NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen

NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen
RKI-Files zeigen, die Welt wurde aus reiner Willkür ohne Evidenz syn-corona-isiert. Es drohen neue Verträge und Regeln, mit denen alles noch schlimmer als erlebt wiederholt werden kann. Der durch eine "Verzehrstudie" spätestens seit 2007 der Bundesregierung bestätigt vorliegende pandemische Vitamin D-Mangel interessiert nicht mal Grüne und Linke, aber neuartige, gentechnische Injektionen werden seit 2020 von CDU, CSU, SPD, FDP, Grünen und Linken unterstützt. Unmengen an Geld wurden sinnlos verschwendet und den Menschen Schaden zugefügt. Vieles zum Thema finden Sie bei Gloria.tv: https://gloria.tv/Felix%20Staratschek . Nur wenn viele zur NRW-Landtagswahl sonstige Parteien wählen kann der Protest fruchten. Nur wenn Sie das mit allen Bekannten besprechen und digital dafür werben, kann dies eine Massenbewegung werden. Nur wer gültig eine "Die Basis" für seinen konstruktiven Protest wählt, kann sagen, dass er keinen Anteil an dem hat, was in Landtagen und Bundestag anstellen. Wahlenthaltung und ungültige Stimmen lassen die Mächtigen alleine durch ihre eigenen gültigen Stimmen weiter agieren. Nur gültige Stimmen können diese entmachten, so dass wir es bei jeder Wahl erneut versuchen müssen und unsere Stimme gültig einsetzen. Informieren Sie sich über Die Basis https://diebasis-partei.de/ Denn mit einer Stimme für CDU, CSU, SPD, FDP, Linken, AfD und Grünen, der Wahlenthaltung oder ungültigen Stimmen haben wir alle verloren, weil das dazu dient, das die Kräfte weiter agieren, die unser Land mit Panik überziehen und den Aufbau eines menschlichen Gesundheitswesen unterlassen. Weitere Infoseiten zu Corona sind unter Videos von mir auf Bitchute verlinkt. https://www.bitchute.com/channel/jpgOUrDd3rzd/ Bitte Bild mit rechter Maustaste anklicken und neues Fenster öffnen.
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Dienstag, 15. September 2020

Verband Familienarbeit: Mainstream-Medien ohne Empathie für Familien

Sehr geehrte Damen und Herren,
bitte beachten Sie die aktuelle Pressemitteilung unseres Verbandes Familienarbeit zur Rolle der Mainstream-Medien in der Familienpolitik.
Sie kann auch unter folgendem Link erreicht und weitergeleitet werden:
https://familienarbeit-heute.de/mainstream-medien-ohne-empathie-fuer-familien
Außerdem füge ich nochmals den Link zum dazu passenden „Aufruf zur Wende in der Frühbetreuung von Kindern“ bei:
https://gute-erste-kinderjahre.de/aufruf-vollstaendige-version/

Beste Grüße
Dr. Johannes Resch
Verband Familienarbeit e.V. www.familienarbeit-heute.de


Pressemeldung 10.09.2020 
Verlinkunmgen im Text und Bilder: Felix Staratschek, alles Copyleft


Mainstream-Medien ohne Empathie für Familien


Nach aktuellen Verlautbarungen der Bertelsmann-Stiftung verlieren Frauen ein Vermögen, wenn sie Mutter werden. 

Diese Botschaft wurde umgehend über die Massenmedien des Bertelsmann-Konzerns in die Welt posaunt und von vielen Medien kritiklos übernommen, einschließlich der Sichtweise, es gehe hier um ein „Geschlechterproblem“. 

Zugleich wurde aber ausdrücklich betont, dass es bei kinderlosen Frauen kaum noch einen Abstand zum Lebenseinkommen von Männern gibt. Demnach handelt es sich gar nicht um eine „Frauenfrage“, sondern um die Frage, ob Kinder zu betreuen sind. Das betrifft ebenso die Väter wie die Mütter, da sie in der Regel die Benachteiligung der Mütter mittragen. Es geht also um Eltern- bzw. Familienpolitik. Nur die Neue Westfälische titelte wirklichkeitsnäher „System bleibt grundlegend familienfeindlich“.



Dazu äußert sich der Vorstand des Verband Familienarbeit e.V.: 

„Die Familienfeindlichkeit unseres Sozialsystems wurde im Fünften Familienbericht für die Bundesregierung (1994) als „strukturelle Rücksichtslosigkeit gegenüber Familien“ beschrieben, ohne dass sich seitdem etwas gebessert hätte. 

Mittwoch, 26. Februar 2020

AFRIKA / COTE D’IVOIRE - Land grabbing: Bischöfe fordern gobale Bestimmungen für internationale Konzerne

AFRIKA/COTE D’IVOIRE - Land grabbing: Bischöfe fordern gobale Bestimmungen für internationale Konzerne

Abidjan (Fides) - „Wir verurteilen nachdrücklich die unrechtmäßige Inbesitznahme von Land und die erzwungene Enteignung von Grundstücken in all ihren Formen. Die Folgen sind unkalkulierbar und reichen vom Verlust des kulturellen und angestammten Erbes über Vertreibung, Arbeitslosigkeit, Hungersnot bis zu Auswanderung und Migration usw.", so die Bischöfe des Ständigen Ausschusses Bischofskonferenzen Westafrikas (CERAO/RECOWA) in einer gemeinsamen Erklärung am Ende ihrer Sitzung Mitte Februar in Abidjan.

 
Darstellung des Sämann am Portal des Paulusdomes
in Münster (Westfalen). Auch in Afrika brauchen
die Menschen ihr Land um Nahrung anzubauen.
 


Die Bischöfe wenden sich an "Staaten, Unternehmen, multinationalen Konzerne und alle, die an der katastrophalen illegalen Aneignung von Land und erzwungenen Enteignung von Grundstücken in Afrika beteiligt sind" und bitten sie, auf das Wort Gottes zu hören: "Beraube den Armen nicht, ob er wohl arm ist, und unterdrücke den Elenden nicht im Tor“ (Wörter 22,22). Neben dem "Phänomen des Landraubes durch multinationale Konzerne mit Unterstützung einiger lokaler Akteure" verurteilen die Bischöfe "die unrechtmäßige Belagerung von Ackerland durch Hirten zu Weidezwecken", bei der es zu "Menschenjagd und Vertreibung von Dorfbewohnern kommt, deren Ackerland zerstört wird und Menschen ihr Leben verlieren".

Die Bischöfe Westafrikas fordern daher "die Schaffung eines rechtsverbindlichen globalen Instruments zur Regulierung der Aktivitäten von internationalen Konzernen. Wir fordern unsere jeweiligen Regierungen in Westafrika auf, gemeinsam mit anderen Ländern an diesem Instrument der friedlichen globalen Regulierung zu arbeiten", so die Bischöfe.

„Wir müssen für eine neue Weltordnung zusammenarbeiten, die den verschiedenen Gemeinschaften Westafrikas das Recht auf eine intakte Umwelt garantiert, die einer nachhaltigen Entwicklung förderlich ist und die die natürlichen Ressourcen respektiert. Mit dem Heiligen Vater fordern wir die Regierungen Westafrikas auf, Wachstumsmodelle zu korrigieren, die nicht in der Lage zu sein scheinen, die Achtung der Umwelt und die Rechte der Gemeinschaften zu gewährleisten", heißt es in der Erklärung abschließend.

(L.M.) (Fides 25/2/2020)

Mittwoch, 1. Mai 2019

"Verband Familienarbeit": Relative Verarmung von Familien statistisch bestätigt

Pressemeldung 30.04.2019
(Bilder und Bildtexte sowie Teile der Verlinkung: Felix Staratschek, Copyleft)

Relative Verarmung von Familien statistisch bestätigt

Der Verband Familienarbeit e.V. weist seit Jahrzehnten darauf hin, dass unser Sozialsystem zu einer fortschreitenden Verarmung von Familien in einer reicher werden Gesellschaft geführt hat und weiterhin führt.

Was meint die SPD mit dem Spruch
"Kinder fordern Eltern. Wir fördern Eltern."
Sollen Eltern direkt dafür bezahlt werden, dass diese Kinder erziehen
oder sollen nur Institutionen bezahlt werden, die den Eltern einen Teil
der Kindererziehung abnehmen? Wie wollen eigentlich Eltern gefördert
werden, wenn man denen wirklich alle vorhandenen Konzepte der Politik,
die Familien betrifft, vorstellt?
Plakat der Bundestagswahl 2017.
Die Mitteilung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg vom 23.4.2019 bestätigt das.* Das durchschnittliche Geldvermögen von Paaren mit Kindern beträgt nur 73 % des Geldvermögens kinderloser Paare. Das Geldvermögen alleinerziehender Eltern beträgt sogar nur 38 % im Vergleich zu alleinstehenden Personen.

Freitag, 23. November 2018

ÖDP-Bundesvorsitzender: UN-Migrationspakt inhaltlich enttäuschend / Raabs sieht vorliegendes Papier von neoliberaler Denkweise geprägt

23. November 2018
ÖDP-Bundesvorsitzender: UN-Migrationspakt inhaltlich enttäuschend
Raabs sieht vorliegendes Papier von neoliberaler Denkweise geprägt
(Verlinkung, Bilder und Bildtexte: Felix Staratschek)

 Christoph Raabs, Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), ist erstaunt darüber, dass eine sachgerechte Diskussion über die Inhalte des Migrationspaktes derzeit völlig von einem Schwarz-Weiß-Denken überlagert wird. 

„Es muss schon verwundern, dass trotz jahrelanger Vorlaufzeit erst jetzt, kurz vor der geplanten Verabschiedung des Migrationspaktes, eine Diskussion über dessen Intention in Gang kommt. Anscheinend hatten die Bundestagsabgeordneten bisher keine Lust, keine Zeit oder keine Möglichkeit sich mit dem nur 30 Seiten langen Papier zu befassen“, so Raabs. Er wirft den Verfassern des Migrationspaktes vor, an vielen Stellen eine vorwiegend neoliberale Sicht auf das Phänomen der Migration zu pflegen. So würden bereits in der Präambel die angeblich positiven Auswirkungen der weltweiten Wanderungsbewegungen hervorgehoben. Die sich daraus ergebenden Probleme hingegen würden heruntergespielt. Die groß angekündigten Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensverhältnisse in den Herkunftsländern stellten sich bei näherer Betrachtung als eine Ansammlung meist unkonkreter Allgemeinplätze heraus. 

Zudem werde überhaupt nur in einem von 23 Kapiteln über Ursachen der Migration gesprochen. Dabei wisse man aus der Vergangenheit, dass große Auswanderungswellen immer mit verheerenden Zuständen in den Herkunftsländern Hand in Hand gingen. Meist vertrieb und vertreibe nackte Existenzangst die Menschen aus ihrer Heimat. 


Die ÖDP meint, dass der Migrationspakt nicht geeignet ist,
die Folgen einer falschen Politik zu beheben und
dass dieser Pakt im geist der falschen Politik geschrieben wurde.
Die ÖDP übernimmt eine Aussage von Gandhi:
"Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse,
aber nicht für jedermanns Gier." 


Die Bundesregierung und weite Teile der Opposition  machten es sich viel zu einfach, wenn sie berechtige und konstruktive Kritik an den niedergelegten Formulierungen sofort abqualifizierten, und begäben sich dabei auf das Niveau der UN-Sonderbeauftragten für Migration, Louise Arbour, die derartige Kritik als „lächerlich“ bezeichnet hatte. 

„Mir drängt sich der Eindruck auf, dass hier ein auf die Bedürfnisse der Wirtschaft in den Migrations-Zielländern abgestimmtes Papier aufgesetzt wurde. Oberstes Ziel ist nicht das Wohlergehen der Menschen, sondern weiteres Wirtschaftswachstum“, so Raabs weiter. So blieben trotz vieler Worte, theatralischer Schaukämpfe in den Parlamenten und hitziger Debatten in der Bevölkerung am Ende nur banale Erkenntnisse. „Wer sich vom UN-Migrationspakt eine Lösung brennender Probleme der Menschheit erwartet hatte, wird bitter enttäuscht. Kein Wort von einer dringend nötigen fairen Partnerschaft zwischen „armen“ und „reichen“ Staaten, kein Wort von unverzüglich einzuleitenden Maßnahmen zur Friedenssicherung in den Herkunftsländern u.a. durch den Stopp von Waffenlieferungen, keine Ansätze, wie das Phänomen einer stetig wachsenden Weltbevölkerung angesichts der endlichen Ressourcen unseres Planeten gelöst werden kann“, so Raabs abschließend. Stattdessen trügen unnötig missverständlich formulierte Passagen über den Zugang von Migranten zu Grundleistungen oder zur Staatsbürgerschaft ab Geburt dazu bei, dass Teile der Bevölkerung in den Zielländern zunehmend Vorbehalte gegen Migranten entwickelten und Rechtspopulisten dies mit Freude nutzten. Zusammenfassend dränge sich die Gewissheit auf, dass mit dem vorliegenden UN-Papier das selbstformulierte Ziel, die Lage von Migranten weltweit zu verbessern, nicht erreicht werden könne.


Link zur Pressemitteilung          

Donnerstag, 1. November 2018

50 Jahre Andheri-Basar in Radevormwald - Helfende Hände sind immer willkommen

Im Caritashaus an der Hohenfuhrstraße gegenüber der Sparkasse findet in Radevomwald der Andheri-Basar 2018 statt.
Offnungszeiten vom Donnertag 1.11.18 bis Sonntag 4. November 2018: 10 Uhr bis 18 Uhr

Kuchenspenden können ab 9 Uhr abgegeben werden.

Rahmenprogramm:
Kindertag, Freitag 2.11.18, 15 Uhr
Chorkonzert: Generalprobe in Sankt Marien am 2.11.18 ab 19 Uhr
Benefizkonzert für die Andheri-Hilfe: Sonntag, 4.11.18 ab 16 Uhr

Heilige Messe mit einer Ansprache von Rosi Gollmann (91 Jahre) Gründerin der Andheri-Hilfe:
Sonntag 4.11.18 um 10 Uhr.
Dank Rosi Gollmann haben in Bangladesh Millionen blinde Menschen das Augenlicht wieder bekommen  und viele weiteren Menschen konnte Hilfe zur Selbsthilfe gegeben werden. Es ist eine einmalige Chance, eine Person zu erleben, so viel Gutes in der Welt getan hat und deren Arbeit zu unterstützen. Lesneswert ist die Autobiographie "Einfach Mensch", in der auch Radevormwald vorkommt, das Rosi Gollmann nun zum 50 mal besucht.  
https://www.andheri-hilfe.de/informieren/wer-wir-sind/gruenderin-rosi-gollmann/

Während der Basarzeiten besteht die Chance, Kontakt mit den Aktiven aufzunehmen und sich dem Andheri-Kreis anzuschließen oder diesem Unterstützung anzubieten.

Wer noch Dinge hat, die nicht mehr gebraucht werden, aber zu schade zum Wegwerfen sind und für den Basar geeignet sind, kann Fragen, ob diese für de17 n gute Zweck hier angenommen werden können.

Die Ansprachen von Rosi Gollmann in Radevormwald ab 2014:
https://www.youtube.com/watch?v=xYY98hI2RwM&list=PLYE3FxlSdO9WgLaOiGhFXQCIdR21JNIyy

Für Kontaktanfragen: 
www.sankt-marien.de 


Aus den Pfarrnachrichten von Sankt Marien:

"50. Andherie- Basar

Hilfe für die Flutopfer von Kerala in Indien.

Aufgrund der aktuellen großen Not die durch die Jahrhundertflut in Kerala entstanden ist, haben wir beschlossen, dass die Gelder des diesjährigen Basars füre den Wiederaufbau des Kottayam-Distriktes in Kerala zu verwenden, aus dem auch der in Radevormnwald bekannte Pater Vincent stammt. Es werden dringend saubere Trinkwasserbrunnen, neues Saatgut und vieles mehr benötigt, damit die Menschen in diesem Distrikt überleben können."

Auch wenn man keine Dinge des Basars braucht, kann man durch den Verzehr eines Stückes Kuchen und durch eine Tasse Kaffee die Arbeit unterstützen. Am Freitag und am Samstag kann man  einen Schaufensterbummel durch Radevormwald machen. Bei guten Wetter laden Wanderwege zum Spazierengehen oder Radfahren  ein (z.B. zu den Kinderspielplätzen in Kräwinkel (Bahntrassenradweg) oder am Uelfebad.

Sonntags von 14 bis 17 Uhr hat das kleine Heimatmuseum in der Hohenfuhrstraße auf,
http://www.heimatmuseum-radevormwald.de/
Auch das Wülfingmuseum (Tuchindustrie) hat in Dahlerau sonntags von 11 bis 17 Uhr auf.
https://www.wuelfing-museum.de/wp/
Das Museum für asiatische Kunst wartet Freitag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr auf Besucher und kann ebenfalls Ausgangspunkt schöner Spaziergänge sein.
https://asianart-museum.de/
Sonntags von 14 bis 17 Uhr lädst eine Ausstellung von historischen Fahrrädern und Motorrädern in der Schlossmacherpassage zum Besuch ein.
https://www.bismarck-zweiraeder.de/
Auch die Museen sind auf ehrenamtliche Unterstützer angewiesen, vielleicht finden Sie da einen Bereich, wo sie sich einbringen können um über die Andheri-Hilfe anderen zu helfen oder um Geschichte des Bergischen Landes zu erhalten und zugänglich zu machen.













Samstag, 7. April 2018

Fürsorgearbeit muss bezahlt werden: Demo in Berlin und Petition

Demo mit Kundgebung organisieren in Berlin am Samstag, 12.05.18 um 14.00 Uhr:, für die Bezahlung von Zuwendungsarbeit, bitte an alle aus Berlin und 200 km Umkreis weiter leiten (Sachen Anhalt, Brandenburg, etc..
https://www.facebook.com/events/2060157914200653/?notif_t=plan_user_invited&notif_id=1522916497756147


Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,


dies ist meine 26. E-Mail an Euch und wir haben aktuell 22.209 Unterschriften gesammelt und damit über 4.000!!!! Unterschriften mehr, als noch vor einer Woche. Herzlichen Dank für Euer Vertrauen und Eure Unterstützung.


Im März habe ich in meinem Blogpost „Quasi Arm aus (Nächsten)Liebe? Wie es wohl wäre, wenn alle Frauen ins All fliegen?“ geschrieben, dass wir im Prinzip alle auf die Straße gehen müssten, weil Fürsorgearbeit weder heute noch im Alter arm machen darf. Hier geht’s zum Blogbeitrag:
https://mamastreikt.wordpress.com/2018/03/08/quasi-arm-aus-naechstenliebe-wie-es-wohl-waere-wenn-alle-frauen-ins-all-fliegen/


Es gibt nun 3 Frauen (Fee Linke, Martina Krahl und Susanne Triepel), die aufgrund der steigenden Armut und Kinderarmut eine Demo mit Kundgebung organisieren in Berlin am Samstag, 12.05.18 um 14.00 Uhr:


Große Demo und Kundgebung #gegenKinderarmut am Brandenburger Tor
Weitere Infos zur Demo und Kundgebung findet Ihr hier auf Facebook:
https://www.facebook.com/events/2060157914200653/?notif_t=plan_user_invited&notif_id=1522916497756147


Die Petition hat über 22.000 Unterschriften und ich würde mich sehr freuen, wenn ich an der Demo viele meiner Unterstützer kennenlernen könnte, denn natürlich werde ich auch mit dabei sein. Es ist wichtig, dass sich viele Menschen beteiligen und ich bin sehr froh, dass diese Demo von Martina Krahl, Fee Linke und Susanne Triepel organisiert wurde.


Care-Arbeit ist Arbeit: Gesellschaftliche Veränderung – JETZT! Daher ALLE auf die Straße am Samstag, 12.05.18 um 14.00 Uhr!


Wir haben nun 22.209 Unterschriften für das Fürsorge-Gehalt gesammelt, mit Eurer Unterstützung. Ein herzliches Dankeschön dafür an alle. Um jedoch eine Anzahl von Unterschriften zu erreichen, die in der Politik etwas bewegt, müssen wir noch mehr Unterschriften sammeln und zusätzlich anders aktiv werden. Es gibt einige Möglichkeiten dafür:


Nehmt an der Demo am 12.05.18 um 14.00 Uhr teil und teilt den Veranstaltungslink der Demo auf Facebook:
https://www.facebook.com/events/2060157914200653/?notif_t=plan_user_invited&notif_id=1522916497756147


Teilt und Liked die Petition weiterhin auf Facebook, Twitter und weiteren digitalen Netzwerken:
https://www.facebook.com/CareArbeit-ist-Arbeit-F%C3%BCrsorge-Gehalt-jetzt-1505932419481813/?ref=br_rs


Leitet die E-Mail mit dem folgenden Link der Petition an Eure Freunde weiter mit der Bitte, die Petition zu unterschreiben und diese wiederrum unter deren Freunden zu verteilen:
https://weact.campact.de/petitions/fursorgegehalt-mit-allen-sozialleistungen-fur-einen-elternteil-und-pflegende-angehorige?bucket=ue-18-04-06&source=ue-18-04-06


Gesellschaftliche Veränderung – JETZT! Mit der Unterschrift von Euren Freunden, Bekannten, Verwandten, Arbeitskollegen….


Herzlichst, Claire Funke

Kleine Übersicht über Wahlplakate zum Thema Familie aus dem Jahr 2017, aufgenommen von Felix Staratschek: 

 
Erziehungsgehalt Jetzt!
Keine Zeit für Kinder istz sowas von Gestern.
Plakat zur Familienpolitik der ÖDP
  von 2017

 
1.Familien stärken.
2. Zeit haben.
Familienpolitisches Plakat der Grünen zur
NRW-Landtagswwahl 2017
 
 
 
Für mehr Respekt vor Familien.
Familienpolitisches Wahlplakat der CDU 2017
 
 
Unsere Familienpolitik sit genmauso:
Laut und fordernd.
Plakat der SPD zur Bundestagswahl 2017
 







Dienstag, 23. Januar 2018

Kinder und Armut: Was macht Familien arm?


Kinder und Armut: Was macht Familien arm? _ Von Anne Lenze - iDAF_Aufsatz des Monats 2 /2018





Verehrte Interessenten, liebe Freunde des iDAF,

die sich bildende Große Koalition hat als Schwerpunkte ihres künftigen Programms Arbeitsmarkt, Europa, Digitalisierung, Altersvorsorge, Pflege, Gesundheit, Rente und Zuwanderung ausgemacht. Kinderarmut läuft unter Soziales. Aber Kinderarmut ist ein Zukunftsthema, „wer Kinderarmut sät, wird Altersarmut ernten“ (Jürgen Borchert). Kinderarmut ist auch für die Demokratie Gift. Sie behindert Bildung und verhindert Chancengleichheit. Deshalb gehört die Frage nach den Ursachen der Kinderarmut zu den wichtigsten der Politik. Anne Lenze, Professorin für das "Recht der sozialen Sicherung" im Fachbereich Soziale Arbeit an der Hochschule Darmstadt und Beraterin des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales, geht dieser Frage seit Jahren nach. Ihr Resumé: Das Sozialversicherungssystem ist die erste Quelle der Kinderarmut. Ihr folgender Aufsatz ist auch in der Zeitschrift „Das Parlament“ erschienen. Wir wünschen erkenntnisreiche Lektüre.

Ihr

iDAF-Team

Aufsatz des Monats 2 / 2018

Kinder und Armut: Was macht Familien arm?

Von Anne Lenze

Mittwoch, 18. Mai 2016

Bischöfe und Ordensleute fordern “Aufhebung der Sanktionen gegen das syrische Volk”

ASIEN/SYRIEN - Bischöfe und Ordensleute fordern “Aufhebung der Sanktionen gegen das syrische Volk”

Aleppo (Fides) – Die Internetplattform “change.org” lanciert eine Petition, mit der die Unterzeichner fordern, dass die Ungerechtigkeit der Sanktionen gegen Syrien in Europa bekannt gemacht wird. Damit „soll eine öffentliche Debatte auf den Weg gebracht und entsprechende Beschlüsse getroffen werden”.

Bei der Petition handelt es sich um eine Initiative katholischer Bischöfe und Ordensleute aus verschiedenen syrischen Ortskirchen, die fordern, dass die Europäische Union die Sanktionen gegen Syrien aufhebt.

Donnerstag, 3. September 2015

Retorn to Order / Rückkehr zur Ordnung: Catholic Solution For Our Economic Meltdown. . .

Retorn to Order / Rückkehr zur Ordnung: Catholic Solution For Our Economic Meltdown. . .

English Text with automatic and overworked translation into german language

Englischer Text mit gegenübergstellter automatischer Übersetzung ins Deutsche, die zur Verständlichkeit etwas ediert wurde.

USA Wirtschaft / economy   Krise / crisis    katholische Soziallehhre


Dienstag, 30. Juni 2015

Neues von der Jungen Union (JU): Strohfeuer oder Beginn einer sachlichen Auseinandersetzung ?

www.familienarbeit-heute.de
www.johannes-resch.de
Pressemeldung   23.06.2015
 Neues von der Jungen Union (JU): Strohfeuer oder Beginn einer sachlichen Auseinandersetzung ?


Der Vorsitzende der Jungen Union (Jugendorganisation der CDU/CSU), Paul Ziemiak, fordert eine neue Familienpolitik. U. a. schlägt er eine Sonderabgabe für Kinderlose in Höhe von 1 % des Bruttoeinkommens vor (für Eltern mit einem Kind von ½ %), um mit diesem Geld Eltern bei Geburt eines Kindes zu entlasten, z. B. durch ein „Begrüßungsgeld“ für Neugeborene von 1000 €. - Leider ist damit zu rechnen, dass der Vorschlag schnell mit vorgeschobenen und populistischen Argumenten zerredet wird, wie: „Kinder sind Privatsache“ oder „Kinderlose dürfen nicht bestraft werden“. Tatsächlich beeilte sich Christian Bäumler, stellvertretender Vorsitzender der CDA (Arbeitnehmerschaft der CDU) bereits zu erklären, er halte eine Sonderabgabe für Kinderlose für „mittelalterlich“.

Sonntag, 11. Januar 2015

Gabriela Schimmer-Göresz (ÖDP): „Ein System siegt sich zu Tode“

(Verlinkung im Text von Felix Staratschek)

Redemanuskript Gabriela Schimmer-Göresz – Jahresauftakt der ÖDP München – 06.01.2015

„Ein System siegt sich zu Tode“

Sehr verehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde der Münchner ÖDP, was ist denn das für ein Titel für den Jahresanfang, wo man doch viel lieber ein uneingeschränktes „JA zur Zukunft“ hinausrufen möchte? Wo man seine individuellen Chancen neu ausloten und auch nutzen soll?

„Ein System siegt sich zu Tode“ ist der Titel eines Buches von Lothar Mayer aus dem Jahr 1992 mit dem Untertitel „Der Kapitalismus frisst seine Kinder“. Garstige Worte an einem kirchlichen Hochfest, das schon länger nicht mehr nur den Kirchen gehört, sondern auch der Politik einen würdigen Rahmen für Rückblick und Vorausschau bietet. 


Was werden sich die Koalitionsparteien CDU, CSU und SPD wieder gegenseitig auf die Schultern klopfen anlässlich von Neujahrsempfängen und Dreikönigstreffen ob unserer herausragenden Position im globalen Vergleich. Kenngrößen wie Bruttoinlandsprodukt oder  Außenhandelsbilanzen,  Arbeitslosenstatistiken, Wachstumsprognosen und was nicht alles werden herhalten müssen, um sich als erfolgreich darzustellen.

Dienstag, 10. Juni 2014

Unvollständige Vielfalt am "Diversity- Tag"? Wo bleibt die klassische Familie?

Verband Familienarbeit e.V. 
Pressemeldung 06.06.2014

Anlässlich des „Diversity-Tages“ am 3. Juni veröffentlichte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig, ein schwungvolles Bekenntnis zu einer diskriminierungsfrei lebbaren „Vielfalt der Lebensentwürfe“, … „damit sich alle als gleichberechtigter Teil unserer Gesellschaft fühlen“. Die Vielfalt der Herkunft und der Kulturen sieht die Ministerin als „Chance für die Zukunft Deutschlands“. Allem Rassismus, Sexismus, aller Homophobie und Diskriminierung wird auf Dauer der Kampf angesagt. So weit, so gut.
Gertrud Martin, Vorsitzende des Verbands Familienarbeit e.V. stellt dazu einige Fragen:

---Inwiefern kommt der traditionelle Lebensentwurf von Eltern, die ihre Kinder überwiegend selbst erziehen wollen, in Schwesigs Vorstellung von Diskriminierungsfreiheit überhaupt vor ?

---Was unternimmt sie, um auch diesen Lebensentwurf gleichberechtigt zu achten?

---Ist es angemessen, Bedingungen zu schaffen, die Eltern dazu drängen, ihr Kind nach dem ersten Lebensjahr in eine Kita zu geben, damit sie beide voll erwerbstätig sein können, auch wenn ihr Lebensentwurf eigentlich die überwiegend selbstverantwortliche Erziehung der Kinder durch Vater oder Mutter vorsieht?

---Ist die Minderbewertung der elterlichen Erziehungsarbeit bei gleichzeitiger milliardenschwerer einseitiger Förderung der Fremdbetreuung etwa keine Diskriminierung?

---Ist es richtig, dass sich das Elterngeld als 'Lohnersatz' allein an dem vor der Geburt eines Kindes erzielten Erwerbseinkommen orientiert und damit die Erziehungsleistung der Mütter und Väter, die vor einer Geburt zugunsten der Betreuung älterer Geschwister nicht mehr oder eingeschränkt erwerbstätig waren, als Nichtleistung einstuft?


Aus unserer Sicht erfolgt hier eine Bestrafung elterlichen Engagements, auf jeden Fall aber eine Diskriminierung von Eltern mehrerer Kinder. Der Verzicht auf Anerkennung und Honorierung der elterlichen Erziehungsleistung ist keinesfalls eine 'Chance für die Zukunft Deutschlands'.

Weder Lebensentwürfe ohne Kinder noch die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsarbeit sind zu kritisieren. Aber schon angesichts der demografischen Entwicklung ist es an der Zeit, Lebensentwürfe von Müttern oder Vätern, die ihren Schwerpunkt „nur“ auf die Erziehung mehrerer Kinder legen, als gleichberechtigt anzuerkennen und finanziell ebenso abzusichern wie bei „Nur“-Erwerbstätigen, ohne dass am Ende die Altersarmut steht.“


Pressestelle Verband Familienarbeit e.V.
Johannes Resch

Anmerkung des Viertürmeblogs: Gertrud Martin und Johannes Resch sind auch Mitglied in der ÖDP.

Sonntag, 19. Januar 2014

Bischof Edward Kussala über die Lage im Südsudan und Europa

Auszug aus einem Interview mit Bischof Edward Kussala aus dem Südsudan in der Zeitung "Die Tagespost" vom 9.1.14 (Hervorhebungen im text durch den Voertürmeblogger): 

Der Südsudan ist ein junger Staat mit vielfältigen internen Problemen. Was sehen sie als Haupthindernis für den Fortschritt?:

Zum einen, dass unsere Führung vor allem aus ehemaligen Rebellen besteht, die von einer zivilen Regierung recht wenig Ahnung haben.

Ein weiteres Problem ist der übermäßige Druck der internationalen Gemeinschaft. Sie hat ihre Agenda und weiß genau was sie will. Und diesen Willen bringt sie in den Südsudan, sie will uns dazu verpflichten, genau ihren Anweisungen zu folgen. 

Dienstag, 6. November 2012

Ist Multi- Kulti gescheitert?

Von Felix Staratschek, Radevormwald


"Neukölln ist überall", gibt ein SPD- Bezirksbürgermeister aus Berlin seinem Buch den Titel. Und viele Stimmen sagen, "Multi Kulti" sei gescheitert, weil sich zu viel Ausländer und Menschen mit Migrationshintergrund nicht integrieren wollten. Aber wo sollen die sich eigentlich rein integrieren und wo ist der deutsche Beitrag zur multikulturellen Gesellschaft?
Eine kurzer Abschnitt aus einem Artikel über das Sankt Martins- Brauchtum der Rheinischen Post (in Remscheid, Hückeswagen, Radevormwald und Wermelskirchen als Bergische Morgenpost) macht das Problem deutlich: 

Dienstag, 10. Januar 2012

Neujahesansprache Papst Benedikt XVI 2012

Der Papst gab im Januar 2012 den alljährigen Neujahrsempfang für die Diplomaten. Die Rede im Wortlaut, nur Höfliochkeitsfloskeln der Rede wurden herausgenommen und die Zwischenüberschriften ergänzt, um den Text leichter lesbar zu machen. Hervorhebungen im Text sind vom Blog- Admin.

Exzellenzen! Sehr geehrte Damen und Herren!
.......
Ich darf nicht unerwähnt lassen, dass der Heilige Stuhl im vergangenen Dezember seine lange Zusammenarbeit mit der Internationalen Organisation für Migration verstärkt hat, indem er deren Vollmitglied geworden ist. Dabei handelt es sich um ein Zeugnis für das Engagement des Heiligen Stuhls und der katholischen Kirche an der Seite der internationalen Gemeinschaft bei der Suche nach geeigneten Lösungen für dieses Phänomen, das zahlreiche Aspekte umfasst: vom Schutz der Menschenwürde bis hin zur Sorge um das Gemeinwohl der Gemeinschaften, die Migranten aufnehmen oder aus denen sie kommen.
.......

Meine Damen und Herren Botschafter, die heutige Begegnung findet traditionell im Anschluss an die weihnachtlichen Festtage statt, an denen die Kirche das Kommen des Erlösers feiert. Er kommt in das Dunkel der Nacht, und doch ist seine Gegenwart unmittelbar Quelle des Lichtes und der Freude (vgl. Lk 2,9-10). Die Welt ist wahrlich finster, wo sie nicht vom göttlichen Licht erleuchtet wird! Die Welt ist wahrlich dunkel dort, wo der Mensch das Band zu seinem Schöpfer nicht mehr erkennt und somit auch seine Beziehungen zu den anderen Geschöpfen und zur Schöpfung selbst in Gefahr bringt. Die gegenwärtige Zeit ist leider von einem tiefen Unbehagen gekennzeichnet, und die verschiedenen wirtschaftlichen, politischen und sozialen Krisen sind dessen dramatischer Ausdruck.

Wirtschafts- und Finanzpolitik

In diesem Zusammenhang kann ich nicht umhin, vor allem die schwerwiegenden und besorgniserregenden Entwicklungen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise zu erwähnen. Diese hat nicht nur die Familien und die Unternehmen in den Wirtschaftsnationen getroffen, wo sie ihren Ursprung hatte und eine Situation geschaffen hat, in der viele – besonders unter den Jugendlichen – sich in ihrem Streben nach einer ungetrübten Zukunft orientierungslos und enttäuscht gefühlt haben, sondern sie hat sich auch auf das Leben in den Entwicklungsländern stark ausgewirkt. Wir dürfen uns nicht entmutigen lassen, sondern müssen mit neuen Formen des Engagements entschieden unseren Weg einschlagen. Die Krise kann und muss ein Ansporn sein, um über die menschliche Existenz und die Bedeutung ihrer ethischen Dimension nachzudenken, noch bevor man dies in Bezug auf die Mechanismen tut, die das Wirtschaftsleben steuern: nicht nur um zu versuchen, die individuellen Verluste oder die der nationalen Wirtschaften einzudämmen, sondern um neue Regeln für uns aufzustellen, die allen die Möglichkeit garantieren, ein Leben in Würde zu führen und ihre Fähigkeiten zum Wohl der ganzen Gemeinschaft zur Entfaltung zu bringen.

Die Krise und junge Menschen

Ich möchte nochmals darauf zurückkommen, dass die Auswirkungen der derzeitigen unsicheren Lage vor allem die jungen Menschen treffen. Ihrer Notlage entsprangen die Unruhen, die in den letzten Monaten verschiedene Regionen teilweise hart getroffen haben. Ich beziehe mich vor allem auf Nordafrika und den Nahen Osten, wo die Jugendlichen, die unter anderem unter Armut und Arbeitslosigkeit leiden und das Fehlen von sicheren Perspektiven fürchten, etwas in Gang gebracht haben, das zu einer breiten Bewegung geworden ist, die Reformen fordert sowie eine aktivere Teilhabe am politischen und gesellschaftlichen Leben. Gegenwärtig ist es schwierig, eine endgültige Bilanz der jüngsten Ereignisse zu ziehen und deren Folgen für das Gleichgewicht in der Region ganz zu verstehen. Der anfängliche Optimismus ist jedoch der Erkenntnis der Schwierigkeiten dieser Zeit des Übergangs und des Wandels gewichen, und es scheint mir offensichtlich zu sein, dass die angemessene Weise, den begonnenen Weg fortzusetzen, über die Anerkennung der unveräußerlichen Würde jeder menschlichen Person und ihrer Grundrechte führt. Die Achtung der menschlichen Person muss im Mittelpunkt der Institutionen und Gesetze stehen, sie muss zur Beendigung jeglicher Gewalt führen und der Gefahr vorbeugen, dass sich die den Forderungen der Bürger geschuldete Aufmerksamkeit und die notwendige gesellschaftliche Solidarität in bloße Instrumente des Machterhalts oder der Machtergreifung verwandeln. Ich lade die internationale Gemeinschaft ein, mit den Beteiligten des derzeitigen Prozesses einen Dialog zu führen – unter Respekt vor den Völkern und im Bewusstsein, dass der Aufbau von stabilen und versöhnten Gesellschaften, die sich jeder ungerechten Diskriminierung vor allem religiöser Natur entgegenstellen, eine größere und weiterreichende Perspektive darstellt als der Blick auf Wahltermine.

Nordafrika und naher Osten

Ich empfinde große Sorge um die Bevölkerungen jener Länder, in denen die Spannungen und die Gewalt andauern, insbesondere in Syrien, für das ich auf ein schnelles Ende des Blutvergießens hoffe und auf den Beginn eines fruchtbaren Dialogs zwischen den politisch Beteiligten, der von der Präsenz unabhängiger Beobachter unterstützt wird. Im Heiligen Land, wo die Spannungen zwischen Palästinensern und Israelis Auswirkungen auf das Gleichgewicht im ganzen Nahen Osten haben, müssen die Verantwortlichen beider Völker mutige und weitsichtige Entscheidungen zugunsten des Friedens treffen. Ich habe mit Freude vernommen, dass infolge einer Initiative des Königreichs Jordanien der Dialog wieder aufgenommen wurde. Ich hoffe darauf, dass er fortgesetzt wird, damit man zu einem dauerhaften Frieden gelangt, der das Recht beider Völker garantiert, in souveränen Staaten und innerhalb von sicheren und unter Achtung der Rechte aller Beteiligten international anerkannten Grenzen in Sicherheit zu leben. Die internationale Gemeinschaft muss ihrerseits ihre eigene Gestaltungskraft und Initiativen zur Unterstützung dieses Friedensprozesses intensivieren. Mit großer Aufmerksamkeit verfolge ich auch die Entwicklungen im Irak und bedauere die Anschläge, die erst kürzlich zahlreiche Menschenleben gefordert haben. Ich ermutige seine Verantwortungsträger, mit Entschiedenheit den Weg der vollen nationalen Aussöhnung fortzusetzen.

Die Erziehung der Jugend

Der selige Johannes Paul II. erinnerte daran, dass der „Weg des Friedens zugleich der Weg der Jugend ist“[1], denn die jungen Menschen sind „die Jugend der Völker und Gesellschaften, die Jugend der Familien und der ganzen Menschheit“[2]. Die Jugendlichen spornen uns also dazu an, ihre Forderungen nach Wahrheit, Gerechtigkeit und Frieden ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Daher habe ich ihnen die jährliche Botschaft zur Feier des Weltfriedenstages gewidmet, die den Titel trägt: Die jungen Menschen zur Gerechtigkeit und zum Frieden erziehen. Die Erziehung ist ein Schlüsselthema für alle Generationen, denn von ihr hängt sowohl die gesunde Entwicklung jeder Person ab als auch die Zukunft der ganzen Gesellschaft. Deshalb stellt sie in einer schwierigen und heiklen Zeit eine Aufgabe von höchster Wichtigkeit dar.

Ehe und Familie

Außer einem klaren Ziel wie dem, die Jugendlichen zu einer vollen Kenntnis der Realität und damit der Wahrheit zu führen, braucht die Erziehung auch Räume. Unter diesen steht die auf die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau gegründete Familie an erster Stelle. Es handelt sich dabei nicht um eine bloße gesellschaftliche Konvention, sondern um die Grundzelle der ganzen Gesellschaft. Folglich bedroht eine Politik, welche die Familie gefährdet, die Würde des Menschen und die Zukunft der Menschheit selbst. Der familiäre Rahmen ist grundlegend auf dem Erziehungsweg und für die Entwicklung der Individuen und der Staaten; demnach ist eine Politik notwendig, die den Wert der Familie betont und den gesellschaftlichen Zusammenhalt und den Dialog unterstützt. Die Familie ist der Ort, an dem man sich der Welt und dem Leben öffnet, und, wie ich anlässlich meiner Reise nach Kroatien gesagt habe, „das Offensein für das Leben ist ein Zeichen für das Offensein gegenüber der Zukunft“[3].

PID

In diesem Zusammenhang des Offenseins für das Leben nehme ich mit Genugtuung das kürzlich erfolgte Urteil des Gerichtshofes der Europäischen Union zur Kenntnis, das die Patentierung von Verfahren verbietet, bei denen menschliche embryonale Stammzellen verwendet werden, wie auch den Beschluss der Parlamentarischen Versammlung des Europarats, der die pränatale Selektion aufgrund des Geschlechts verurteilt.

Abtreibung

Generell bin ich, vor allem mit Blick auf die westliche Welt, davon überzeugt, dass Gesetzesmaßnahmen, welche die Abtreibung aus persönlichen Motiven der Nützlichkeit oder aus zweifelhaften medizinischen Gründen nicht nur erlauben, sondern zuweilen sogar fördern, der Erziehung der Jugendlichen und damit der Zukunft der Menschheit entgegenstehen.

Zur Rolle der Bildungseinrichtungen

Wenn wir unsere Überlegungen fortsetzen, sehen wir, dass eine ebenso wesentliche Rolle für die Entwicklung der Person den Erziehungs- und Bildungseinrichtungen zukommt: Sie sind die ersten Instanzen, die mit der Familie zusammenarbeiten, und haben Mühe, ihre Aufgabe zu erfüllen, wenn hinsichtlich der Ziele eine Übereinstimmung mit der Wirklichkeit der Familie fehlt. Es ist notwendig, eine Bildungspolitik umzusetzen, dass die Schulbildung allen offensteht und über die Förderung der kognitiven Entwicklung der Person hinaus für ein harmonisches Heranreifen der Persönlichkeit Sorge trägt, einschließlich ihrer Offenheit für die Transzendenz. Die katholische Kirche war im Bereich der schulischen und akademischen Einrichtungen immer besonders tätig und leistete so an der Seite der staatlichen Institutionen eine Arbeit, die sehr geschätzt wurde. Ich hoffe daher, dass dieser Beitrag auch in den nationalen Gesetzgebungen Anerkennung und Förderung erfährt.

Zur Religionsfreiheit und Christenverfolgung

Aus dieser Sicht ist sehr gut verständlich, dass eine wirksame Erziehungsarbeit ebenso die Achtung der Religionsfreiheit erfordert. Diese kennzeichnet eine individuelle wie auch eine gemeinschaftliche und institutionelle Dimension. Es handelt sich um das erste Menschenrecht, weil sie Ausdruck der grundlegendsten Wirklichkeit des Menschen ist. Allzu häufig wird dieses Recht aus verschiedenen Gründen weiterhin eingeschränkt oder verhöhnt. Ich kann dieses Thema nicht ansprechen, ohne zunächst des pakistanischen Ministers Shahbaz Bhatti zu gedenken, dessen unermüdlicher Kampf für die Rechte der Minderheiten durch seinen tragischen Tod ein Ende gefunden hat. Es handelt sich hier leider nicht um einen Einzelfall. In zahlreichen Ländern werden die Christen ihrer Grundrechte beraubt und aus dem öffentlichen Leben ausgegrenzt; in anderen Ländern erleiden sie gewaltsame Angriffe auf ihre Kirchen und Wohnungen. Manchmal sind sie aufgrund der anhaltenden Spannungen und einer Politik, die sie häufig in die Rolle von untergeordneten Zuschauern des nationalen Lebens verbannt, gezwungen, die Länder zu verlassen, zu deren Aufbau sie beigetragen haben. In anderen Teilen der Welt ist eine Politik anzutreffen, die darauf abzielt, die Rolle der Religion im gesellschaftlichen Leben an den Rand zu drängen, als wäre sie Ursache der Intoleranz und nicht vielmehr ein schätzenswerter Beitrag für die Erziehung zur Achtung der Menschenwürde, zur Gerechtigkeit und zum Frieden.

Religiöser Terrorismus

Der religiös motivierte Terrorismus hat auch im vergangenen Jahr zahlreiche Opfer hinweggerafft, vor allem in Asien und Afrika, und daher müssen die religiösen Verantwortungsträger, wie ich in Assisi in Erinnerung gerufen habe, mit Nachdruck und Entschiedenheit wiederholen: „Dies ist nicht das wahre Wesen der Religion. Es ist ihre Entstellung und trägt zu ihrer Zerstörung bei.“[4] Religion darf nicht als Vorwand benutzt werden, um die Normen der Gerechtigkeit und des Rechts um des angestrebten „Gutes“ willen beiseite zu schieben. In dieser Hinsicht erinnere ich mit Stolz daran, wie ich es in meinem Heimatland getan habe, dass für die Väter des deutschen Grundgesetzes das christliche Menschenbild die wahre Inspirationsquelle war, wie es das im übrigen auch für die Gründerväter des geeinten Europas war. Ich möchte auch einige ermutigende Zeichen im Bereich der Religionsfreiheit erwähnen. Ich beziehe mich auf die Gesetzesänderung, durch welche die öffentliche Rechtspersönlichkeit der religiösen Minderheiten in Georgien anerkannt wurde; ich denke auch an das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zugunsten der Anbringung von Kreuzen in italienischen Schulzimmern.

Italien

Und gerade zu Italien möchte ich zum Abschluss des 150jährigen Jubiläums seiner politischen Einigung einen besonderen Gedanken sagen. Die Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und dem italienischen Staat haben nach der Einigung schwierige Augenblicke erlebt. Im Lauf der Zeit jedoch haben die Eintracht und der gegenseitige Wille zur Zusammenarbeit obsiegt, um – jeder in seinem eigenen Bereich – das Gemeinwohl zu fördern. Ich hoffe darauf, dass Italien weiterhin eine ausgewogene Beziehung zwischen Kirche und Staat fördert und so ein Vorbild sein möge, auf das sich andere Nationen mit Respekt und Interesse beziehen können.

Afrika

Es ist von grundlegender Wichtigkeit, dass auf dem afrikanischen Kontinent, den ich kürzlich anläßlich meiner Reise nach Benin erneut besucht habe, die Zusammenarbeit zwischen den christlichen Gemeinschaften und den Regierungen dazu beiträgt, einen Weg der Gerechtigkeit, des Friedens und der Versöhnung zu beschreiten, wo die Mitglieder aller Ethnien und Religionen geachtet werden. Es ist schmerzlich festzustellen, dass in verschiedenen Ländern dieses Kontinents dieses Ziel noch in weiter Ferne liegt. Ich denke insbesondere an das Wiederausbrechen der Gewalt in Nigeria, woran die Anschläge auf mehrere Kirchen in der Weihnachtszeit erinnert haben, an die Folgen des Bürgerkrieges in der Elfenbeinküste, an die anhaltende Instabilität in der Region der großen Seen und an die humanitäre Notlage in den Ländern am Horn von Afrika. Einmal mehr fordere ich die internationale Gemeinschaft dazu auf, rasch zu helfen, eine Lösung für die Krise zu finden, die seit Jahren schon in Somalia andauert.

Achtung der Schöpfung

Schließlich liegt es mir am Herzen zu unterstreichen, dass eine richtig verstandene Erziehung die Achtung der Schöpfung nur unterstützen kann. Unmöglich kann man die schweren Naturkatastrophen, die 2011 verschiedene Regionen Südostasiens getroffen haben, und die ökologischen Katastrophen wie die des Atomkraftwerks von Fukushima in Japan vergessen. Die Bewahrung der Umwelt, die Synergie zwischen dem Kampf gegen die Armut und dem Kampf gegen den Klimawandel stellen wichtige Bereiche für die Förderung der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen dar. Deshalb hoffe ich darauf, dass die internationale Gemeinschaft – im Anschluss an die XVII. Sitzung der Vertragsstaatenkonferenz der UN-Klimarahmenkonvention, die vor kurzem in Durban zu Ende gegangen ist – sich als echte „Familie der Nationen“ und daher mit einem hohen Sinn für Solidarität und Verantwortungsgefühl gegenüber den gegenwärtigen und zukünftigen Generationen auf die UN-Konferenz über die nachhaltige Entwicklung („Rio+20“) vorbereitet.

Exzellenzen, sehr geehrte Damen und Herren!

Die Geburt des Friedensfürsten lehrt uns, dass das Leben nicht im Nichts endet, dass seine Bestimmung nicht die Verweslichkeit ist, sondern die Unsterblichkeit. Christus ist gekommen, damit die Menschen das Leben haben und es in Fülle haben (vgl. Joh 10,10). „Erst wenn Zukunft als positive Realität gewiss ist, wird auch die Gegenwart lebbar.“[5] Beseelt von der Gewissheit des Glaubens wird der Heilige Stuhl weiterhin seinen Beitrag für die internationalen Gemeinschaft leisten, gemäß der zweifachen Absicht, die das Zweite Vatikanische Konzil – dessen 50. Jahrestag in dieses Jahr fällt – klar beschrieben hat: die hohe Berufung des Menschen und das Vorhandensein eines göttlichen Samens in ihm zu verkünden sowie der Menschheit die aufrichtige Mitarbeit zur Errichtung jener brüderlichen Gemeinschaft aller anzubieten, die dieser Berufung entspricht.[6] In diesem Sinn bringe ich Ihnen, Ihren Familienangehörigen und Ihren Mitarbeitern erneut meine herzlichsten Wünsche für das neue Jahr zum Ausdruck.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

[1] Johannes Paul II., Apostolisches Schreiben Dilecti amici, 31. März 1985, 15.

[2] Ebd., 1.

[3] Predigt in der heiligen Messe anlässlich des Nationalen Familientags der kroatischen Katholiken, Zagreb, 5. Juni 2011.

[4] Ansprache zum Tag der Reflexion, des Dialogs und des Gebets für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt, Assisi, 27. Oktober 2011.

[5] Enzyklika Spe salvi, Nr. 2.

[6] Vgl. Gaudium et spes, 3.9.1.2012 15:07:41

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Foodwatch: Spekulation mit Nahrungsmitteln stoppen! Wie Finanzjongleure die Preise in die Höhe treiben

Hallo und guten Tag, Herr Staratschek,
18.10.2011

es ist ein unmoralisches Spiel mit einigen wenigen Gewinnern – und vielen Verlierern: Investmentbanken spekulieren an den Börsen weltweit mit Agrar-Rohstoffen und treiben damit die Preise für Nahrungsmittel in die Höhe. Was für Spekulanten und Banken ein lukratives Geschäft ist, hat vor allem für die Menschen in den ärmsten Ländern der Welt verheerende Folgen: Die steigenden Preise verursachen zusätzlichen Hunger. Spekulanten machen sich damit mitschuldig an der beschämenden Hungerkrise.

Das alles geschieht auch mit dem Geld, das wir in Pensionsfonds und Lebensversicherungen stecken oder an gemeinnützige Stiftungen spenden. Versicherungen, Stiftungsverwalter und Banken wetten damit auf die Preise für Nahrungsmittel wie Mais oder Weizen. Dick im Geschäft: die Deutsche Bank, eine der größten Investmentbanken der Welt.
foodwatch fordert: Schluss damit! Die einflussreiche Bank soll mit gutem Beispiel vorangehen und aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln aussteigen. Machen Sie daher jetzt Druck: Schreiben Sie direkt an Josef Ackermann, Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank, und fordern Sie ihn jetzt auf, die unmoralische Zockerei mit Lebensmitteln zu beenden:
www.haende-weg-vom-acker-mann.de
Die Spekulation mit Agrar-Rohstoffen liegt voll im Trend. Kapitalanleger investieren Milliarden in die von den Investmentbanken und Hedgefonds aufgelegten Papiere für Wetten mit Rohstoffen. In dem ausführlichen Report „Die Hungermacher“ hat foodwatch die Auswirkungen dieser globalen Rohstoffspekulation untersucht. Das Ergebnis: Die weitgehend unregulierte Zockerei führt zu enormen Preissteigerungen. Vor allem die Menschen in Entwicklungsländern, die bis zu 80 Prozent ihres Einkommens für Essen ausgeben müssen, leiden darunter. Jede Verteuerung bei Nahrungsmitteln ist für sie eine existenzielle Bedrohung. Allein im vergangenen Jahr wurden durch die Preissteigerungen bei Nahrungsmitteln 40 Millionen Menschen zusätzlich zu Hunger und absoluter Armut verdammt.
Und die Preiswetten haben völlig überhandgenommen: An einzelnen Börsentagen werden hochspekulative Verträge über das Volumen einer gesamten Jahresernte gehandelt.
Die Politik sieht dem Treiben im globalen Rohstoff-Kasino bisher weitgehend tatenlos zu. Die Lobby der Finanzindustrie wehrt sich erfolgreich gegen eine schärfere Regulierung ihrer Spekulationsgeschäfte. foodwatch fordert die Politik auf, dem unregulierten Treiben auf den Finanzmärkten ein Ende zu setzen.
Gleichzeitig wollen wir Druck auf die Finanzindustrie machen. Josef Ackermann ist nicht nur Chef der Deutschen Bank, sondern als Präsident des Weltbankenverbandes IIF auch der mächtigste Lobbyist der Weltfinanzindustrie. Wir fordern Herrn Ackermann auf, ein wichtiges Zeichen zu setzen und die Spekulation mit Nahrungsmitteln zu beenden. Schreiben auch Sie jetzt direkt an Josef Ackermann:
www.haende-weg-vom-acker-mann.de
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Ihr foodwatch-Team
PS: Je mehr Menschen hinter foodwatch stehen, umso kraftvoller können wir unsere Forderungen in die Öffentlichkeit bringen. Unsere Kampagnenarbeit ist nur möglich mit Ihrer Hilfe – bitte unterstützen Sie uns und werden Sie Fördermitglied:
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Freitag, 29. Juli 2011

Der Aufstand des Gewissens. Jean Zieglers nicht gehaltene Rede zur Eröffnung der Salzburger Festspiele

Der Schweizer Soziologe und Globalisierungskritiker Jean Ziegler sollte die Eröffnungsrede bei den morgen beginnenden Salzburger Festspielen halten. Kurz nach seiner Einladung durch das Land Salzburg wurde er jedoch wieder ausgeladen wegen seiner angeblich engen Beziehung zu Muammar al-Gaddafi. Elfriede Jelinek, Peter Turrini und Michael Scharang solidarisierten sich mit dem Schweizer Intellektuellen. Ziegler bezeichnete Vorwürfe, er sei Gaddafi verbunden und habe einen Menschenrechtspreis von diesem erhalten, als Lüge und Diffamierung. Er vermutet Schweizer Großsponsoren der Festspiele wie etwa Nestlé und Crédit Suisse hinter der Absage. Wir drucken die nicht-gehaltene Rede. Die gehaltene wird morgen aus dem Mund von Joachim Gauck kommen.

Samstag, 9. Juli 2011

Geschäfte mit der und um die Abtreibung

Vortrag mit Alexandra Maria Linder, Mitglied der Aktion Lebensrecht für Alle (ALFA e.V.)
Frau Linder liefert Informationen rund um ein Themengebiet, dass sich viele nicht anzusprechen trauen. Ich gebe hier allen die Chance, sich mit diesem Thema auseinandersetzen.




Montag, 20. Juni 2011

Psalm 58: Ein Ständchen für die Pastorentochter Angela Merkel und die CDU/CSU

Wie nun ihr Herren seid ihr Stumm, dass ihr kein Recht könnt sprechen - ein sehr schönes und leider wahres Lied.  Ich habe es schon in mancher Kirche gesungen und vor einer CDU- Veranstaltung. Erstmals habe ich es auf einer Ostertagung auf der Burg Rothenfels gesungen und kennen gelernt.
Wäre schön, wenn die CDU solche Weherufe aus der christlich- jüdischen Tradition ernst nähme und sich erneuerte: Konzernspenden an Parteien und Politiker verbieten, Politiker raus aus Aufsichtsräten, mehr Beteiligung und Mitwirkung und Transparenz für alle an und in der Politik.......

Psalm 58 - Vertonung von Heinrich Schütz (1585- 1672)

(7.2.17: Das Video hier scheint es nicht mehr zu geben. Ich hatte dies jedoch verbreitet und vermute, dass ich dieses Lied so populär gemacht und habe und u.a. zu den Gegnern von Stuttgart 21 getragen habe, wo dies bald nach meiner Veröffentlichung hier öfters gesungen wurde. Hier ein Link zu einer jüngeren Aufnahme:  https://www.youtube.com/watch?v=lmS0mZ3OrSg
Weitere Fassungen: 
https://www.youtube.com/results?search_query=wie+nun+ihr+herren+seid+ihr+stumm+ )






Samstag, 18. Juni 2011

Landshuter Atomdemo vom 28.5.11 mit Grünen, ÖDP, Linke, Freie Wähler

Im Politikerblock wurden fünf Politikern je eine Frage gestellt, die diese dann in drei Minuten beantworteten sollten. Von Moderator Armin Reiseck wurden Dr.Thomas Keyßner (Grünen), Michael Adam (SPD), Urban Mangold (ÖDP), Mario Simeunovic (Linke) und Johann Weinzierl (Freie Wähler) zu verschiedenen atompolitischen Themengebieten befragt. Mehr: http://www.kraftzeitung.de/