NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen

NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen
RKI-Files zeigen, die Welt wurde aus reiner Willkür ohne Evidenz syn-corona-isiert. Es drohen neue Verträge und Regeln, mit denen alles noch schlimmer als erlebt wiederholt werden kann. Der durch eine "Verzehrstudie" spätestens seit 2007 der Bundesregierung bestätigt vorliegende pandemische Vitamin D-Mangel interessiert nicht mal Grüne und Linke, aber neuartige, gentechnische Injektionen werden seit 2020 von CDU, CSU, SPD, FDP, Grünen und Linken unterstützt. Unmengen an Geld wurden sinnlos verschwendet und den Menschen Schaden zugefügt. Vieles zum Thema finden Sie bei Gloria.tv: https://gloria.tv/Felix%20Staratschek . Nur wenn viele zur NRW-Landtagswahl sonstige Parteien wählen kann der Protest fruchten. Nur wenn Sie das mit allen Bekannten besprechen und digital dafür werben, kann dies eine Massenbewegung werden. Nur wer gültig eine "Die Basis" für seinen konstruktiven Protest wählt, kann sagen, dass er keinen Anteil an dem hat, was in Landtagen und Bundestag anstellen. Wahlenthaltung und ungültige Stimmen lassen die Mächtigen alleine durch ihre eigenen gültigen Stimmen weiter agieren. Nur gültige Stimmen können diese entmachten, so dass wir es bei jeder Wahl erneut versuchen müssen und unsere Stimme gültig einsetzen. Informieren Sie sich über Die Basis https://diebasis-partei.de/ Denn mit einer Stimme für CDU, CSU, SPD, FDP, Linken, AfD und Grünen, der Wahlenthaltung oder ungültigen Stimmen haben wir alle verloren, weil das dazu dient, das die Kräfte weiter agieren, die unser Land mit Panik überziehen und den Aufbau eines menschlichen Gesundheitswesen unterlassen. Weitere Infoseiten zu Corona sind unter Videos von mir auf Bitchute verlinkt. https://www.bitchute.com/channel/jpgOUrDd3rzd/ Bitte Bild mit rechter Maustaste anklicken und neues Fenster öffnen.
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Samstag, 2. Februar 2019

[sfv] Bummel-Kohleausstieg - Elektromobilität - Veranstaltungen

[sfv] Bummel-Kohleausstieg - Elektromobilität - Veranstaltungen
[sfv-rundmail] 28.01.2019
Verlinkung im Text, Bilder und Bildtexte: Felix Staratschek, Bilder von Felix Staratschek dürfen im Einsatz für eine umweltfreundliche Politik unter Quellenhinweis verwendet werden.

1. Kohleausstieg kommt zu spät

2. Kurzzusammenfassung der Ergebnisse der Kohlekommission

3. Kohlekommission empfiehlt teuren Bummel-Kohleausstieg

4. Elektromobilität nimmt Fahrt auf

5. Vorträge und Veranstaltungen des SFV

6. Impressum und Datenschutz


1. Kohleausstieg 2038 kommt zu spät
Das Ergebnis der Kohlekommissionsverhandlungen wurde mühsam errungen. Doch wenn Lobbyisten der Stromindustrie am gleichen Tisch sitzen wie die Vertreter der Wissenschaft und der Umweltorganisationen, ist nur ein Kompromiss zu Lasten des Klimaschutzes zu erwarten. Wenn 2038 das letzte Kohlekraftwerk vom Netz gehen soll, so ist das deutlich zu spät.

Es bedeutet: Noch weitere 19 Jahre haben Kohlestromer die Legitimation, die Treibhausgaskonzentration der Atmosphäre zu erhöhen. Sie werden weitere Milliarden Tonnen Treibhausgase ausstoßen und damit unseren Planeten in katastrophale Veränderungen stürzen.

Ein langsamer Kohleausstieg widerspricht eindeutig den Warnungen der Klimawissenschaftler. Demnach müssten schnellstmöglich Maßnahmen auf den Weg gebracht werden, um Nullemissionen zu erreichen. Ansonsten kann eine Begrenzung der Erderwärmung auf höchstens 1,5°C (und wenn möglich noch weniger) nicht gelingen.

Der SFV hält weiter an seiner Verfassungsbeschwerde wegen unzureichender deutscher Klimaschutzpolitik fest: Die Bundesregierung verletzt u.a. das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit, auf Schutz des Eigentums und das Grundrecht auf ein ökologisches Existenzminimum.

Weitere Informationen zur Verfassungsbeschwerde finden Sie unter
www.klimaklage.com

 
Windrad und Eisenbahn am Bahnhof Sondern,
Bahnstrecke Finnentrop - Olpe.
Verkehrswende und Energiewende müssen Hand in Hand
für den Klimaschutz gehen. 


2. Kurzzusammenfassung der Ergebnisse der Kohlekommission
zusammengestellt und kommentiert von Klaus Oberzig, DGS

Die Hofberichterstattung der Massenmedien ist ziemlich einstimmig und widerwärtig, da wird von Konsens, von historisch und tollem Ergebnis gejubelt. Sogar Greenpeace und BUND sind dabei. Und plötzlich ist der Pofalla, der die Bahn mit gegen die Wand gefahren hat, ein toller Typ. Die wenigen Kritiker, die sich trauen, scheinen unsicher. Dabei ist es ganz einfach, man muss nur aufmerksam lesen.

Das ganze ist eine Schmierenkömodie, die Regierung und Energiekonzerne abziehen

1. Klimapolitisch ist es unverantwortlich bis 2038 zu warten
2. Der Ersatz der Kohle steht fest: es ist Erdgas (SFV-Anm.: auch Erdgas ist fossil! und macht abhängig von Russland)
3. Die Empfehlung der Kohlekommission ist der Anfang des neuen Narrativ "wir holen unsere Klimaziele doch noch ein". Eben paar Jahrzehnte später
4. Am Kurs gegen die Erneuerbaren wird nichts geändert
5. Das Gesamtkonzept beruht auf der These/Ausrichtung, die Zukunft der Erneuerbaren ist das Netz
6. Bürgerenergie kommt als Akteur nicht vor
7. Ein Teil der Umweltverbände ist zu Kreuze gekrochen, den Triumpf lassen die Fossilfritzen unverholen raus und nennen es gesellschaftlichen Konsens
8. Wie die Solarverbände reagieren, muss man abwarten, der Bundesverband erneuerbare Energie (BEE) hat eine lauwarme PM herausgegeben. (SFV-Anm.: Solarenergie-Förderverein Deutschland ist entsetzt - hatte aber nichts anderes erwartet)
9. Die Strukturhilfen für die "Kohleländer" werden bald vergessen und mit dem normalen Bund-Länder-Finanzausgleich verrechnet werden; wer erinnert sich in 15 Jahren noch an die Kohlekommission
10. Ausgeklammert sind die "Entschädigungen" für die Kohleverstromer. Das zu trennen, ist eine schlaue Taktik. In ein paar Jahren, wenn sich der (Kohle)Staub gelegt hat, werden ungestört von der Öffentlichkeit die Milliarden fließen

So geht Politik in Deutschland.


3. Kohlekommission empfiehlt teuren Bummel-Kohleausstieg
Pressemitteilung von Caren Lay, Lorenz Gösta Beutin, DIE LINKE im Bundestag

„Dass die Kohlekommission der Bundesregierung endlich einen Kohleausstieg per Gesetz vorschlägt, ist zu begrüßen. Zu spät, zu langsam, zu industriefreundlich, das Gremium empfiehlt einen teuren Bummel-Kohleausstieg auf Kosten der Steuerzahler und öffentlichen Haushalte, während sich die Energiewirtschaft ihre alten Kohlekraftwerke durch Abwrackprämien selbst für Uraltmeiler vergolden lässt. Ein Ausstiegsdatum 2038 ist fürs Klima deutlich zu spät. Um das Pariser Klimaabkommen zu erfüllen, müssen die letzten Meiler spätestens zwischen 2030 und 2035 abgeschaltet werden. Zudem fällt der Einstieg in den Ausstieg mehr als bescheiden aus, wenn man bedenkt, dass bei den Jamaika-Verhandlungen schon einmal sieben Gigawatt der besonders klimaschädlichen Braunkohlekraftwerke auf einer Abschaltliste bis 2020 standen“, kommentiert Lorenz Gösta Beutin, energie- und klimapolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, die in der heutigen Nacht erzielte Einigung. Beutin weiter:

„Dass der Hambacher Wald gerettet werden soll ist ein krachender Erfolg für die Anti-Kohlebewegung, die Empfehlung muss aber auch in die Tat umgesetzt werden. DIE LINKE wird sich im Gesetzgebungsprozess für einen deutlich schnelleren Kohleausstieg und den Schutz des Waldes per Gesetz einsetzen.“

Caren Lay, Lausitzer Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, ergänzt: „Wir brauchen den Ausstieg im Interesse von Klima und Beschäftigten statt für die Konzerne. Großzügige Entschädigungszahlungen sind absurd. Die Menschen in den betroffenen Regionen brauchen Beschäftigungsgarantien und Einkommenssicherungen. Klar muss auch sein: kein Dorf darf mehr für die Kohle fallen!"


Siehe auch: 
Stellungnahme der ÖDP Nordrhein Westfalen zum Ergebnis der Kohlekommission: 

 
"Klimaschutz sieht anders aus" sagte die ÖDP zur Bundestagswahl
2009 und wandte sich gegen Subventionen für Kohle- und
Atomkraftwerke. 
 


4. Elektromobilität nimmt Fahrt auf

Nachdem in der Vergangenheit die Wahrnehmung von Elektro-Straßenfahrzeugen (ESF) zwischen "Allheilmittel“ und "Placebo" gewechselt hat, befinden wir uns nun an einem Punkt, an dem die
Elektromobilität unumkehrbar an Fahrt aufgenommen hat. Unstrittig ist, dass ein elektrisch betriebenes Fahrzeug schon heute eine erheblich bessere Effizienz aufweist als ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor.

Der höhere kumulierte Energieaufwand für die Herstellung des ESF – insbesondere der Traktionsbatterie – schmälert aktuell diesen Vorteil. Aber zum einen besteht bei der Produktion von Fahrbatterien noch erhebliches Reduktionspotenzial, zum anderen sind ESF (mit Batterie oder Brennstoffzelle) die aus heutiger Sicht einzige nennenswerte und unverzichtbare Alternative, um erneuerbare Energien flächendeckend im Verkehrssektor zu integrieren. Entscheidend sind jetzt verstärkte Forschung und Entwicklung bei Fahrzeugbatterien, der Ladeinfrastruktur und im Betriebsmanagement der Fahrzeuge.

Auf der einen Seite erfordert die Kommunikation wissenschaftlicher Ergebnisse durch Wissenschaftler oder Wissenschaftsjournalisten zwar eine Vereinfachung komplexer Sachverhalte. Auf der anderen Seite dürfen die zugrundeliegenden Annahmen und die Gültigkeit der dargestellten Ergebnisse jedoch nicht vernachlässigt werden, wie dies bei der Darstellung einer schwedischen Studie häufig geschehen ist und dann zu gravierenden Fehlinterpretationen geführt hat.

Ergänzung durch den SFV: Wegen des mehrfach besseren Wirkungsgrades setzen wir auf den Antrieb über aufladbare Batterien

https://www.ffe.de/publikationen/pressemeldungen/856-klimabilanz-von-elektrofahrzeugen-ein-plaedoyer-fuer-mehr-sachlichkeit


5. Vorträge und Veranstaltungen des SFV

Einen Überblick über unsere aktuellen Veranstaltungen und Vorträge erhalten Sie unter
www.sfv.de/vortrag.htm

Wenn Sie regelmäßig über unsere Veranstaltungen der Reihe "Mittwochswerkstatt - Zukunft gestalten", die wir gemeinsam mit der Evengelischen Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Aachen durchführen, informiert werden wollen, tragen Sie sich bitte in unsere Aachen-Mails-Liste unter
https://www.sfv.de/artikel/wollen_sie_von_uns_regelmaessig_informiert_werden.htm#toc01
ein.

Die Veranstaltungen finden jeweils mittwochs um 18 Uhr im Haus der Kirche Aachen, Frere-Roger-Str. 8-10 statt. Sie sind kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


6. Impressum und Datenschutz

Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV)
Frère-Roger-Str. 8-10, 52062 Aachen
www.sfv.de
SFV bei Twitter: @sfv_de
www.facebook.com/sfv.de

Telefonische Beratung: Mo-Fr 8.30 - 12.30 Uhr

Homepage, speziell zur Verfassungsbeschwerde des SFV
klimaklage.com

Wenn Sie Mitglied im SFV werden möchten, finden Sie unter
www.sfv.de/lokal/mails/infos/beitritt.htm
alle notwendigen Informationen.

Vereins- und Spendenkonto:
Pax-Bank e.G., BLZ: 37060193, Kto: 1005415019
BIC: GENODED1PAX
IBAN: DE16370601931005415019

Unsere Datenschutzerklärung finden Sie unter
www.sfv.de/artikel/datenschutzerklaerung.htm.

Donnerstag, 6. Dezember 2018

Demo pro Energiewende & Kohleausstieg Köln 1.12.18 für Klimaschutz und Umweltschutz und Erhalt der Lebensgrundlagen






Doku der Reden auf der Energiewende- Demo 
in Köln am 1. Dezember 2018

Links:

Umweltverbände
http://www.greenpeace.de
http://www.sfv.de
http://bund.net
Energiewende auf meinem Blog (Es gibt da mehr Beiträge zum Thema als angezeigt, aber nicht alle enthalten den Begriff "Energiewende":
https://viertuerme.blogspot.com/search?q=energiewende

Gute Umweltpolitik

Prof. Dr. Klaus Bucher MdeP (ÖDP)

Einer der aktivsten Deutschen MdeP, ohne Sperrklausel bei der EU- Wahl kann ihre Stimme diesen Mann für weitere 5 Jahre nach Brüssel schicken,

Besser als Nichtwählen oder CDU, CSU, SPD, FDP und AFD zu wählen, sie wissen dann Punktgenau, wem Sie zu einem Sitz im EU-Parlament verholfen haben.

Leider nehmen die Grünen auch Konzernspenden und auch die Linken sind nicht frei von Firmenspenden. Einzig die ÖDP nimmt Gelder dieser legalen Korruption nicht an. Deswegen ist das meine persönliche Wahlempfehlung, wer das hier liest sollte mit der Wahl der ÖDP mit dem Atomphysikers Prof. Dr. Klaus Buchner eine kompetente Person nach Brüssel schicken, die die Fachkomopetenz hat, der AKW-Lobby sachkundig zu widersprechen.

http://www.klaus-buchner.eu

Haben Sie Fragen an Politiker zur EU-Wahl?

Hier können Sie Dr. Buchner Fragen stellen und Themen in guten Fragen an die Politik stellen. Alle anderen deutschen MdeP sind nur wenige Klicks entfernt.

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/prof-dr-klaus-buchner

Dienstag, 21. November 2017

ÖDP zum Abschluss der Bonner Weltklimakonferenz

 Pressemitteilung 21.11.2017

ÖDP zum Abschluss der Bonner Weltklimakonferenz

Binder (ÖDP): „Deutschland muss seinen Einfluss in der Welt unter ökologischen Gesichtspunkten wahrnehmen!“

Am vergangenen Wochenende endete die Klimakonferenz in Bonn, ohne den Ausstieg aus der klimaschädlichen Kohleverstromung voran zu bringen. Die Bundesrepublik Deutschland exportiert gegenwärtig sehr viel Kohlestrom aus den deutschen Braun- und Steinkohlekraftwerken ins europäische Ausland und ist aktuell nicht bereit, aus der Kohleverstromung zeitnah auszusteigen. Etwa 40 Prozent der auf der Erde verbrauchten Elektroenergie stammt aus Kohlekraftwerken. So hoch ist auch der Anteil in Deutschland. „Gerade Deutschland als eine der stärksten Exportnationen muss seine Verantwortung im globalen Wirtschaftsgeschehen unter ökologischen Gesichtspunkten wahrnehmen“, meint dazu Angela Binder, 2. stellv. Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP). 

Klimaschutz sieht anders aus, warb die ÖDP 2009.  


„Der Ausstieg aus der Kohleverstromung bis 2030 kann nur mit einem CO2-Mindestpreis im Emissionshandel gelingen“, ergänzt ÖDP-Energieexperte Ulrich Brehme. „Das ist ökonomisch sinnvoller, als mit Mengenbegrenzungen zu arbeiten, deren Wirkung auf den Preis unsicher ist.“ Den Emissionshandel gibt es regional auch in den USA und in Kanada. Und China plant dessen baldige Einführung. Die Erhöhung der Ökosteuer in Deutschland für nichtregenerative Energieerzeugung sei ebenfalls ein sinnvoller Weg.

„Die Stromnetze müssen weiter stabilisiert werden, mit zusätzlichen Stromleitungen und mit Power-to-Gas-Anlagen, damit mehr Kohlekraftwerke endgültig abgeschaltet werden können. Der Ausstieg aus dem Atomstrom ist ebenfalls weltweit nötig“, betont Brehme. „Auch der Verkehrssektor muss zügig auf Erdgas- und Elektroantriebe umgestellt werden“. Dazu brauchen wir clevere und staatlich geförderte Mobilitätskonzepte, die in einer Reform der Besteuerung münden müssen.

Die USA stellen als einziges Land das Pariser Klimaabkommen infrage, dies sei sehr bedauerlich, so Brehme. Eine starke US-Klimaschutzbewegung hat eine "Wir-bleiben-drin"-Erklärung unterschrieben, was Brehme als großes Zeichen wertet: „Das sind immerhin 40 % der US-Wirtschaft!“

Die nächste Klimakonferenz findet im Dezember 2018 im polnischen Katowice, dem Zentrum des polnischen Steinkohlebergbaus, statt. Die Energieversorgung in Polen kommt zu 80 % aus der Kohleverbrennung. Aber ohne den Ausstieg aus der Kohleverstromung können die Ziele des Klimaabkommens von Paris nicht erreicht werden. Alle staatlichen Subventionen für die Braunkohle müssten sofort beendet und der Anteil der Erneuerbaren Energien am Strom-Mix massiv erhöht werden.

„Angesichts der Themen der Klimakonferenz können wir nur konstatieren, dass sich diverse Akteure einer möglichen zukünftigen Bundesregierung verantwortungslos gegenüber uns und den Folgegenerationen gezeigt haben“, fügt Angela Binder hinzu. Die Weichen für die Rettung des Planeten müssten jetzt gestellt werden. Aus Sicht der ÖDP kann dies nur durch ein rigoros anderes Wirtschaften funktionieren, global gedacht und sowohl ökologisch als auch sozial. „Es braucht einen staatlichen Ordnungsrahmen beziehungsweise globale Fairhandelsabkommen statt entfesselter Märkte“, erklärt Binder abschließend.

Link zur Pressemitteilung
https://www.oedp.de/index.php?id=1659&tx_ttnews%5Btt_news%5D=49266&cHash=caad98f05e92bd32a5d475131f9ae769


Internetseite von Angela Binder: 
http://www.angela-binder.net/

Sonntag, 5. November 2017

ÖDP-Initiative gewinnt Klimaentscheid: Bürger wollen mehr Klimaschutz

Wieder einmal hat die ÖDP in Bayern etwas per direkter Demokratie bewegt. 
05.11.2017 
"Die ÖDP-Initiative von 2014 mündet nun in einem grandiosen Erfolg, 70 Umweltorganisationen und neun Parteien haben sich der ÖDP-Initiative angeschlossen und als starkes Bündnis gezeigt, dass die Gesellschaft bereit ist, klimapolitisch mehr Verantwortung zu übernehmen, als die Regierenden." Thomas Prudlo, Kopf des Bündnisses und Chef der ÖDP München sieht nun Rückenwind für die Jamaika-Verhandlungen und die Klimakonferenz in Bonn.



„Vor zwei Jahren dachte niemand, dass wir im Stadtrat eine Mehrheit dafür bekommen, die Wählerinnen und Wähler haben nun den Kohleausstieg beschlossen und geben dem Stadtrat den Auftrag den Bürgerwillen umzusetzen.“ Tobias Ruff, ÖDP-Stadtrat freut sich mit seiner Fraktionskollegin Sonja Haider über den finalen Erfolg ihrer Anträge zur Abschaltung des Kohlekraftwerks.


"Die Bürger wollen quer durch alle Lager mehr effektiven Klimaschutz, sie sind bereit, dafür auf schnelle Gewinne zu verzichten und haben mit ihrem Votum ein ganz deutliches Zeichen gesetzt: Wir wollen mehr Klimaschutz" Michael Schabl, engagierter Kampagnen-Chef des Bürgerbegehrens feiert den Erfolg des Bürgerbegehrens.


Bei der Abstimmung am 5.11.17 konnte das Bürgerbegehren 118.138 Stimmen auf sich vereinen und gewann daher mit 60,2 % die Frage, ob das Steinkohlekraftwerk München Nord bis 2022 stillgelegt werden muss.


"Die Münchner haben gezeigt: sie wollen keine Lippenbekenntnisse, Absichtserklärungen, Studien und Versprechungen, sie wollen Taten“, gratuliert ÖDP-Generalsekretär Dr. Claudius Moseler den Münchener Bürgerinnen und Bürgern. "Zunächst zwei ÖDP-Stadträte, dann 52.000 Münchnerinnen und Münchner im Bürgerbegehren, nun die ganze Stadt im Bürgerentscheid - die Bürger erkennen die Notwendigkeit des Ausstiegs aus der fossilen Energie."

Link zur Pressemitteilung

Aktionsseite zum Volksentscheid:

Reden auf der Demo zum Klimaschutz in Bonn am 4.November 2017

Video-Playlist mit allen hochgeladenen Videos:
https://www.youtube.com/watch?v=7OVB_0nngj4&list=PLYE3FxlSdO9VE2zRYEsY8o5KyBKlrsomP 
Hinweise zu den Demos am 11.11.17 siehe unter den Videos. Am 11.11.17 bin ich leider verhindert und kann keine Aufnahmen machen. 

Kundgebung auf de Münsterplatz



https://www.youtube.com/watch?v=B9BBF7eiMsY&t=17s
Volksnetscheid zum Steinkohlekraftwerk in München

https://www.youtube.com/watch?v=je4uzwGP3wM&t=67s
"Ende im Gelände", Aktionen gegen Braunkohle




(



https://www.youtube.com/watch?v=ZRL1nfs-3Ec
(English, Freinds of the Earth)














weitere Videos folgen, schauen Sie später noch mal rein


K​ontakt zur ÖDP: 

​Demos zum Klimaschutz im November 2017 in Bonn: ​ 
Demo hier im Video: ​ 4.November 2017: 
Klima schützen - Kohle stoppen! Samstag  Münsterplatz, 53111 Bonn, Deutschland 

Weitere Demos ais Anlass des Klimagipfels​: 

Am Samstag den 11.11.17 kann man in Bonn an 2 Demos für einen besseren Klimaschutz teilnehmen. Klimaschutz ist angewandter Umweltschutz und angewandte Friedenspolitik. Folgende Demos finden statt: 
Weltklimakonferenz Demo 11.11. in Bonn 
Kohle? Erdöl? Atom? Wir vertreiben die bösen Klima-Geister ! 
Beginn: 10:30 Uhr Busbahnhof Bonn Hbf 
Abschluss: WCCB Gelände Bonn-Gronau WCCB Gelände Bonn-Gronau 
https://www.facebook.com/No-Climate-Change-732284003638544/

Großdemonstration: 
Samstag // 11.11.2017 // 12:30 Uhr // Münsterplatz Bonn

ÖPNV und Schienenverkehr sind Umwelt- und Klimaschutz Bitte diese Termine wahrnehmen mit Themenplakaten zur Rolle der Bahn und des ÖPNV. 

Stichworte zum Inhalt der Videos (nicht zum Lesen, sondern für Suchmaschinen):

Dienstag, 31. Oktober 2017

ÖDP-Bürgerentscheid zum Klimaschutz bringt Druck in Koalitionsverhandlungen

Erstellt zur Bundestagswahl 2009: ÖDP-Plakat zum Umweltschutz und Klimaschutz

PRESSEMITTEILUNG vom 30. Oktober 2017

„Wir tun, was wir am besten können“
ÖDP-Bürgerentscheid zum Klimaschutz bringt Druck in Koalitionsverhandlungen


„Klima vor Kohle muss es heißen – aber mit einer Union, deren Spitzenvertreter sogar die Existenz von Kohlekraftwerken leugnen, haben wir geringe Erwartungen an die Jamaika-Verhandlungen. Daher machen wir das, was wir am besten können: Gemeinsam mit dem Bürger Druck ausüben.“ zeigt Agnes Becker vom Landesvorstand der Ökologisch-Demokratischen Partei in Bayern (ÖDP) klimapolitisch Kante.



„München gibt den Startschuss zur Klimakonferenz, die Bürger merken, dass Stürme wie am Wochenende nur der Beginn großer Veränderungen sind und wollen einfach mehr echten Klimaschutz. Lieber Herr Herrmann: So bewahren wir die Schöpfung sehr sehr gut!“ kritisiert die engagierte Landespolitikerin den CSU-Mann. Dieser hatte bei der Wahl die Existenz der vier Kohlemeiler in Bayern verneint und damit einen klimapolitischen Offenbarungseid geleistet.
(Anmerkung: Es ist eine Schwäche der Pressemitteilung, den Vornamen und die Funktion des Herrn Herrmann nicht zu nennen, da es bei Abgeordnetenwatch zwei Funde gibt und man so nicht weiß, ob der Geundheitsminister aus Erlangen oder der MdL aus Freising bei München gemeint.) 
Die ÖDP meint, dass Bayern stärker ist, wenn es Vorbild im Umwelt- und Klimaschutz ist.


Die ÖDP hat in München mit 52.000 Unterschriften einen Bürgerentscheid erzwungen, am 5. November 2017 stimmt die bayerische Landeshauptstadt ab, ob das Steinkohlekraftwerk, das mehr CO2 verursacht, als der Münchner Straßenverkehr, bis 2022 abgeschaltet werden soll.



Der jahrelangen Forderung der ÖDP haben sich inzwischen 70 Organisationen angeschlossen, darunter auch einzelne CSU-Abgeordnete, Freie Wähler und der Bund Naturschutz. Der Initiator der Abstimmung und Chef der ÖDP-München, Thomas Prudlo, zeigt sich hoffnungsvoll: „Wir von der ÖDP haben die Zeit seit der letzten Klimakonferenz von Paris 2015 genutzt und zeigen nun, dass es Volkes Wille ist, das Klima nicht abzuschreiben und hinterher zu bedauern, dass die selbst gesteckten Klimaziele nicht geschafft wurden. Die ÖDP zeigt wiedermal, dass direkte Demokratie zukunftsträchtig wirksam werden kann, die Bürger wollen mehr Klimaschutz und weniger Lippenbekenntnisse.“

Link zur Pressemitteilung 


Link zur Aktionsseite:

Donnerstag, 14. September 2017

Millionen von Zuschauer sahen ÖDP-Wahlwerbung im Fernsehen

Pressemitteilung 13.09.2017

ÖDP-Wahlwerbespot und Bericht über kleine Parteien mit starken Quoten

Millionen von Zuschauer sahen ÖDP-Wahlwerbung im Fernsehen
„Der ÖDP-Wahlwerbespot bewegt, überzeugt und motiviert, die ÖDP zu wählen!“ 

In der Bundespressestelle der Ökologisch-Demokratischen Partei häufen sich die lobenden Kommentare. Die ersten beiden Ausstrahlungen in ARD und ZDF sahen schon über 5,4 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer. 

Auch auf Youtube und Facebook ist der Clip mit insgesamt über 70.000 Clicks ein echter Renner. 



Am Mittwoch, den 13. September 2017 wurde um 17.58 Uhr in der ARD wieder der Wahlwerbespot, der den Zusammenhang zwischen Umweltzerstörung, Krieg und Elend und skrupelloser Profitgier aufzeigt, im TV ausgestrahlt. 

Mittwoch, 6. September 2017

ÖDP-München: „Die Ignoranz der CSU im Klimaschutz ist unchristlich und unsozial!“

PRESSEMITTEILUNG vom 05. September 2017


„Die Ignoranz der CSU im Klimaschutz ist unchristlich und unsozial!“
ÖDP Bayern erstaunt über Unwissen von Joachim Herrmann zur Existenz bayerischer Kohlekraftwerke


"In München gibt es einen Bürgerentscheid zum Kohlekraftwerk "München-Nord" und der Herr Innenminister weiß von nichts? Selbst nachdem 52.000 Münchner Bürgerinnen und Bürger gegen das Steinkohlekraftwerk unterschriebene haben! Herr Joachim Herrmann beweist sein Unwissen und die brachiale Ignoranz, mit der die CSU den Klimaschutz misshandelt", echauffiert sich Agnes Becker, stellv. Landesvorsitzende der ÖDP Bayern. Der bayerische Innenminister hatte sich im ARD-Fünfkampf nach dem TV-Duell mit seinem energiepolitischen Unwissen blamiert und mehrfach gefragt "Wo gibt's in Bayern ein Kohlekraftwerk? Wovon reden Sie denn?" http://www.raus-aus-der-steinkohle.de/

Acht Kilometer neben dem bayerischen Landtag "steht ein Schlot, der mehr Dreck verursacht, als alle Münchner Pkw und Lkw zusammen - schon erstaunlich, dass der Innen- und Bauminister nichts über diese und weitere klimaschädliche Anlagen dieser Art in Bayern weiß. Noch dazu, wo am 5.11. die Münchner genau über dieses Münchner Kraftwerk im Bürgerentscheid abstimmen!" wundert sich Michael Schabl, ÖDP-Bundestagsdirektkandidat in München und Kampagnenleiter des Bürgerbegehrens.

Die ÖDP ärgert sich zudem darüber, dass Joachim Herrmann vorgibt, die Schöpfung zu bewahren zu wollen. "Das kleinkarierte, lokale Denken, gepaart mit einer uninformierten Ignoranz ist unchristlich und unsozial", so Becker weiter. "Parteispenden von Dieselproduzenten und Steuerparadiese im Ebersberger Forst sind der CSU wohl zu Kopf gestiegen. Eines der bayerischen Kohlekraftwerke, nach denen Sie fragen Herr Minister, steht mitten in der Landeshauptstadt München!"

Wer den Fauxpas des Innenministers nachsehen möchte: Minute 1:02:50
www.ardmediathek.de/tv/ARD-Sondersendung/Der-F%C3%BCnfkampf-nach-dem-TV-Duell/Das-Erste/Video
oder
https://www.youtube.com/watch?v=FjiMqXscfi4


Link zur Pressemitteilung
https://www.oedp-bayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/die-ignoranz-der-csu-im-klimaschutz-ist-unchristl/

Fragen an den CSU- Minister Joachim Herrmann?
https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/joachim-herrmann/archive/195634

Fragen an Michael Schabel (ÖDP München)?

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/michael-schabl



Anhang zur Pressemitteilung mit Hinweisen sich zu informieren oder den Wahlkampf durch gute Fragen zu beeinflussen. Zeigen Sie mit ihren guten Fragen den Medienleuten, was Sie wissen wollen und welche Fragen wichtig sind.

Dienstag, 5. September 2017

ÖDP-München im Bundestagswahlkampf - ARD besuchte die Partei

Dreharbeiten zur ARD Sendung „Die kleinen Parteien“ in München 04.09.2017

ÖDP erfolgreiche und nachhaltige noch kleine Partei

Dreharbeiten zur ARD Sendung „Die kleinen Parteien“ in München

„Mensch vor Profit!“, echter Klimaschutz und der Kampf gegen unfaire Handelsabkommen sind drei der Kernforderungen mit denen sich die Ökologisch-Demokratische Partei  (ÖDP) am Montag, den 11.09.17 um 23:00 Uhr in der ARD Wahldokumentation „Die kleinen Parteien 2/2“ präsentiert. Die beiden Moderatoren Julia Lehmann und Thomas Seeger vom Saarländischen Rundfunk waren dazu kürzlich nach München gekommen, um die ÖDP als Partei der direkten Demokratie und des fairen Wirtschaftens zu porträtieren. Für den Bürgerentscheid „Raus aus der Steinkohle“ hat die ÖDP München 52.000 Unterschriften gesammelt. http://www.raus-aus-der-steinkohle.de/

ÖDP: Klimaschutz geht anders!


Sonntag, 13. August 2017

10 Fragen an Felix Staratschek zur Bundestagswahl 2017

Sehr geehrter Herr Felix Staratschek,
ich möchte Sie zu 10 Herausforderungen befragen, die von 75.000 Menschen als wichtig identifiziert wurden.
mit demokratischen Grüßen,

Andreas L.


Ich danke für die Fragen und lade dazu ein, im Kommentarfeld diese zu diskutieren oder bessere Konzepte vorzustellen, als diese mir akut bekannt sind. Ich setze den Text des Fragers in fette Schrift.  (Felix Staratschek, parteifreier Einzelbewerber für den Bundestag 2017)


# Zum Sozialen Fortschritt 
1. Wollen Sie das Gesundheitssystem nachhaltiger und gerechter gestalten?



Dienstag, 16. Mai 2017

Buchempfehlung "Das fossile Imperium schlägt zurück" Warum wir die Energiewende jetzt verteidigen müssen

Buchempfehlung "Das fossile Imperium schlägt zurück" Warum wir die Energiewende jetzt verteidigen müssen
[sfv-rundmail] 15.05.2017

1. Buchempfehlung und Dankesbrief an die Autorin

2. Was können Sie tun?


1. Buchempfehlung und Dankesbrief an die Autorin

Buchempfehlung Prof. Claudia Kemfert, 
 "Das fossile Imperium schlägt zurück" Warum wir die Energiewende jetzt verteidigen müssen. 
Murmann Verlag, 144 Seiten, 14,90 Euro
ein passendes Geschenk für energiepolitisch Interessierte

Dankesbrief an die Autorin:

Liebe Frau Kemfert,

zum Geburtstag schenkten mir meine Kolleginnen Ihr neuestes Buch "Das fossile Imperium schlägt zurück". Es war ein sehr passendes Geschenk, für das ich mich bei den Kolleginnen herzlich bedankt habe. Auch bei Ihnen möchte ich mich vielmals bedanken, denn Sie haben es geschrieben.

Ich möchte es weiter empfehlen.

Als friedfertige Wissenschaftlerin haben Sie nüchtern, aber bestimmt aufgezeigt, dass es aus Klimaschutzgründen und wegen der Atomgefahr keine Alternative mehr gibt als den schnellstmöglichen Umstieg auf die Erneuerbaren Energien. 

Dienstag, 26. April 2016

EEG- Umlage: Warum die kleinen Leute zahlen und die großen profitieren

[sfv] Umwelt- und Klimaschutzorganisationen bitte an einer gemeinsamen Pressemitteilung zur EEG-Umlage beteiligen
[sfv-rundmail] 26.04.2016


1. Notwendigkeit einer gemeinsamen Pressemitteilung
2. Bisherige Unterstützer der gemeinsamen PM
3. Pressemitteilung im Wortlaut
4. An- und Abmeldungen der Rundmails

Dienstag, 12. Januar 2016

Flasbarth - PV-Ausschreibung - Raus aus der Steinkohle - Facebook

[sfv] 11.1.2016

1. Flasbarth beim Wort nehmen
2. Zum Ergebnis der dritten Ausschreibungsrunde für PV
3. Unterzeichen Sie das Bürgerbegehren "Raus aus der Steinkohle" in München
4. Beiträge bei Facebook

Sonntag, 29. November 2015

Die ÖDP will die Landeshauptstadt München per Bürgerbegehren verpflichten, bis 2022 ihr klimaschädliches Steinkohlekraftwerk stillzulegen

PRESSEMITTEILUNG vom 27. November 2015


„Unser Beitrag zum Weltklimagipfel“:
Die ÖDP will die Landeshauptstadt München per Bürgerbegehren verpflichten, bis 2022 ihr klimaschädliches Steinkohlekraftwerk stillzulegen
Start der Unterschriftensammlung bei der Klima-Großdemo am kommenden Sonntag (29.11.2015)

Bei der Großdemonstration zum Weltklimagipfel am kommenden Sonntag in München wird die ÖDP das Bürgerbegehren "Raus aus der Steinkohle" starten. Der Initiative des Münchner ÖDP-Vorsitzenden Thomas Prudlo haben sich inzwischen 40 Organisationen angeschlossen. Die Landeshauptstadt soll durch diese direktdemokratische Aktion verpflichtet werden, bis spätestens 31.12.2022 das hochklimaschädigende Münchner Steinkohlekraftwerk stillzulegen.

"Anlässlich des beginnenden Weltklimagipfels in Paris werden wir nicht nur die Großdemonstration in München unterstützen, sondern auch eine direktdemokratische Aktion für die Bürger der Landeshauptstadt anbieten. Das ist der konkrete Beitrag der ÖDP zum Weltklimagipfel. Mit der Aktion in München wollen wir den Rückzug aus der Steinkohle in ganz Bayern einleiten, kündigt ÖDP-Landesvorsitzender Klaus Mrasek an.

Bis Juni will die ÖDP die notwendigen 30.000 Unterschriften zusammen haben und dann dem Münchner OB vorlegen. Die ÖDP fordert "Regionale Energie statt Importkohle". Bislang beziehen die Münchner Stadtwerke die Steinkohle ausschließlich aus dem Ausland. Laut Angaben der SWM waren dies sehr lange Länder wie Südafrika und nun Russland. "Auf alle Fälle zieht der Steinkohleabbau weltweit massive Naturzerstörungen und Menschenrechtsverletzungen nach sich. Und die Stadt München mischt mit den stadteigenen SWM dabei kräftig mit", kritisiert der Münchner ÖDP-Stadtrat Tobias Ruff.

Alle Detailinfos unter www.Raus-aus-der-Steinkohle.de.

Samstag, 27. Juni 2015

Divestment – oder Warten bis die Kohlenstoff-Spekulationsblase platzt?

Divestment – oder Warten bis die Kohlenstoff-Spekulationsblase platzt?

[sfv-rundmail] 23.06.2015

1. Divestment –oder Warten bis die Kohlenstoff-Spekulationsblase platzt?


Vorbemerkung: In der gleichlautenden Internet-Version finden Sie zu desem Beitrag noch zwei erhellende Karikaturen von Gerhard Mester.
http://www.sfv.de/artikel/divestment_-_die_kohlenstoff-spekulationsblase_zum_platzen_bringen_.htm

Seit 100 Jahren investieren Versicherungen, Banken, Rentenfonds, Stiftungen, Kommunen, Universitäten und Privatpersonen ihr Kapital in Unternehmen, die hohe Gewinne versprechen. Sie investieren in der Hoffnung auf Reichtum und damit verbundene Macht. Ob festverzinsliche Staatsanleihen, ob Produktion von Giftgas oder Streuminen, von Zigaretten oder Kettensägen, von energieintensiven Grundstoffen wie Aluminium oder Kunstdünger, oder eben auch direkt von Strom aus Braunkohle, – die Anleger fragen nur nach der Rendite.

Freitag, 1. Mai 2015

Eindrücke von der RWE-Hauptversammlung in Essen

[sfv-rundmail] 25.04.2015

Eindrücke von der RWE-Hauptversammlung in Essen am 23.4.2015

"Niemand sonst zahlt die Zeche"

Metalldetektor-Schleusen und Gepäckdurchleuchtungsanlagen - bei der RWE-Hauptversammlung wirkt die Gruga-Halle wie ein internationaler Flughafen. Hat man diese Kontrollen überwunden, fühlt man sich auch ein bisschen exterritorial. Man ist in einer Welt, in der andere Werte und andere Einstellungen gelten, als sie einem Immanuel Kants Sittengesetz eingibt.

Peter Terium, der Vorstandsvorsitzende, hält gerade seinen Lagebericht. Drei Tätigkeitsfelder sollen in Zukunft bestimmend für RWE sein: Erneuerbare Energien, Netze und der Vertrieb. Im Bereich der Erneuerbaren Energien habe man im vergangenen Jahr ca. eine Milliarde Euro investiert, vorzugsweise in Offshore-Windparks. Später erfährt man, dass RWE für die kommenden drei Jahre insgesamt eine Milliarde für diesen Bereich aufbringen will - nach einem Ausbau dieses Segments sieht das nicht aus. Im Übrigen ist es klar, dass RWE sein Geld hauptsächlich mit konventionellen Kraftwerken macht. Terium fordert, es müssten Bedingungen geschaffen werden, bei denen sich der Bau (!) und der Betrieb konventioneller Kraftwerke wieder lohnten. Er spricht den bemerkenswerten Satz aus: "Auch Klimaschutz muss wichtig bleiben, aber eben nicht über allem anderen stehen." Sondern? Was sonst muss über allem anderen stehen?

Sonntag, 25. Januar 2015

"Kumpel für AUF": Die Ruhrkohle AG (RAG) wird von ihren Umweltverbrechen eingeholt!

Ingrid Dannenberg, Carl-Duisberg-Straße 8, 45772 Marl, Tel: 02365/44027

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten Sie bitten, unsere Presseerklärung zu veröffentlichen.


"Kumpel für AUF" begrüßt es ausdrücklich, dass in den letzten Tagen die Problematik der Einlagerung von mehr als 10 000 Tonnen PCB Unter Tage durch die RAG AG in die öffentlich Diskussion kommt. Mit dem Bericht des „Spiegels“ wird diese Frage aktuell wieder ans Tageslicht geholt.