portugal, zahlen inzwischen den 400-fachen (!) Preis des Trinkwassers.

Ich erinnere an die Spekulationen mit Lebensmitteln, die Hungerkatastrophen gebären.

Bitte schaut/ schauen Sie sich den kurzen ARD- Film an und unterzeichen Sie die Petition, wenn Sie möchten. Bis Ende Januar werden 1 Million Stimmen benötigt, um die EU-Kommissare zurückzuholen.
 Link zum Film
 Link zur Petition

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Foodwatch: Spekulation mit Nahrungsmitteln stoppen! Wie Finanzjongleure die Preise in die Höhe treiben

Hallo und guten Tag, Herr Staratschek,
18.10.2011

es ist ein unmoralisches Spiel mit einigen wenigen Gewinnern – und vielen Verlierern: Investmentbanken spekulieren an den Börsen weltweit mit Agrar-Rohstoffen und treiben damit die Preise für Nahrungsmittel in die Höhe. Was für Spekulanten und Banken ein lukratives Geschäft ist, hat vor allem für die Menschen in den ärmsten Ländern der Welt verheerende Folgen: Die steigenden Preise verursachen zusätzlichen Hunger. Spekulanten machen sich damit mitschuldig an der beschämenden Hungerkrise.

Das alles geschieht auch mit dem Geld, das wir in Pensionsfonds und Lebensversicherungen stecken oder an gemeinnützige Stiftungen spenden. Versicherungen, Stiftungsverwalter und Banken wetten damit auf die Preise für Nahrungsmittel wie Mais oder Weizen. Dick im Geschäft: die Deutsche Bank, eine der größten Investmentbanken der Welt.
foodwatch fordert: Schluss damit! Die einflussreiche Bank soll mit gutem Beispiel vorangehen und aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln aussteigen. Machen Sie daher jetzt Druck: Schreiben Sie direkt an Josef Ackermann, Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank, und fordern Sie ihn jetzt auf, die unmoralische Zockerei mit Lebensmitteln zu beenden:
www.haende-weg-vom-acker-mann.de
Die Spekulation mit Agrar-Rohstoffen liegt voll im Trend. Kapitalanleger investieren Milliarden in die von den Investmentbanken und Hedgefonds aufgelegten Papiere für Wetten mit Rohstoffen. In dem ausführlichen Report „Die Hungermacher“ hat foodwatch die Auswirkungen dieser globalen Rohstoffspekulation untersucht. Das Ergebnis: Die weitgehend unregulierte Zockerei führt zu enormen Preissteigerungen. Vor allem die Menschen in Entwicklungsländern, die bis zu 80 Prozent ihres Einkommens für Essen ausgeben müssen, leiden darunter. Jede Verteuerung bei Nahrungsmitteln ist für sie eine existenzielle Bedrohung. Allein im vergangenen Jahr wurden durch die Preissteigerungen bei Nahrungsmitteln 40 Millionen Menschen zusätzlich zu Hunger und absoluter Armut verdammt.
Und die Preiswetten haben völlig überhandgenommen: An einzelnen Börsentagen werden hochspekulative Verträge über das Volumen einer gesamten Jahresernte gehandelt.
Die Politik sieht dem Treiben im globalen Rohstoff-Kasino bisher weitgehend tatenlos zu. Die Lobby der Finanzindustrie wehrt sich erfolgreich gegen eine schärfere Regulierung ihrer Spekulationsgeschäfte. foodwatch fordert die Politik auf, dem unregulierten Treiben auf den Finanzmärkten ein Ende zu setzen.
Gleichzeitig wollen wir Druck auf die Finanzindustrie machen. Josef Ackermann ist nicht nur Chef der Deutschen Bank, sondern als Präsident des Weltbankenverbandes IIF auch der mächtigste Lobbyist der Weltfinanzindustrie. Wir fordern Herrn Ackermann auf, ein wichtiges Zeichen zu setzen und die Spekulation mit Nahrungsmitteln zu beenden. Schreiben auch Sie jetzt direkt an Josef Ackermann:
www.haende-weg-vom-acker-mann.de
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Ihr foodwatch-Team
PS: Je mehr Menschen hinter foodwatch stehen, umso kraftvoller können wir unsere Forderungen in die Öffentlichkeit bringen. Unsere Kampagnenarbeit ist nur möglich mit Ihrer Hilfe – bitte unterstützen Sie uns und werden Sie Fördermitglied:
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foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 Nz, AG Charlottenburg, Geschäftsführer ist Dr. Thilo Bode.

Freitag, 29. Juli 2011

Der Aufstand des Gewissens. Jean Zieglers nicht gehaltene Rede zur Eröffnung der Salzburger Festspiele

Der Schweizer Soziologe und Globalisierungskritiker Jean Ziegler sollte die Eröffnungsrede bei den morgen beginnenden Salzburger Festspielen halten. Kurz nach seiner Einladung durch das Land Salzburg wurde er jedoch wieder ausgeladen wegen seiner angeblich engen Beziehung zu Muammar al-Gaddafi. Elfriede Jelinek, Peter Turrini und Michael Scharang solidarisierten sich mit dem Schweizer Intellektuellen. Ziegler bezeichnete Vorwürfe, er sei Gaddafi verbunden und habe einen Menschenrechtspreis von diesem erhalten, als Lüge und Diffamierung. Er vermutet Schweizer Großsponsoren der Festspiele wie etwa Nestlé und Crédit Suisse hinter der Absage. Wir drucken die nicht-gehaltene Rede. Die gehaltene wird morgen aus dem Mund von Joachim Gauck kommen.