NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen

NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen
RKI-Files zeigen, die Welt wurde aus reiner Willkür ohne Evidenz syn-corona-isiert. Es drohen neue Verträge und Regeln, mit denen alles noch schlimmer als erlebt wiederholt werden kann. Der durch eine "Verzehrstudie" spätestens seit 2007 der Bundesregierung bestätigt vorliegende pandemische Vitamin D-Mangel interessiert nicht mal Grüne und Linke, aber neuartige, gentechnische Injektionen werden seit 2020 von CDU, CSU, SPD, FDP, Grünen und Linken unterstützt. Unmengen an Geld wurden sinnlos verschwendet und den Menschen Schaden zugefügt. Vieles zum Thema finden Sie bei Gloria.tv: https://gloria.tv/Felix%20Staratschek . Nur wenn viele zur NRW-Landtagswahl sonstige Parteien wählen kann der Protest fruchten. Nur wenn Sie das mit allen Bekannten besprechen und digital dafür werben, kann dies eine Massenbewegung werden. Nur wer gültig eine "Die Basis" für seinen konstruktiven Protest wählt, kann sagen, dass er keinen Anteil an dem hat, was in Landtagen und Bundestag anstellen. Wahlenthaltung und ungültige Stimmen lassen die Mächtigen alleine durch ihre eigenen gültigen Stimmen weiter agieren. Nur gültige Stimmen können diese entmachten, so dass wir es bei jeder Wahl erneut versuchen müssen und unsere Stimme gültig einsetzen. Informieren Sie sich über Die Basis https://diebasis-partei.de/ Denn mit einer Stimme für CDU, CSU, SPD, FDP, Linken, AfD und Grünen, der Wahlenthaltung oder ungültigen Stimmen haben wir alle verloren, weil das dazu dient, das die Kräfte weiter agieren, die unser Land mit Panik überziehen und den Aufbau eines menschlichen Gesundheitswesen unterlassen. Weitere Infoseiten zu Corona sind unter Videos von mir auf Bitchute verlinkt. https://www.bitchute.com/channel/jpgOUrDd3rzd/ Bitte Bild mit rechter Maustaste anklicken und neues Fenster öffnen.
Posts mit dem Label christliche Soziallehre werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label christliche Soziallehre werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 13. März 2016

Petition an die CDU im Landtag Baden Württemberg: Grün Roten Bildungsplan stoppen - dafür Kopfbahnhof erhalten

Petition an die CDU im Landtag Baden Württemberg: Grün Roten Bildungsplan stoppen - dafür Kopfbahnhof erhalten
http://www.citizengo.org/de/signit/33504/view?m=3

Ein von der bisherigen Grün Roten Landesregierung entworfener Bildungsplan für sexuelle Vielfalt will Kinder mit allen Formen der Sexualität konfrontieren und das als fächerübergreifende Querschnittsaufgabe an Schulen einführen. Die Zeit zum Lehren ist an der Schule begrenzt. Es kann nicht Sinn der Schule sein, sexuellen Sondergruppen breitesten Raum zu geben und die Familie aus Mutter, Vater und Kindern, die die große Mehrheit noch immer anstrebt, zu vernachlässigen. Da nur die Familie ein sicheres Fundament ist, was zur Zukunft des Staates beiträgt, muss Bildung helfen, dass Menschen familienfähig werden und Probleme in der Ehe meistern. Da dieser Bildungsplan den Grünen bisher ein wichtiges Thema war, wird dies die CDU nur in einer Koalition stoppen können, wenn die CDU den Grünen etwas anders Wichtiges gibt. Verkehrspolitisch brauchen wir eine massive Verlagerung von Verkehr auf die Schiene. Dies ist in Stuttgart nicht alleine mit Stuttgart 21 möglich. Wenn aber der Kopfbahnhof erhalten wird, können künftig deutlich mehr Züge als heute oder alleine mit Stuttgart 21 in das Herz der Stadt fahren. Außerdem wird es für Passagiere und Brandschutz im derzeitig geplanten Tunnelbahnhof sehr eng. Ein Erhalt des Kopfbahnhofs würde es erlauben im Tunnelbahnhof die Zahl der Gleise zu reduzieren und die Bahnsteige zu verbreitern. Das bringt schon für den Alltagsbetrieb den notwendigen Platz für den Fahrgastwechsel und das Warten auf Züge. Das macht aber auch für den Brandfall gegen Rauch gesicherte Fluchtwege und Feuerwehrzufahrten möglich. Elektrische Züge enthalten große Mengen technischer Öl, die in Brand geraten können. Dabei kann sich eine Hitze entwickeln, die Metallbrände auslösen kann. Ohne ein gutes Brandschutzkonzept könnte der Rauch von so einem Feuer ein Inferno auslösen, wie es dass schon auf dem Düsseldorfer Flughafen gegeben hat.
https://de.wikipedia.org/wiki/Brandkatastrophe_am_D%C3%BCsseldorfer_Flug...
Die Unterzeichner der Petition bitten daher die CDU, sowohl beim Bildungsplan, als auch bei Stuttgart 21 ein klares christliches Profil zu zeigen. Das Zugehen auf die Grünen in Sachen Stuttgart 21 ist keine Niederlage, sondern das ist im Sinne des christlich- jüdischen Schöpfungsauftrages aus dem Buch Genesis, die Erde zu bewahren. Die Verlagerung von Verkehr auf die Schiene dient dem Umweltschutz und damit für Christen und Religionen, die an einen Schöpfergott glauben der Bewahrung der göttlichen Schöpfung. Ebenso gebietet es die Fürsorgepflicht für die Unversehrtheit aller Menschen, dass der Brandschutz deutlich verbessert wird. Damit die Deutsche bahn den Kopfbahnhof nicht auf Verschleiß abfährt und der Tunnelbahnhof mit dem Kopfbahnhof gut vernetzt wird und damit im Sinne der christlichen Soziallehre das Gemeinwohlprinzip beachtet wird, ist eine Verbesserung der Pläne für den Stuttgarter Hauptbahnhof jetzt dringend geboten und zum jetzigen Zeitpunkt gut machbar.

Video zur Problematik des Tunnelbahnhofs, Doku eines IICE- Brandes ab Minute 12: https://www.youtube.com/watch?v=xF9yZtqROMM 

Samstag, 28. November 2015

OZEANIEN/AUSTRALIEN - Bischöfe fordern Abschaffung der Todesstrafe in aller Welt

OZEANIEN/AUSTRALIEN - Bischöfe fordern Abschaffung der Todesstrafe in aller Welt

Sydney (Fides) – Die australischen Bischöfe fordern die Abschaffung der Todesstrafe in aller Welt und wollen dazu aktiv beitragen. Dies betonen sie in einem Appell an das australische Parlament, in dem sie daran erinnern, dass die katholische Kirche die Todesstrafe ablehnt und katholische Gläubige “bedingungslos für das Leben” sind. Dabei heben die Bischöfe hervor, dass die Menschenwürde zu den grundlegenden Prinzipien der katholischen Soziallehre gehört: „Alle Menschen besitzen die gleiche Würde, weil wir alle nach dem Abbild Gottes geschaffen wurden”. Die Kirche lehne die Todesstrafe außerdem ab, weil sie “grausam ist und den Verurteilten der göttlichen Barmherzigkeit beraubt”, da „er nicht die Möglichkeit hat Reue zu zeigen und Frieden mit Gott und den Mitmenschen zu schließen. Die Todesstrafe zudem sei „kein wirksames Abschreckungsmittel“. In diesem Zusammenhang offen die australischen Bischöfe auch auf die Unterstützung des Heiligen Besuchs mit Blick auf die Sensibilisierung der internationalen Staatengemeinschaft. Unterdessen will die Australische Bischofskonferenz auch mit anderen Bischofskonferenzen zusammenarbeiten “und im Rahmen der Weltkirche eine umfassende Strategie entwickeln. (PA) (Fides 27/11/2015)

Weitere Mitteilungen und Newwsletter: www.fides.org

Donnerstag, 3. September 2015

Retorn to Order / Rückkehr zur Ordnung: Catholic Solution For Our Economic Meltdown. . .

Retorn to Order / Rückkehr zur Ordnung: Catholic Solution For Our Economic Meltdown. . .

English Text with automatic and overworked translation into german language

Englischer Text mit gegenübergstellter automatischer Übersetzung ins Deutsche, die zur Verständlichkeit etwas ediert wurde.

USA Wirtschaft / economy   Krise / crisis    katholische Soziallehhre


Freitag, 2. Januar 2015

Zwischen den Zeilen - Anmerkungen zur Neujahrsansprache einer ehemaligen FDJ- Funktionärin

Die Neujahrsansprache von Bundeskanzlerin Angela Merkel verlangt eine Kommentierung.
Von Felix Staratschek


Neujahrsansprache von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Jahreswechsel 2014/2015 am Mittwoch, 31. Dezember 2014, in Berlin https://www.youtube.com/watch?v=wQFyRL8N4Hc

"Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,"


"2014 wird als ein Jahr in Erinnerung bleiben, das anders verlaufen ist, als wir uns das zu Silvester vor einem Jahr vorstellen konnten." 

Sonntag, 2. November 2014

Rosi Gollmann (Andherihilfe Bonn) stellt in Radevormwald die Machtfrage (11 / 2014)

Seit über 40 Jahren kommt Rosi Gollmann nach Rasdevormwald. Sie leitet das kleine, effiziente Hilfswerk Andherihilfe, dass von Anfang an auf Hilfe zur Selbsthilfe setzte, damit die Projekte langfristig wirken.

Getrieben ist Frau Gollmann von ihrem christlichen Glauben. Sie will den Menschen die Würde wieder geben, die sie als Geschöpfe Gottes verdient haben. http://www.andheri-hilfe.de/

Geboren 1927 ist sie mit über 86 Jahren noch immer aktiv und müht sich um Menschen in Not.

Ihre Ansprache im November 2014 in Radevormwald:
https://www.youtube.com/watch?v=xHF1Rdl89Js



Nur ein Beispiel: Mehr als eine Millionen Menschen in Bangladesch verdanken ihr ihr Augenlicht.

Alleine hat es Frau Gollmann aber nicht geschafft, so segensreich zu wirken. Die vielen Kreise, die Frau Gollmann unterstützen ermöglichen erst ihr tun. In Radevormwald gibt es seit über 40 Jahren den Andheri- Kreis, wo jeder, der diese Arbeit unterstützen will, mitwirken kann.
http://gemeinden.erzbistum-koeln.de/st_marien_radevormwald/sonstiges/anderi.html

Mit diesem Video will ich auf diese große Frau aufmerksam machen, die m.E. zu den bedeutensten Persönlichkeiten gehört, die Radevormwald regelmäßig besuchen. Sie selbst würde sich so nie beschreiben. Viele leisten ebenfalls, oft unsichtbar Großes, gemessen an ihrer Lage vielleicht auch viel mehr. Aber Frau Gollmann hat viele Menschen mitgerissen und so neben ihrem eigenen Wirken bei vielen anderen Menschen großartiges Handeln ausgelöst. Daran hat Sie dann auch ihren Anteil.

Lesenswert ist ihre Biographie als Buch oder Taschenbuch, in dem auch Radevormwald vorkommt:

"Einfach Mensch - Das unmögliche wagen für unsere Welt"

Weitere Videos mit Rosi Gollmann: https://www.youtube.com/results?search_query=%22Rosi+gollmann%22

Donnerstag, 2. Mai 2013

Familienarbeit - kein Thema für den Tag der Arbeit?

Ein Beitrag zum "Tag der Arbeit" von Felix Staratschek, Kreisvorsitzender der Ökologisch Demokratischen Partei (ÖDP) Bergisches Land

Am 30. April 2013, dem Vorabend zum 1. Mai, dem Tag der Arbeit, brachte die Rheinische Post / Bergische Morgenpost auf der gleichen Seite zwei mal Meldungen mit Familienbezug.

Ein großer Artikel berichtete über die Beschlüsse des Bundesparteitages der Grünen:
"Mit den Reformen des Ehegattensplittings.... gehen sie weiter als die SPD..... Die Grünen begründen ihre Reformpläne so: Zum einen wollen sie den Anreiz zur Arbeitsaufnahme für den Ehepartner erhöhen, der zu lange zu Hause bleibe, in aller Regel die Ehefrauen. Zum anderen soll die Reform die Steuereinnahmen erhöhen, um den Ausbau der Kinderbetreuung und der Ganztagsschulen zu finanzieren."
Merkt denn keiner die Bevormundung der Frauen und Familien, die hier stattfindet?  Haben Staat, Politiker und Parteien darüber zu befinden, was ein "zu lange zu Hause bleiben" ist?

Daneben steht eine Kurzmeldung: Das Leibnitz- Institut für Wirtschaftsförderung bewertet Geldleistungen für Familien negativ. Kindergelderhöhungen würden vor allem in Haushalten mit niedrigen Einkommen dazu führen, dass Mütter den Umfang ihrer Erwerbsarbeit reduzieren. "Mütter die ihr jüngstes Kind unter 3 Jahre betreuen lassen, hätten eine um 35% höhere Wahrscheinlichkeit, erwerbstätig zu sein und sie verdienten rund 370 Euro brutto mehr im Monat."

Genausogut könnte man sagen, Mütter die morgens früstücken kommen seltener mit leeren Magen zur Arbeit. Diese Meldung ist ein Tiefstpunkt für den Journalismus! Solche Sätze sollten nur dann Platz in einem seriösen Medium finden, wenn diese danach einmal hinterfragt werden. Und hier stellt sich die Frage, welchen Rang hat die gesellschaftlich sinnvolle und notwendige Arbeit, die in den Familien geleistet wird? Welchen langfristigen Nutzen stiftet die Erziehung, die in immer noch sehr vielen Familien ehrenamtlich geleistet wird? Mit Kindern ist es wie mit der Energiewende, verzichtet man auf diese, spart man Kosten, man kann die Bilanzen dann wunderbar schönen. Die Rechnung wird einen aber Jahre und Jahrzehnte später aufgetischt.


Donnerstag, 27. Dezember 2012

Interview mit Caritas Europa – Unser Politikblog sprach mit dem Generalsekretär Herrn Jorge Nuño Mayer über die humanitäre Lage in Spanien und über die Finanzkrise

Eingestellt von Felix Staratschek, Vorsitzender der ÖDP Bergisches Land
Dieser Beitrag enthält nach der auf der Startseite stehenden Zusammenfassung eine von mir abgehörte Mitschrift des eingebetteten Videos. Angesichts dessen, das ähnliche Folgen mittel- bis langfristig auch für Deutschland möglich sind - bei der Anhörung zum ESM- Verfahren beim Bundesverfassungsgericht sagte ein Vertreter der Bunderregierung, wir würden noch von Griechenland das Sparen lernen - sollte man nicht die Augen verschließen vor dem, was bereits in Europa passiert.

Unser Politikblog | 25.12.2012
Wir freuen uns, dass Herr Jorge Nuño Mayer, der Generalsekretär von Caritas Europa, dem europäischen Dachverband von 49 nationalen Caritas-Organisationen in Europa, so kurz vor Weihnachten Zeit gefunden hat für das Interview für Unser Politikblog sowie als Aufzeichnung für die Sendung „Macht und Menschenrechte“ auf Radio Jungle Drum.
Anlass des Interviews ist eine Studie von Caritas Spanien über die verheerende Armut und die humanitäre Lage in dem Land.
Anders als in Griechenland und Irland konnten wir das Ausmaß des Sozialabbaus und des Hungers in Spanien bisher noch nicht an konkreten Auflagen der Troika oder aus dem Defizitverfahren des Stabilitäts- und Wachstumspaktes festmachen.
Hunderttausende Menschen sind in Spanien von Lebensmittelhilfen abhängig. Kinder fallen wie in Griechenland im Unterricht vor Hunger um. Langzeitarbeitslose erhalten gar keine Leistungen zum Lebensunterhalt mehr.
Die Unteilbarkeit der Menschenrechte wird missachtet, als ob das Eigentum der Gläubiger höher stünde als die sozialen Menschenrechte auf Nahrung, Gesundheit und Wohnung.
Caritas Spanien informiert gerne, wie man helfen kann, die Not zu lindern.



Sonntag, 21. Oktober 2012

Warum lobt die ÖDP den Friedensnobelpreis für diese EU? - Gibt es keine Menschen mehr, die dem Frieden dienen?

Eine Übersicht aller Beiträge zum Thema "Sebastian Frankenberger, ESM, "Mehr Demokratie" und Grundgesetz" siehe hier: http://viertuerme.blogspot.de/2014/02/bibliographie-der-debatte-um-die.html 


Dieser Text ist ein historisches Dokument. Im November 2014 wurde Sebastian Frankenberger im ersten Wahlgang als ÖDP-Bundesvorsitzender abgewählt. Im September 2016 distanzierte sich der ÖDP Bundesvorstand von der Aktion, in die Sebastian Frankenberger die ÖDP von oben her ohne Basisbeschluss und wahrheitsgemäße Information über die Inhalte  geführt hatte. http://viertuerme.blogspot.de/2016/09/odp-geht-endlich-auf-distanz-zu-einer.html . Die Texte bleiben als historisches Dokument und als Warnung erhalten, wie leicht sich Strukturen von Parteien von einer Person mit Charisma übernehmen lassen und es schaffen können gutgesinnte Mitglieder von ihren Zielen abzulenken. Der Einsatz für die Programmtreue der Partei kann für die wachen Mitglieder schmerzhafte Folgen haben. Aber wenn man ausdauernd alle Schläge der scheinbar Mächtigen erträgt und über Texte und Proteste vor Veranstaltungen die Gefahr thematisiert, kann diese Ausdauer trotzdem zum Erfolg führen. Sebastian Frankenberger hat es geschafft, mich aus der ÖDP werfen zu lassen, seine Hoffnung, dass ich dadurch aufgebe, hat sich nicht erfüllt und so musste er am Ende den Vorsitz abgeben und wurde nicht EU- Parlamentarier und hat dann die ÖDP verlassen. Unabhängig von meiner politischen Diskrepanz zu ihm kann ich ihn als Fremdenführer in Linz und Passau nur empfehlen, denn da versteht er sein Handwerk und Mundwerk. 



Ich kann es sehr gut verstehen, wenn viele sich über den Nobelpreis an die Europäische Union freuen. Angesichts der tragischen Geschichte Europas, wo zwei Weltkriege in einem Jahrhundert stattfanden und wo auch davor Krieg als Möglichkeit der "Politik mit anderen Mitteln" galt (Krimkrieg, Deutsch- Dänischer Krieg, Deutsch- Österreichischer Krieg, Deutsch- Französischer Krieg, Burenkriege, Kolonialkriege aller Kolonialmächte...... . Aber ist die EU der Grund des Friedens oder wird der EU hier etwas zugeschrieben, was wir aus ganz anderen Gründen haben? Und warum muss ausgerechtnet die Ökologisch Demokratische Partei (ÖDP) unter ihrem Bundesvorsitzenden Sebastian Frankenberger so unkritisch in diese Lobhudelei mit einfallen?


Dienstag, 26. Juni 2012

Ihre Stimme bringt ESM- Kritik zu Kardinal Meisner

Liebe ESM- Kritiker!
Nachdem ich nach einer Festmesse ein kurzes Gespräch mit Weihbischof Dr. Klaus Dick zum ESM hatte, wo ich überraschend viel Zustimmung zur Einschätzung des ESM erfuhr, habe ich eine Aktion gestartet, das Thema zu Kardinal Meisner zu bringen. Bitte verbreiten Sie diese Mail und bringen Sie das Thema mit ihrer Unterstützung zum Kardinal.
Viele Grüße, Felix Staratschek
Datum: 25. Juni 2012 15:42
Betreff: Ihr Beitrag wurde veröffentlicht

Sehr geehrter Herr Felix Staratschek,
Ihr Beitrag mit dem Titel "Der ESM führt m.E. zum Ende des christlichen Abendlandes - Muss die Kirche jetzt nicht reden?" wurde soeben veröffentlicht.
Mit einem Klick auf folgenden Link können Sie sich den Beitrag ansehen.

Nach der Freischaltung bleibt Ihr Beitrag für andere Nutzer 60 Tage lang bewertbar. Regelmäßig beantwortet werden die Beiträge mit den besten Abstimmungsergebnissen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Moderations-Team
 
Der ESM führt m.E. zum Ende des christlichen Abendlandes - Muss die Kirche jetzt nicht reden?
Bei der Diskussion um den Eurostabilisierungsmechnaismus (ESM) vermisse ich in der Öffentlichkeit Hintergrundberichte, was alles per ESM beschlossen wird. Volker Reusing (Wuppertal) stellt wesentliche Kritik am ESM vor:

Freitag, 4. Mai 2012

Peter Biesenbach, die CDU und die Energiewende

Unter der Regierung von SPD und Grünen hätte Nordrhein Westfalen die Energiewende verschlafen, tönt es von unserem Hückeswagener CDU- Landtagsabgeordneten Peter Biesenbach heute am 4.5.2011 in der Bergischen Morgenpost in Radevormwald. Denn die Stromproduktion aus erneuerbaren Quellen liegt in NRW weit unter dem Bundesdurchschnitt. Der von der CDU geführte Oberbergische Kreis sei schon weiter, was ein Gutachten beweise, mit dem die Potentiale für die Region untersucht würden!

Samstag, 25. Februar 2012

Bernhard Suttner (ÖDP): Mein Versuch, sich nicht um harte Wahrheiten herumzudrücken

ÖDP Bayern, Politischer Aschermittwoch 2012
Rede von Bernhard Suttner, ehemaliger Vorsitzender der Ökologisch Demokratischen Partei (ÖDP) in Bayern

Mein Versuch, sich nicht um harte Wahrheiten herumzudrücken

Unterthemen (Kursives formuliert und ergänzt von Felix Staratschek):

--Schulden und kein Ende? Vom Umgang mit den Theorien von John Maynard Keynes
--Die Schuldenbremse
--Die Schuldenmacher in Deutschland
--Eine falsche Religion: Ewiges Wachstum zu mehr mehr mehr
--Wer soll das bezahlen....?
--Wie will Bayerns CSU die Schulden los werden?
--Wieviel Staat brauchen wir und  wo kann sinnvoll gespart werden?
--Privatisieren um jeden Preis? –  Die Janusköpfigkeit der Freien Wähler
--Über das Leben nach der käuflichen Politik
--Die Grenzen des Wachstums
--Die Verkehrsprognose für Bayern
--Woran deutsche Autoingenieure Arbeiten
--Alle wollen zurück zur Natur, aber keiner zu Fuß
--ÖDP ist kein Erfüllungsgehilfe für Prognosen
--Echter Wohlstand statt Zeitnot
--Lösungskonzepte versus Wachstumsziele
--Ein Recht auf die Wachstums- Rauschdroge?
--Gerechtigkeit für die Familien
--Facebook, Google und die große Freiheit

ÖDP- Wahlplakat der Bundestagswahl 2005 zum Thema legale Korruption (Konzernspenden), Atomausstieg und Menschenwürde. 
    

Dienstag, 10. Januar 2012

Neujahesansprache Papst Benedikt XVI 2012

Der Papst gab im Januar 2012 den alljährigen Neujahrsempfang für die Diplomaten. Die Rede im Wortlaut, nur Höfliochkeitsfloskeln der Rede wurden herausgenommen und die Zwischenüberschriften ergänzt, um den Text leichter lesbar zu machen. Hervorhebungen im Text sind vom Blog- Admin.

Exzellenzen! Sehr geehrte Damen und Herren!
.......
Ich darf nicht unerwähnt lassen, dass der Heilige Stuhl im vergangenen Dezember seine lange Zusammenarbeit mit der Internationalen Organisation für Migration verstärkt hat, indem er deren Vollmitglied geworden ist. Dabei handelt es sich um ein Zeugnis für das Engagement des Heiligen Stuhls und der katholischen Kirche an der Seite der internationalen Gemeinschaft bei der Suche nach geeigneten Lösungen für dieses Phänomen, das zahlreiche Aspekte umfasst: vom Schutz der Menschenwürde bis hin zur Sorge um das Gemeinwohl der Gemeinschaften, die Migranten aufnehmen oder aus denen sie kommen.
.......

Meine Damen und Herren Botschafter, die heutige Begegnung findet traditionell im Anschluss an die weihnachtlichen Festtage statt, an denen die Kirche das Kommen des Erlösers feiert. Er kommt in das Dunkel der Nacht, und doch ist seine Gegenwart unmittelbar Quelle des Lichtes und der Freude (vgl. Lk 2,9-10). Die Welt ist wahrlich finster, wo sie nicht vom göttlichen Licht erleuchtet wird! Die Welt ist wahrlich dunkel dort, wo der Mensch das Band zu seinem Schöpfer nicht mehr erkennt und somit auch seine Beziehungen zu den anderen Geschöpfen und zur Schöpfung selbst in Gefahr bringt. Die gegenwärtige Zeit ist leider von einem tiefen Unbehagen gekennzeichnet, und die verschiedenen wirtschaftlichen, politischen und sozialen Krisen sind dessen dramatischer Ausdruck.

Wirtschafts- und Finanzpolitik

In diesem Zusammenhang kann ich nicht umhin, vor allem die schwerwiegenden und besorgniserregenden Entwicklungen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise zu erwähnen. Diese hat nicht nur die Familien und die Unternehmen in den Wirtschaftsnationen getroffen, wo sie ihren Ursprung hatte und eine Situation geschaffen hat, in der viele – besonders unter den Jugendlichen – sich in ihrem Streben nach einer ungetrübten Zukunft orientierungslos und enttäuscht gefühlt haben, sondern sie hat sich auch auf das Leben in den Entwicklungsländern stark ausgewirkt. Wir dürfen uns nicht entmutigen lassen, sondern müssen mit neuen Formen des Engagements entschieden unseren Weg einschlagen. Die Krise kann und muss ein Ansporn sein, um über die menschliche Existenz und die Bedeutung ihrer ethischen Dimension nachzudenken, noch bevor man dies in Bezug auf die Mechanismen tut, die das Wirtschaftsleben steuern: nicht nur um zu versuchen, die individuellen Verluste oder die der nationalen Wirtschaften einzudämmen, sondern um neue Regeln für uns aufzustellen, die allen die Möglichkeit garantieren, ein Leben in Würde zu führen und ihre Fähigkeiten zum Wohl der ganzen Gemeinschaft zur Entfaltung zu bringen.

Die Krise und junge Menschen

Ich möchte nochmals darauf zurückkommen, dass die Auswirkungen der derzeitigen unsicheren Lage vor allem die jungen Menschen treffen. Ihrer Notlage entsprangen die Unruhen, die in den letzten Monaten verschiedene Regionen teilweise hart getroffen haben. Ich beziehe mich vor allem auf Nordafrika und den Nahen Osten, wo die Jugendlichen, die unter anderem unter Armut und Arbeitslosigkeit leiden und das Fehlen von sicheren Perspektiven fürchten, etwas in Gang gebracht haben, das zu einer breiten Bewegung geworden ist, die Reformen fordert sowie eine aktivere Teilhabe am politischen und gesellschaftlichen Leben. Gegenwärtig ist es schwierig, eine endgültige Bilanz der jüngsten Ereignisse zu ziehen und deren Folgen für das Gleichgewicht in der Region ganz zu verstehen. Der anfängliche Optimismus ist jedoch der Erkenntnis der Schwierigkeiten dieser Zeit des Übergangs und des Wandels gewichen, und es scheint mir offensichtlich zu sein, dass die angemessene Weise, den begonnenen Weg fortzusetzen, über die Anerkennung der unveräußerlichen Würde jeder menschlichen Person und ihrer Grundrechte führt. Die Achtung der menschlichen Person muss im Mittelpunkt der Institutionen und Gesetze stehen, sie muss zur Beendigung jeglicher Gewalt führen und der Gefahr vorbeugen, dass sich die den Forderungen der Bürger geschuldete Aufmerksamkeit und die notwendige gesellschaftliche Solidarität in bloße Instrumente des Machterhalts oder der Machtergreifung verwandeln. Ich lade die internationale Gemeinschaft ein, mit den Beteiligten des derzeitigen Prozesses einen Dialog zu führen – unter Respekt vor den Völkern und im Bewusstsein, dass der Aufbau von stabilen und versöhnten Gesellschaften, die sich jeder ungerechten Diskriminierung vor allem religiöser Natur entgegenstellen, eine größere und weiterreichende Perspektive darstellt als der Blick auf Wahltermine.

Nordafrika und naher Osten

Ich empfinde große Sorge um die Bevölkerungen jener Länder, in denen die Spannungen und die Gewalt andauern, insbesondere in Syrien, für das ich auf ein schnelles Ende des Blutvergießens hoffe und auf den Beginn eines fruchtbaren Dialogs zwischen den politisch Beteiligten, der von der Präsenz unabhängiger Beobachter unterstützt wird. Im Heiligen Land, wo die Spannungen zwischen Palästinensern und Israelis Auswirkungen auf das Gleichgewicht im ganzen Nahen Osten haben, müssen die Verantwortlichen beider Völker mutige und weitsichtige Entscheidungen zugunsten des Friedens treffen. Ich habe mit Freude vernommen, dass infolge einer Initiative des Königreichs Jordanien der Dialog wieder aufgenommen wurde. Ich hoffe darauf, dass er fortgesetzt wird, damit man zu einem dauerhaften Frieden gelangt, der das Recht beider Völker garantiert, in souveränen Staaten und innerhalb von sicheren und unter Achtung der Rechte aller Beteiligten international anerkannten Grenzen in Sicherheit zu leben. Die internationale Gemeinschaft muss ihrerseits ihre eigene Gestaltungskraft und Initiativen zur Unterstützung dieses Friedensprozesses intensivieren. Mit großer Aufmerksamkeit verfolge ich auch die Entwicklungen im Irak und bedauere die Anschläge, die erst kürzlich zahlreiche Menschenleben gefordert haben. Ich ermutige seine Verantwortungsträger, mit Entschiedenheit den Weg der vollen nationalen Aussöhnung fortzusetzen.

Die Erziehung der Jugend

Der selige Johannes Paul II. erinnerte daran, dass der „Weg des Friedens zugleich der Weg der Jugend ist“[1], denn die jungen Menschen sind „die Jugend der Völker und Gesellschaften, die Jugend der Familien und der ganzen Menschheit“[2]. Die Jugendlichen spornen uns also dazu an, ihre Forderungen nach Wahrheit, Gerechtigkeit und Frieden ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Daher habe ich ihnen die jährliche Botschaft zur Feier des Weltfriedenstages gewidmet, die den Titel trägt: Die jungen Menschen zur Gerechtigkeit und zum Frieden erziehen. Die Erziehung ist ein Schlüsselthema für alle Generationen, denn von ihr hängt sowohl die gesunde Entwicklung jeder Person ab als auch die Zukunft der ganzen Gesellschaft. Deshalb stellt sie in einer schwierigen und heiklen Zeit eine Aufgabe von höchster Wichtigkeit dar.

Ehe und Familie

Außer einem klaren Ziel wie dem, die Jugendlichen zu einer vollen Kenntnis der Realität und damit der Wahrheit zu führen, braucht die Erziehung auch Räume. Unter diesen steht die auf die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau gegründete Familie an erster Stelle. Es handelt sich dabei nicht um eine bloße gesellschaftliche Konvention, sondern um die Grundzelle der ganzen Gesellschaft. Folglich bedroht eine Politik, welche die Familie gefährdet, die Würde des Menschen und die Zukunft der Menschheit selbst. Der familiäre Rahmen ist grundlegend auf dem Erziehungsweg und für die Entwicklung der Individuen und der Staaten; demnach ist eine Politik notwendig, die den Wert der Familie betont und den gesellschaftlichen Zusammenhalt und den Dialog unterstützt. Die Familie ist der Ort, an dem man sich der Welt und dem Leben öffnet, und, wie ich anlässlich meiner Reise nach Kroatien gesagt habe, „das Offensein für das Leben ist ein Zeichen für das Offensein gegenüber der Zukunft“[3].

PID

In diesem Zusammenhang des Offenseins für das Leben nehme ich mit Genugtuung das kürzlich erfolgte Urteil des Gerichtshofes der Europäischen Union zur Kenntnis, das die Patentierung von Verfahren verbietet, bei denen menschliche embryonale Stammzellen verwendet werden, wie auch den Beschluss der Parlamentarischen Versammlung des Europarats, der die pränatale Selektion aufgrund des Geschlechts verurteilt.

Abtreibung

Generell bin ich, vor allem mit Blick auf die westliche Welt, davon überzeugt, dass Gesetzesmaßnahmen, welche die Abtreibung aus persönlichen Motiven der Nützlichkeit oder aus zweifelhaften medizinischen Gründen nicht nur erlauben, sondern zuweilen sogar fördern, der Erziehung der Jugendlichen und damit der Zukunft der Menschheit entgegenstehen.

Zur Rolle der Bildungseinrichtungen

Wenn wir unsere Überlegungen fortsetzen, sehen wir, dass eine ebenso wesentliche Rolle für die Entwicklung der Person den Erziehungs- und Bildungseinrichtungen zukommt: Sie sind die ersten Instanzen, die mit der Familie zusammenarbeiten, und haben Mühe, ihre Aufgabe zu erfüllen, wenn hinsichtlich der Ziele eine Übereinstimmung mit der Wirklichkeit der Familie fehlt. Es ist notwendig, eine Bildungspolitik umzusetzen, dass die Schulbildung allen offensteht und über die Förderung der kognitiven Entwicklung der Person hinaus für ein harmonisches Heranreifen der Persönlichkeit Sorge trägt, einschließlich ihrer Offenheit für die Transzendenz. Die katholische Kirche war im Bereich der schulischen und akademischen Einrichtungen immer besonders tätig und leistete so an der Seite der staatlichen Institutionen eine Arbeit, die sehr geschätzt wurde. Ich hoffe daher, dass dieser Beitrag auch in den nationalen Gesetzgebungen Anerkennung und Förderung erfährt.

Zur Religionsfreiheit und Christenverfolgung

Aus dieser Sicht ist sehr gut verständlich, dass eine wirksame Erziehungsarbeit ebenso die Achtung der Religionsfreiheit erfordert. Diese kennzeichnet eine individuelle wie auch eine gemeinschaftliche und institutionelle Dimension. Es handelt sich um das erste Menschenrecht, weil sie Ausdruck der grundlegendsten Wirklichkeit des Menschen ist. Allzu häufig wird dieses Recht aus verschiedenen Gründen weiterhin eingeschränkt oder verhöhnt. Ich kann dieses Thema nicht ansprechen, ohne zunächst des pakistanischen Ministers Shahbaz Bhatti zu gedenken, dessen unermüdlicher Kampf für die Rechte der Minderheiten durch seinen tragischen Tod ein Ende gefunden hat. Es handelt sich hier leider nicht um einen Einzelfall. In zahlreichen Ländern werden die Christen ihrer Grundrechte beraubt und aus dem öffentlichen Leben ausgegrenzt; in anderen Ländern erleiden sie gewaltsame Angriffe auf ihre Kirchen und Wohnungen. Manchmal sind sie aufgrund der anhaltenden Spannungen und einer Politik, die sie häufig in die Rolle von untergeordneten Zuschauern des nationalen Lebens verbannt, gezwungen, die Länder zu verlassen, zu deren Aufbau sie beigetragen haben. In anderen Teilen der Welt ist eine Politik anzutreffen, die darauf abzielt, die Rolle der Religion im gesellschaftlichen Leben an den Rand zu drängen, als wäre sie Ursache der Intoleranz und nicht vielmehr ein schätzenswerter Beitrag für die Erziehung zur Achtung der Menschenwürde, zur Gerechtigkeit und zum Frieden.

Religiöser Terrorismus

Der religiös motivierte Terrorismus hat auch im vergangenen Jahr zahlreiche Opfer hinweggerafft, vor allem in Asien und Afrika, und daher müssen die religiösen Verantwortungsträger, wie ich in Assisi in Erinnerung gerufen habe, mit Nachdruck und Entschiedenheit wiederholen: „Dies ist nicht das wahre Wesen der Religion. Es ist ihre Entstellung und trägt zu ihrer Zerstörung bei.“[4] Religion darf nicht als Vorwand benutzt werden, um die Normen der Gerechtigkeit und des Rechts um des angestrebten „Gutes“ willen beiseite zu schieben. In dieser Hinsicht erinnere ich mit Stolz daran, wie ich es in meinem Heimatland getan habe, dass für die Väter des deutschen Grundgesetzes das christliche Menschenbild die wahre Inspirationsquelle war, wie es das im übrigen auch für die Gründerväter des geeinten Europas war. Ich möchte auch einige ermutigende Zeichen im Bereich der Religionsfreiheit erwähnen. Ich beziehe mich auf die Gesetzesänderung, durch welche die öffentliche Rechtspersönlichkeit der religiösen Minderheiten in Georgien anerkannt wurde; ich denke auch an das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zugunsten der Anbringung von Kreuzen in italienischen Schulzimmern.

Italien

Und gerade zu Italien möchte ich zum Abschluss des 150jährigen Jubiläums seiner politischen Einigung einen besonderen Gedanken sagen. Die Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und dem italienischen Staat haben nach der Einigung schwierige Augenblicke erlebt. Im Lauf der Zeit jedoch haben die Eintracht und der gegenseitige Wille zur Zusammenarbeit obsiegt, um – jeder in seinem eigenen Bereich – das Gemeinwohl zu fördern. Ich hoffe darauf, dass Italien weiterhin eine ausgewogene Beziehung zwischen Kirche und Staat fördert und so ein Vorbild sein möge, auf das sich andere Nationen mit Respekt und Interesse beziehen können.

Afrika

Es ist von grundlegender Wichtigkeit, dass auf dem afrikanischen Kontinent, den ich kürzlich anläßlich meiner Reise nach Benin erneut besucht habe, die Zusammenarbeit zwischen den christlichen Gemeinschaften und den Regierungen dazu beiträgt, einen Weg der Gerechtigkeit, des Friedens und der Versöhnung zu beschreiten, wo die Mitglieder aller Ethnien und Religionen geachtet werden. Es ist schmerzlich festzustellen, dass in verschiedenen Ländern dieses Kontinents dieses Ziel noch in weiter Ferne liegt. Ich denke insbesondere an das Wiederausbrechen der Gewalt in Nigeria, woran die Anschläge auf mehrere Kirchen in der Weihnachtszeit erinnert haben, an die Folgen des Bürgerkrieges in der Elfenbeinküste, an die anhaltende Instabilität in der Region der großen Seen und an die humanitäre Notlage in den Ländern am Horn von Afrika. Einmal mehr fordere ich die internationale Gemeinschaft dazu auf, rasch zu helfen, eine Lösung für die Krise zu finden, die seit Jahren schon in Somalia andauert.

Achtung der Schöpfung

Schließlich liegt es mir am Herzen zu unterstreichen, dass eine richtig verstandene Erziehung die Achtung der Schöpfung nur unterstützen kann. Unmöglich kann man die schweren Naturkatastrophen, die 2011 verschiedene Regionen Südostasiens getroffen haben, und die ökologischen Katastrophen wie die des Atomkraftwerks von Fukushima in Japan vergessen. Die Bewahrung der Umwelt, die Synergie zwischen dem Kampf gegen die Armut und dem Kampf gegen den Klimawandel stellen wichtige Bereiche für die Förderung der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen dar. Deshalb hoffe ich darauf, dass die internationale Gemeinschaft – im Anschluss an die XVII. Sitzung der Vertragsstaatenkonferenz der UN-Klimarahmenkonvention, die vor kurzem in Durban zu Ende gegangen ist – sich als echte „Familie der Nationen“ und daher mit einem hohen Sinn für Solidarität und Verantwortungsgefühl gegenüber den gegenwärtigen und zukünftigen Generationen auf die UN-Konferenz über die nachhaltige Entwicklung („Rio+20“) vorbereitet.

Exzellenzen, sehr geehrte Damen und Herren!

Die Geburt des Friedensfürsten lehrt uns, dass das Leben nicht im Nichts endet, dass seine Bestimmung nicht die Verweslichkeit ist, sondern die Unsterblichkeit. Christus ist gekommen, damit die Menschen das Leben haben und es in Fülle haben (vgl. Joh 10,10). „Erst wenn Zukunft als positive Realität gewiss ist, wird auch die Gegenwart lebbar.“[5] Beseelt von der Gewissheit des Glaubens wird der Heilige Stuhl weiterhin seinen Beitrag für die internationalen Gemeinschaft leisten, gemäß der zweifachen Absicht, die das Zweite Vatikanische Konzil – dessen 50. Jahrestag in dieses Jahr fällt – klar beschrieben hat: die hohe Berufung des Menschen und das Vorhandensein eines göttlichen Samens in ihm zu verkünden sowie der Menschheit die aufrichtige Mitarbeit zur Errichtung jener brüderlichen Gemeinschaft aller anzubieten, die dieser Berufung entspricht.[6] In diesem Sinn bringe ich Ihnen, Ihren Familienangehörigen und Ihren Mitarbeitern erneut meine herzlichsten Wünsche für das neue Jahr zum Ausdruck.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

[1] Johannes Paul II., Apostolisches Schreiben Dilecti amici, 31. März 1985, 15.

[2] Ebd., 1.

[3] Predigt in der heiligen Messe anlässlich des Nationalen Familientags der kroatischen Katholiken, Zagreb, 5. Juni 2011.

[4] Ansprache zum Tag der Reflexion, des Dialogs und des Gebets für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt, Assisi, 27. Oktober 2011.

[5] Enzyklika Spe salvi, Nr. 2.

[6] Vgl. Gaudium et spes, 3.9.1.2012 15:07:41

Dienstag, 18. Oktober 2011

Jahrgedächnis für den ehemaligen Kölner Erzbischof Joseph Kardinal Höffner

Von Felix Staratschek, Radevormwald stellvert. Kreisvorsitzender der ÖDP Bergisches Land

Am 16. Oktober 2011 jährte sich zum 24. mal der Todestag von Joseph Kardinal Höffner. Aus diesem Anlass gab es ein feierliches Hochamt im Kölner Dom und anschließend im Maternushaus einen Vortrag mit angekündigter Diskussionsmöglichkeit. Kardinal Höffner hat viel Anerkennung erfahren. Mit vier nicht palgierten Doktortiteln ist er noch immer der einzige deutsche Spitzenreiter als Träger dieses akademischen Titels. Er prägte die katholische Soziallehre wesentlich mit, war Student bei Walter Eucken, einem der Väter der sozialen Marktwirtschaft und auch in der Liturgie wirkt er bis heute nach: Ohne ihn hätte es die schöne Chormusik dieses Hochamtes, die auch zu anderen Anlässen immer wieder die Würde der Gottesdienste im Dom unterstreicht, nicht gegeben.

Kardinal Meisner hielt eine interessante Predigt, deren Grundintention ich voll teilen kann, deren Details aber durchaus diskutiert werden können. In der Domradio-Videothek kann jeder die Predigt nachören.
Denn der Wunsch von Meisners Predigt sind ja Menschen, die sich für die Welt engagieren.

Sonntag, 13. Februar 2011

Wann fordern die "kirchenkritischen" CDU-Politiker einer Reform der CDU- Politik?

Von Felix Staratschek
Es würde mich mal interessieren, was die CDU- Politiker, die eine Debatte um die Kirchenreform losgetreten haben tun, damit die Politik der CDU wieder christlich wird?

Dienstag, 8. Februar 2011

Asoziale Marktwirtschaft und Politik? Realität und christliche Soziallehre

Asoziale Marktwirtschaft und Politik? Leserbrief an die http://www.die-tagespost.de/
Dieser Leserbrief wurde leicht gekürzt veröffentlicht! Dafür ein herzliches Danke an die Tagespost!

Die Berichte vom 7.8.2010 (über den KIK- Textil- Discount) und 10. 8.2010 (christliche Soziallehre/ Konservatismus) machen eines deutlich, wir haben keine soziale sondern eine asoziale Marktwirtschaft, die überall wo es möglich ist ohne Rücksicht auf Umwelt und Menschen agiert. Denn statt auf den vier Grundprinzipien Personalität, Solidarität, Subsidiarität und Gemeinwohl basiert unser Wirtschaften aus folgender Aussage: