NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen

NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen
RKI-Files zeigen, die Welt wurde aus reiner Willkür ohne Evidenz syn-corona-isiert. Es drohen neue Verträge und Regeln, mit denen alles noch schlimmer als erlebt wiederholt werden kann. Der durch eine "Verzehrstudie" spätestens seit 2007 der Bundesregierung bestätigt vorliegende pandemische Vitamin D-Mangel interessiert nicht mal Grüne und Linke, aber neuartige, gentechnische Injektionen werden seit 2020 von CDU, CSU, SPD, FDP, Grünen und Linken unterstützt. Unmengen an Geld wurden sinnlos verschwendet und den Menschen Schaden zugefügt. Vieles zum Thema finden Sie bei Gloria.tv: https://gloria.tv/Felix%20Staratschek . Nur wenn viele zur NRW-Landtagswahl sonstige Parteien wählen kann der Protest fruchten. Nur wenn Sie das mit allen Bekannten besprechen und digital dafür werben, kann dies eine Massenbewegung werden. Nur wer gültig eine "Die Basis" für seinen konstruktiven Protest wählt, kann sagen, dass er keinen Anteil an dem hat, was in Landtagen und Bundestag anstellen. Wahlenthaltung und ungültige Stimmen lassen die Mächtigen alleine durch ihre eigenen gültigen Stimmen weiter agieren. Nur gültige Stimmen können diese entmachten, so dass wir es bei jeder Wahl erneut versuchen müssen und unsere Stimme gültig einsetzen. Informieren Sie sich über Die Basis https://diebasis-partei.de/ Denn mit einer Stimme für CDU, CSU, SPD, FDP, Linken, AfD und Grünen, der Wahlenthaltung oder ungültigen Stimmen haben wir alle verloren, weil das dazu dient, das die Kräfte weiter agieren, die unser Land mit Panik überziehen und den Aufbau eines menschlichen Gesundheitswesen unterlassen. Weitere Infoseiten zu Corona sind unter Videos von mir auf Bitchute verlinkt. https://www.bitchute.com/channel/jpgOUrDd3rzd/ Bitte Bild mit rechter Maustaste anklicken und neues Fenster öffnen.
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Samstag, 29. August 2026

Radevormwald: Drohendes Aus für Draisinen ist ein Politikversagen

Betrifft:

 https://rp-online.de/nrw/staedte/radevormwald/radevormwald-gibt-es-noch-hoffnung-fuer-die-draisinen_aid-153124845


Der Bericht in den Rader Zeitungen (Morgenpost vom 14.8.26) zum mögliche endgültigen Aus der Draisinenfahrten hat mich nach der Rückkehr aus dem Urlaub entsetzt. Ich habe vor einiger Zeit über Abgeordnetenwatch und per Mail mich an Politiker gewandt und auf die Problematik hingewiesen. 


Die Regeln, die dazu führen dass Draisinen und Museumsbahn sich ausschließen sind politisch gemacht und können jederzeit politisch geändert werden. 


Sowohl die Draisinen als auch der Zugverkehr werden durch ehrenamtliche Arbeit ermöglicht, die  alle Politiker in Sonntagsreden loben und fördern wollen. Kommt es jedoch zum Schwur, entpuppen sich allem Anschein nach alle diese schönen Wahlkampfreden als leere Floskeln. 


Ein Sicherheitskonzept für einen Mischverkehr ist einfach und Museumszug und Draisinen könnten zusammen dazu beitragen die Einnahmen zu erwirtschaften, die Gleisinfrastruktur für die Zukunft zu erhalten. Da Züge schneller als Draisinen sind kann der Zug den Draisinen voraus fahren. In die Gegenrichtung darf der Zug erst fahren, wenn alle Draisinen da sind. In Frankreich klappt das beim Train d'Ardeche. 


So könnte der Museumszug die Draisinen nach Dahlhausen ziehen und dann bis Wilhelmstal schieben, dann fährt der Zug nach Oberbarmen. Die letzte Draisine bekommt den Freigabestab für die Zug-Rückfahrt nach Dahlhausen, ein Verfahren dass früher bei vielen Straßenbahnen üblich war. Der Zug darf von Beyenburg erst wieder bis Dahlhausen fahren, wenn die Draisine mit dem Stab da ist. Der Zug kann dann die Draisinen wieder nach Wilhelmstal bringen. 


Die Politiker müssen endlich die Kontakte in den Parteien nutzen Druck auf die Verkehrsminister in Bund und Land auszuüben zusammen mit den Betroffenen ein Regelwerk zu erstellen, wie auf Strecken mit nur einem historischen Pendelzug auch Draisinenverkehr möglich ist. Denkbar ist eine kurzfristige Sondergenehmigung für Draisinen solange die Museumszüge nur von Oberbarmen nach Beyenburg pendeln müsste es doch möglich sein von Beyenburg nach Wilhelmstal Draisinen verkehren zu lassen. Ebenso müssten getrennte Fahrtage kurzfristig möglich sein, dass man an Samstagen Draisinen fährt und an Sonntagen Züge. Und es muss jederzeit möglich sein, die Strecke für Züge zu sperren, damit Draisinen fahren können. Denn Reisegruppen könnten auch in der Woche Draisinen buchen, während Museumszüge in der Regel am Wochenende fahren. Es ist jetzt höchste Zeit, dass die Politiker, die das Ehrenamt so loben, ihre Worte endlich in Taten umsetzen.  


 

Mittwoch, 1. April 2026

Geschlechtergerechtigkeit: Radevormwald bekommt neuen Ortsteil "Fraubeck"

 Bei der Debatte um das Gender-.Mainstreaming will die Stadt Radevormwald nicht tatenlos bleiben. Eine Untersuchung der Ortsnamen der Stadt hat ergeben, dass diese überwiegend mit dem männlichen Geschlecht konnotiert werden. Ganz eklatant ist es wenn man die B 229 von Remscheid oder Wuppertal kommend nach Radevormwald reinfährt, der erste Ortsteil heißt Herbeck, gesprochen "Herr Beck". Diese männliche Dominanz sei nicht mehr zeitgemäß befindet der Ausschuss für Gleichstellung und Gender-Gerechtigkeit und hat jetzt, da die AfD in diesen Ausschuss keine Mitglieder entsandt hat, mit allen Stimmen beschlossen, dass wir das ändern müssen. Den Anfang soll das Neubaugebiet neben der Hofschaft Karthausen machen. Dieses Gebiet soll künftig Fraubeck heißen, womit hier zusammen mit Herbeck erstmals bei Ortsnamen in einem Bereich von Radevormwald Geschlechterparität hergestellt wird. Auch an der Kreuzung sollen große Wegweiser künftig anzeigen, dass man von Remscheid kommend geradeaus nach Herbeck fährt und wenn man rechts abbiegt nach Fraubeck gelangt. Dem Anfang sollen weitere Ortsteile folgen, denn den männlich konnotierten Ortschaften Im Hagen, Karlshöh, Grafweg und dem Bereich Hermannshagen können bisher fast keine weiblich konnotierten Ortsteile entgegen gestellt werden. Einzig Heide kann weiblich gelesen werden. Dort soll im Ortsschild eine Goldmedaille der Olympiade von 1972 an die gleichnamige Sportlerin aus Radevormwald erinnern  Desweiteren sollen neutrale Ortsteile künftig in weiblich konnotierte Ortsnamen umgenannt werden. So soll das Neubaugebiet Wasserturmstraße künftig Sophienhöhe heißen, die Südstadt Kassandrahausen, und die Wupperorte Dahliahausen und Dahlia-Au. Kritische Stimmen warnten, dies werde Proteste auslösen. Aber dem konntern die Mitglieder des Ausschusses für Gleichstellung und Gendergerechtigkeit, dass sich auch antifeministische Minderheiten mit demokratischen Mehrheitsbeschlüssen abfinden müssen. Für viele wird dies nach einer Umgewöhnungsphase so normal werden wie der Sicherheitsgurt und die jährliche Spritze gegen Corona. Ein Bürgerantrag fordert schon zweisprachige Ortsschilder, die sowohl historische Sprache als auch gendergerechte Sprache enthalten. So könne Neues mit Altem verbunden werden und niemand müsste auf was verzichten.


Bleibt noch eine Frage, seit wann ist das geplant? Denn es gab gegen des Neubaugebiet Karthausen formell Widerstände von der AL und den Grünen. Wenn aber die AL mit Anträgen gegen die Baugebiete 2 und 3 die Neubauzone einschränken wollten, lehnten die Grünen diese AL-Anträge ab oder enthielten sich, weil die nur gegen alles stimmen wollten. Oder war dies strategisches Handeln und sind die Grünen mit der feministischen  Namensgebung "Fraubeck" geködert worden dieses Neubaugebiet nicht zu verhindern? Es scheint so, dass Bürgermeister Mans das nicht mitmachen wollte. Ist das der wahre Grund warum SPD und Grüne davon abrieten, ihn zu wählen, werden sich da viele fragen.



  

Mittwoch, 21. Januar 2026

Frage auf Abgeordnetenwatch wegen Draisinen und Zug-Sonderfahrten 12.2.26 auf Wuppertalbahn

Von Felix Staratschek 
 
Beim Neujahrsempfang der Wupperschiene ( https://www.wupperschiene.eu ) wurde dargelegt, dass die Behörden bei Zugverkehr keine Draisinen auf der Strecke erlauben. Die Eisenbahnfreunde würden gerne ein Konzept erstellen, wie beides auf der Strecke möglich ist, entweder durch getrennte Fahrtage oder durch ein Sicherheitskonzept, dass die Begegnung von Draisinen und Zug auf der Strecke ausschließt. Da in der EU in Frankreich es mit dem Train d' Ardeche ein Beispiel gibt, wo eine Strecke von Zügen und Draisinen genutzt wird und beide Angebote sogar kooperieren, habe ich mich an die Politiker in Bund und Land gewandt, die bei Abgeordnetenbwatch für die Postleitzahlen von Wuppertal Beyenburg und Radevormwald genannt werden. Ich hoffe die Politik nimmt das zum Anlass dafür zu sorgen, das eine Regelung gefunden wird, die die Attraktionen Museumsbahn und Draisinenfahrten für die Region erhält. Beides trägt zum Erhalt der Infrastruktur im Tal der Wupper bei, ein Nutzen für die Region, den die Politik nicht bezahlen kann. Aber dann sollte man den ehrenamtlich Aktiven Bahnfreunden und Draisnen-Führern helfen, dass die Strecke den maximalen Nutzen für unsere Region bieten kann.  
 
Politiker der Plz. 42477:
Politiker der Plz 42399: 
Jeder kann sich unter der Frage für eine Antwort eintragen lassen oder eigene Fragen an die Politiker richten. 
 
Werden Sie sich dafür einsetzen, dass es einen Mischverkehr von Draisinen und Museumsbahnen geben kann? Werden Sie mit betroffenen Reden um eine Lösung zu finden und ehrenamt. Engagement wertschätzen?

Der Verein https://www.wupperschiene.eu reaktiviert die Wuppertalbahn um dort an einigen Tagen mit historischen Fahrzeugen zu fahren. Seit Jahren nutzt ein Draisinenverein die Strecke, aber mit der Genehmigung der Zugfahrten wurde von den zuständigen Behörden der Einsatz der Draisinen pauschal untersagt.
Das es anders geht zeigt der Train Ardeche in Frankreich, dort fährt der Zug den Draisinen voraus, so dass es nicht zu einer Kollision kommen kann.
https://youtu.be/UB-QBaFTD2Q?si=eL9i1lgWzweLmP15
Außerdem kann man getrennte Fahrtage festlegen so dass sich in diesem Fall Draisinen und Zug nie gleichzeitig auf der Strecke befinden. Bei Mischbetrieb sind Regeln denkbar die verhindern dass Zug und Draisinen aufeinander zu fahren. So könnte die letzte Draisine eine Sicherheitsperson dabei haben, die immer als letzte fährt und die nach Ankunft am Ziel die Strecke für den Zug frei gibt. Ein Zug der den Draisinen vorausfährt kann gar nicht mit den Draisinen kollidieren. Schaffen Sie Regeln?



Anbei mein Hinweis auf die Zug-Sonderfahrten und Fahrplan nach Beyenburg am Sonntag den 1. Februar 2026:
oder
 
Laden Sie sich das Foto herunter verbreiten Sie es weiter.
Herzliche Einladung bei beiden Seiten mein Profil anzuklicken um sich weitere Beiträge anzusehen. Ich folge gerne zurück wenn jemand auf X oder GETTR ist. 


Freitag, 29. August 2025

Presseerklärung der AL zum Wahlkampfthema von SPD und CDU: Wülfingnutzung



Ergänzung 31.8.25: Zum im Video und der AL-PM gemachten Aussagen gibt es Widerspruch aus der SPD, die Vitamin B in Zusammenhang mit dem Wülfingdebatten zurück weist. https://rp-online.de/nrw/staedte/radevormwald/radevormwald-spd-fraktionschef-weist-al-vorwuerfe-zurueck_aid-133302959

Verfolgt man den derzeitigen Wahlkampf in Radevormwald könnte man zu dem Schluss kommen,

dass Radevormwald eine überaus glückliche Stadt ist, denn – angeführt von der SPD streiten vor allem die großen Parteien darum, wie viele zusätzliche Subventionen wir in den nächsten Jahren im Wülfing-Komplex versenken wollen. Gibt es keine ernsthaften Probleme in Radevormwald? Scheinbar nicht!

In den vergangenen zwei Jahren haben CDU und SPD immer wieder neue Ideen für die Nutzung des Wülfing-Geländes entwickelt: Die CDU präferierte einen Co-Working-Space (gemeinsam genutzte Büroflächen) an diesem Ort zu errichten, der verkehrlich kaum angebunden ist. Die SPD will dort einen Ort der Kultur schaffen, wehrt sich aber gleichzeitig gegen die einzige Möglichkeit, kostengünstig Parkplätze vor Ort zu schaffen. Sie blockiert das Bemühen der Stadtplanung eine mögliche Fläche im ersten Schritt durch Fachplaner prüfen zu lassen. Außerdem hat das „Kulturkonzept“ den Nachteil, dass der Subventionsbedarf für das Gelände weiter steigt!

Der SPD-Fraktionsvorsitzende möchte im Verbund mit der CDU die Stadtverwaltung dazu bringen, auf fremden Grund einen Parkplatz für minimal 1,3 Mio. € zu errichten. Die Kosten könnten aber durchaus noch höher ausfallen. Diese angedachte Parkfläche liegt aber deutlich weiter entfernt vom Museumskomplex und für Museumsbesucher völlig verkehrsungünstig an der Wülfingstraße. Die Bauleistungen für die Errichtung dieser Parkfläche, die nach deutschem Recht ins Eigentum des Grundbesitzers übergeht, nützt vor allem dem Eigentümer dieses Grundstücks, weil sich diese Parkfläche neben einem Gebäudeteil befindet, die der Eigentümer des größten Teils des Wülfinggeländes gewerblich nutzen möchte. Den SPD-Fraktionsvorsitzenden und den Haupteigentümer von Wülfing verbindet ein langjähriges Mietverhältnis und wohl auch eine „politische Männerfreundschaft“. Dass sich bislang weder in der SPD-Fraktion noch in anderen Fraktionen – ausgenommen der AL-Fraktion – Widerstand gegen die Förderung von privaten Interessen mit Hilfe von städtischen Steuergeldern geregt hat, ist schlicht skandalös!

Dass der amtierende Bürgermeister diese Pläne nicht im Hinterzimmer abgesegnet hat, führte zu dem Zerwürfnis der SPD-Fraktionen mit dem Bürgermeister und hat letztlich zu der Blockadehaltung der mehrheitstragenden Fraktionen in den letzten Wochen geführt.

Wir appellieren an die WählerInnen, dem „Klüngel“ in Radevormwald Grenzen aufzuzeigen! Wir benötigen ein realistisches Nutzungskonzept, dass ohne den großen Griff in den Steuersack auskommt und Rücksicht nimmt auf die sehr schwierigen Verkehrsverhältnisse. Wir sind dem amtierenden Bürgermeister überaus dankbar, dass es ihm bislang gelungen ist, den Griff in die Steuerschatulle zu verhindern!

Petra Ebbinghaus Rolf Ebbinghaus
Vorsitzende der Wählergemeinschaft Fraktionsvorsitzender


  

Mittwoch, 12. Februar 2025

Leserbrief: Draisinen und Zugverkehr brauchen einander auf der Wuppertalbahn

 Es muss doch möglich sein Draisinen und Zugverkehr zu vereinbaren durch ein Konzept das Sicherheit garantiert. In Frankreich klappt das beim Train de l' Ardeche, der Zug verlässt den Bahnhof und fährt ins Tal voraus. Der Zug ist schneller als die Draisinen, die dann einige Zeit später hinterher fahren. Da kann eigentlich nichts passieren, außer dass der Zug wegen einem Defekt stehen bleibt und die Draisinen stoppen müssen, was die jederzeit können müssen. In die Gegenrichtung fahren die Draisinenfahrer im Zug und die Draisinen werden vom Zug zurück gezogen. https://www.youtube.com/watch?v=UB-QBaFTD2Q


Ich denke, die Museumsbahn wird zwingend die Draisinen brauchen als Fahrgastmagnet. Ich habe es leider in letzter Zeit nicht zu den Vereinstreffen geschafft, aber es hat mich gewundert, dass man den Draisinen-Betreiber nicht Zusagen unter Vorbehalt gegeben hat, was der Draisinenverein auch seinen Gästen vermitteln könnte: Wir planen die Fahrten und bekommen immer zu Monatsanfang für die nächsten 30 Tage die Freigabe, wenn noch keine Züge fahren können. Ich denke, jetzt muss mit den Aufsichtsbehörden geredet werden und denen ein Konzept vorgelegt werden wie Zugverkehr und Draisinenfahrten sicher auf auf der gleichen Strecke möglich sind. Bei nur einem Zug kann man klar regeln in welcher Reihenfolge wer fahren kann, so dass es unmöglich ist, dass es Kollisionen gibt. Möglich sind die im Prinzip immer, an jedem Bahnübergang wo Autos quer fahren, aber das führt ja auch nicht zum Verbot der Draisinenfahrten. Gegebenenfalls muss die Politik aktiv werden und in die Betriebsregeln für Museumsbahnen den Mischbetrieb Draisnenfahrten/Zugverkehr grundsätzlich zulassen, wenn ein sicheres Konzept vorgelegt wird. Man kann dazu akut auch die Bundestagskandidaten auf abgeordnetenwatch.de befragen sowie die regionalen MdL. Die Draisinen bringen immer neue Fahrgäste, die nötig sind, da auch Freunde des Museumsverkehrs nicht ständig mit dem Zug fahren werden und mit dem Deutschlandticket preiswerter Busverkehr parallel läuft.

Es bräuchte eine Aktion in Wilhelmstal ein Umsetzgleis zu bauen. Dafür müsste man die Bahnsteig schmaler machen. Dann könnten die Draisinen dort starten und vor dem Prellbock parken. Wobei bei PKW-Parkproblemen der Museumszug zum Zuge kommen könnte. Im Gesamtpreis könnte ein Tagesticket für den Museumszug enthalten sein, so dass man auch per Zug zum Draisinen-Standort fahren kann. Der wäre ideal in Wilhelmstal. Wenn es gelingt mit dem VRS zu kooperieren, könnte man auch die Nutzung der Buslinien integrieren, ähnlich wie bei vielen Eintrittskarten.

Abs.  
Felix Staratschek
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald

Die historische Diesellok V 60 des Vereins Wupperschiene
vor einem Schotterzug. 

  

Dienstag, 15. Oktober 2024

Busverkehr und Baustellen: Warum muss Baulastträger keinen Ersatzverkehr stellen?

 Wer den ÖPNV nutzt, muss sich darauf verlassen können, dass ein Fahrplan immer gefahren wird, sofern nicht außergewöhnliche Ereignisse es nicht zulassen, schnell zu reagieren. Eine Baustelle wird lange geplant, da hat man genug Zeit zu prüfen, wie die sich auf den ÖPNV auswirkt und wie man das ÖPNV-Angebot trotz Baustelle aufrecht erhalten kann. 


So hängt seit kurzem  ein Hinweis an den Haltstellen, dass in Radevormwald Busse umgeleitet werden. Für die Betroffenen Fahrgäste in der Innenstadt ist es meist noch ein vertretbarer Aufwand, zu anderen Haltestellen zu laufen, im Einzelfall kann aber auch ein Problem sein, etwa für Senioren vom betreuten Wohnen neben dem Netto-Markt. 

Aber die Umleitung der Önkfelder Fahrten hängt einen ländlichen Raum total vom ÖPNV ab. In der Mitteilung heißt es: 

" + Sperrung der Mühlenstr. am Uelfebad und der L130 zwischen Önkfeld und Herkingrade: Die Busse der Linie 626 (über Önkfeld) fahren den Linienweg über Herbeck. Die Haltestellen „Turnhalle“, „Schulzentrum“, „Uelfebad“, „Heidt“, „Önkfeld“, „Im Kamp“, „Eistringhausen Abzw.“, „Herkingrade“ und „Auf der Brede“ entfallen." 

Kurz vor Beginn der Herbstferien
wurden die Fahrgäste der Linie 626
mit dieser Information der OVAG überrascht.

 
Einige der genannten Haltestellen haben in vertretbarer Entfernung Ersatz. Aber „Uelfebad“, „Heidt“, „Önkfeld“, „Im Kamp“, „Eistringhausen Abzw.“ haben keinen Busverkehr in vertretbarer Nähe. Wie will man so Fahrgäste gewinnen, wenn die nicht sicher sein können, dass der Bus immer fährt, um zur Schule, zur Arbeit, zum Einkauf oder zu Freunden zu kommen.

Straßenbaulastträger müssten verpflichtet werden einen Ersatz-ÖPNV zu schaffen, bei geringen Fahrgastaufkommen mit Linientaxis oder Anruf Sammel Taxis oder durch eine Ersatzlinie. Es wäre kein Problem vom Busbahnhof über die Uelfe Wuppertal Straße, Önkfeld und Remlingrade nach Beyenburg zu fahren. Da die Fahrt zu den Wupperorten dann länger dauert, wären beim Ersatzverkehr mehr Fahrten nötig als beim gesperrten Verkehr, damit alle Ziele pünktlich erreicht werden. 

Neu ist das Problem nicht. Denn die Linie 626 über Herbeck wurde auch schon durch das Uelfetal umgeleitet. Damit waren Herbeck und Bergerhof deutlich schlechter mit der Innenstadt verbunden. Auch hier wären Ersatzfahrten nötig gewesen, etwa mit einem Midibus, der über die Dahlhauser Straße wendet. 

Die Verkehrswende kann nicht gelingen, wenn man die Fahrgäste solcher Willkür aussetzt. Es sähe auch für Önkfeld etwas besser aus, wenn mit den Mitteln, die Radevormwald für den Schulbus braucht, ein Ortsbus für alle finanziert würde. Bis auf die AL haben es alle Fraktionen im Rat abgelehnt, diese Gelder zu nutzen, für alle Dörfer um Radevormwald eine ÖPNV-Grundversorgung zu schaffen. 

Und auch zum bestehenden Busverkehr habe ich auch Vorschläge gemacht, ehe aber nicht dass die Politik die weiter voran bringt. Die Linien 671, 626 und 616 werden zur neuen Linie Wuppertal - Dahlhausen (neue Wendeschleife)- Herkingrade - Önkfeld - Radevormwald - Lennep zusammen gefasst, dann bedienen alle Busse den Wuppermarkt, Önkfeld wird von allen Fahrten bedient - auch am Wochenende - und man muss von den Wupperorten nach Lennep nicht mehr in Herbeck umsteigen. Letzteres ist nicht ungefährlich, wenn Fahrgäste den anderen Bus schon kommen sehen und deshalb durch den Straßenverkehr zur anderen Seite hasten. Das macht kein Autofahrer mit, so dass man nur die Fahrgäste hat, die nicht anders können. Für eine Verkehrswende braucht es zwingend eine neue Struktur des ÖPNV in Radevormwald. 
5 Jahre alt, was ist seitdem passiert?

So muss die neue Hauptlinie von Radevormwald aussehen,
die umsteigefrei die wichtigsten Ziele in Radevormwald verbindet
und alle Haltestellen optimal an Wuppertal
und Remscheid anbindet. 
 

  

Montag, 31. Juli 2023

Auch Freizeitverkehr ist ÖPNV - Zur Debatte um die Reaktivierung der Wuppertalbahn und der Stellungnahme des VRR

 Die Berichte vom 22.7.23 zur Wuppertalbahn irritieren (Morgenpost und RGA). Laut der Machbarkeitsstudie wurde nicht gesagt, dass sich ein ÖPNV nicht lohne, sondern nur, dass sich ein klassischer Bahnbetrieb hier nicht im täglichen Verkehr lohne. Es wird aber darauf hingewiesen, dass es hier ein erhöhtes Aufkommen von Freizeitverkehr gibt, dass man mit einem entsprechenden Bahnangebot an Wochenenden abschöpfen könnte. Und wenn das zur Vermeidung von Autofahrten führt, ist so ein Wochenendverkehr auch ein Teil des ÖPNV für eine Verkehrswende. Es gibt in Deutschland einige Strecken, auf denen nur Wochenendverkehr gefahren wird, etwa der Bundenthaler auf der Wieslauterbahn im Pfälzer Wald oder die Schwäbische Alb-Bahn Schelklingen (bei Ulm) - Gammertingen. Letztere bietet zusätzlich an Schultagen den Schülerverkehr, wo jeder mitfahren kann. Das alles ist bestellter Nahverkehr. Auch das Kloster Maulbronn wird durch so einen Wochenendverkehr angefahren. Es liegt also am Land NRW hier den Rahmen zu schaffen, dass auch spezielle Freizeitverkehre als ÖPNV vom Land bestellt werden. Andere Bundesländer nutzen solche Freizeitverkehre, um Bahnstrecken die Einnahmen an Trassenpreisen zu bringen, die deren Erhalt garantieren. Warum soll so ein Wochenend-ÖPNV nicht von Wuppertal nach Wilhelmstal bestellt werden? Warum gehört es nicht zu den Ersatzmaßnahmen für den Talsperrenbau, die Strecke wieder bis zum Staudamm zu führen? Großes Potential dürften Bahnwanderwege haben, mit denen man von den Bahnhöfen dieser Strecke zu Zielen an Buslinien oder der S 7 laufen kann. Warum hat man beim Bau des Dammes nicht darauf geachtet, dass die Bahntrasse bis zum Damm schon vorbereitet wird?


  

Was mich an der Thematik stört, ist, dass die Machbarkeitsstudie nicht im Wortlaut veröffentlicht wurde. Es wurde nur eine Präsentation zur Studie ins Ratsinfosystem gestellt, aber es wurde den Fraktionen und interessierten Bürgern nicht die Möglichkeit gegeben, die von Steuergeldern finanzierte Originalquelle zu lesen, um diese besser bewerten zu können. (Akut finde ich auch die Präsentation nicht mehr im Ratsinfosystem. Wie kann das sein, woi doch so eine Studie im Aufgtrag der Politik Eigentum der Bürger sein solltre, die das per Steuergeld möglich machen?) 


  

Ich hatte in den Prozess, als die Studie erarbeitet wurde, Vorschläge eingereicht, was man in so einer Untersuchung dringend prüfen müsste, nämlich wie die Bilanz so einer Strecke aussähe wenn die ohne Fahrer voll automatisch führe, was die Betriebskosten deutlich senken würde. Natürlich ist ein ergänzender Busverkehr nötig, etwa ein Bus vom Bahnhof Dahlhausen über die Keilbeck , Önkfeld und Radevormwald nach Lennep. Dann werden alle Bewohner der Wupperorte optimal an den Zug angebunden. Auch in Beyenburg wäre ein Ortsbus sinnvoll, der seine Kreise durch den Ort fährt. Die Linie 669 sollte bis Kemna verlängert werden, wo es einen Wendekreis gibt, an dem Bus und Zug gut verknüpft werden könnten.


 

Seltsam an der Studie ist, dass man den Bereich Kräwinkel da einbezogen hat. Der hat sogut wie nichts mit der Strecke zu tun. Solange auf der Wuppertalsperre keine Ausflugsboote fahren, was eine besondere Attraktion so nahe einiger Großstädte wäre, ist der Bereich Kräwinkler Brücke und Hammerstein nicht mit der Bahn verbunden. Was auf dem Biggesee und Sorpesee möglich ist, könnte auch hier ein Erfolg werden. Man könnte auch als besondere Attraktion mit Beibooten das Schiff an ausgewählten stellen mit dem Ufer verbinden, wenn Wanderer dort hin wollen oder dort warten. Für das Haus Hammerstein wäre das ein neues Entwicklungspotential, wenn man da vom Staudamm mit dem Boot hinfahren kann und vorher auch bei Kräwinklerbrücke und Kräwinkel angelegt wird, so das quasi eine Fährverbindung entsteht. Auf dem Radweg von Kräwinkel nach Radevormwald könnte eine Straßen-Eisenbahn fahren, die die Wupper mit der Innenstadt verbindet. So könnte man dann mit der Museumsbahn zur Staumauer fahren, mit dem Boot bis Kräwinkel und mit dem Straßen-Zug bis auf den Marktplatz von Radevormwald oder gar zum Museum für asiatische Kunst. Beim Bismarckmuseum in Bergerhof würde dieser Zug auch halten. In Attendorn heißt dieser Zug Biggolino. Am besten macht man ein Gesamtprogramm: Fahrt von Wuppertal zum Wülfingmuseum mit Führung. Ab Beyenburg werden die Draisinen mitgezogen. Der Zug bringt dann die Draisinen zum Staudamm und kommt nach Dahlerau zurück und wartet dort auf die Museumsbesucher, um diese nach dem Passieren der Draisinen zum Staudamm zu bringen. Von dort geht es per Boot nach Kräwinkel, mit dem Wupperblitz zum Zweiradmuseum und weiterfahrt mit der nächstern Fahrt zum Asienmuseum und von dort nach der Führung Rückfahrt zur Innenstadt. Die ganztägige Nutzung der Buslinien 671 und 626 soll in diesem Paket enthalten sein. Dann kann man die Fahrt auch umgekehrt machen, mit dem Bus nach Rade und per Wupperblitz zum Asienmuseum und dann über Bismarckmuseum nach Kräwinkel und per Boot zum Wupperdamm. wer will kann mit den Linienbussen nach Radevormwald fahren und dort Gastronomie und Kino besuchen und dann mit den letzten Bussen Radevormwald verlassen. 

 

 

Wenn der Zug vom Wupperdamm wieder wegfährt können 10 Minuten Später die Draisnen folgen, da der Zug schneller ist, muss das problemlos möglich sein. Bis der Zug wieder in Beyenburg ist, sind da alle Draisinen angekommen und können von dem Zug zur nächsten Runde nach Wilhelmstal geschoben werden. In Frankreich klappt dies so beim Train d'Ardeche. Bis Dahlhausen können die Draisinen auch gezogen werden und werden dann vor die Lok rangiert, um die zum Wupperdamm zu schieben. Die Lok schiebt dann am Zugende und der Zugbegleiter schaut auf die Strecke und hat Funkverbindung zur schiebenden Lok.  


Abs. 
Felix Staratschek
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald


  
  

Freitag, 21. April 2023

ÖPNV-Vorschläge: Ist Friedel Müller ein Opfer der medialen Desinformation durch die Bergische Morgenpost?

 Es war schön, mal wieder etwas von Friedel Müller in der Bergischen Morgenpost zu lesen und so mitzubekommen, dass er immer noch an Radevormwald interessiert ist. Leider kann ich den Inhalten der Aussagen von Friedel Müller nicht zustimmen, die sind sogar teilweise falsch. Die meisten Busse die jetzt über Önkfeld fahren, sind nie über Bergerhof gefahren. Das waren überwiegend entweder die Fahrten die früher durch das Uelfetal fuhren oder das sind die Fahrten, die vor einigen Jahren der Linie 626 hinzugefügt wurden. Das Problem der Önkfelder Fahrten ist daher nicht, dass die nicht über Bergerhof fahren, sondern das einige Fahrten, die früher am Wuppermarkt hielten, das heute nicht mehr tun. Denn alle Önkfelder Busse schneiden den Wuppermarkt. 

Montag, 17. April 2023

Leserbrief: Vorschläge zum Mobilitätskonzept - Wie realisierbar sind die Wünsche?

 Es ist interessant wie widersprüchlich die Einträge sind (Stand 16.3.23). 


22 zu 1 steht es für eine Busverbindung Radevormwald - Schwelm. Das  wäre zu fast 100% eine Neuleistung. Wer soll das bezahlen? Alle Züge die man in Schwelm erreicht, erreicht man auch in Oberbarmen. Dort halten sogar mehr Züge als in Schwelm (RB nach/von Köln, einige S-Bahnen). Nach Köln, Düsseldorf und Wuppertal kommt man von der Kernstadt sehr gut über Lennep. Angesichts des deutlich geringeren Verkehrsaufkommens auf dieser Straße im Vergleich zu den Straßen nach Lennep und Wuppertal, wundert es mich dass dies 22 Leute wollen. 

13 zu 1 steht es für die Reaktivierung der Bahn. Nur das die Vorgaben der Politik von Bund und Land hier mit einer normalen Bahn nie erreicht werden können. Das kann kein Kreis ohne Fördermittel stemmen. 

Freitag, 10. März 2023

Leserbrief: Wuppertalbahn richtig reaktivieren

Betrifft: 

https://rp-online.de/nrw/staedte/radevormwald/radevormwald-machbarkeitsstudie-haelt-zugverkehr-fuer-moeglich_aid-85937495

Leider ist die Studie zur Wuppertalbahn stand 10.3.23 bisher nicht in das Ratsinfosystem gestellt worden. Wir sind heute dabei, Autos und Busse zu entwickeln, die autonom fahren. Da ist es doch ein viel leichteres, eine Bahn autonom fahren zu lassen. Denn die Bahn hat einen Vorteil, die Wegfindung ist durch die Schienen vorgegeben, es müssen nur Sicherheitssysteme geschaffen werden.

Mir war von Anfang an bewusst, dass eine Reaktivierung der Wuppertalbahn als klassische Eisenbahn eher am Ende einer Verkehrswende steht als am Anfang, weil erst, wenn die Fahrgastzahlen im ÖPNV deutlich gesteigert wurden hier ein klassischer Zugverkehr sinnvoll ist. Aber es gibt zahlreiche spurgeführte Verkehrsmittel, die voll automatisch fahren, darunter die Nürnberger U-Bahn. Personalkosten machen einen großen Anteil der ÖPNV-Kosten aus. Bei 2000 Euro Lohn und zwei Schichten wären das 48.000 Euro im Jahr oder 480.000 Euro in 10 Jahren. Ein Bus der 10 Jahre fährt hat einen Kaufpreis um die 300.000 Euro.

Warum wurde in der Studie nicht untersucht, was es bringt Bus-artige Fahrzeuge auf de Schiene zu bringen, die autonom die Strecke fahren und von morgens früh um vier bis nachts um eins zwischen Wilhelmstal und einer neuen Haltestelle Wuppertal-Rauental pendeln. In Wuppertal Rauental könnten auch alle Züge enden, die bisher in Wuppertal Oberbarmen wenden, um die von den Durchfahrtsgleisen in Oberbarmen weg zu bekommen. Man hätte dann in Rauental direkt Anschluss an Züge nach Köln, Essen und Düsseldorf. Die Busse die zwischen Dahlerau und Wuppertal entfallen, können die Linie Dahlhausen Bahnhof - Keilbeck - Önkfeld - Radevormwald - Lennep verstärken und die Linie Kemna - Beyenburg - Lennep. Es könnte in Kemna einfacher sein die Linie 669 an den Zug anzubinden und nördlich von Kemna liegen die einzigen Haltestellen, die die Bahn nicht ersetzen kann. Eine Haltestelle Grunewald wäre sinnvoll. Es müsste im Digitalzeitalter möglich sein, den Abschnitt Wilhelmstal - Dahlhausen nur auf Aufruf zu bedienen, man muss ja keine heiße Luft transportieren. Eine Verlängerung zum Wupperdamm wäre möglich mit einer Treppe zur Linie 671.


Bahnhof Wuppertal Rauental Eisenbahn Radevormwald Wupperorte.JPG

Ein autonom fahrender Zugverkehr im ländlichen Raum dürfte als Pilotprojekt mehr Fördermittel erhalten als eine bisherige Reaktivierung. Der Rauentaler Tunnel wird bald saniert, danach ist der Fahrdraht durch den Tunnel möglich. Es wäre zu prüfen, wie weit eine Oberleitung ohne weitere Unterwerke auf der Wuppertalbahn verlegt werden kann. Dann könnten Akkufahrzeuge unter Fahrdraht Strom laden für den Streckenteil ohne Fahrdraht. Einen Vorteil hat die Wuppertalbahn, die Schienen liegen noch, während Strecken, die ein vielfaches des Potential der Wupperschiene haben, zu Radwegen wurden. Die Radler haben jetzt eine so starke Lobby, dass der viel intensiver genutzte Schienenverkehr da kaum eine Chance hat. Deshalb könnte es passsieren, dass die Wupperschiene eher reaktiviert wird, als so manche andere Strecke die Großstädte verbinden würde (z.B. Balkanexpress, Nordbahn).

Leider durfte ich, weil ich ein Corona-Maßnahmen-Kritiker bin und damit für viele der Teufel in Person, die Verkehrsthemen nicht mehr als sachkundiger Bürger der AL im Verkehrsasussschuss vertreten. Für einen Farktionsvorsitzenden, der jetzt noch mit FFP2-Maske in die Ratssitzung geht, gab es da keine Toleranz. Ich hatte meine Gedanken trotzdem Politik und Verwaltung mitgeteilt und bin erstaunt, dass ich in der Berichterstattung hier dazu nichts finde. Wurden Anregungen aus der Bürgerschaft nicht an die Studienmacher weiter gegeben? Wenn das so ist steht es in Radevormwald sehr schlecht um die Bürgerbeteiligung.

Es wundert mich dass in der Studie Kräwinkel genannt wird. Hierzu fordere ich seit Jahrzehnten vergebens, den Schulbus in einen Ortsbus weiter zu entwickeln, der Honsberg, Heide und Kräwinkel erschließt. Vor Corona hat mich da die AL noch unterstützt, aber alle anderen haben dagegen gestimmt.

Es müsste möglich sein, einen Museumszug und Draisinen gleichzeitig auf die Strecke zu bringen. Der Zug dürfte schneller als die Draisinen sein und könnte denen voraus fahren. In Frankreich beim Train Ardeche klappt dass, bergab fährt der Zug den Draisinen voraus, bergauf zieht der Zug die Draisinen und nimmt die Pedalritter mit. Man könnte die Draisinen von Beyenburg nach Wilhelmstal mit dem Zug schieben, der Zug fährt dann zurück und etwas später fahren die Draisinen hinterher. Vielleicht müsste man die Betriebsordnung Straßenbahn einführen, die fahren auf Sicht erlaubt.


Abs. Felix Staratschek, Freiligrathstr. 2, 42477 Radevormwald


Mittwoch, 11. Mai 2022

Bürgerantrag: Potential für einen automatischen Schienenverkehr auf der Wuppertalbahn prüfen

Bürgerantrag/ Einwohneranregung an die Städte Wuppertal und Radevormwald
Abs. Felix Staratschek, Freiligrathstr. 2, 42477 Radevormwald

Sehr geehrte Damen und Herren!

Es wird akut die Reaktivierung der Bahnlinie Wuppertal - Radevormwald Wilhelmstal untersucht.


Ich rege an zu Untersuchen, ob auf dieser Strecke ein Modell- und Forschungsprojekt für selbstfahrende autonome Schienenfahrzeuge geschaffen werden kann. Durch die Spurführung eignet sich die die Bahn optimal für fahrerlosen Betrieb, wenn die Techniken zur Signal- und Hinderniserkennung funktionieren. Außerdem gilt es den Mischverkehr von autonomen Bahnen und anderen Zügen zu entwickeln, was man zunächst auf Strecken mit überschaubaren Verkehr durchführen sollte.

Der Vorteil einer fahrerlosen Bahn ist, dass man ein dichtes Anegbot schaffen kann, das mit Fahrern niemals finanzierbar wäre. Arbeitsplätrze entstehen trotzdem im Leitstand und dem ergänzenden Busverkehr sowie bei der Wartung und Reinigung der Fahrzeuge

Für einen automatischen Verkehr soll der Betriebsbahnhof Wuppertal Rauental zum Umsteigebahnhof und S-Bahn-Halt umgebaut werden. Es soll ein Mittelbahnsteig errichtet werden, der in der Mitte nach beiden Richtungen zwei Kopfgleise hat. Dadurch können alle Zugfahrten, die in Wuppertal Oberbarmen enden bis Wuppertal Rauental verlängert werden. So kann z.B. barrierefrei direkt in Rauental in die Regionalbahn nach Köln und Bonn umgestiegen werden.


Freitag, 8. Oktober 2021

Bürgeranträge: Neuer Schulstandort nicht über B 229 anbinden / Plätze nach Widerständlern gegegn NS-Diktatur benennen / ÖPNV Wupperorte

Bürgerantrag
Abs. Felix Staratschek, Freiligrathstr. 2, 42477 Radevormwald

1. Verkehranbindung des neuen Schulst
andortes

---Der neue Schulstandort wird verkehrsmäßig über die Straße zum Kommunalfriedhof erschlossen. Eine direkte Anbindung an die Elberfelder Straße wird nicht geschaffen. So wird der Fußgängerverkehr zu den Ampeln "Am Kreuz" und Südstadtkreuzung geführt. Ein gefährliches Elternparken auf der Bundesstraße vor der Schule wird vermieden.

---Von der Bushaltestelle am Kreuz wird ein Fußweg zwischen der neuen Schule und der Armin Maiwald Schule angelegt.

---Der Radweg wird zur Busstraße. Schulbusse Richtung Radevormwald fahren an der Kreuzung Froweinstraße /Elberfelderstraße über die Stichstraße der Elberfelder Straße zum heutigen Radweg und bekommen dort die Haltestellen Armin Maiwald Schule und Bildungshaus Bergerhof. Dadurch wird der Ein- und Ausstieg der Schüler von der Hauptstraße genommen.

----Der Linineverkehr bekommt eine Sonderhaltezone für Schulzeiten direkt an der Fußgängerampel auf der Elberfelder Straße. Schüler, vor allem aus Krebsöge, müssen dann nicht über die Kreuzung am Kreuz gehen und erreichen direkt die Ampel zur Querung der Straße. Diese Haltestelle wird nicht in die Kurzstrecke angerechnet, ist Teil der Haltestelle am Kreuz und dient der Verkehrssicherheit. (Beim Amtsgericht in Remscheid gibt es auf der Linie 657 auch einen Halt mit zwei Haltebuchten vor und hinter der Kreuzung). Der Bus kann hier auf der Fahrbahn halten.

---Es wird ein Kreisverkehr geschaffen an dem Bogen der Kaiserstraße zur Südstadtkreuzung, von dem die Straßenanbindung der Schule und des Kommunalfriedhofes ausgeht. So können PKW und Busse hier sicher Ein- und Ausfahren.

---die alte Zuführung der Straße zum Kommunalfreidhof, die abgeschnitten wird, wird zur Hol- und Bringzone für Eltern ausgebaut.

---Der Schulhof kommt hinter eine dichte, dornige Hecke direkt an die Elberfelder Straße. Die Dornenhecke soll vermeiden, dass der Schulhof direkt von der Bundesstraße erreicht werden kann. Dadurch bekommen die Schulgebäude Abstand von der Straße, so dass der Untericht weniger vom Verkehrslärm betroffen ist. Auch die Hecke dient als Lärmschutz.

---Lehrerparkplätze werden unter dem Schulhof angelegt, um den Flächenverbrauch zu reduzieren.

Anmerkung: In den Skizzen, die zu letzten Ratssitzung vorlagen fehlt ein echter Schulhof. Diese Freifläche muss aber dringend mit eingeplant werden. Eine Piazza die zur Hauptstraße offen ist kann nicht als solcher gelten und ist von der Fläche her auch sehr klein. Da hier zwei Schulen an einem Ort vorgesehen sind, muß der Schulhof auch die entsprechende Fläche haben.




2. Umbennung des inneren Marktplatzes und des Busbahnhofes

 
Der Marktplatz in Radevormwald im weihnachtlichen Schmuck.
Die Innenfläche des Platzes soll an Fritz Gerlich erinnern, 
der von 1930 bis 1933 publizistisch versuchte, die 
Machtübernahme der Nazis zu verhindern und dafür1934 
mit dem leben bezahlte. 


a) Der Rahmen des Marktes behält seinem Namen, alle Anlieger behalten so ihre Adresse.

Die Innenfläche des Marktes wird Fritz Gerlich Platz genannt. So wird dem Widerstand gegen die Nazidiktatur gedacht. Siehe Anlage.


b) Der Busbahnhof bekommt den Namen Sophie Scholl Platz. So wird in Radevormwald einem Man und einer Frau gedacht, die sich aktiv gegen eine Diktatur und für die Menschlichkeit eingesetzt haben. Durch die Schaffung der Sekundarschule hat Radevormwald den Namen "Geschwister Scholl" verloren. Durch die Umbenennung des Busbahnhof, von der keine Anlieger betroffen sind, wird der Name wieder in der Stadt präsent.

c) Die Stadt sucht nach weiteren Namen für den Festplatz, den Hohenfuhrplatz und dem Platz neben der Martini-Kirche. Hier wären auch Namen aus der Stadtgeschichte denkbar.

3. Busverkehr Wupperorte

a) Die Stadt Radevormwald setzt sich für die Einrichtung einer Haltestelle "Siedlungsweg Ost" auf der Keilbercker Straße ein. Die Busse von Önkfeld nach Wuppertal halten nicht an der Haltestelle Sieldungsweg am Schröderweg, so dass das Altenheim und das Begegnungshaus am Siedlungsweg unzureichend erschlossen sind. Außerdem liegt diese Haltestelle näher am Begegnungshaus, der Weg hat ebener als der Zugang von der heutigen Haltestelle.

b) Die Stadt setzt sich mit dem VRS und den oberbergischen Vertretern im VRS zusammen, damit es eine tariflich zulässige Sonderregelung für due Kurzstrecke in den Wupperorten gibt. Zwischen Grunewald, Herkingrade und Dahlhausen soll immer die Kruzstrecke gelten. Denn wegen der Topographie fahren hier die Busse nicht die direkten Wege zwischen den Haltestellen und es ist hier sinnvoll, eine erhöhte Haltestellendichte zu schaffen und Menschen mit eingeschränkter Mobilität die Teilnahme am Leben zu ermöglichen. Dies darf aber nicht zu Lasten der Entfernung gehen, die man mit der Kurzstrecke fahren kann. Die Kurzstrecke soll zum Stadtteiltarif der Wupperorte werden.

Samstag, 25. Juli 2020

Felix Staratschek (AL) unterstützt Idee von Johannes Mans: Bahnreaktivierung brächte Vorteile für Radevormwald / Linienreform des Busverkehrs und Bedarfsfahrten zur Landwehr sind vorrangig

Pressemitteilung

Abs. 
Felix Staratschek
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald

Felix Staratschek (AL) unterstützt Idee von Johannes Mans:  Bahnreaktivierung brächte Vorteile für Radevormwald
Linienreform des Busverkehrs und Bedarfsfahrten zur Landwehr sind vorrangig 

Felix Staratschek, sachkundiger Bürger der Alternativen Liste Radevormwald (AL) im Verkehrsausschuss der Stadt begrüßt die Überlegungen, die Eisenbahnstrecke Richtung Radevormwald zu reaktivieren. Dafür gebe es mehrere Varianten, die geprüft werden müssten. Für Radevormwald und Wuppertal hätte die Reaktivierung den Vorteil, dass es für den Schienenverkehr Bundesmittel gibt, während man einen Busverkehr selber finanzieren muss. Und durch die höhere Attraktivität der Schiene können mehr Menschen zum Umstieg auf den ÖPNV bewegt werden.

Der Vorteil der Wupper-Talbahn ist, dass dort die Schienen noch liegen. Zwischen Oberbarmen und der Papierfabrik Erfurt wurden die Gleise noch in den 90er Jahren für die Güterzüge erneuert, hier könnte daher das Gleis für eine Reaktivierung noch in einem sehr guten Zustand sein. 

Denkbar wäre eine Elektrifizierung der Strecke. Dann könnten Züge, die bisher in Oberbarmen oder Wuppertal Hbf enden bis Beyenburg oder Wilhelmstal verlängert werden. Das würde helfen, Zugkapazitäten im Tal zu schaffen, da Standzeiten in den Bahnhöfen auf der Hauptstrecke vermieden werden. Die Regiobahn Düsseldorf - Mettmann werde in wenigen Jahren elektrisch verkehren und die Verlängerung nach Wuppertal ist schon in Planung. Auch die Regionalbahn von Köln endet heute in Oberbarmen und könnte Richtung Beyenburg verlängert werden. 

Denkbar wäre auch eine Kombination mit der S 7. Bis zur einer neue Haltestelle im Betriebsbahnhof Rauental könnten die zwei Triebwagen von Wuppertal Hbf kommend in Doppeltraktion fahren und dort durch Flügelung getrennt werden. Ein Zugteil fährt nach Remscheid weiter, eines Richtung Beyenburg. Der Vorteil dieses Konzeptes ist, dass für beide Züge, da diese im Verband fahren, zwischen Hauptbahnhof und Rauental nur einmal die Trassenpreise abverlangt werden.   


Die Reaktivierung kann in Schritten erfolgen, indem zunächst die Strecke bis Beyenburg Reaktiviert wird. Dabei stellt sich aber die Frage, wie der Verkehr zwischen Bus und Bahn aufgeteilt wird. In Beyenburg wären heute zwischen Bus und Bahn längere Wege nötig. Zwischen Beyenburg und Öhde können fast alle Bushaltestellen durch Bahnhaltestellen ersetzt werden, so dass die Buslinie 616 entfallen kann und die Buslinie 626 gekürzt werden kann. Die Verknüpfung von Bus und Bahn sollte in Wuppertal Kemna stattfinden. Die Buslinien 626 würde dann verkürzt, was hier mehr Fahrten zwischen Kemna und Radevormwald möglich machen würde, die Buslinie von 669 von Lennep würde bis hierher verlängert. In Kemna besteht eine Buswendeschleife und die Busse könnten dann an der Straße Richtung Beyenburg halten mit extrem kurzen Weg zu den Schienen neben der Straße. Gleichzeitig würden die Busse so dafür sorgen, dass die Papierfabrik Erfurt und die Siedlung Brambecke an den ÖPNV angebunden blieben, da diese nicht von der Schiene bedient werden.  

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So ähnlich wie hier in Bad Berleburg können Bus und Bahn in Kemna
mit kurzen Wegen verknüpft werden. (Foto: Felix Staratschek)

Solange die Züge in Beyenburg enden, so Staratschek, bliebe der Rest der Strecke frei für die Museumsbahn und den Draisinenverkehr. Sollte sich jedoch eine Reaktivierung bis Dahlhausen oder Wilhelmstal als möglich erweisen, sei der Nutzen einer modernen Bahn viel wichtiger, als der  akut stattfindende touristische Verkehr. Ein Museumszug könnte auch auf andere Strecken ausweichen, wie die Schleifkottenbahn in Halver, die Talbahn in Ennepetal zur Klutterthöhle oder auf die Strecke des Müngstener unter Einbeziehung der Güterbahn nach Bliedinghausen. Denn eine Fahrt von Solingen über die Müngstener  Brücke nach Remscheid Bliedinghausen würde auf der zweigleisigen Strecke zwischen die Triebwagen passen, auf einer eingleisigen Strecke ist das nur möglich, wenn diese genug Ausweichstellen hat.

Felix Staratschek hat sich dem Verein Wupperschiene angeschlossen, um durch die Mitgliedschaft einen kleinen Beitrag zum Erhalt der Eisenbahn in Radevormwald beizutragen. Aber sein Ziel bleibt immer die Optimierung des ÖPNV als wichtige Grundlage für eine hohe Lebensqualität und einen attraktiven Wirtschaftsstandort. Allerdings hatte er es nicht erwartet, dass die ÖPNV-Reaktivierung der Bahn in Radevormwald so schnell auf die Tagesordnung kommt. Aber die u.a. von Bürgermeister Johannes Mans angestoßene Initiative trägt seine volle Unterstützung. 

Aber bei allen Plänen für die Schiene dürfe das Naheliegende nicht vergessen werden, der aktuelle Busverkehr. Dessen gewachsene Struktur sei für viele nicht mehr attraktiv und würde manches Verkehrsbedürfnis nicht bedienen. Die OVAG, die Stadtwerke von Remscheid und Wuppertal und der DB-Rheinlandbus müssten an einen Tisch geholt werden, damit diese zusammen eine neue Buslinie schaffen, die die Linien 671, 616 und 626 ersetzt und im S-Bahn Takt alle 20 Minuten fährt und einen klaren und weitgehend einheitlichen Linienverlauf hat. 

So soll der Linienverlauf aussehen: 
Von Lennep nach Radevormwald und weiter über die Kaiserstraße bis zur Uelfe Wuppertal Straße. Über diese mit den Haltestellen Dahlienstraße, Rosenstraße, Uelfestraße, Nordstadt, IV. Uelfe nach Önkfeld. 
Von dort weiter nach Herkingrade und über die Keilbeck und den Wuppermarkt nach Dahlhausen.
In Dahlhausen muss der Bus wenden und fährt wie die 626 nach Wuppertal. Stadt über die Keilbeck eine Schleife zu fahren, gibt es nach diesem Konzept die Stichfahrt nach Dahlhausen mit Halt am Wuppermarkt.

Die Vorteile: 
1. Die heutigen Önkfelder Fahrten fahren heute am Wuppermarkt vorbei. Mit der neuen Linienführung fahren alle Busse von Önkfeld, Herkingrade und Dahlerau auch zum Wuppermarkt. 
2. Von den Wupperorten kommt man ohne Umsteigen nach Lennep und das viel häufiger als es früher die eingestellte Linien 659 gefahren ist. 
3. Für alle Pendler kommt der ÖPNV deutlich näher an das Industriegebiet. 
4. Alle wichtigen Orte sind mit einer Linie und einem Fahrplan verbunden, so dass die Nutzung leichter und attraktiver ist. 
5. Reiseströme überlappen sich, während heute Richtung Endstation die Fahrgastzahlen abnehmen, steigen nun in den von Lennep kommenden Bus ab Herbeck die Fahrgäste zu, die ins Industriegebiet oder in die Wupperorte wollen. Die unproduktiven Paralellfahrten der Linien 626 und 671 zwischen Herbeck und Radevormwald entfallen. 
6. Der Osten Radevormwalds wird besser an Lennep angebunden. 

Bei Aufnahme des Zugverkehrs von Beyenburg nach Wuppertal kann diese Buslinie in Kemna enden. Bei einer weiteren Reaktivierung der Strecke wäre der Bahnhof Dahlhausen der optimale Endpunkt. Bei der Bahn wären dann aber die neuen Bedarfshaltestelle Wülfing-Grunewald und Neuland sowie "Heide Abzweig" im Stadtgebiet von Ennepetal notwendig. Durch eine Verlängerung des Gleises zum Wupperdamm wäre auch in Krebsöge eine Verknüpfung von Schiene und Bus möglich. An Wochenenden könnte ein Wanderbus nach Kräwinklerbrücke fahren. Ohne eine gute Verknüpfung von Bus und Zug könne die Reaktivierung nicht gelingen, warnt Staratschek

Bei all diesen großen Plänen dürften aber auch kleine Verbesserungen nicht vergessen werden. Felix Staratschek erinnert daran, den Busverkehr der Linie 339 nach Schlagbaum zu verbessern. 3 Fahrten montags bis freitags sei zu wenig. Hier seien Anrufbusse nötig. Zusätzlich müsse geprüft werden, ob bei Busumläufen, die in Radevormwald enden noch eine Bedarfsfahrt nach Schlagbaum angehängt werden kann. Das hieße, so Staratschek, dass der Bus nur dann Richtung Schlagbaum fahre, wenn in der Innenstadt jemand mit einem Fahrziel in diese Richtung zusteigt. Diese Busse würde nur fahren, wenn es wirklich Bedarf gäbe, Aber so wäre es möglich, auch noch nach 15.53 Uhr per Bus nach Hause zu fahren und vorher Freunde zu besuchen oder Schwimmen zu gehen. Die AL habe seinerzeit mehrere Busfahrten ermittelt, die in Radevormwald enden und als Kandidat für eine Bedarfsfahrt Richtung Schlagbaum in Frage kämen.  

 
IMG_3491.JPG
Elektrische Bahnen der Stubaitalbahn an der 
Endtstation in Fulpmes mit 4.800 Einwohnern. 
Durch Ausweichstellen können hier auch 
historische Sonderzüge fahren. Ähnliches wäre auch 
auf der Wupper-Talbahn möglich 
 (Foto: Felix Staratschek)





Mittwoch, 1. April 2020

Hammerhart: Radevormwald wechselt in den Kreis Mettmann und bekommt wieder Anschluss an die Schiene

Im Schatten der Coronakrise sind unbemerkt von der Öffentlichkeit bei einer Videositzung des Notstadtrates Beschlüsse gefasst worden, die das Leben der Radevormwalder verändern werden. Radevormwald wird den Oberbergischen Kreis verlassen und sich dem Kreis Mettmann anschließen. Das hat zur Folge dass auch der Regierungebezirk und der Verkehrsverbund gewechselt werden. Vor allem habe Radevrmwald im Regeirunsgbezirk Düsseldsorf ein Superlativ, es sei der höchste Ort in diesem Regierungsbezirk und dass könne man durch die neue Zugehörigkeit zu Düsseldorf und Mettmann dann auch touristisch vermarkten. So soll der Wechsel in den neuen Kreis mit der Errichtung eines Aussichtsturms am Grimmelsberg gefeiert werden. 

Noch müssen sich die Radevormwalder gedulden, da der Wechsel erst stattfinden soll, wenn die Erreichbarkeit Mettmanns besser ist als die von Gummersbach. Aber das wird nicht mehr lange dauern. Wenn die Regiobahn Düsseldorf - Mettmann bis Wuppertal Oberbarmen verlängert werde, komme man mit einmal umsteigen und dem  hohen Komfort der Zugfahrt und bei Bedarf sogar in der 1. Klasse viel besser, öfter und schneller in die Kreisstadt als heute. 

 
Ein E-Triebwagen der Deutschen Bahn zwischen Mittenwald
und dem Bahnhof Klais. Ähnlich Fahrzeuge werden in wenigen Jahren
in Radevormwald Wilhelmstal wenden.


Aber dabei soll es nicht bleiben. Der Kreis Mettmann hat schon seinen Nahverkehrsplan angepasst und der sieht die Verlängerung der Regiobahn bis Wilhelmstal vor. Damit würde es erstmals direkte Zugverbindungen vom Radevormwalder Stadtgebiet nach Düsseldorf und auch nach Neuss und Kaarst geben. Das sei eine Revolution des ÖPNV. Deswegen laufen umgehend die Vorplanungen für die Elektrifizierung der Wupperschiene an. 

Die Elektrifizierung soll in zwei schreitten erfolgen, zunächst bis Wuppertal Beyenburg, wobei die Busse der Linie 626 dann am Buswendplatz in Kemna enden, wo Tür an Tür in den Zug umgestiegen werden kann. 

 
So ähnlich wie hier in Bad Berleburg soll nach der Reaktivierung der
Wupperschiene bis Beyenburg der Anschluss zwischen Zug und Bus in Kemna
gestaltet werden. 
 


In der Resolution zum Kreiswechsel heißt es: 
"Radevormwald sei zu lange das nicht beachtete Ersatzrad im Oberbergischen Kreis gewesen. Die Zugehörigkeit zu diesem Kreis sei eine Notlösung gewesen, die man jetzt durch den Ausbau der Bahninfrastruktur beenden kann. 
Der Einzelhandel wird einen Aufschwung erfahren, weil jetzt aus dem ganzen VRR die Besitzer eines Ticket 2000 am Wochenende und werktags ab 19 Uhr kostenlos nach Radevormwald fahren können Damit wird Radevormwald für Wuppertal und Remscheid ein wichtiger Ort der Naherholung und auch von Düsseldorf und Essen sei die Stadt dann gut erreichbar. 
Radevormwald wird erheblich durch das DOC profitieren wenn Nutzer von VRR-Tageskarten dann nach dem Einkauf einfach nach Radevormwald weiter fahren können.
Radevormwald wird wegen seiner guten Anbindung an das Oberzentrumn Düsseldorf, an die Messe und den Flughafen seine Attraktivität als Wirtschaftsstandort steigern."

Und abschließend heißt es: 

"Bis 1975 gehörte Radevormwald zum Regierungsbezirk Düsseldorf, zunächst über den Landkreis Lennep und dann über den Rhein Wupper Kreis.  Radevormwald kehrt damit in die Strukturen zurück, mit denen es mehr Verbindungen hat und wird so einen gewaltigen Aufschwung nehmen, der auch zur langfristigen Haushaltssicherung dert Stadt beitragen wird."

Samstag, 1. Februar 2020

Besserer ÖPNV für Schüler / Ampel für Dahlerau / Radfahren in Einbahnstraßen / VRS-Tarifregeln / Toursisnusförderung und Museen - Bericht von der Sitzung des Ausschuss für Kultur, Tourismus und Verkehr der Stadt Radevormwald vom 30.1.20

Bericht aus der Sitzung des Verkehrsausschusses der Stadt Radevormwald vom 31.01.2020

ÖPNV, Linie 339, Schülerbeförderung / Schülerticket (Bürgeranregung gem. § 24 GO NRW i.V.m § 6 Hauptsatzung der Stadt Radevormwald vom 11.10.2019)
 



Der Busbahnhof in Radevormwald. Von hier aus sollen Bedarfsfahrten
 in Richtung Schlagbaum angeboten werden fordert
Felix Staratschek von der AL. 
Den Bürgerantrag bzgl. des Schülerverkehrs im OPNV der Buslinie 339 zwischen Schlagbaum und Radevormwald wollten  fast alle, die sich geäußert haben, zunächst abbügeln. Ich habe aber erreicht, dass die Stadt sich an den Kreis wenden soll, mit dem Ziel nach niederschwelligen Verbesserungen zu suchen. Ich habe dabei darauf hingewiesen, dass es hier Möglichkeiten gibt, Bus- und Linientaxi-Umläufe, die aus dem Liniendienst der OVAG ausscheiden als Bedarfsfahrt Richtung Schlagbaum fahren zu lassen (Einstieg am Busbahnhof und bei Bussen an der Kaiserstraße, danach nur Halte zum Aussteigen, so könnten Schüler und andere Anlieger, die mit der 16 Uhr Fahrt nach Radevormwald wollen dann zu einem späteren Zeitpunkt zurück fahren. Wenn niemand fahren will, fährt der Bus nach der Haltestelle Kaiserstraße ins Depot, es finden nur Fahrten statt, für die es eine Nachfrage gibt. Ich habe darauf verwiesen, dass meine Vorschläge auch im Stadtnetz stehen und die sich jeder in der "Druckerversion" ausdrucken kann. 
https://www.stadtnetz-radevormwald.de/article71973-2075.html
Druckerversion:
https://www.stadtnetz-radevormwald.de/article71973_2443.html

Eine Ergänzung zu meinen Text: 


Die Bedarfsfahrten Richtung Schlagbaum sollten nicht durch das Industriegbiet fahren, sondern über die B 229 bis Grüne, das beschleunigt die Fahrt und senkt so deren Zeitkosten und vermeidet Berg- und Tal-Fahrten, die auch in den Spritverbrauch gehen und im Winter ein Risiko sind. Es würde die Haltestelle Vorm Holte bedient, so dass auch Fahrgäste mit Ziel Wasserturmstraße gewonnen werden könnten.

Auch regelmäßige (Wochenenden) oder tägliche (Mo-Fr) Busleerfahrten zwischen dem Depot in der Röntgenstraße und dem Busbahnhof sollten als Linienfahrt über Rädereichen fahren und die Haltstelle "Vorm Holte" bedienen, damit das Neubaugebiet Wasserturmstraße etwas besser per VRS-ÖPNV erschlossen wird.
Ein Rad- und Fußweg von der Justus von Liebig-Straße zur B 229 wäre sinnvoll, um einen kurzen Rad- und Fußweg von der Wassertumstraße und der Bushaltstelle "Vorm Holte" zum Industriegebiet zu bekommen. Man kann akut im Prinzip über die Wiese laufen, aber ein ordentlicher Rad- und Fußweg würde hier Sinn machen.




Resolution zum Viererkartenticket
Reaktion des VRS (Ausgelöst durch einen Antrag der AL)


Beim Vierticket habe ich dargelegt, dass die Antwort des VRS nicht akzeptabel ist, da das Tagesticket teurer ist als zwei einfache Fahrten und damit kein Angebot für die meisten bisherigen Nutzer der Vierertickets. Erst ab 3 Fahrten am Tag lohnt sich ein Tagesticket, die meisten Leute haben aber nur 2 Fahrten am Tag. Die Fraktionen, die Vertreter im VRS-Zweckverband haben, sollten versuchen, dort dieses Thema einzubringen.
Tarifbeispiel, Tarifstand 1.1.19 laut Fahrplanbuch:
2,5 Euro einfache Fahrt in Radevormwald

5,0 Euro Hin- und Rückfahrt 
4,0 Euro Hin- und Rückfahrt bei 20% Rabatt für Vierticket
7,3 Euro für ein VRS-Tagesticket


Alle folgenden Anträge kamen einstimmig durch.




Öffnung von Einbahnstraßen für gegengerichteten Radverkehr

(In Folge eines CDU-Antrages)
  
Ein doppeldeutiges Schild aus Bayreuth:
Ist es falsch, das Radfahren zu stoppen?
Der Verkehrsausschuss der Stadt Radevormwald folgt der
Anregung der CDU  (welche vor Jahren aber bereits in einem Bürgerantrag
von Felix Staratschek (heute AL) gefordert wurde)
Radfahren entgegen der PKW-Fahrtrichtung zuzulassen.
 

Radfahren gegen Einbahnstraße kommt bis zum Sommer.
Dafür sind Straßen nötig mit wenig LKW- und Busverkehr, die Brederstraße ist deswegen nicht dabei. Und es muss Tempo 30 gelten, weshalb es bald in der Innenstadt eine Tempo 30 Zone geben wird, wo die Einbahnstraßen geöffnet werden und auf einigen Ergänzungsstraßen. Ich habe vorgeschlagen danach weitere Straße zu prüfen wie Auf dem Winkel, Ritter von Halt Straße und Montanusplatz.

Eine Ergänzung dazu:
Der Schröderweg - der war nicht Gegenstand im Ausschuss - ist aus meiner Sicht wegen dem Busverkehr und dem LKW-Verkehr nach aktuellen Regularien (die nicht zwingend verkehrstechnisch plausibel sein müssen) nicht dafür geeignet. Dabei wäre dies hier wegen der Steigung sehr sinnvoll, direkt ins Tal fahren zu dürfen.


Aber als Nachtrag hierzu: Vielleicht gibt es da eine andere Lösung, dass man farblich ein Radspur abgrenzt oder auf der Bergseite einen Bürgersteig anlegt, evt. zu lasten der Straßenfläche, der als Radweg für Talfahrten gilt. Fußgänger haben den Weg auf der Talseite, bergauf bleiben Radfahrer auf der Straße. Ähnliches wäre auf der Keilbecker Straße zwischen Siedlungsweg und Wupperapotheke zu prüfen. Zwischen Siedlungsweg und Vogelsmühle ist die Keilbecker Straße so steil, dass dort Radfahrer bergauf eh schieben werden oder auf den Schröderweg ausweichen. Da kann man auf solche Maßnahmen verzichten. 

     Denkbar wäre auch eine Verbreitung des Bürgersteigs auf der Keilbecker Straße um 1 bis 3 Platten (Wegplatten wie z.B. in der Kölner Straße) und das Zulassen von Radverkehr auf dem Bürgersteig. (Wenn Kinder, deren Reaktionen für Fußgänger auch gefährlich sein können, auf dem Fußweg fahren müssen, spricht eigentlich nichts dagegen, auch erwachsene Radler zuzulassen, bei klaren Vorrang des Fußgängerverkehrs. Diese Maßnahme könnte bei der nächsten Straßenerneuerung vorgesehen werden oder wenn andere Erdarbeiten auf der Straße stattfinden.)

Ampelinstallation an der Einmündung Wülfingstraße / L414

Antrag der AL  

Die Ampel wird geprüft. Da hier kein Unfallschwerpunkt ist, wird laut Verwaltung aber die Stadt das stemmen müssen. Ich habe gefragt, ob man das thematisch mit der Aufwertung von Wülfing verbinden kann, damit das in die Förderkullissen eingebunden werden kann.
Nachher fiel mir dieser Satz ein, der in späteren Debatten gebracht werden kann: Für einen Kreisverkehr, den in der Stadt niemand will, gibt es Geld, wäre es nicht besser dieses Geld für eine Ampel einzusetzen, die alle wollen?
An die Verwaltung: Auf jeden Fall sollte die Ampel als Möglichkeit in allen Plänen drinnen sein, damit bei jeder Baumaßnahme die notwendigen Leitungswege bereits unter der Fahrbahn angelegt werden können. Dann wird die Einrichtung der Ampel künftig preiswerter.



Kurzstreckentarif in den Wupperorten

Antrag der AL


Auch für eine von der AL vorgeschlagene Sonderregelung der VRS-Kurzstrecke für die Wupperorte will sich die Stadtverwaltung, unterstützt mit dem Votum des Verkehrsausschusses, einsetzen. Die besondere Topographie der Wupperorte und die besondere Linienführung der Buslinien sowie die Ziele der Quartiersentwicklung machen hier so eine Regelung sinnvoll. 


 
Heute zahlt man für die Kurzstrecke 2 Euro oder 4 DM.
Noch in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts gab es die
Kurstrecke für 0,5 Euro bzw. 1 DM.  Um 300% sind hier die Fahrpreise
in weniger als 30 Jahren gestiegen.
 
Interessant waren so manche Debattenbeiträge, bei denen ich nicht erwartet hatte, dass es nachher zu einer einstimmigen Abstimmung kommt. Einige haben zunächst oft so geredet, als ob diese dagegen sind. Die CDU wirkte eher ruhig, von einer vergifteten Atmosphäre war nichts zu spüren. Entweder habe ich die Intention mancher Beiträge falsch verstanden oder ich war überzeugend genug das Blatt zu wenden. Und es spricht für alle Ausschussmitglieder, wenn die bereit sind, guten Argumenten zu folgen.




Herr Freudenberg brachte noch mal zum Ausdruck, dass er mit dem Umgang der Stadt und Politik mit den bildenden Künsten sehr unzufrieden ist.


Das Regularium zur Kultur- und Kunstförderung ist noch nicht fertig, wegen dem noch nicht genehmigten Haushalt sei akut eh nichts förderbar. Herr Schröder von der FDP hat dann so gut für die verfassten Förderkriterien gesprochen, dass ich dem erstmal nichts hinzufügen musste. Es gibt ja schon solche Texte in anderen Gemeinden, wo das drinnen steht, was im Ausschuss gefordert wurde, eigentlich kann das nicht so schwer sein, das zu übernehmen.


Die Kunst-Mittel die bei der Wirtschaftsförderung (WFG) geparkt wurden, seien zurück an die Stadt gegangen.



"Touristisches Unterrichtungstafel" an der BAB A1


Werbeschilder an der Autobahn sind akut wegen der Auflagen unerreichbar. Ich habe angeregt, zu prüfen, ob man ortsnäher werben kann, etwa in Rade an den Brücken über die B 229. Außerdem könnte es eine digitale Infostelle an der Landstraße in den Wupperorten geben, die dem Durchgangsverkehr anzeigt, wenn das Museum geöffnet hat oder wo Veranstaltungen im Wülfingbereich angekündigt werden können. Ich denke, dass man mit so ortsnahen Tafeln eher mal spontane Reaktionen auslösen kann. Die Bushaltestelle Grunewald sollte Grunewald / Wülfing-Museum umbenannt werden, weil man von dort einen guten Fußweg mit wenig PKW-Verkehr zum Museum hat. In jedem Bus mit Haltestellenansage würde dann auf das Museum hingewiesen. Fakt ist aber, der Markt für Asienkunst scheint in der Flaute zu sein, Veranstaltungen mit Tradition fallen aus und damit ist die Finanzierung des Museums für asiatische Kunst auf wackeligen Beinen. Eine teure und aufwendige Werbung will deswegen akut niemand auf städtische Kosten umsetzen.


 
Das Wülfingwerk und seine Umgebung sind ein sehr seltener
Fall, wo alte Arbeitsstätten und Arbeiter-Wohnhäuser
so vollständig erhalten sind. Denn bis auf die
zugewachsenen Gärten wäre dieses Bild auch heute noch
machbar.